Reisen

Die meisten reisen gern, das Schauen von Filmen ist verwandt mit dem Reisen - und es gibt Filme, die das Reisen an sich thematisieren.

Weit (2017)
Patrick Allgaier, Gwendolin Weisser
Deutschland
127′
Im Frühjahr 2013 starten Weisser und Allgaier von ihrer Heimatstadt Freiburg im Breisgau aus in die Welt. Der Weg führt sie in östlicher Richtung durch Europa, Asien sowie Nord- und Mittelamerika. Dabei reisen sie per Anhalter, Bus, Zug, Schiff oder gehen zu Fuss. Auf das Verkehrsmittel Flugzeug verzichten sie bewusst. Sie lernen Menschen aus vielen unterschiedlichen Kulturkreisen kennen. Meist übernimmt einer der beiden das Filmen. Im Spätsommer 2014 in Sibirien erfährt Gwen Weisser, dass sie schwanger ist. Das Paar entscheidet sich dafür, die Reise fortzusetzen und das Kind in Mexiko zur Welt zu bringen. Auf einem Containerschiff überqueren sie von Tokyo aus den Pazifik. In Mexiko kauft sich das werdende Elternpaar einen Bulli, den sie zu einem mobilen Familienheim umbauen. Im Mai 2015 kommt Sohn Bruno auf die Welt und verbringt sein erstes Lebensjahr teils in einem angemieteten Haus oder unterwegs in Mexiko und in Ländern Mittelamerikas. Im Sommer 2016 kehrt die Familie zurück, die letzte Strecke von Barcelona legen sie zu Fuß zurück. Insgesamt dauert die Weltreise über drei Jahre. Es gibt sie noch, die Filme, die ohne viel Aufhebens daherkommen, bei denen man nie das Gefühl hat, da hätte jemand alles berechnet, um uns für dumm zu verkaufen. Eigentlich ist der Bericht über die eigene Weltreise etwas, was man in Gemeindehäusern vorführt oder in Turnhallen. Aber der Film hier ist das und er ist sehr viel mehr, er hat es in sich, er verzaubert. Das hat mit den beiden zu tun, die unterwegs sind, und mit den Menschen, denen sie begegnen, mit der erfrischend unbekümmerten und doch beherrschten Art, in der sie erzählen. 50 000 Kilometer per Anhalter, über die Ozeane mit dem Schiff und Nachwuchs in Mexiko. «Weit» ist ein bunter und besonders authentischer Film über die aussergewöhnliche Reise eines jungen Paares, das in den Osten loszog, um dreieinhalb Jahre später zu dritt aus dem Westen wieder nach Hause zu kehren. Ohne zu fliegen und mit einem kleinen Budget in der Tasche erkunden sie die Welt, stets von Neugierde und Spontanität begleitet. Ein kleines, unprätentiöses Filmjuwel in Deutschland. Lassen Sie sich auf die Reise mitnehmen. Kinoverleih: Arthouse
Zu Merkliste hinzugefügt
Von Merkliste entfernt
Die Anfrage ist fehlgeschlagen. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie mit dem Internet verbunden sind und versuchen Sie es erneut. Falls dies nicht weiterhilft unterstützen wir Sie gerne per e-Mail unter support@filmingo.ch oder telefonisch unter +41 56 430 12 30
Um die Merkliste nutzen zu können, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich, falls Sie noch kein Konto bei uns haben.
mit Bonus
Turistas (2009)
Alicia Scherson
Chile
105′
Bonus: Gespräch mit Alicia Scherson
Carla ist 37 Jahre alt, verheiratet, vielleicht schwanger und eigentlich sollte sie glücklich sein, als sie mit ihrem Mann und einem Wasserscooter von Santiago aus Richtung Süden in die Sommerferien aufbricht. Die beiden plaudern, wie das Paare in Autos so tun mögen. Und plötzlich verändert eine Kleinigkeit die ganze Stimmung grundlegend. Vielleicht möchte Carla ja gar nicht da sein, wo sie ist. Vielleicht möchte sie lieber mit dem norwegischen Rucksacktouristen Ulrik an einer Landstrasse stehen, auf dem Weg zum Nationalpark, wo sie zwischen grossen Bäumen wandeln, im Zelt übernachten und sich mit dem Parkaufseher über Vögel und alte Popsongs un-terhalten könnte. Vielleicht wäre das wirklich besser, und sei’s ganz einfach deshalb, weil etwas frische Luft manchmal gut tut. Carla wird jedenfalls von ihrem Mann am Wegrand sitzen gelassen und muss schauen, wie sie wieder zurückfindet - weniger nach Santiago, also zu sich selber. Wo, bitte, geht`s zur Natur Alltäglichkeiten gibt’s zum Einstieg: Ein verheiratetes Paar ist im Auto unterwegs aus dem Alltag in die Ferien. Der Titel Turistas macht rasch Sinn: Die Biologin Carla, grossartig verkörpert durch spanisch-chilenische Schauspielerin Aline Kuppenheim, und ihr Mann Joel, den wir bald hinter uns lassen, reisen, sind Touristen im eigenen Land. Bald lässt er sie am Strassenrand sitzen, weil er das Gefühl hat, sie hätte ihm nicht alles gesagt, was sie ihm hätte sagen müssen. Der kleine Zwist mag auch noch alltäglich sein, nicht aber die Trennung, die doch überraschend kommt und die bald einmal dazu führt, dass das Wort «Touristen» noch einen anderen Sinn bekommt, einen philosophischeren. Denn Touristinnen und Touristen sind wir ja alle irgendwie und dauernd auf unserer Lebensreise. Alicia Scherson gehört seit ihrem verblüffenden Erstling Play zu den Entdeckungen und den grossen Talenten im chilenischen Kino, das sich in den letzten Jahren wieder verblüffend regt. Sie selber hat Biologie studiert, und irgendwie hat man gerade bei ihrem jüngsten Film das Gefühl, da betrachtet eine Forscherin das Verhalten zweier Menschenkäfer unter dem Mikroskop, das die Kamera auch sein kann, wenn sie entsprechend klug eingesetzt wird. Carla muss zur Kenntnis nehmen, dass ihr Mann mitsamt dem Ferienzeugs allein davongefahren ist. Und sie entscheidet sich, nachdem sie zuerst ganz einfach heimkehren wollte, zu einem Abstecher in einen nahen Naturpark, in ein Stück gepflegte Wildnis. Die Bekanntschaften, die sie dort macht, haben es in sich, alle leicht schräg, alle leicht abseitig, immer nur minim und also irritierend. Und genau hier brilliert Scherson, indem sie all das, was da geschieht, was da kreucht und fleucht, mit der Ruhe einer Biologin betrachtet und in seinem Sein sein lässt. Das macht ihren Film zu einem stillen Wahrnehmungsgenuss: Nichts ist laut, aber alles deutet von den Rändern her aufs Zentrum: Die Sehnsucht nach dem Wiederfinden der Natur. Walter Ruggle
Zu Merkliste hinzugefügt
Von Merkliste entfernt
Die Anfrage ist fehlgeschlagen. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie mit dem Internet verbunden sind und versuchen Sie es erneut. Falls dies nicht weiterhilft unterstützen wir Sie gerne per e-Mail unter support@filmingo.ch oder telefonisch unter +41 56 430 12 30
Um die Merkliste nutzen zu können, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich, falls Sie noch kein Konto bei uns haben.
Avé (2011)
Konstantin Bojanov
Bulgarien
86′
Sich selber ständig neu erfinden Ausserhalb von Sofia treffen Avé und Kamen aufeinander. Er macht Autostopp nach Ruse, sie schliesst sich ihm ungebeten an. Ein Roadmovie beginnt in den Norden Bulgariens und hinein in die Gegenwart eines Landes, das den Anschluss an die Welt noch nicht geschafft hat. Da sind zwei verloren wirkende junge Seelen unterwegs durch die Gegenwart und entdecken erst allmählich ihre Gefühle. Ein starkes Stimmungsbild und ein Film über das jugendliche Alter, in dem man sich das Leben noch erfinden kann. Der Spielfilm Avé stand im Programm einer wichtigen Nebensektion von Cannes, und er gehörte für mich zu den überzeugensten Filmen der Ausgabe 2011. Warum? Avé ist zunächst ein Roadmovie mit zwei jugendlichen Figuren, die unterwegs sind in ihrer bulgarischen Heimat. Das heisst, er bietet uns Gelegenheit, ins Innere eines gerade im Kino wenig vertrauten Landes zu reisen und etwas von seiner Stimmung zu erfahren, ein Vierteljahrhundert nach dem Zusammenbruch der alten Systeme. Die Kamera tastet die vorbeiziehenden Landschaften und Silhouetten wie nebenbei ab. Mindestens so wichtig wie dies scheint mir die Besetzung und die Zeichnung der beiden Jugendlichen - oder müsste man besser sagen, das Modellieren der beiden Figuren, ist Regisseur Konstantin Bojanov doch von Haus plastisch arbeitender Künstler? Anjela Nedyalkova als Avé und Ovanes Torosyan als Kamen brillieren mit ihrer abwesenden Präsenz je auf ihre Art. Sie als äusserlich muntere titelgebende Figur, er als eine Art Schatten seiner selbst. Zwei Jugendliche in einem Land des Ostens von heute. Perspektiven gibt es für sie wenige, Träume umso mehr. Ein Drittes macht den Film faszinierend: Es ist das freie Spiel mit der Wahrheit, das Avé bis zur Selbstverleugnung pflegt. Während Kamen ans Begräbnis seines Freundes reisen und möglichst mit niemandem reden möchte, plaudert Avé unterwegs mit den Fahrern munter drauflos und erfindet immer wieder neue Geschichten auf deren Fragen. Bald einmal weiss man nicht mehr, was wahr ist und was erfunden, bis man begreift, dass es fürs Leben manchmal besser ist, sich neu zu erfinden, weil die Umstände es wollen und die Wahrheit keine Rolle spielt oder nicht gefragt ist. Die Entwicklung einer stillen Liebesgeschichte, in der die Ehrlichkeit elementar sein wird, geht einher mit diesem Spiel. Walter Ruggle
Zu Merkliste hinzugefügt
Von Merkliste entfernt
Die Anfrage ist fehlgeschlagen. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie mit dem Internet verbunden sind und versuchen Sie es erneut. Falls dies nicht weiterhilft unterstützen wir Sie gerne per e-Mail unter support@filmingo.ch oder telefonisch unter +41 56 430 12 30
Um die Merkliste nutzen zu können, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich, falls Sie noch kein Konto bei uns haben.
Banana Pancakes and the Lonely Planet (2015)
Daan Veldhuizen
Laos, Demokratische Volksrepublik
96′
Reisen ist in Mode, mehr denn je. Und Fernost ist angesagt. Zu den Boom-Ländern gehört Laos. Der niederländische Filmemacher Daan Veldhuizen betrachtet das entlegene Dorf Muang Ngoi in Indochina und lässt Jugendliche, die da leben, auf jene treffen, die als Backpacker oder Individualtouristen hierherreisen. Selten hat ein Film die unterschiedlichen Aspekte des Reisens so unaufgeregt, anregend und umfassend auf den Punkt gebracht. Wie reisen wir, wohin und warum? «Wenn jemand eine Reise tut, So kann er was verzählen; Drum nahm ich meinen Stock und Hut, Und tät das Reisen wählen.» Als Matthias Claudius 1787 sein Gedicht «Urians Reise um die Welt» mit diesen Zeilen begann, war das Reisen noch eine oft mehrmonatige Unternehmung. Heute, 230 Jahre später, ist es bei uns Allgemeingut geworden: Ein paar Stunden Flug nur, und bereits sind wir in einer anderen Region auf dem Planeten. Wir suchen dort das Andere und tragen gleichzeitig das Unsere mit. Erzählen können denn nach unserer Reise nicht nur wir, erzählen können auch Menschen, die von unserem Reisen betroffen waren, die ihre eigenen Träume haben und nach der Moderne streben mögen, der wir mitunter vorübergehend entfliehen wollten. Der niederländische Filmemacher Daan Veldhuizen hat sich in ein entlegenes Dorf in Laos begeben, um mit Einheimischen und Reisenden übers Reisen nachzudenken und übers da und anderswo Sein. Muang Ngoi ist mit seiner Lage am Fluss allein schon landschaftlich einzigartig, aber man kann das, was der Filmemacher beobachtet, übertragen in ungezählte andere Länder, und das ist eine der grossen Stärken des Films. Er setzt an in der Regenzeit, wenn die Jugendlichen vor Ort mit ihren Träumen noch allein sind, und gleitet nahtlos über zu den mit dem Wetterwechsel eintrudelnden Backpackers, die mit dem Lonely Planet im Gepäck hierher zum Geheimtipp gefunden haben und für eine kurze Zeit aussteigen wollen. Sie suchen unter anderem jene Einfachheit, die Menschen in Muang Ngoi für sich überwinden möchten. Shai hat studiert und will schnell Geld verdienen mit den TouristInnen, Khao ist Bauer und will eine Familie aufbauen. Die beiden Locals sind sozusagen unsere Reisebegleiter und stehen für zwei mögliche Verhaltensmuster im Dorf. Daan Veldhuizen, der selber auch die Kamera führte, betrachtet die Anreisenden ein Stück weit mit den Augen der beiden, die da sind, und gibt über sie auch den Widersprüchlichkeiten im Dorf genügend Raum. Dass er das wertfrei versucht, macht seinen Film so wertvoll. Wir reisen mit und erleben die Reise und das Reisen aus unterschiedlichen Perspektiven, können wie Matthias Claudius in seinem Gedicht zum Schluss kommen: Und fand es überall wie hier, Fand überall ’n Sparren, Die Menschen grade so wie wir, Und ebensolche Narren. Mir scheint, dass Banana Pancakes auch deshalb so unterhaltsam und anregend wirkt, weil der Filmemacher es schafft, über die unterschiedlichsten Figuren Aspekte des Reisens anzusprechen. Walter Ruggle
Zu Merkliste hinzugefügt
Von Merkliste entfernt
Die Anfrage ist fehlgeschlagen. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie mit dem Internet verbunden sind und versuchen Sie es erneut. Falls dies nicht weiterhilft unterstützen wir Sie gerne per e-Mail unter support@filmingo.ch oder telefonisch unter +41 56 430 12 30
Um die Merkliste nutzen zu können, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich, falls Sie noch kein Konto bei uns haben.
Gabriel and the Mountain (2017)
Fellipe Barbosa
Tansania, Vereinigte Republik
131′
Into the Wild in Afrika: Bevor er zu studieren beginnt, will der lebensfrohe und begegnungsoffene Gabriel um die Welt reisen. Seine Freundin schliesst sich ihm in Kenia vorübergehend an. Danach geht er noch einmal auf eigene Faust weiter, beflügelt vom Wunsch, dem lokalen Leben nahe zu sein. Ein ebenso erfrischendes wie anregendes und berührendes Roadmovie, das auf einer wahren Geschichte basiert und uns übers Reisen sinnieren lässt. Unterwegs und bei sich Gabriel ist gern unterwegs, und der junge Brasilianer liebt es, abgetrampelte Pfade zu meiden, ganz einfach bei den Menschen zu sein, wohin er auch kommt. Er liegt damit quer in unserer Zeit, in der das Reisen für die meisten zum Alltag gehört und man sich jede Destination leisten kann. Alle sind unterwegs zum Gleichen und überzeugt, individuell das Spezifische zu erleben. Dabei tragen wir alle dazu bei, dass die Hotspots lebensleer werden, überall die gleichen Hotels, denselben Food, die modischen Drinks. Nur die Dekors wechseln, durch die die Horden von Reisenden geschleust werden. Gabriel mag das nicht, er meidet die Orte, die in den Reiseführern empfohlen sind, weil er gemerkt hat, dass dort alle sind, nur nicht die Einheimischen. Er ist allein unterwegs und bewegt sich im Vertrauen darauf, dass er so sein kann, wie er ist, wenn er die anderen auch so respektiert, wie sie sind. Schnell lässt er sich auf Menschen ein, denen er unterwegs begegnet, kommt bei Familien unter und sitzt an ihrem Tisch. Der Brasilianer Fellipe Barbosa hat die Geschichte von Gabriel und seinem Berg als Spielfilm inszeniert, aber er folgt dabei den Spuren eines Freundes, der auf Weltreise war und in unwegsamem Gebiet in Malawi tot aufgefunden wurde. Weil Gabriel gerne fotografiert hat, ein detailliertes Tagebuch führte und auch über die sozialen Netzwerke mit Zuhause in Kontakt blieb, ist seine ganze Reise bestens dokumentiert. Der Filmemacher rekonstruiert sie mit einzelnen SchauspielerInnen und Menschen, denen Gabriel begegnet war. Entstanden ist ein erfrischendes Roadmovie über einen, der unbekümmert unterwegs ist und uns vor Augen führt, was Reisen alles auch noch sein könnte, wenn wir nur offen sind, mutig und herzlich. Walter Ruggle
Zu Merkliste hinzugefügt
Von Merkliste entfernt
Die Anfrage ist fehlgeschlagen. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie mit dem Internet verbunden sind und versuchen Sie es erneut. Falls dies nicht weiterhilft unterstützen wir Sie gerne per e-Mail unter support@filmingo.ch oder telefonisch unter +41 56 430 12 30
Um die Merkliste nutzen zu können, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich, falls Sie noch kein Konto bei uns haben.
Highway (2012)
Deepak Rauniyar
Nepal
72′
Ein Mann aus Kathmandu, der erfolglos probiert, mit seiner Frau ein Kind zu bekommen, sucht einen Wunderheiler in den östlichen Bergen Nepals auf. Der hat tatsächlich einen Zaubertrank parat. Allerdings muss der Mann innerhalb von 36 Stunden zurück zu seiner Ehefrau, sonst wirkt die Medizin nicht mehr. Im Bus, der sich durch die engen Strassen, Hügel und Täler Nepals quält, sitzen noch mehr Menschen, die dringend woanders sein müssten: den Internetchat-Lover treffen, Geld für Medikamente überbringen, die Eltern sehen. Aber die Reisegruppe muss immer wieder pausieren, weil Generalstreiks, Staus, Pannen und aufgebrachte Dorfbewohner den Bus aufhalten. Ein paar der Hindernisse werden von den Passagieren überwunden, die sich während des Trips immer besser kennenlernen. Sie verkleiden sich gar als Hochzeitsgesellschaft, um weiterfahren zu dürfen. Zu Hause hat sich allerdings in der Zwischenzeit alles geändert. Der Erstlingsfilm von Deepak Rauniyar, der mit einem Minibudget, einer Handvoll begeisterter Darsteller und improvisierten Dialogen in einem der ärmsten Länder der Welt gezaubert wurde, ist ein Roadmovie voller Überraschungen und Leidenschaft - und eine kompromisslose Darstellung der nepalesischen Realität.
Zu Merkliste hinzugefügt
Von Merkliste entfernt
Die Anfrage ist fehlgeschlagen. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie mit dem Internet verbunden sind und versuchen Sie es erneut. Falls dies nicht weiterhilft unterstützen wir Sie gerne per e-Mail unter support@filmingo.ch oder telefonisch unter +41 56 430 12 30
Um die Merkliste nutzen zu können, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich, falls Sie noch kein Konto bei uns haben.
Silent Souls - Ovsyanki (2010)
Aleksei Fedorchenko
Russland
77′
Als seine geliebte Frau Tanja stirbt, bittet Miron seinen besten Freund Aist, ihm zu helfen, sie nach der Tradition der Merja-Kultur von der Welt zu verabschieden. Die Merja sind eine alte ugurisch-finnische Gemeinschaft, deren Traditionen am Verschwinden sind. Und so fahren die beiden Männer los auf eine Reise, die sie Tausende von Kilometer durch unberührte Landschaften führt. Begleitet werden sie von zwei kleinen Vögeln in einem Käfig, und Miron teilt Aist seine intimsten Erinnerungen mit, die er aus dem Eheleben hat. An den Ufern des heiligen Sees nehmen sie endgültig Abschied von der Frau, die sie beide geliebt hatten. Eine lyrische Reise in die Schönheiten der Landschaft, den Wert von Traditionen und in die Geschichte einer Liebe. Ein atemberaubend fotografierter Ausflug in die Kunst des Erzählens, der nicht umsonst in Venedig für die beste Kameraarbeit ausgezeichnet wurde. ***************************** Von der Lust am Erzählen Es ist schon ungewöhnlich, dass eine Liebesgeschichte damit beginnt, dass die Geliebte gestorben ist und zu Grabe getragen werden soll. Der Russe Aleksei Fedorchenko erzählt eine solche Geschichte, und er macht über sie unter anderem klar, dass das Lebensende keine wirkliche Grenze für die Liebe darstellt. Tanja ist tot, ihr Mann Miron will ihren Körper nach alter Tradition dem Feuer am Flussufer übergeben, und Aist, sein bester Freund und auch ein sehr guter Freund von Tanja, soll ihm dabei helfen. Vielleicht, denkt man mitunter beim Betrachten der traumhaften Bilder von Michail Kirchman, vielleicht war das alles nur ein Traum. Aber dann erzählt uns eine Stimme von der Wirklichkeit und dem, was sich in ihr zugetragen hat. Und wir beginnen zu glauben an das, was wir sehen und was uns die Stimme erzählt. Aleksei Fedorchenko liebt das Spiel mit der Wahrnehmung und den Wirklichkeiten. Er weiss, dass er uns im Kino alles erzählen kann und dass wir, staunenden Kindern gleich, da sitzen und uns ihm und seiner Erzählung anvertrauen. Gibt es das Volk der Merja überhaupt, war eine der Fragen, die nach der Premiere in Venedig diskutiert wurde. Wen kümmert’s? Es gibt diesen Film und seine Geschichte über zwei Männer und eine Frau, über den Wert von Traditionen und ihren Verlust, über die unsterb-liche Liebe und die körperliche Lust, die selten im Kino so unspekulativ daherkommt und so sinnlich. Das hat auch damit zu tun, wie Fedorchenko mit dem Körperlichen umgeht, mit der Zärtlichkeit, mit der zwei Männer den Körper einer Frau für den letzten irdischen Akt bereitmachen oder mit dem Liebesakt, den die beiden mit zwei Frauen später erleben. Und schliesslich dreht sich alles darum, was wir erinnern, wie wir es erinnern, was wir daraus machen und wie wir es erzählen. Ist es wahr? War es das? Oder war es am Ende nur ein Traum? Ein traumhafter Film auf alle Fälle. Walter Ruggle
Zu Merkliste hinzugefügt
Von Merkliste entfernt
Die Anfrage ist fehlgeschlagen. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie mit dem Internet verbunden sind und versuchen Sie es erneut. Falls dies nicht weiterhilft unterstützen wir Sie gerne per e-Mail unter support@filmingo.ch oder telefonisch unter +41 56 430 12 30
Um die Merkliste nutzen zu können, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich, falls Sie noch kein Konto bei uns haben.
Demain - Tomorrow (2015)
Mélanie Laurent, Cyril Dion
Frankreich
120′
Das ist der Film zur Zeit - und über sie hinaus. Denn: Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder und jede von uns dazu beitragen könnten? Als die französische Schauspielerin Mélanie Laurent («Inglourious Basterds») und der Aktivist Cyril Dion in der Wissenschafts-Zeitschrift «Nature» eine Studie gelesen haben, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Ökosysteme innerhalb der nächsten 80 Jahre voraussagt, wollten sie sich nicht mit diesem Horror-Szenario abfinden. Sie machten sich zusammen auf den Weg, sprechen mit Experten, besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass eine andere Zukunft möglich ist. «Demain - Tomorrow» zeigt: Sobald Menschen aktiv werden, kann aus einem Traum die Realität von morgen werden. Der inspirierende Film von Mélanie Laurent und Cyril Dion trifft den Nerv der Zeit. Wo auch immer er in den Kinos gelaufen ist, wurde er zum absoluten Publikumsliebling. So war in der Westschweiz seit vielen Jahren kein Dokumentarfilm so erfolgreich wie der mit dem renommierten César prämierte «Tomorrow». Und jetzt ist er weiter zu sehen, zu geniessen, zu entdecken, zu empfehlen, denn: Wir haben nur eine Welt, und für sie sollten wir uns alle engagieren. Mahatma Gandhi hat auf den Punkt gebracht, was das heisst: «Be the change that you wish to see in the world.»
Zu Merkliste hinzugefügt
Von Merkliste entfernt
Die Anfrage ist fehlgeschlagen. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie mit dem Internet verbunden sind und versuchen Sie es erneut. Falls dies nicht weiterhilft unterstützen wir Sie gerne per e-Mail unter support@filmingo.ch oder telefonisch unter +41 56 430 12 30
Um die Merkliste nutzen zu können, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich, falls Sie noch kein Konto bei uns haben.
To the Ends of the Earth (2019)
Kiyoshi Kurosawa
Usbekistan
120′
Eine japanische Starmoderatorin weilt in Usbekistan, um für eine Reisesendung die ursprünglichen und exotischen Seiten des Landes zu entdecken. Aber nichts läuft wirklich wie geplant. Kiyoshi Kurosawa gehört längst zu den wichtigsten Filmschaffenden Asiens. Für einmal verlässt er hier seine mitunter harte Vision der modernen Welt, um uns eine friedlichere und optimistischere Reise anzubieten.
Zu Merkliste hinzugefügt
Von Merkliste entfernt
Die Anfrage ist fehlgeschlagen. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie mit dem Internet verbunden sind und versuchen Sie es erneut. Falls dies nicht weiterhilft unterstützen wir Sie gerne per e-Mail unter support@filmingo.ch oder telefonisch unter +41 56 430 12 30
Um die Merkliste nutzen zu können, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich, falls Sie noch kein Konto bei uns haben.
303 (2018)
Hans Weingartner
Deutschland
120′
Jan ist davon überzeugt, dass der Mensch von Natur aus egoistisch ist. So ist er nicht wirklich überrascht, dass niemand auftaucht, als er in Berlin auf seine Mitfahrgelegenheit wartet. Jule hingegen glaubt, dass der Mensch im Kern mitfühlend und kooperativ ist. Sie bietet Jan einen Platz in ihrem «303»-Oldtimer-Wohnmobil an. Jan möchte nach Spanien, um seinen leiblichen Vater kennenzulernen, Jule zu ihrem Freund nach Portugal. Mit jedem gemeinsam zurückgelegten Kilometer eröffnet sich den beiden mehr von der Welt des anderen. Macht der Kapitalismus den Menschen zum Neandertaler? Führt Monogamie ins Unglück, und kann man sich aussuchen, in wen man sich verliebt? Jule und Jan durchqueren Frankreich, erreichen Spanien. Ihre Gespräche werden je länger umso persönlicher – und es fällt ihnen immer schwerer, sich nicht ineinander zu verlieben... Lebenshungrig und romantisch, zwischen Fernweh und dem Wunsch, irgendwo anzukommen: Mala Emde und Anton Spieker spielen die Hauptrollen dieses Roadmovies über die behutsame Annäherung zweier Seelen bravourös. Dem mit «Die fetten Jahre sind vorbei» international bekannt gewordenen Regisseur Hans Weingartner ist mit «303» ein zauberhafter Spielfilm gelungen: Kino von magischer Anziehungskraft – mit Tiefgang und dabei voller Leichtigkeit und erfrischendem Humor.
Zu Merkliste hinzugefügt
Von Merkliste entfernt
Die Anfrage ist fehlgeschlagen. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie mit dem Internet verbunden sind und versuchen Sie es erneut. Falls dies nicht weiterhilft unterstützen wir Sie gerne per e-Mail unter support@filmingo.ch oder telefonisch unter +41 56 430 12 30
Um die Merkliste nutzen zu können, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich, falls Sie noch kein Konto bei uns haben.
Camino a La Paz (2015)
Francisco Varone
Argentinien
89′
Sebastián ist zwar schon Mitte 30, aber was er im Leben wirklich will, ist noch nicht so ganz klar. Der einzig wirkliche Fixpunkt seiner Existenz scheint der vom Vater geerbte Peugeot 505 zu sein. Dass dies seine Freundin eher nervt, ist gut zu verstehen. Doch dann kommt Sebastián eher zufällig zu einem Job als Taxifahrer. Schnell findet er einige Stammkunden; unter ihnen Jalil, einen ernsten, eher kauzigen älteren Herrn. Der gläubige Muslim heuert den zunächst zögernden Sebastián schon nach kurzer Zeit an, ihn nach Bolivien zu chauffieren. Von dort aus möchte er zusammen mit seinem Bruder die Pilgerfahrt nach Mekka fortsetzen. Den Gesetzen des Genres folgend, werden sich auf der über 3.000 km erstreckenden Reise viele Hindernisse auftun. Eher nur lästig ist dabei der Umstand, dass der eigentlich nicht reisefähige Jalil jede Nacht an das altertümliche Dialysegerät angeschlossen werden muss, das sie in einer riesigen Kiste auf dem Dachträger mitführen. Doch die Fahrt mit ihren geplanten wie ungeplanten Unterbrechungen wird für beide zu einer intensiven Begegnung, in der sie gezwungen sind, Verantwortung füreinander zu übernehmen.
Zu Merkliste hinzugefügt
Von Merkliste entfernt
Die Anfrage ist fehlgeschlagen. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie mit dem Internet verbunden sind und versuchen Sie es erneut. Falls dies nicht weiterhilft unterstützen wir Sie gerne per e-Mail unter support@filmingo.ch oder telefonisch unter +41 56 430 12 30
Um die Merkliste nutzen zu können, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich, falls Sie noch kein Konto bei uns haben.
Porto (2016)
Gabe Klinger
Portugal
73′
Porto, die alte portugiesische Hafenstadt am Douro mit ihrer mysteriösen, fast morbiden Atmosphäre ist der Ort, an dem Jake (Anton Yelchin) und Mati (Lucie Lucas) aufeinandertreffen. Beide sind irgendwie fremd in der Stadt, allein, ein wenig verloren. Als sie sich begegnen, ist es jene magische Anziehung, die spielen kann zwischen zwei Menschen. Ist es Liebe? Hals über Kopf stürzen sie in einen Liebesrausch. Es ist nur eine einzige Nacht, die sie miteinander verbringen. Aber die Zeit scheint still zu stehen. Mit Blicken, Gesten und Worten schaffen sie eine geheimnisvolle und zugleich unauflösbare Verbindung. «Porto» ist der erste Spielfilm des amerikanisch-brasilianischen Regisseurs Gabe Klinger und eine der letzten Gelegenheiten, den hoch talentierten, viel zu früh verstorbenen Schauspieler Anton Yelchin («Star Trek», «Only Lovers Left Alive») zu sehen. Er brilliert als Verlorener auf dem Planeten Porto, Verletzlicher in der Liebe. Entstanden ist der Film mit Jim Jarmusch («Broken Flowers», «Paterson»), der als ausführender Produzent wirkte und in mancherlei Hinsicht Pate stand. Die so zeitlose wie eigenwillig und konsequent in zwei Bildformaten erzählte Liebesgeschichte ist eine Ode ans Kino und an die Stadt Porto.
Zu Merkliste hinzugefügt
Von Merkliste entfernt
Die Anfrage ist fehlgeschlagen. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie mit dem Internet verbunden sind und versuchen Sie es erneut. Falls dies nicht weiterhilft unterstützen wir Sie gerne per e-Mail unter support@filmingo.ch oder telefonisch unter +41 56 430 12 30
Um die Merkliste nutzen zu können, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich, falls Sie noch kein Konto bei uns haben.
mit Bonus
Que tan lejos (2006)
Tania Hermida
Ecuador
91′
Bonus: Gespräch mit Tania Hermida
Ecuador und die Anden bilden das wunderbare Dekor für dieses Roadmovie, in dem zwei junge Frauen unterwegs sind nach Cuenca, der friedlichen Gartenstadt im Süden. Esperanza kommt aus Spanien und reist durch Ecuador auf der Suche nach Entdeckungen und auf den touristisch empfohlenen Spuren. Teresa studiert in Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Sie macht sich auf den Weg, ihren Geliebten in Cuenca daran zu hindern, eine andere Frau zu heiraten. Unterwegs lernen die beiden, die der Zufall im Bus zusammenbringt, einander und zwei sehr unterschiedliche Männer kennen. Sie durchqueren die halluzinierende Bergwelt Ecuadors und fahren an die Küste, weil ein Streik den Verkehr lahmgelegt hat. Qué tan lejos ist ein anregender Film über das Reisen, das Unterwegssein und über Begegnungen zwischen Menschen. Ein Vergnügen für Reisefreudige. Vom schönen Reiz des Reisens Qué tan lejos ist eine ecuadorianische Redewendung um auszudrücken: Wie weit noch. Das Ecuadorianische und das Spanische sind zwei der Motive, die sich durch den Film von Tania Hermida ziehen in Gestalt von zwei Frauen unterschiedlicher Herkunft. Die eine kommt aus Europa nach Lateinamerika und will hier mit dem «Lonely Planet» im Rucksack eine andere Welt entdecken. Die andere lebt hier und mag es nicht, wenn man ihr Land nur in jenen Klischees betrachtet, die die Reisebücher verbreiten. Die beiden sprechen die gleiche Sprache, aber schon in ihrer Art der Aussprache ist selbst für jene, die nicht Spanisch sprechen, der Unterschied erkennbar. Über die Wahrnehmung der Unterschiede und übers Akzeptieren, dass es sie gibt, kommen sie sich im Verlauf ihrer Reise näher und kommen sie gemeinsam weiter. Tania Hermida hat mit Qué tan lejos den erfolgreichsten Film in ihrer Heimat gedreht. Die Filmerin lässt uns darin sinnieren über das, was wir so treiben, wenn wir unterwegs sind. Ihr Film strahlt bei aller Unaufgeregtheit eine wohltuende Natürlichkeit aus, bis in die kleinsten Details hinein. Einzigartig, wie sie die Orte und die Landschaften zeigt, frei für ihre Figuren, natürlich und künstlich in einem, aussen und innen. Nicht nur Ecuador ist eine Reise wert, der Film ist es auch. Tania Hermida führt uns nicht zuletzt vor Augen, dass sich ein Land am besten neben den Postkartenbildern entdecken lässt, durch Wachheit auf das, was sich einem zeigen kann. Sie plädiert für ein Reisen, das offen ist für die kleinen Zeichen des Alltags. Die finden sich ganz einfach - und einfach überall. Walter Ruggle
Zu Merkliste hinzugefügt
Von Merkliste entfernt
Die Anfrage ist fehlgeschlagen. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie mit dem Internet verbunden sind und versuchen Sie es erneut. Falls dies nicht weiterhilft unterstützen wir Sie gerne per e-Mail unter support@filmingo.ch oder telefonisch unter +41 56 430 12 30
Um die Merkliste nutzen zu können, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich, falls Sie noch kein Konto bei uns haben.
Le grand voyage (2004)
Ismaël Ferroukhi
Marokko
103′
Was ist der Okzident, was ist der Orient? Was verbindet die beiden, was trennt sie? Ferroukhi schafft mit seinem Roadmovie, das einer traumhaften Strecke folgt, eine Innenansicht, mit der er zwei sperrige Figuren einander näher bringt und dann, über ihre Annäherung und die Annäherung in der geographischen Distanz, zwei Welten. Der alte Mann, der da seinen Sohn nötigt, ihm den Wunsch des Lebens zu erfüllen, ihn auf seiner einzigen Reise nach Mekka zu begleiten, wirkt am Anfang nicht weniger verstockt als der Junge, der seine Freundin zurücklassen muss und an einen Pilgerort gehen soll, der ihn nicht interessiert. Allein über die Konstellation wird deutlich, wie wenig die Religionszugehörigkeit eines Menschen etwas über seine Gläubigkeit aussagen muss. Die grosse Stärke dieses kleinen Roadmovies ist weit mehr noch als die äussere Reise von Europa nach Asien die innere Reise zweier unterschiedlicher Menschen gleichen Ursprungs. Sie führt beide näher zu sich und zu einander. Ein Roadmovie, das die weiten Landschaften und Städte Italiens, Sloweniens, Kroatiens, Serbiens, Bulgariens, der Türkei, Syriens, Jordaniens und schliesslich Saudi-Arabiens in poetischen Bildern einfängt und nicht zuletzt durch Hauptdarsteller Nicolas Cazalé beeindruckt. Ausgezeichnet als bester Erstling in Venedig 2004.
Zu Merkliste hinzugefügt
Von Merkliste entfernt
Die Anfrage ist fehlgeschlagen. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie mit dem Internet verbunden sind und versuchen Sie es erneut. Falls dies nicht weiterhilft unterstützen wir Sie gerne per e-Mail unter support@filmingo.ch oder telefonisch unter +41 56 430 12 30
Um die Merkliste nutzen zu können, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich, falls Sie noch kein Konto bei uns haben.