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filmingo: Das Arthouse-Kino für Zuhause

Auf der Schweizer Streamingplattform filmingo finden Sie sorgfältig ausgewählte Kinofilme, zeitlose Klassiker und herausragende Dokumentarfilme. Alle Filme können für 8 CHF einzeln oder mit einem Monatsabo ab 9 CHF angeschaut werden.

Das Streaming steht in HD-Qualität in Originalsprache mit deutschen Untertiteln zur Verfügung, im Browser, in der filmingo iOS-App und in der filmingo Android-App. Es funktioniert mit Apple TV und mit Chromecast im Chrome Browser und damit auch am TV oder mit Beamer.

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Wochentipp
The Death And Life of Otto Bloom (2016)
Cris Jones
Australien
83′
Wer ist Otto Bloom? Der junge Mann erlebt die Zeit rückwärts und weiss, was passieren wird, doch er vergisst es, sobald es geschehen ist. Bald steht er im Rampenlicht von Forschung und Öffentlichkeit. Der Film von Cris Jones lädt uns mit seiner schönen Liebesgeschichte ein auf eine exquisite Zeitreise, lässt uns über unsere Wahrnehmung von Zeit und die Ungewissheit der Liebe sinnieren. Ein unterhaltsames wie anregendes Seherlebnis. Er hat einen Allerweltsnamen, alles andere als auffällig. Der Name ist aber auch alles, was Otto Bloom weiss, als die Polizei ihn in einer Notunterkunft aufgreift. Die betreuende Psychologin Ada zweifelt bald einmal am Befund Gedächtnisschwund, und dann macht sie die sensationelle Entdeckung: Otto Bloom lebt sein Leben rückwärts. Er weiss nicht, was war, aber er erinnert sich an das, was kommt. Cris Jones war bereits mit seinen ausgesprochen originellen Kurzfilmen aufgefallen, in denen er gewöhnliche Dinge aus unserem Alltag ziemlich verwegen auf den Kopf stellt. In seinem Spielfilm knüpft er sich nun unsere Wahrnehmung von Zeit vor und treibt ein erfrischendes und unterhaltsames Spiel damit. Einerseits rein formal, indem er uns die Geschichte von Otto Bloom, der in den 1980er Jahren Aufsehen erregt hat, als sehr real mit Hilfe einiger Menschen erzählt, die ihn kannten. Andererseits, weil er in Szene setzt, was Bloom erlebte und wie andere es wahrnahmen. Im Kern ist das die Liebesgeschichte zwischen einer jungen Psychologin und ihrem Patienten, einfühlsam erzählt, aus unterschiedlichen Blickwinkeln inszeniert. Suchen und Finden in einem. Die Liebe ist freilich eine aussergewöhnliche, denn wer wollte schon mit einem Mann oder einer Frau zusammen eine Nacht oder mehr noch verbringen im Wissen, dass der/die andere gleich nicht mehr weiss, wie heiss es eben noch zu und her ging. Der selber jung verstorbene Cris Jones unterhält uns nicht nur glänzend, er betrachtet wie nebenbei auch Fragen, die uns im Leben und Lieben beschäftigen mögen. Was war? Was ist? Was wird sein? Eine nicht ganz alltägliche Seherfahrung, die nachwirkt und die man so schnell nicht vergisst. Walter Ruggle
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Das möchte man sich gegenwärtig wünschen: Eine Erinnerung in die Zukunft zu haben und also zu wissen, wie die aktuelle Situation weitergeht. Der Australier Cris Jones hat mit Otto Bloom eine Figur geschaffen, die die Zeit in umgekehrter Richtung erlebt. Wie wir nicht wissen, was kommt, weiss er nicht, was war, dafür hat er die Zukunft bereits hinter sich. Das ist, erzählt als Recherche, eine anregende Liebesgeschichte, die uns sinnieren lässt über das, was die Zeit ist.

Kino-Premieren

Hier feiern Filme ihre Kino-Premiere, die gestartet sind zur Zeit, in der die Kinos geschlossen waren. Sie verdienen es, gesehen zu werden. Eine Chance also, echte Neuheiten erstmals zu entdecken.

Cirque de Pic (2020)
Thomas Ott
Schweiz
84′
Unterwegs zum Clown: Mit Elefanten im Zug durch die Nacht reisen... Ein Huhn vor dem Würgegriff eines Kochs retten... Seifenblasen in die unsteten Winde eines voll besetzten Zirkuszelts zaubern - sie ist legendär, die Seifenblasennummer von Clown Pic. Zusammen mit weiteren Auftritten ist sie in «Cirque de Pic» zu geniessen. Sie bildet das Herzstück des liebevollen Porträtfilms, den Thomas Ott zu einem der aussergewöhnlichsten und beliebtesten Clowns seiner Generation gestaltet hat. Emil Steinberger erzählt, wie er von Anfang an von Pic begeistert war und den St.Galler Clown dem Roncalli-Direktor empfahl. Der Kabarettist meint: «Einen Fauteuil nehmen, sich hinsetzen und den Pic-Film angucken. Eine herrliche Geschichte eines Clowns geniessen, eines Clowns, der eine Ruhe ausstrahlt, der uns mit einmaligen Geschichten verwöhnt, ob es Geschichten aus dem Leben oder Geschichten auf der Bühne sind - man verfolgt alles mit einem glücklichen Gefühl, stellt auch fest, dass Pic ein guter Schauspieler ist, schön sprechen kann und einen einmalig guten Gesichtsausdruck hat, ein Ausdruck der einen immer berührt. Thomas Ott hat gezeigt, dass er ein sehr sensibler Filmemacher ist, und uns wieder mal mit Bildern serviert, die uns beruhigen und zum Geniesser machen.»
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Liyana (2019)
Aaron & Amanda Kopp
Swasiland
76′
***Premiere auf filmingo: Wegen der Kinoschliessung zeigen wir diesen Film exklusiv in Premiere im Streaming statt im Kino.*** Liyana ist die Geschichte von fünf Waisenkindern aus Swaziland. Zweli, Sibusiso, Phumlani, Mkhuleko und Nomcebo haben viel durchgemacht in ihrem noch jungen Leben. Jetzt erfinden sie zusammen mit ihrer Betreuerin die Geschichte eines Mädchens namens Liyana, das in animierten Zeichnungen aus dem Realfilm heraus zu Leben erweckt wird und in das sie viel projizieren können. Das Dokument wird über die Animation in die Fantasie erweitert.
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Neu bei filmingo

Seit 6 Tagen
Gloria (2013)
Sebastian Lelio
Chile
109′
Diese Frau muss man einfach lieben! Gloria ist 58, geschieden. Ihre Kinder sind längst aus dem Haus. Allein will sie ihre Tage und Nächte aber nicht verbringen. So tanzt sie voller Lebensfreude an Single-Partys und flirtet, was das Zeug hält. Da lernt sie den etwas älteren Rodolfo kennen. Was liebevoll beginnt, wird für Gloria allerdings bald zu einer emotionalen Achterbahnfahrt. Doch diese Frau lässt sich nicht unterkriegen: Gloria steht nach jedem Rückschlag wieder auf – und ihr Stern strahlt noch heller als zuvor.
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Seit 1 Woche
Zvizdan - Mittagssonne (2015)
Dalibor Matanic
Kroatien
123′
ZVIZDAN – MITTAGSONNE beleuchtet drei Liebesgeschichten, die sich in drei aufeinander folgenden Jahrzehnten in zwei von einer langen Geschichte gegenseitigen Hasses geprägten Nachbarsdörfern abspielen. Vor dem Hintergrund ethnischer Spannungen auf dem Balkan erzählt der Film von der Zerbrechlichkeit – und der Intensität – einer verbotenen Liebe, von möglicher später Versöhnung, aber auch vom Aufbruch einer neuen Generation, die von vergangenen Kriegen nichts mehr wissen will.
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Seit 2 Wochen
After the Curfew (1954)
Usmar Ismail
Indonesien
103′
Nach der Befreiung von der niederländischen Kolonialherrschaft kehrt der Revolutionsheld Iskandar ins zivile Leben zurück. Dabei muss er erkennen, dass die Ideale, für die er gekämpft hat, nicht wirklich gelebt werden... «After the Curfew» ist ein leidenschaftliches Werk, das sich direkt mit einem entscheidenden Konfliktmoment in der indonesischen Geschichte befasst: den Nachwirkungen der vierjährigen republikanischen Revolution, die der niederländischen Herrschaft ein Ende setzte. Es ist ein visuell und dramatisch eindringlicher Film über Wut und Desillusionierung und über den Traum von einer neuen Gesellschaft. Regisseur Usmar Ismail wird allgemein als der Vater des indonesischen Kinos angesehen. Er begann seine Karriere als Dramatiker und Gründer von Maya, einem Drama-Kollektiv, das in den Jahren der japanischen Besatzung entstand. Und es war während dieser Zeit, als Ismail ein Interesse am Filmemachen entwickelte. After the Curfew ist Ismails grösster kritischer und kommerzieller Erfolg und gilt als Klassiker des indonesischen Kinos.
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Seit 2 Wochen
Rust - Ferrugem (2018)
Aly Muritiba
Brasilien
99′
Tati und Renet besuchen dieselbe Klasse im Gymnasium und folgen sich auf Social Media. Während einer Klassenfahrt kommen sich die beiden näher, doch die aufkommende Beziehung endet bereits am nächsten Tag, als Tati entdeckt, dass ihr verlorenes Telefon zum Durchsickern eines intimen Videos an die gesamte Schule geführt hat. Mit gravierenden Folgen. Renet wiederum kämpft zu Hause mit Instabilität, nachdem seine getrennten Eltern darüber streiten, was das Beste für ihre Kinder ist.
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Aktuell beliebt

1.
Le vent tourne (2018)
Bettina Oberli
Schweiz
86′
Pauline lebt, wie sie leben möchte: Sie wohnt mit Alex auf einem Hof im Jura, die beiden versorgen sich selbst. Ihre Liebe, ihre Ideale und ihre Arbeit schweissen sie zusammen. Da kommt der Ingenieur Samuel zu ihnen, um eine Windturbine zu installieren. Pauline, die eigentlich glücklich ist mit Alex, fühlt sich zu Samuel und seiner pragmatisch-unbekümmerten Art hingezogen. Ihre so unerwarteten wie tiefen Gefühle wirbeln ihr Liebesleben und ihren Blick auf die Welt durcheinander. Bettina Oberli hat sich mit Filmen wie «Im Nordwind» einen Namen gemacht und mit «Die Herbstzeitlosen» einen der erfolgreichsten Schweizer Filme überhaupt realisiert. So unterschiedlich ihre Werke sind, eines haben sie gemeinsam: Die Regisseurin versteht es immer wieder bravourös, das menschliche Wesen zu erkunden. «Le vent tourne» ist in einer so lieblichen wie rauen Jura-Landschaft angesiedelt, und Bettina Oberli erzählt die universelle Geschichte von einer selbstbestimmten Frau, ihrer Sehnsucht, der Verantwortung und der Fragilität von Lebensentwürfen. Ein eindringlicher, herausragend gespielter Film, der in starken Bildern auch von menschlichen Träumen nach einer intakten Natur erzählt und davon, dass auch die Natur eingebunden ist in Entwicklungen.
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3.
La belle saison (2015)
Catherine Corsini
Frankreich
106′
Die 23-jährige Delphine verlässt den Bauernhof ihrer Eltern, um sich in Paris eine selbständige Existenz aufzubauen – für eine junge Frau vom Land ein fast undenkbares Vorhaben in Frankreich zu Beginn der 70er Jahre. Carole dagegen stammt aus Paris, ist mit Manuel liiert und engagierte Feministin der ersten Stunde. Bald nachdem sich die beiden Frauen begegnen, entwickelt sich eine leidenschaftliche Liebe zwischen ihnen, die ihr ganzes bisheriges Leben auf den Kopf stellt. Als Delphine zurück muss aufs Land, folgt Carole ihr ohne Umschweife. In der idyllisch anmutenden Spätsommer-Kulisse müssen Delphine und Carole ihre Amour fou plötzlich im Heimlichen und in ständiger Angst vor Entdeckung leben, denn Delphines Mutter begegnet der Städterin von Beginn weg mit Misstrauen. Regisseurin Catherine Corsini lotet in ihrem Spielfilm LA BELLE SAISON das Toleranzgefälle innerhalb einer Gesellschaft aus, zwischen Stadt und Land, aber auch zwischen den Generationen. Vor dem Hintergrund der Frauenbewegung in den 70er Jahren ist ihr dabei ein so unterhaltsames wie tiefberührendes Liebesdrama gelungen. Das Publikum in Locarno zeigte sich hingerissen und LA BELLE SAISON wurde mit dem «Variety Piazza Grande Award 2015» ausgezeichnet.
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6.
The Charmer (2017)
Milad Alami
Dänemark
102′
Esmail, ein junger und charmanter Iraner, lebt in Dänemark, wo er als Möbelpacker arbeitet. Abends jedoch besucht er die noblen Orte in der Stadt, um Frauen zu verführen, in der Hoffnung, heiraten zu können und eine Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Als er Sara kennenlernt, ändert sich alles. Doch dann holt ihn die Vergangenheit ein. Hervorragend gespielt und fesselnd von Anfang bis Ende.
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Migration

Styx (2018)
Wolfgang Fischer
Deutschland
95′
Rike ist eine erfolgreiche Ärztin. In ihrem dringend benötigten Urlaub will sie allein auf einer Segelyacht von Gibraltar nach Ascension im Atlantik reisen. Ihr Wunsch nach unbeschwerten Ferien scheint sich zu erfüllen, doch nach einem Sturm schlägt das Abenteuer in eine nicht gekannte Herausforderung um: In der Nähe ihres Schiffes entdeckt sie ein beschädigtes, hoffnungslos überladenes Flüchtlingsboot. Mit Rike sind wir schlagartig mitten drin. Unser Alltag birgt Gefahren. Die 40-jährige Notfallärztin Rike wird mitten in der Nacht zu einem Autounfall gerufen und gibt alles, um den verletzten Fahrer zu retten. Wenig später belädt sie unter dem Affenfelsen von Gibralter eine gemietete Yacht, mit der sie auf Darwins Spuren nach Ascension segeln will, mit sich allein sein, auf sich gestellt und gefordert, den Frieden und die Ruhe geniessend auch. Sie sind eindrücklich, die Passagen mit dem Boot, die Kommunikation mit anderen Schiffen und dem Festland, das Meistern eines nächtlichen Sturms. Packend inszeniert von Wolfgang Fischer und glaubwürdig verkörpert von Suzanne Wolff, atemberaubend fotografiert von Benedict Neuenfels. «Styx» ist zunächst ganz einfach ein toller Segelfilm über eine Frau, die weiss, was sie will und zupackt. Rike geniesst die Bewunderung des Personals auf einem Frachtschiff, das sich auf derselben Route bewegt, von den Funkpunkten am Festland wird sie begrüsst und begleitet. Bis zu dem Moment, in dem schlagartig eine ganz andere Realität in die des auf der Yacht eindrücklich präsenten nordwestlichen Wohlstands hereinbricht und die Idylle stört. In Rikes Sichtweite steht eine Schiff voller Flüchtlinge still. Hilfe ist angesagt, doch was kann die einzelne Frau auf der viel zu kleinen Yacht allein auf hoher See anstellen? Wir erleben die innere Zerrissenheit einer Ärztin, die helfen will, aber nichts tun kann, wir erfahren die Distanzierung der Anderen, die auf ihre Notrufe abweisend reagieren. Und wir haben schlagartig die schöne heile Welt mit dem Drama der Migration auf engem Raum zusammengebracht. Selten hat man dies im Kino fast wortlos und so verdichtet gesehen. Walter Ruggle
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Literatur

The Bookshop (2016)
Isabel Coixet
Frankreich
113′
Ende der Fünfzigerjahre im verschlafenen englischen Küstenstädtchen Hardborough: Florence Green träumt davon, einen eigenen Buchladen zu eröffnen. Die Liebe zu Büchern ist das Einzige, was ihr von ihrem verstorbenen Mann geblieben ist. Sie ist bereit, ihr gesamtes Vermögen und all ihre Kraft in die Verwirklichung dieses Traums zu investieren. Die anfängliche Skepsis der Dorfbewohner weicht zunehmendem Interesse, als Florence auch progressive und umstrittene Werke wie Nabokovs «Lolita» und Bradburys «Fahrenheit 451» verkauft. Einen treuen Freund findet die junge Witwe in Mr. Brundish. Der gebildete Gentleman lebt zurückgezogen und teilt ihre Leidenschaft für das Lesen. Aber sie hat auch eine gefährliche Gegnerin – die alteingesessene graue Eminenz des Dorfes, Violet Gamart… «The Bookshop» ist eine feinsinnig verfilmte Adaption des gleichnamigen Romans von Penelope Fitzgerald. Subtil und nuanciert werden die menschlichen Regungen eingefangen, eingebettet in das stimmungsvolle Porträt der englischen Küstenlandschaft. Emily Mortimer, Bill Nighy und Patricia Clarkson bilden dabei ein perfektes Schauspiel-Ensemble. Mit ihrem neuen Werk hat die katalanische Regisseurin Isabel Coixet gleich drei spanische Goyas gewonnen. Ein poetischer Film, der die Liebe zur Literatur zelebriert.
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Kaos (1984)
Paolo & Vittorio Taviani
Italien
179′
Mit Tonino Guerra adaptierten Paolo und Vittorio Taviani Novellen des Nobelpreisträgers Luigi Pirandello, die, jede auf ihre Art, um das Thema Heimat kreisen. In lose verbundenen Episoden entwirft Kaos ein manchmal bizarr poetisches, dann wieder melancholisch angehauchtes Panoramabild des italienischen Südens. Vier sizilianische Episoden nach den Novelle per un anno, in denen Nobelpreisträger Luigi Pirandello erdhafte und aussergewöhnliche Geschichten niedergeschrieben hat, die ihm einst seine Gouvernante erzählte. Das Wiener Filmmuseum schreibt: «Was an diesen tragischen, lyrischen und grotesken Episoden über schmerzirre Mütter, mondsüchtige Bauern, aufsässige Schäfer, Narren und Schalke unentwegt spürbar bleibt, ist die mächtige, ausholende Lust am Erzählen, die Vernarrtheit ins grelle Licht des Tages und das Dunkel der Nacht, die Leidenschaft für sinnliche, pastose Bilder und die Liebe zum Land und seinen Geschöpfen. In der fünften Episode, in der von Pirandello selbst erzählt wird, kommt der Film zu sich. Eine Reise in die Kindheit. Ein Hinuntertollen über die weissen, wunderbaren Sandklippen von Lipari zum Meer, das trunken blau und grün ist: ein Glücksmoment, eine Lust, die nicht enden will.»
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The Wild Pear Tree (2018)
Nuri Bilge Ceylan
Türkei
188′
Nach Abschluss seines Studiums in Çanakkale kehrt Sinan in seine heimatliche Provinz zurück, entschlossen, hier seinen ersten Roman zu veröffentlichen. Die Finanzierung des Plans erweist sich als kompliziert, auch deshalb, weil der eigene Vater überall Schulden gemacht hat. Nach dem meisterlichen Cannes-Sieger Winter Sleep scheint Nuri Bilge Ceylan noch tiefer vorzudringen in den Zauber des Literarischen im Kino: Ein Genuss. Faszination Literaturwerdung Immer schon wollte Sinan Schriftsteller werden. Zurück aus Çanakkale in seinem anatolischen Heimatdorf holen ihn die Schulden seines Vaters ein und Fragen, die sich ihm und uns stellen. The Wild Pear Tree, der Titel des neusten Films von Nuri Bilge Ceylan, steht auch für den Titel des ersten Romans, den Sinan verfasst hat. Wir schauen gewissermassen einem Buch in seiner Entstehung zu, ohne dass wir uns dessen bewusst wären. Es wird auch nicht geschrieben, es bildet sich aus und mit dem, was sich da eben gerade abspielt. Man könnte auch sagen: Wir schauen der Literatur beim Literaturwerden zu. Sinan wird als Lehrer arbeiten und muss fürchten, in den Osten versetzt zu werden. In der Schule wie in der Kultur hat man es in der Türkei von heute nicht einfach. Freies Denken ist nicht erwünscht und schädlicher als Rauchen. Es könnte Fragen stellen oder sich lustig machen, beides Dinge, die Autokraten nicht mögen. Aber Nuri Bilge Ceylan ist kein Filmemacher, der seine Lebenszeit mit dem Oberflächenhandwerk Politik vergeuden möchte. Seine Filme sind existenzielle, und dadurch werden sie erst recht politisch. Hier visualisiert er wie gewohnt bestechend und dialogisiert in literarischer Grösse. Die Bilder geben der Sprache Raum, im Ton wirkt auch ein Schweigen oder der Hauch des Windes ausdrucksstark. Und wann hat man im Kino zuletzt so abgehoben bei einem Kuss wie hier am Brunnen bei den Bäumen? Einem Ceylan- Film sollte man offen begegnen, dann wünscht man nach drei Stunden, das Schauen und Lauschen mögen noch lange dauern. Der Türke schafft es, uns gar nicht merken zu lassen, dass er am Erzählen ist, während seine Kamera doch nur mal diese oder jene Szene diskret betrachtet. Kein Filmemacher ist heute so nah am Literarischen und gleichzeitig so unaufdringlich stark visuell. Walter Ruggle
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Demnächst im Streaming

8. Juli
Alyam, Alyam (1978)
Ahmed El Maanouni
Marokko
87′
Alyam, Alyam erzählt von der Lebenswirklichkeit junger Männer in Marokko und ist auch nach fast 40 Jahren noch immer hochaktuell. In einem kleinen Dorf hängt Abdelwahed seinen Träumen von einem besseren Leben für sich und seine Familie nach, er hofft, nach Frankreich gehen und dort Arbeit finden zu können. Als ältestes von acht Kindern ist er nach dem Tod des Vaters das Familienoberhaupt und soll für die Familie sorgen. Er füllt Antragsformulare aus und wartet auf die ersehnte Arbeitserlaubnis. Seine verwitwete Mutter Hlima will ihn nicht ziehen lassen. Vergebens versucht sie mit Hilfe von Abdelwaheds Großvater, ihn von seinem Plan abzubringen. Während die Tage im Rhythmus des Landlebens dahinziehen, geprägt von den Mühen der Feldarbeit, wartet Abdelwahed. Ihm bleibt nichts anderes übrig. Alyam, Alyam, ein Werk zwischen Spiel- und Dokumentarfilm, ist Ahmed El Maanounis Debüt und der erste marokkanische Film, der je in Cannes gezeigt wurde. Die Restaurierung des Films erlaubt es nun einer neuen Generation von Cinephilen, die Brillanz und die elegante Montage des Films zu entdecken.
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