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Auf der Schweizer Streamingplattform filmingo finden Sie sorgfältig ausgewählte Kinofilme, zeitlose Klassiker und herausragende Dokumentarfilme. Alle Filme können einzeln oder im Abo gemietet werden.

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Wochentipp
Wolken ziehen vorüber - Drifting Clouds (1996)
Aki Kaurismäki
Finnland
95′
Wie spielt es eigentlich so, das Leben? Wir schreiben das Jahr 2005. Eine Frau und ein Mann mittleren Alters wohnen zusammen. Der neue Fernseher, den sie geleast haben, bietet 12 Sender und über sie das Unglück der Welt in Farbe. Früher musste man zum Umschalten immer aufstehen, sagt der Mann. Heute ist das dank Fernsteuerung bequemer. Die Frau arbeitet als Oberkellnerin im traditionsreichen Speiselokal «Dubrovnik» in Helsinki; der Mann ist Trampilot (wie das heute heisst) bei den Verkehrsbetrieben. Das Restaurant wird an eine Foodkette verkauft, das Personal nicht mehr gebraucht. Die Verkehrsbetriebe werden saniert, die Angestelltenzahl halbiert: Wer zieht die schlechten Karten? Kreuz drei für den Mann. Ausrangiert. Der Mann und die Frau sind arbeitslos und möchten arbeiten. Arbeitslosengeld will er keines: «Ich bettle nicht.» Um seine Zukunft kümmern will er sich selber: «Ich verlange kein Mitleid.» Der Mann und die Frau suchen nach neuen Möglichkeiten, aber die Welt scheint sie nicht mehr zu brauchen: Mal heisst es, sie wäre mit 38 für eine Kellnerin zu alt, mal besteht er einen Gesundheitstest nicht, weil er auf einem Ohr schlecht hört. Mal gewährt ihnen die Bank für eine Eigeninitiative keinen Kredit, mal verspielen sie mit einem Eisatz den letzten Rest, den sie noch hatten. Das Glück ist nicht auf der Seite der beiden. Das Alte hat keinen Platz in der Gegenwart: Sie ist zum Verzweifeln, die Situation. Und immer noch geben der Mann und die Frau nicht auf. «Dieser Film erzählt von ein paar "altmodischen" Menschen in dieser Modernen Welt. Er hat Hauptfiguren und Nebenfiguren. Einige von ihnen sind leicht komisch.» Der Finne Aki Kaurismäki macht keine grossen Worte, wenn er über seine Filme spricht. Drei Sätze genügen ihm, als Inhaltsangabe. Und genauso lakonisch ist sein Stil. In Cannes, am Filmfestival, das ihn 1996, fünfzehn Jahre nach seinem ersten Film zum ersten Mal für wettbewerbswürdig befand, meinte er, die Welt hätte um 1960 herum ihre Entwicklung einstellen können. Er ist Jahrgang 57, das war zur Zeit seiner Kindheit, und er präzisierte: Nein: 1962, weil er einen Cadillac mit Jahrgang 62 fahre. Danach, und das Beispiel steht für alles, habe Cadillac kein einziges interessantes Modell mehr hervorgebracht. Warum kann ein Restaurant heute nicht mehr Personal haben und ein Orchester? Warum muss alles kettenmässig auf eine Linie getrimmt werden? Die Fragen, die der Film stellt, stellt er implizit, unauffällig. Eigentlich stellt er sie gar nicht, er regt sie bestenfalls an. Warum sehen die Menschen fern und können kaum noch miteinander reden? Das war schon vor dem Aufkommen des Internets eine Frage, ist es heute mehr denn je. Der Fortschritt, sagt Aki Kaurismäki, sei das schrecklichste Wort, das er kenne, und er nimmt einzig den medizinischen Bereich aus. Der Fortschritt hat dazu geführt, dass immer mehr Leute ohne Arbeit sind. Was also, fragt der Film, haben sie davon? Gesundgeschrumpfte Welt, wohin? © Walter Ruggle
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Wer sehnt sich nicht danach, wieder mal entspannt auswärts zu essen? Alle hoffen wir, dass die Wolken bald vorüberziehen und die Beizen öffnen, wenn's die Lage zulässt. Einfach war es schon lange nicht mehr, das führen uns die Kellnerin aus dem «Dubrovnik» in Helsinki und ihr Mann, der Trampilot, vor Augen. Sie geben nicht auf, wollen da, wo sie leben, ihren Traum umsetzen, öffnen ihr eigenes Speiselokal und hoffen. Wir heben das Glas zum 25. Geburtstag der kleinen Perle aus Finnland.
Premiere
Favolacce (2020)
Damiano D'Innocenzo, Fabio D'Innocenzo
Italien
99′
Sengende Hitze, eine Reihenhaussiedlung im Speckgürtel von Rom. Die sommerliche Leichtigkeit ist von einer rätselhaften Stimmung der Beklommenheit durchzogen. Hier lebt so manche Familie, die nirgendwo dazugehört in ihrer immergleichen Routine. Da und dort blitzt Angst vor dem sozialen Abstieg auf, manche Eltern sind frustriert, da das Leben, dass sie sich erhofft haben, für sie unerreichbar ist. Doch schliesslich werden es die Kinder sein, die den Ort in seinen Grundfesten erschüttern... Die Brüder Fabio und Damiano D’Innocenzo haben ihre Kindheit in einem Vorort von Rom verbracht. Ohne eine spezifische Ausbildung erhalten zu haben produzierten sie Videoclips, Fernsehfilme, ein Theaterstück. Bereits ihr erster Spielfilm «La terra dell’abbastanza» (2018) wurde mehrfach ausgezeichnet. Ihr neues, an der Berlinale 2020 für das Beste Drehbuch prämiertes Meisterstück «Favolacce» erzählt von Frauen, Männern und Kindern, die allzu früh erleben, wie ihre Träume und Hoffnungen auf der Strecke bleiben. Ein emotional wuchtiger, herausragend gespielter und emotional mitreissender Film.
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Kino-Premieren

Die Kinos sind geschlossen - wir möchten euch dennoch neue Filme nicht vorenthalten und lancieren regelmässig eine Premiere auf filmingo zum Preis von 12 CHF.

Sin señas particulares (2020)
Fernanda Valadez
Mexico
99′
PREMIERE IM STREAMING: Ab 18. Februar 2021 Der mexikanische Teenager Jesús bricht auf in Richtung US-amerikanischer Grenze, nach deren riskanter Überquerung er sich ein besseres Leben verspricht. Jesús verschwindet, seine Mutter macht sich auf die Suche. Mit ihrem beeindruckenden Spielfilmdebüt beweist die Mexikanerin Fernanda Valadez ihr Gespür für ein visuell starkes, emotionales und spannendes Erzählen. Ein Film, der uns packt und bis zum Schluss nicht mehr loslässt.
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Mon cousin anglais (2019)
Karim Sayad
Schweiz
86′
2001 erreicht Fahed das Vereinigte Königreich, den Kopf voller Träume. 2018, angesichts einer Midlife-Krise, muss er nun eine Entscheidung treffen. Wird er sich weiterhin beugen, und 50 Stunden lang zwischen dem Dönerladen und der Fabrik arbeiten, oder wird er nach Algerien zurückkehren, einem Land, aus dem er in der Hoffnung geflohen ist, sich ein besseres Leben zu ermöglichen?
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99′
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Schule und Bildung

Währenddem uns die Pandemie auch die Relevanz eines starken Bildungssystems und durchgehend geöffneter Schulen vor Augen führt, werfen wir einen Blick in verschiedene Klassenzimmer dieser Welt.

Neuland (2013)
Anna Thommen
Schweiz
96′
«Neuland» von Anna Thommen bietet Einblick in den Schulalltag in der Schweiz, in eine etwas spezielle Schule, ein wunderbarer, berührender, unaufgeregt gestalteter, fast nebenbei beobachtender Film: ein Bijou! Afghanistan, Kamerun, Serbien, Venezuela – sie haben weite Wege hinter sich, die neuen SchülerInnen von Herrn Zingg in der Integrationsklasse Basel. Jung und mit Träumen für eine bessere Zukunft reisten sie in die Schweiz und setzen nun grosse Hoffnungen in ihren Lehrer: Er soll ihnen den Weg im neuen Land weisen. Geschützt und abgeschirmt von der Gesellschaft lernen die SchülerInnen innerhalb von zwei Jahren Sprache und Kultur der Schweiz kennen. Lehrer Zingg hat dabei immer nur das eine Ziel vor Augen: den durch harte Schicksalsschläge traumatisierten Jugendlichen einen beruflichen Einstieg in die Gesellschaft zu ermöglichen. Doch je näher das Schulende rückt, desto quälender stellt sich für die jungen MigrantInnen die Frage: Gibt es überhaupt einen Platz für mich in diesem Land? Es geht um Menschen bei uns und darum, dass Menschen nicht Masse sind sondern Individuen. Man muss sie nur wahrnehmen.
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Conducta (2014)
Ernesto Daranas
Kuba
108′
Kubanisches Kino, wie man es nicht mehr alle Tage zu sehen bekommt: Eine Wucht und auf der Karibikinsel ein Renner in den Kinos. In seinem Film «Conducta» setzt sich der kubanische Filmemacher Ernesto Daranas mit dem angeblich noch immer vorbildlichen Schulsystem und den unterschiedlichen Lernmethoden auf der Zuckerinsel auseinander. Er erzählt vom elfjährigen Chala, der allein von seiner Mutter aufgezogen wird. Chala und Carmela sind ein ungleiches Paar und halten in Conducta doch durch dick und dünn zusammen. Chala ist ein gerissener Junge, der in der Schule gerne seine Spässe treibt und durch vorwitzige Sprüche glänzt. Auf dem Heimweg schliesst er mit seinen Freunden riskante Wetten ab, versprüht vor den Mädchen seinen unwiderstehlichen Charme - oder hilft seiner Lehrerin Carmela beim Einkauf. Diese amtet als solche schon seit den ersten Tagen der kubanischen Revolution mit Leidenschaft, steht jetzt kurz vor der Pensionierung und lehnt sich gegen absurde bürokratische Beschlüsse ebenso auf wie gegen Wertezerfall, der die aufgeriebene Gesellschaft ergriffen hat. Auch Chala ist nicht nur das unbeschwerte Kind; er muss neben der Schule auch für seine Mutter sorgen, der das Leben entglitten ist. Fast zwangsläufig kommt er immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt. Als ihn die Schulleitung wegen seines Verhaltens ins Heim stecken will, zieht Carmela alle Register. Sie weiss, dass nicht das Kind, sondern das System das Problem ist. Ernesto Daranas dringt mit Conducta ins Herzstück der Errungenschaften der kubanischen Revolution vor und verbindet in einer grossartigen Geste Sozialkritik und bewegendes Gefühlskino. Seit Fresa y Chocolate und La vida es silbar hat kein Film mehr so mitreissend vom Leben Havannas erzählt. - und daselbst für so viel Aufruhr gesorgt.
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Rust - Ferrugem (2018)
Aly Muritiba
Brasilien
99′
Tati und Renet besuchen dieselbe Klasse im Gymnasium und folgen sich auf Social Media. Während einer Klassenfahrt kommen sich die beiden näher, doch die aufkommende Beziehung endet bereits am nächsten Tag, als Tati entdeckt, dass ihr verlorenes Telefon zum Durchsickern eines intimen Videos an die gesamte Schule geführt hat. Mit gravierenden Folgen. Renet wiederum kämpft zu Hause mit Instabilität, nachdem seine getrennten Eltern darüber streiten, was das Beste für ihre Kinder ist.
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