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Soul Power

Jeffrey Levy-Hinte, Kongo, Demokratische Republik, 2008

James Brown, Miriam Makeba, B.B. King, Celia Cruz, The Crusaders, Sister Sledge, Big Black, Bill Withers - sie alle sind mit von der Partie, als 1974 im damaligen Zaire ein nie da gewesenes Kulturereignis stattfindet: Eine Art Gipfeltreffen zwischen afroamerikanischen Soulgrössen und afrikanischen Top Acts, das legendäre African Woodstock. Vereint in ihrer Leidenschaft für die Musik und beseelt von der Black Power der späten 60er Jahre, feiern sie in Kinshasa ihre gemeinsamen Wurzeln und die pure Lebensfreude. Die drei Konzerte waren ursprünglich als Rahmenprogramm zum Boxkampf zwischen Muhammad Ali und George Foreman gedacht, der im Film «When We Where Kings» im Zentrum stand. Nun schöpft Cutter Jeffrey Levy-Hinte aus dem umfangreichen Filmmaterial, das damals unbeachtet blieb, und richtet den Fokus auf die Musik. Mit vier Kameras vor Ort ist er immer mitten im Geschehen und auf Augenhöhe mit den Stars.
James Brown, Miriam Makeba, B.B. King, Celia Cruz, The Crusaders, Sister Sledge, Big Black, Bill Withers - sie alle sind mit von der Partie, als 1974 im damaligen Zaire ein nie da gewesenes Kulturereignis stattfindet: Eine Art Gipfeltreffen zwischen afroamerikanischen Soulgrössen und afrikanischen Top Acts, das legendäre African Woodstock. Vereint in ihrer Leidenschaft für die Musik und beseelt von der Black Power der späten 60er Jahre, feiern sie in Kinshasa ihre gemeinsamen Wurzeln und die pure Lebensfreude. Die drei Konzerte waren ursprünglich als Rahmenprogramm zum Boxkampf zwischen Muhammad Ali und George Foreman gedacht, der im Film «When We Where Kings» im Zentrum stand. Nun schöpft Cutter Jeffrey Levy-Hinte aus dem umfangreichen Filmmaterial, das damals unbeachtet blieb, und richtet den Fokus auf die Musik. Mit vier Kameras vor Ort ist er immer mitten im Geschehen und auf Augenhöhe mit den Stars. Die ungewöhnlichen Szenen, unterlegt mit den erfrischenden rapähnlichen Statements von Muhammad Ali, vermitteln das Lebensgefühl jener Zeit: «I say it loud, I'm black and I'm proud.» SOUL POWER beglückt mit einer unvergesslichen Zeitreise zurück zu einem Ereignis, das nicht nur einen wichtigen Punkt in der Geschichte markiert, sondern auch eine Brücke schlägt zu den geschichtsträchtigen US-Präsidentschaftswahlen 2009. Ein Dokument der US-Bürgerrechtsbewegung auch, voller Musik, Soul, Power und Klassiker wie Makeba's "The Click Song", King's "The Thrill Is Gone" und natürlich Brown's "Soul Power". Mehr als 30 Jahre später erweckt der Film «Soul Power» das Musikfestival zu neuem Leben und ermöglicht so einen Blick auf jene Zeit, als der musikalische Austausch zwischen den beiden Kontinenten gerade begann.


DIE M U S I K
***************

SOUL POWER
Written by James Brown
Performed by James Brown & the J.B.’s
Under License from Unichappell Music, Inc.
on behalf of Crited Music, Inc. (BMI)

BAKOBOSANA
Written by Lita Bembo
Performed by Lita Bembo & Les Stukas
All rights reserved - Tous droits réservés

I'LL NEVER LET YOU BREAK MY HEART AGAIN
Written by Fred Wesley, Charles Bobbit, Reggie Bryan
Performed by “Sweet" Charles Sherrell and the J.B.’s
Under License from Unichappell Music, Inc.
on behalf of Dynatone Publishing Co. (BMI)

ONE OF A KIND (LOVE AFFAIR)
Written by Joseph B. Jefferson
Performed by The Spinners
Under License from Warner-Tamerlane Publishing Corp. (BMI)

SIMBA NKONI
Written by François “Franco” Luambo Makiadi
Performed by OK Jazz featuring Franco
All rights reserved - Tous droits réservés

HOPE SHE’LL BE HAPPIER
Written by Bill Withers
Performed by Bill Withers
Under license from Songs of Universal, Inc.
on behalf of Interior Music Corp. (BMI)

THE CLICK SONG
Written by The Manhattan Brothers
Performed by Miriam Makeba
Under license from Makeba Music Company

ON AND ON
Written by Curtis Mayfield
Performed by Sister Sledge
Under License from Warner-Tamerlane Publishing Corp.
on behalf of Warner-Tamerlane Publishing Corp.
and Todd Mayfield Publishing (BMI)

THRILL IS GONE
Written by Rick Ravon Darnell and Roy Hawkins
Performed by B.B. King
Under license from Universal Music-Careers (BMI)

PUT IT WHERE YOU WANT IT
Written by Joe Sample
Performed by the Crusaders
Under license from Chrysalis Songs (BMI)

QUIMBARA
Written by Junior Cepeda
Performed by Celia Cruz and the Fania All Stars
Under license from Universal –Musica Unica Publishing
on behalf of Fania Music (BMI)

PONTE DURO
Written by Johnny Pacheco
Performed by the Fania All Stars
Under license from Universal - Musica Unica Publishing
on behalf of Fania Music (BMI)

BONJOUR L’AFRIQUE
Written by Big Black
Performed by Big Black
Published by Jokot

SELI-JA
Written by Tabu Ley Rochereau
Performed by Tabu Ley Rochereau & L’Afrisa International
Under License from EMI Blackwood Music, Inc.

PAYBACK
Written by James Brown, John H. Starks, and Fred Wesley
Performed by James Brown & the J.B.’s
Under License from Unichappell Music, Inc.
on behalf of Dynatone Publishing Co. (BMI)

COLD SWEAT
Written by James Brown and Alfred James Ellis
Performed by James Brown & the J.B.’s
Under License from Unichappell Music, Inc.
on behalf of Dynatone Publishing Co. (BMI)

I CAN’T STAND MYSELF (WHEN YOU TOUCH ME)
Written by James Brown
Performed by James Brown & the J.B.’s
Under License from Unichappell Music, Inc.
on behalf of Dynatone Publishing Co. (BMI)

SAY IT LOUD (I’M BLACK AND I’M PROUD)
Written by James Brown and Alfred James Ellis
Performed by James Brown & the J.B.’s
Under License from Unichappell Music, Inc.
on behalf of Dynatone Publishing Co. (BMI)
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SAME BEAT
Written by James Brown
Performed by Fred Wesley and the J.B.’s
Under License from Unichappell Music, Inc.
on behalf of Dynatone Publishing Co. (BMI)
Dauer
88 Minuten
Sprache
OV Englisch/Französisch
Untertitel
Deutsch, Französisch
Video-Qualität
720p
Verfügbarkeit
Schweiz, Liechtenstein
mit Bonus
Félicité
Alain Gomis
Kongo, Demokratische Republik
124′
Was für eine feine Liebesgeschichte! Félicité ist eine stolze, unabhängige Frau, die als Sängerin in einer Bar in Kinshasa arbeitet. Wenn sie auf die Bühne geht, scheint sie den Alltag zu vergessen, lassen sich alle vom Rhythmus der melancholischen und kraftvollen Melodien anstecken. Als Félicités Sohn nach einem Unfall im Krankenhaus liegt, versucht sie verzweifelt, das Geld für eine Operation aufzutreiben, während Tabu ihren Kühlschrank flickt. Dieser Film ist eine Wucht, erzeugt durch seine elementar wirkenden Kräfte: Eine Frau, die Liebe, die Musik, die Stadt Kinshasa, das wunderbar Krude der Bilder. Die Sängerin und Theaterschauspielerin Véro Tshanda Beya verkörpert die starke Frauenfigur Félicité, und es kommt nicht alle Tage vor, dass das Wort verkörpert dermassen angebracht ist wie hier. Die Geschichte, die uns Alain Gomis erzählt, ist eine denkbar einfache. Sie könnte sich überall auf der Welt abspielen, wo die Verhältnisse prekär sind: Eine Mutter setzt sich dafür ein, dass ihr mit dem Motorrad verunglückter Sohn im Spital operiert wird. Wie der in Frankreich geborene Filmemacher mit Wurzeln in Senegal und Guinea-Bissau sie erzählt, ist atemberaubend und herzergreifend. Von den ersten Einstellungen an lädt er uns ein zu einem fiebrigen Trip nach Kinshasa, in die Nacht der Grossstadt, in die von Smog und Hitze diesig flirrende Stimmung, in den Rhythmus eines Alltags und seiner Musik, in eine überraschende Liebesgeschichte. Schon lange habe ich keinen afrikanischen Film mehr gesehen, der so feinfühlig erzählt von der Liebe einer Mutter zu ihrem Sohn, von der menschlichen Würde, um die eine Frau absolut kompromisslos kämpft, und von einer zwischenmenschlichen Annäherung, die uns Afrika nahe bringt, aus der wir viel mitnehmen können in unseren Alltag. Félicité versucht nicht einen Augenblick, etwas zu beschönigen. Das dürfte mit ein Grund dafür sein, dass der Film so direkt rüberkommt. Alain Gomis hat schon in Aujourd’hui sein Talent als Erzähler in direkter Rede bewiesen. In Félicité verfeinert er es und kann auf die unglaubliche Ausstrahlung von Véro Tshanda Beya setzen, auf Papi Mpaka auch, der in stoischer Ruhe Félicités Kühlschrank flickt und ihr und dem Sohn näher kommt. Wer das Kino pur liebt: Nichts wie hin! Walter Ruggle
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