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The Perfect Candidate

Haifaa Al-Mansour, Saudi-Arabien, 2019

Die junge saudi-arabische Ärztin Maryam hat genug. Ihre Reiseerlaubnis wurde wieder einmal nicht verlängert, und die Zufahrtsstrasse zu ihrer Klinik ist auch nach Jahren noch nicht asphaltiert. Maryam ist nicht mehr bereit, die miserablen Zustände rund ums Krankenhaus und ihre beschränkten Möglichkeiten als Frau zu akzeptieren. Wenn niemand für eine Veränderung sorgt, dann muss sie es eben selbst in die Hand nehmen. Empört und entschlossen zugleich, lässt sich Maryam als erste weibliche Kandidatin für den Stadtrat aufstellen. Eine Überraschung – nicht nur für den langjährigen männlichen Amtsinhaber, sondern auch für ihre eigene Familie. Regisseurin Haifaa Al Mansour widmet sich sieben Jahre nach ihrem Debüt «Wadjda» erneut humorvoll, feinsinnig und optimistisch einer mutigen Frau zwischen strenger Tradition und vorsichtiger Emanzipation in der patriarchalen Umgebung ihres Heimatlandes.
Die junge saudi-arabische Ärztin Maryam hat genug. Ihre Reiseerlaubnis wurde wieder einmal nicht verlängert, und die Zufahrtsstrasse zu ihrer Klinik ist auch nach Jahren noch nicht asphaltiert. Maryam ist nicht mehr bereit, die miserablen Zustände rund ums Krankenhaus und ihre beschränkten Möglichkeiten als Frau zu akzeptieren. Wenn niemand für eine Veränderung sorgt, dann muss sie es eben selbst in die Hand nehmen. Empört und entschlossen zugleich, lässt sich Maryam als erste weibliche Kandidatin für den Stadtrat aufstellen. Eine Überraschung – nicht nur für den langjährigen männlichen Amtsinhaber, sondern auch für ihre eigene Familie. Regisseurin Haifaa Al Mansour widmet sich sieben Jahre nach ihrem Debüt «Wadjda» erneut humorvoll, feinsinnig und optimistisch einer mutigen Frau zwischen strenger Tradition und vorsichtiger Emanzipation in der patriarchalen Umgebung ihres Heimatlandes.
Dauer
104 Minuten
Sprache
OV Arabisch
Untertitel
Deutsch, Französisch
Video-Qualität
1080p
Verfügbarkeit
Schweiz, Liechtenstein
Wadjda
Haifaa Al-Mansour
Saudi-Arabien
97′
Wadjda, ist der Erstlingsfilm einer Frau, die aus einem Land stammt, in dem Frauen das Autofahren und das Radfahren untersagt ist. Doch genau das will die selbstbewusste Wadjda, ein elfjähriges Mädchen, das bei einem Schulwettbewerb genug Geld gewonnen hat, um sich diesen besonderen Wunsch zu erfüllen. Frei von Klischees und berechenbarer Didaktik breitet der Film, das Bild der saudiarabischen Gesellschaft und Kultur auf realistische Weise aus.
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Barakah Meets Barakah
Mahmoud Sabbagh
Saudi-Arabien
88′
Er ist Ordnungsbeamter in Dschidda und Laiendarsteller im «Hamlet», nicht wirklich aus bester Familie. Sie ist eine wilde Schönheit, Adoptivtochter eines reichen Paares mit Eheproblemen. Mit atemberaubender Raffinesse hebeln die beiden das System von Tradition, Etikette und Religionspolizei aus in einer Komödie für all jene, die schon immer mal wissen wollten, was in Saudi-Arabien eigentlich so los ist, und sich gerne überraschen lassen. Das Forum des Jungen Films in Berlin brachte es auf den Punkt: «Würde man eine Umfrage unter FilmexpertInnen starten, welches Land ihrer Einschätzung nach derzeit das am wenigsten geeignete ist, eine sehr lustige und echt abgefahrene Romantic Comedy anzusiedeln, Saudi-Arabien hätte beste Chancen, die Top-Position einzunehmen. Falsch geraten - nichts weniger beweist Barakah Meets Barakah.» Im Publikumsgespräch nach der Premiere zeigten sich der Filmemacher und die beiden Darstellenden als eingeschworenes Trio, das einen drauf hat. Er, Hisham Fageeh, war bereits mit so irren YouTube-Filmen aufgefallen wie der Bob-Marley-Parodie «No Woman, No Drive» (unbedingt anschauen!). Sie heisst Fatima Al Banawi, hat Theologie studiert und lag so was von quer zu dem, was man sich unter einer saudischen Religionswissenschaftlerin vorstellen mochte, so man überhaupt eine Vorstellung hatte. Zusammen mit dem Regisseur Mahmoud Sabbagh strahlten sie eines aus: immense Freude an dem, was sie da gemacht hatten. Und zurecht. Ihr Film gibt uns auf lockere Art einen Einblick in einen Alltag, von dem wir wenig wissen. Lakonisch, amüsant, schräg, kurz: Ein Spass. Walter Ruggle
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