Ursula Meier

2022
La Ligne
Ursula Meier
Schweiz
102′
Nach einem gewalttätigen Streit mit ihrer Mutter wird Margaret, 35 Jahre alt und seit langem gewalttätig, vor ihrem Prozess mit einer strengen einstweiligen Verfügung belegt: Sie darf drei Monate lang keinen Kontakt zu ihrer Mutter aufnehmen und sich dem Haus der Familie nicht mehr als 100 Meter nähern. Diese Trennung verstärkt jedoch den Wunsch, ihrer Familie näher zu sein, und so kehrt sie jeden Tag an diese unsichtbare und unüberwindbare Grenze zurück. «La Ligne» feierte seine Premiere im Wettbewerb der Berlinale 2022 und war nominiert für Bester Spielfilm beim Schweizer Filmpreis 2023. Wie schon zuvor beweist Ursula Meier einen scharfen Blick für fragile Familienstrukturen und die menschliche Seele, ihre Facetten, Abgründe und innere Zerrissenheit. Die emotionale Dichte der Figuren und die wahren Ausmasse dessen, was unterschwellig schon lange brodelt, offenbaren sich dem Publikum erst nach und nach. Gefangen in einer toxischen Tochter-Mutter-Beziehung, hadert jede der beiden Frauen auf eigene Weise mit der Sehnsucht nach Anerkennung und Geborgenheit – Stéphanie Blanchoud und Valeria Bruni Tedeschi sind einfach fesselnd.
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