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Soleil trompeur (1994)

Nikita Michalkow, Russland

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Nikita Michalkow blendet hinein in die vermeintliche Harmonie eines Tages im Jahr 1936. Es ist die Zeit, in der Genosse Stalin sich feiern lässt und beseitigt, was seinem Glück gefährlich werden könnte: Das Volk. In dieser zugespitzten Situation geht es auch am idyllischsten Flecken ums nackte Überleben, kann jede Situation sich im Handumdrehen in ihr Gegenteil verkehren.

Dimitri ist von Haus aus Musiker. Er liebte zur Zeit der Revolution die Tochter seines Meisters, schlug sich auf die Seite der Weissen, wurde verhaftet und von einem General der Roten insofern verschont, als der ihn nach Europa entliess. Um von dort nach Jahren wieder heimzukehren, akzeptierte Dimitri die Mitarbeit beim Geheimdienst, für den er an diesem strahlend schönen Sommertag zurückkehrt ins Haus seiner Jugendliebe Maroussia, die inzwischen den roten General Sergei Kotsow (Nikita Michalkow) geheiratet hat und mit ihm und der fünfjährigen Tochter Nadia (Nadia Michalkow) den Ruhetag in der Datscha geniesst.

Weil nichts ist, wie es scheint, hat Nikita Michalkow darauf verzichtet, Dimitris Geschichte zu inszenieren. Ihn interessieren die Spannungen im zwischenmenschlichen Bereich, und die zeigen sich am besten im kleinen Rahmen. Wie sein Vorbild Tschechow zieht Michalkow denn auch das Indirekte vor: Er liebt das Spiel mit den Überraschungen, das Spiel mit den unerwarteten Wendungen, er liebt die Tragik im leichten Augenblick, die Komik in der verhängnisvollen Situation, den Blick aufs glitzernde Wasser, das den Boden genausowenig erkennen lässt wie gefährliche Untiefen. Mehrmals lässt er seine Kamera auf einen Raum gerichtet stehen, der neben jenen Räumen liegt, in denen etwas Sichtbares geschieht. Damit offenbart sich erst richtig, was sich nicht einfach zeigt. (Walter Ruggle)

Dauer
134 Minuten
Sprache
OV Russisch
Untertitel
Deutsch, Französisch, Englisch
Video-Qualität
1080p
Verfügbarkeit
Schweiz, Liechtenstein

Filmgenuss pur, rund um die Uhr: filmingo bietet eine kuratierte Auswahl an Arthouse-Filmen zum Streamen im Abonnement oder per Einzelmiete. Betrieben durch die Schweizer Stiftung trigon-film.

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