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Bluesig

Das Bluesfestival Baden geht online - mit bluesigen Filmen.

Soul Power (2008)
Jeffrey Levy-Hinte
Kongo, Demokratische Republik
88′
James Brown, Miriam Makeba, B.B. King, Celia Cruz, The Crusaders, Sister Sledge, Big Black, Bill Withers - sie alle sind mit von der Partie, als 1974 im damaligen Zaire ein nie da gewesenes Kulturereignis stattfindet: Eine Art Gipfeltreffen zwischen afroamerikanischen Soulgrössen und afrikanischen Top Acts, das legendäre African Woodstock. Vereint in ihrer Leidenschaft für die Musik und beseelt von der Black Power der späten 60er Jahre, feiern sie in Kinshasa ihre gemeinsamen Wurzeln und die pure Lebensfreude. Die drei Konzerte waren ursprünglich als Rahmenprogramm zum Boxkampf zwischen Muhammad Ali und George Foreman gedacht, der im Film «When We Where Kings» im Zentrum stand. Nun schöpft Cutter Jeffrey Levy-Hinte aus dem umfangreichen Filmmaterial, das damals unbeachtet blieb, und richtet den Fokus auf die Musik. Mit vier Kameras vor Ort ist er immer mitten im Geschehen und auf Augenhöhe mit den Stars. Die ungewöhnlichen Szenen, unterlegt mit den erfrischenden rapähnlichen Statements von Muhammad Ali, vermitteln das Lebensgefühl jener Zeit: «I say it loud, I'm black and I'm proud.» SOUL POWER beglückt mit einer unvergesslichen Zeitreise zurück zu einem Ereignis, das nicht nur einen wichtigen Punkt in der Geschichte markiert, sondern auch eine Brücke schlägt zu den geschichtsträchtigen US-Präsidentschaftswahlen 2009. Ein Dokument der US-Bürgerrechtsbewegung auch, voller Musik, Soul, Power und Klassiker wie Makeba's "The Click Song", King's "The Thrill Is Gone" und natürlich Brown's "Soul Power". Mehr als 30 Jahre später erweckt der Film «Soul Power» das Musikfestival zu neuem Leben und ermöglicht so einen Blick auf jene Zeit, als der musikalische Austausch zwischen den beiden Kontinenten gerade begann. DIE M U S I K *************** SOUL POWER Written by James Brown Performed by James Brown & the J.B.’s Under License from Unichappell Music, Inc. on behalf of Crited Music, Inc. (BMI) BAKOBOSANA Written by Lita Bembo Performed by Lita Bembo & Les Stukas All rights reserved - Tous droits réservés I'LL NEVER LET YOU BREAK MY HEART AGAIN Written by Fred Wesley, Charles Bobbit, Reggie Bryan Performed by “Sweet" Charles Sherrell and the J.B.’s Under License from Unichappell Music, Inc. on behalf of Dynatone Publishing Co. (BMI) ONE OF A KIND (LOVE AFFAIR) Written by Joseph B. Jefferson Performed by The Spinners Under License from Warner-Tamerlane Publishing Corp. (BMI) SIMBA NKONI Written by François “Franco” Luambo Makiadi Performed by OK Jazz featuring Franco All rights reserved - Tous droits réservés HOPE SHE’LL BE HAPPIER Written by Bill Withers Performed by Bill Withers Under license from Songs of Universal, Inc. on behalf of Interior Music Corp. (BMI) THE CLICK SONG Written by The Manhattan Brothers Performed by Miriam Makeba Under license from Makeba Music Company ON AND ON Written by Curtis Mayfield Performed by Sister Sledge Under License from Warner-Tamerlane Publishing Corp. on behalf of Warner-Tamerlane Publishing Corp. and Todd Mayfield Publishing (BMI) THRILL IS GONE Written by Rick Ravon Darnell and Roy Hawkins Performed by B.B. King Under license from Universal Music-Careers (BMI) PUT IT WHERE YOU WANT IT Written by Joe Sample Performed by the Crusaders Under license from Chrysalis Songs (BMI) QUIMBARA Written by Junior Cepeda Performed by Celia Cruz and the Fania All Stars Under license from Universal –Musica Unica Publishing on behalf of Fania Music (BMI) PONTE DURO Written by Johnny Pacheco Performed by the Fania All Stars Under license from Universal - Musica Unica Publishing on behalf of Fania Music (BMI) BONJOUR L’AFRIQUE Written by Big Black Performed by Big Black Published by Jokot SELI-JA Written by Tabu Ley Rochereau Performed by Tabu Ley Rochereau & L’Afrisa International Under License from EMI Blackwood Music, Inc. PAYBACK Written by James Brown, John H. Starks, and Fred Wesley Performed by James Brown & the J.B.’s Under License from Unichappell Music, Inc. on behalf of Dynatone Publishing Co. (BMI) COLD SWEAT Written by James Brown and Alfred James Ellis Performed by James Brown & the J.B.’s Under License from Unichappell Music, Inc. on behalf of Dynatone Publishing Co. (BMI) I CAN’T STAND MYSELF (WHEN YOU TOUCH ME) Written by James Brown Performed by James Brown & the J.B.’s Under License from Unichappell Music, Inc. on behalf of Dynatone Publishing Co. (BMI) SAY IT LOUD (I’M BLACK AND I’M PROUD) Written by James Brown and Alfred James Ellis Performed by James Brown & the J.B.’s Under License from Unichappell Music, Inc. on behalf of Dynatone Publishing Co. (BMI) . SAME BEAT Written by James Brown Performed by Fred Wesley and the J.B.’s Under License from Unichappell Music, Inc. on behalf of Dynatone Publishing Co. (BMI)
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Das Mädchen mit der Hutschachtel (1927)
Boris Barnet
Russland
93′
Findet man das kleine Glück in der grossen Stadt? Die junge Hutmacherin Natascha, die mit ihrem Grossvater in einem winterlich eingeschneiten Vorort lebt, muss mit dem Zug vom Dorf nach Moskau pendeln, um ihre Kreationen im Hutladen der extravaganten Frau Irene abzuliefern. Diese führt Natascha gegenüber der Verwaltung als Untermieterin, um mehr Wohnraum beanspruchen zu können. Der tollpatschige Bahnbeamte umwirbt das reizende Mädchen vom Land mit seinem hinreissenden Lächeln. Sie aber geht eine Scheinehe mit dem Provinzler Ilja ein und verschafft ihm so ein Zimmer in Moskau. Mit einem scheinbar wertlosen Lotterieschein, den Irenes Gatte Natascha überlässt, werden die Verstrickungen turbulent. Stilsicher und sozialkritisch beschreibt Boris Barnet die Kontraste zwischen Stadt und Land und die neuen Lebensumstände in Moskau. Drei grosse Schauspieltalente, Anna Stén, Iwan Kowal-Samborski und Wladimir Fogel, bilden das Dreieck der Beziehungen. Ursprünglich als Vehikel zur Bewerbung der Staatslotterie bestellt, machte der Film das Studio reich und das Regie-Naturtalent Boris Barnet als Begründer der lyrischen Komödie berühmt.
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Silent Souls - Ovsyanki (2010)
Aleksei Fedorchenko
Russland
77′
Als seine geliebte Frau Tanja stirbt, bittet Miron seinen besten Freund Aist, ihm zu helfen, sie nach der Tradition der Merja-Kultur von der Welt zu verabschieden. Die Merja sind eine alte ugurisch-finnische Gemeinschaft, deren Traditionen am Verschwinden sind. Und so fahren die beiden Männer los auf eine Reise, die sie Tausende von Kilometer durch unberührte Landschaften führt. Begleitet werden sie von zwei kleinen Vögeln in einem Käfig, und Miron teilt Aist seine intimsten Erinnerungen mit, die er aus dem Eheleben hat. An den Ufern des heiligen Sees nehmen sie endgültig Abschied von der Frau, die sie beide geliebt hatten. Eine lyrische Reise in die Schönheiten der Landschaft, den Wert von Traditionen und in die Geschichte einer Liebe. Ein atemberaubend fotografierter Ausflug in die Kunst des Erzählens, der nicht umsonst in Venedig für die beste Kameraarbeit ausgezeichnet wurde. ***************************** Von der Lust am Erzählen Es ist schon ungewöhnlich, dass eine Liebesgeschichte damit beginnt, dass die Geliebte gestorben ist und zu Grabe getragen werden soll. Der Russe Aleksei Fedorchenko erzählt eine solche Geschichte, und er macht über sie unter anderem klar, dass das Lebensende keine wirkliche Grenze für die Liebe darstellt. Tanja ist tot, ihr Mann Miron will ihren Körper nach alter Tradition dem Feuer am Flussufer übergeben, und Aist, sein bester Freund und auch ein sehr guter Freund von Tanja, soll ihm dabei helfen. Vielleicht, denkt man mitunter beim Betrachten der traumhaften Bilder von Michail Kirchman, vielleicht war das alles nur ein Traum. Aber dann erzählt uns eine Stimme von der Wirklichkeit und dem, was sich in ihr zugetragen hat. Und wir beginnen zu glauben an das, was wir sehen und was uns die Stimme erzählt. Aleksei Fedorchenko liebt das Spiel mit der Wahrnehmung und den Wirklichkeiten. Er weiss, dass er uns im Kino alles erzählen kann und dass wir, staunenden Kindern gleich, da sitzen und uns ihm und seiner Erzählung anvertrauen. Gibt es das Volk der Merja überhaupt, war eine der Fragen, die nach der Premiere in Venedig diskutiert wurde. Wen kümmert’s? Es gibt diesen Film und seine Geschichte über zwei Männer und eine Frau, über den Wert von Traditionen und ihren Verlust, über die unsterb-liche Liebe und die körperliche Lust, die selten im Kino so unspekulativ daherkommt und so sinnlich. Das hat auch damit zu tun, wie Fedorchenko mit dem Körperlichen umgeht, mit der Zärtlichkeit, mit der zwei Männer den Körper einer Frau für den letzten irdischen Akt bereitmachen oder mit dem Liebesakt, den die beiden mit zwei Frauen später erleben. Und schliesslich dreht sich alles darum, was wir erinnern, wie wir es erinnern, was wir daraus machen und wie wir es erzählen. Ist es wahr? War es das? Oder war es am Ende nur ein Traum? Ein traumhafter Film auf alle Fälle. Walter Ruggle
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Blaze (2018)
Ethan Hawke
USA
129′
Basierend auf den bewegenden Memoiren von Sybil Rosen, der langjährigen Lebensgefährtin des legendären Texas-Outlaw-Musikers Blaze Foley, hat der Schauspielstar und Musik-Fan Ethan Hawke einen eigenwilligen und ausgesprochen persönlichen Spielfilm realisiert: Annäherung an einen Musiker und seine Zeit. «Beautifully made. Opens your ears, your eyes and your heart», notierte das Branchenblatt Variety zum Film, der im August auf der Piazza Grande in Locarno seine europäische Premiere feiern konnte, während Ethan Hawke für sein bisheriges Werk ein Pardo d‘Onore überreicht wurde. Der Film erfasst das verrückte Leben von Blaze Foley, der in den 1970er Jahren seinen Aufstieg in der Szene der Country- Musik begann und selbst Lieder schrieb, von denen einige im Film genossen werden können. Nachdem Ethan Hawke zuvor in «Born to be Blue» selbst als Jazz-Trompeter Chet Baker musikalisch vor der Kamera tätig geworden war, verfilmte er in «Blaze» als Regisseur das Leben eines Musikers aus einer komplett anderen Musikrichtung. Michael Sennhauser schreibt: «Hawke hat echte Musiker versammelt für diese «labour of love», jeder von ihnen ein ungebremstes Showtalent, und viele seiner prominenten Hollywood-Freunde. So spielt Hawke selber den unbedarften Radio-Host. Sein Freund und Erfolgsregisseur Richard Linklater spielt einen neureichen Ölbaron, zusammen mit Sam Rockwell und Steve Zahn, Country-Legende Kris Kristofferson gibt Blaze Foleys dementen Vater, und die echte Sybil Rosen spielt im Film ihre eigene Mutter. Es ist diese organische Verschränkung von Musiker-Mythen und Realität, mit echten Musikern als Schauspielern, und der spürbaren Begeisterung des Filmemachers für seinen Stoff, welche aus Blaze ein einzigartiges Kinoerlebnis machen, einen Film mit tiefen Wurzeln und viel Sehnsucht.»
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On Body and Soul (2017)
Ildiko Enyedi
Ungarn
116′
Endre hat längst mit der Liebe abgeschlossen und sich in ein Leben zwischen Arbeitsplatz, Fast-Food-Restaurant und Fernseh-Sofa zurückgezogen. Seine neue Arbeitskollegin Maria merkt sich jeden Satz, jedes Ereignis und sortiert alles nach Datum – Menschen und Berührungen passen nicht in ihre geordnete Welt. Durch einen Zufall finden Endre und Maria heraus, dass sie Nacht für Nacht beide denselben Traum haben. Aufgewühlt und erstaunt über diese rätselhafte Verbindung suchen sie auch tagsüber zaghaft die Nähe zueinander… Die ungarische Regisseurin Ildikó Enyedi erzählt die aussergewöhnliche Liebesgeschichte in wunderbar komponierten Bildern und mit leisem, feinsinnig-lakonischem Humor. Alexandra Borbély und Géza Morcsányi in den Hauptrollen beeindrucken mit ihrem zarten und zugleich eindringlichen Spiel. «On Body and Soul» hat an der Berlinale den Goldenen Bären gewonnen und avancierte zum Publikumsliebling des Festivals: ein magisches Kino-Highlight, intensiv und voller Sinnlichkeit.
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Félicité (2017)
Alain Gomis
Kongo, Demokratische Republik
124′
Was für eine feine Liebesgeschichte! Félicité ist eine stolze, unabhängige Frau, die als Sängerin in einer Bar in Kinshasa arbeitet. Wenn sie auf die Bühne geht, scheint sie den Alltag zu vergessen, lassen sich alle vom Rhythmus der melancholischen und kraftvollen Melodien anstecken. Als Félicités Sohn nach einem Unfall im Krankenhaus liegt, versucht sie verzweifelt, das Geld für eine Operation aufzutreiben, während Tabu ihren Kühlschrank flickt. Dieser Film ist eine Wucht, erzeugt durch seine elementar wirkenden Kräfte: Eine Frau, die Liebe, die Musik, die Stadt Kinshasa, das wunderbar Krude der Bilder. Die Sängerin und Theaterschauspielerin Véro Tshanda Beya verkörpert die starke Frauenfigur Félicité, und es kommt nicht alle Tage vor, dass das Wort verkörpert dermassen angebracht ist wie hier. Die Geschichte, die uns Alain Gomis erzählt, ist eine denkbar einfache. Sie könnte sich überall auf der Welt abspielen, wo die Verhältnisse prekär sind: Eine Mutter setzt sich dafür ein, dass ihr mit dem Motorrad verunglückter Sohn im Spital operiert wird. Wie der in Frankreich geborene Filmemacher mit Wurzeln in Senegal und Guinea-Bissau sie erzählt, ist atemberaubend und herzergreifend. Von den ersten Einstellungen an lädt er uns ein zu einem fiebrigen Trip nach Kinshasa, in die Nacht der Grossstadt, in die von Smog und Hitze diesig flirrende Stimmung, in den Rhythmus eines Alltags und seiner Musik, in eine überraschende Liebesgeschichte. Schon lange habe ich keinen afrikanischen Film mehr gesehen, der so feinfühlig erzählt von der Liebe einer Mutter zu ihrem Sohn, von der menschlichen Würde, um die eine Frau absolut kompromisslos kämpft, und von einer zwischenmenschlichen Annäherung, die uns Afrika nahe bringt, aus der wir viel mitnehmen können in unseren Alltag. Félicité versucht nicht einen Augenblick, etwas zu beschönigen. Das dürfte mit ein Grund dafür sein, dass der Film so direkt rüberkommt. Alain Gomis hat schon in Aujourd’hui sein Talent als Erzähler in direkter Rede bewiesen. In Félicité verfeinert er es und kann auf die unglaubliche Ausstrahlung von Véro Tshanda Beya setzen, auf Papi Mpaka auch, der in stoischer Ruhe Félicités Kühlschrank flickt und ihr und dem Sohn näher kommt. Wer das Kino pur liebt: Nichts wie hin! Walter Ruggle
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Frances Ha (2012)
Noah Baumbach
USA
86′
Es ist ihre Stadt, sie ist 27 und will immer weitertanzen. Sie tanzt fürs Leben gern, auch von Apartment zu Apartment, von Mann zu Mann, durchs Leben. Am liebsten auch beruflich und an der Seite ihrer besten Freundin Sophie. Balancierend zwischen der Sehnsucht nach Freiheit und dem Bedürfnis nach Sicherheit. Dann taucht Benji auf, alles könnte anders werden. Aber soll es das? «Manhattan» meets «Oh Boy»: In pointierten Schwarz-Weiss-Bildern fängt Regisseur Noah Baumbach das Lebensgefühl der überstudierten, aber unterbeschäftigten Generation der Endzwanziger ein. Sein schneller, witziger und immer wieder überraschender Film ist wie das Leben von Frances: ständig im Fluss und voller überraschender Wendungen. Hauptdarstellerin Greta Gerwig («To Rome with Love») spielt so einnehmend wie energiegeladen. «Frances Ha» wurde an den Festivals in Berlin und Toronto vom Publikum bejubelt und von der Kritik gefeiert. Der Film zeigt, dass es in den USA abseits der Wiederholungsgeschichten und Endlosfolgen Hollywoods noch ein Kino gibt, das frisch daherkommt und eigenständig erzählen kann.
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La Vie de Bohème (1992)
Aki Kaurismäki
Finnland
103′
In «Pierrot le Fou», lang ist's her, sagt Sam Fuller zu Jean-Paul Belmondo: «Mein Name ist Sam Fuller, ich bin ein amerikanischer Filmregisseur.» Und dieser fragt ihn, was denn das sei, ein Film. «Film wie ein Schlachtfeld: Liebe, Hass, Action, Gewalt und Tod. Mit einem Wort: Emotion.» Fullers Name steht für eine Art Kino, die ohne viel Aufsehens und ohne viel Aufwand Filme von packender Einfachheit produziert, aus Liebe, Spiel und Spass, kurz: Aus Emotion. Wenn genau dieser Onkel Sam auch in Aki Kaurismäkis Film wieder einmal so eine kleine Rolle bei einem Europäer innehat - er mimt sich selbst in der Gestalt des stumpenqualmenden Verlegers Gasset -, so ist das fast schon ein Glaubensbekenntnis. «Kino», sagte Fuller einmal, «das muss man entweder mit Leib und Seele machen und leben oder sein lassen.» Aki Kaurismäki würde den Satz unterschreiben. Für den Film mit Alltagsszenen aus dem Leben dreier Pariser Bohèmiens führt er als Entschuldigung an: Er hätte den Film gedreht, weil er Jacques Prévert aus Gründen höherer Gewalt dafür nicht engagieren konnte - Prévert ist tot, aber sein Blick auf Paris lebt bei Kaurismäki wieder auf. Dann hätte er sich auch an Puccini rächen wollen, der mit seiner Oper «La Bohème» zu Unrecht als Vater einer grossartigen Geschichte gelte. Der Finne wollte aber vor allem dem Romanautor Henri Murger, Paris und dem Bohème-Leben, aber auch dem französischen Kino der 1940er Jahre seine Referenz erweisen. Mit Fuller hat er die Präzision der kurzen Szenen gemein, das Erzählen einer Geschichte in schnörkellosen Linien. In «La vie de bohème» schafft jede noch so simple Situation die Komik allein, aus sich heraus. Kaurismäkis Bohème-Trio muss man gesehen haben: Rodolfo ist albanischer Flüchtling und Maler, illegal in jenem Land, dessen Hauptstadt Malakoff heisst. Er wird ausgeschafft und kehrt heimlich zurück, teilt den letzten Suppenknochen mit Beaudelaire, seinem Hund. Ein wohlhabender Zuckerfabrikant lässt sich von ihm malen. Rodolfos Freund, der Dichter Marcel Marx, schreibt ein dickes Theaterstück und bekommt von Verleger Fuller den Auftrag, eine Zeitschrift mit dem Titel «Ceinture d'Iris» herauszugeben. Bleibt noch der dritte im Bund, der Musiker Schaunard, der gleich zu Beginn seine schwierige Wohnsituation zu meistern hat. Wo materielle Werte hintan stehen, da zählt die Liebe. Als Rodolfos Freundin Mimi schwer erkrankt, geben die drei das Letzte her, um ihr ein anständiges Spitalbett zu finanzieren: Der Maler opfert seine Bilder, der Musiker seinen Dreirad-Wagen und der Literat seine Sammlung von Erstausgaben. Hart und traurig, dieser Moment, aber ungemein wahr. Die Pariser Bohème ist für Kaurismäki mehr als ein Thema: Sie ist mit ihrer Kunst, aus nichts ein Leben zu gestalten, eine Frage des Stils. Zur Kargheit des Lebens der Bohèmien passt seine Kargheit der Gestaltungsmittel. Der Finne ist und bleibt im besten Sinn Minimalist. Hier könnte eine Polizeifigur aus einem Melville herübergelaufen sein, dort lässt in einem déjeuner à la campagne der französische Realismus grüssen. Die Dialoge andererseits könnten von den Marx-Brothers stammen: «Wo geht ihr hin?» - «Zigarren holen in Havanna.» Oder: «Probleme? Nein, ich habe Durst.» © Walter Ruggle 
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Leningrad Cowboys Go America (1989)
Aki Kaurismäki
Finnland
79′
Die Leningrad Cowboys, selbsterklärte "schlechteste Rockband der Welt", probt irgendwo in der sibirischen Tundra, und nur der Dorfdepp findet sie gut. Aki Kaurismäki erzählt in diesem Film die Geschichte der russischen Band, die in der Heimat keinen Erfolg hat und erfährt, dass die Amerikaner einfach alles kaufen - also reisen die Einhornfrisur-Schnabelschuh-Musiker ab nach Amerika, um dort zu spielen. Auf ihrer langen Reise durch zahlreiche Hotels, Bars und Kneipen landen sie schliesslich auf einer Hochzeit in Mexiko. Das Publikum ist begeistert, und die Band schafft hier nach zahllosen Misserfolgen in den USA endlich den erhofften Durchbruch. Der Film wurde von Aki Kaurismäki gemeinsam mit den befreundeten Musikern unterwegs improvisiert. Das Wiener Filmmuseum schreibt: «Herausgekommen ist eine schräge Nummernrevue, die gleichzeitig (bis in den Gastauftritt von Jim Jarmusch und der ausgiebigen Feier von Kaurismäkis Cadillac-Autofetisch) eine Huldigung an einen cinephilen amerikanischen (Kino-)Traum ist wie in gewissen Arbeiten von Wim Wenders. Nur noch viel lustiger.» Allein schon die Frisen muss man gesehen haben.
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Paterson (2016)
Jim Jarmusch
USA
118′
Paterson ist Busfahrer in einer Stadt in New Jersey, die genauso heisst wie er. Seine exzentrische Frau Laura liebt es schwarzweiss, sie malt, erfindet Muffin-Rezepte und will Gitarre spielen lernen. Der gelassene und selbstlose Paterson ermuntert sie bei allem. Mit seinem eigenen Talent geht er aber nachlässig um: In den Arbeitspausen schreibt Paterson – quasi für die Schublade – feinfühlige Gedichte ins Notizbuch. Laura drängt ihn, seine poetischen Kleinode wenigstens zu kopieren, doch es kommt alles anders, die Alltags- und Beziehungsroutine der beiden gerät in Bewegung. Mit beteiligt daran wiederum ist der Mitbewohner der beiden, die kleine Bulldogge Marvin. Kult-Regisseur Jim Jarmusch («Down By Law», «Stranger Than Paradies», «Broken Flowers») erweist sich in «Paterson» einmal mehr stilsicher, der dem Leben die Schönheiten der Lakonik abgewinnt und die Poesie des Alltags zu einem eigenen Gedicht gestalten kann. Sein famoses Ensemble um Shootingstar Adam Driver («Star Wars», «Girls») und die bezaubernde Golshifteh Farahani beleben die unaufgeregt erzählte Geschichte, in der Jarmusch von der Sehnsucht nach Glück und der Erfüllung im alltäglich Vertrauten erzählt. «Paterson» ist von ironischer Melancholie beflügelt und von Optimismus beseelt: herznah, universell berührend – ein Gedicht von einem Film, in dem einer ganz unauffällig dichtet.
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Wolken ziehen vorüber - Drifting Clouds (1996)
Aki Kaurismäki
Finnland
95′
Wie spielt es eigentlich so, das Leben? Wir schreiben das Jahr 2005. Eine Frau und ein Mann mittleren Alters wohnen zusammen. Der neue Fernseher, den sie geleast haben, bietet 12 Sender und über sie das Unglück der Welt in Farbe. Früher musste man zum Umschalten immer aufstehen, sagt der Mann. Heute ist das dank Fernsteuerung bequemer. Die Frau arbeitet als Oberkellnerin im traditionsreichen Speiselokal «Dubrovnik» in Helsinki; der Mann ist Trampilot (wie das heute heisst) bei den Verkehrsbetrieben. Das Restaurant wird an eine Foodkette verkauft, das Personal nicht mehr gebraucht. Die Verkehrsbetriebe werden saniert, die Angestelltenzahl halbiert: Wer zieht die schlechten Karten? Kreuz drei für den Mann. Ausrangiert. Der Mann und die Frau sind arbeitslos und möchten arbeiten. Arbeitslosengeld will er keines: «Ich bettle nicht.» Um seine Zukunft kümmern will er sich selber: «Ich verlange kein Mitleid.» Der Mann und die Frau suchen nach neuen Möglichkeiten, aber die Welt scheint sie nicht mehr zu brauchen: Mal heisst es, sie wäre mit 38 für eine Kellnerin zu alt, mal besteht er einen Gesundheitstest nicht, weil er auf einem Ohr schlecht hört. Mal gewährt ihnen die Bank für eine Eigeninitiative keinen Kredit, mal verspielen sie mit einem Eisatz den letzten Rest, den sie noch hatten. Das Glück ist nicht auf der Seite der beiden. Das Alte hat keinen Platz in der Gegenwart: Sie ist zum Verzweifeln, die Situation. Und immer noch geben der Mann und die Frau nicht auf. «Dieser Film erzählt von ein paar "altmodischen" Menschen in dieser Modernen Welt. Er hat Hauptfiguren und Nebenfiguren. Einige von ihnen sind leicht komisch.» Der Finne Aki Kaurismäki macht keine grossen Worte, wenn er über seine Filme spricht. Drei Sätze genügen ihm, als Inhaltsangabe. Und genauso lakonisch ist sein Stil. In Cannes, am Filmfestival, das ihn 1996, fünfzehn Jahre nach seinem ersten Film zum ersten Mal für wettbewerbswürdig befand, meinte er, die Welt hätte um 1960 herum ihre Entwicklung einstellen können. Er ist Jahrgang 57, das war zur Zeit seiner Kindheit, und er präzisierte: Nein: 1962, weil er einen Cadillac mit Jahrgang 62 fahre. Danach, und das Beispiel steht für alles, habe Cadillac kein einziges interessantes Modell mehr hervorgebracht. Warum kann ein Restaurant heute nicht mehr Personal haben und ein Orchester? Warum muss alles kettenmässig auf eine Linie getrimmt werden? Die Fragen, die der Film stellt, stellt er implizit, unauffällig. Eigentlich stellt er sie gar nicht, er regt sie bestenfalls an. Warum sehen die Menschen fern und können kaum noch miteinander reden? Das war schon vor dem Aufkommen des Internets eine Frage, ist es heute mehr denn je. Der Fortschritt, sagt Aki Kaurismäki, sei das schrecklichste Wort, das er kenne, und er nimmt einzig den medizinischen Bereich aus. Der Fortschritt hat dazu geführt, dass immer mehr Leute ohne Arbeit sind. Was also, fragt der Film, haben sie davon? Gesundgeschrumpfte Welt, wohin? © Walter Ruggle
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Blind Dates (2013)
Levan Koguashvili
Georgien
99′
Mit 40 Jahren lebt der Lehrer Sandro noch immer bei seinen Eltern, die sich ständig in sein Privatleben einmischen. Die «Blind Dates», zu denen ihn sein Freund Iva drängt, interessieren ihn kaum. Bei einem Ausflug ans Schwarze Meer verliebt Sandro sich in die Friseurin Manana. Als deren Ehemann vor-zeitig aus dem Gefängnis entlassen wird, nimmt Sandros Situation absurde Dimensionen an. Eine trockene Komödie in bester georgischer Tradition. Kaurismäki auf georgisch Soll man sagen, da kommt ein georgischer Kaurismäki? Man könnte, es gäbe genügend Gründe: Levan Koguashvili versteht es, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren, auf ein paar wenige Figuren, die er liebevoll zeichnet, die den Blues der Zeit auf ihren schmalen Schultern tragen und verloren dastehen in einer überschaubaren kleinen Welt. Sie ist ihnen allen irgendwie auch so zu gross. Wie der Finne versteht es der Georgier, seine Figuren mit voller Zuneigung in Dekors zu inszenieren, die mindestens soviel erzählen wie die Handlung selbst. Die Kargheit gehört zu den Qualitäten. Nichts wirkt überhöht, alle sind ihrem Schicksal ergeben und tragen es mit stoischer Fassung. Aki Kaurismäki dürfte seine Freude haben an diesem Wesensverwandten aus dem Kaukasus. So weit schweifen muss man allerdings nicht, denn die Ahnen dieser Form des Kinos stammen nicht aus Finnland: Sie arbeiteten zum Beispiel zur Zeit der Sowjetunion in Georgien, wo das Filmschaffen vergleichsweise unabhängig und frei sich entfalten konnte. Otar Iosseliani und Eldar Schengelaja seien als zwei Beispiele von Filmschaffenden erwähnt, die den Lauf der Dinge im Stand der Zeit mit Ruhe und visuellem Scharfsinn zu betrachten verstanden und uns in den 1960er bis in die frühen 80er Jahre mit meisterlichen Arbeiten beglückten. Beim einen war es die Poesie des Alltags, die ihre Blüten treiben konnte, beim anderen die Absurdität der Bürokratie. Levan Koguashvili nun erzählt von den zwischenmenschlichen Beziehungen im Allgemeinen - eine der aburdesten Szenen spielt in einer Wohnung von Trauernden - und von den Schwierigkeiten eines Lehrers im Besonderen, der doch endlich eine Frau finden sollte. Er tut das in einer Lakonie, die eine stille Sprengkraft hat, einen absolut trockenen Humor: Exquisiter kaukasischer Blues. Walter Ruggle
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