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Tatsumi

Eric Khoo, Singapur, 2011

Für diesen Film ist keine deutsche Sprachversion verfügbar
Tatsumi ist eine Hommage an den japanischen Mangaka Yoshihiro Tatsumi von Eric Khoo. Im darniederliegenden Nachkriegs-Japan werden die kunstvollen Zeichnungen Tatsumis zur Überlebenshilfe für seine finanziell ausgeblutete Familie. Trotz seines beginnenden Erfolges stellt Tatsumi die damalige Ausrichtung der japanischen Zeichenkunst in Frage; warum sollten Mangas nur süsse Kindermärchen erzählen und possierliche Figürchen zeigen? 1957 prägt Tatsumi den Begriff 'gekiga' (dramatische Bilder), welcher ein neues, alternatives Genre für Erwachsene Manga-Fans begründete. Realistisch und aufbegehrend ergründet Tatsumi damit die düsteren Seiten der menschlichen Existenz, mit all ihren Verlangen und Abgründen. Der Film entstand auf Basis Tatsumis Werken und Kurzgeschichten, sowie der persönlichen Mitwirkung von Yoshihiro Tatsumi.
Tatsumi ist eine Hommage an den japanischen Mangaka Yoshihiro Tatsumi von Eric Khoo. Im darniederliegenden Nachkriegs-Japan werden die kunstvollen Zeichnungen Tatsumis zur Überlebenshilfe für seine finanziell ausgeblutete Familie. Trotz seines beginnenden Erfolges stellt Tatsumi die damalige Ausrichtung der japanischen Zeichenkunst in Frage; warum sollten Mangas nur süsse Kindermärchen erzählen und possierliche Figürchen zeigen? 1957 prägt Tatsumi den Begriff 'gekiga' (dramatische Bilder), welcher ein neues, alternatives Genre für Erwachsene Manga-Fans begründete. Realistisch und aufbegehrend ergründet Tatsumi damit die düsteren Seiten der menschlichen Existenz, mit all ihren Verlangen und Abgründen. Der Film entstand auf Basis Tatsumis Werken und Kurzgeschichten, sowie der persönlichen Mitwirkung von Yoshihiro Tatsumi.
Dauer
96 Minuten
Sprache
OV Japanisch
Untertitel
Englisch
Video-Qualität
1080p
Verfügbarkeit
Schweiz, Österreich, Deutschland, Liechtenstein
Ramen Shop
Eric Khoo
Singapur
90′
Für den jungen Koch Masato ist Ramen mehr als Nudelsuppe: Die Welt der Düfte und Aromen ist seine Leidenschaft und voller Erinnerungen an die jung verstorbene Mutter. Seine Eltern lernten sich in Singapur kennen und eröffneten Jahre später in Japan ihr eigenes Restaurant. Nach dem überraschenden Tod seines Vaters macht sich Masato auf eine kulinarische Reise nach Singapur, um dort die Puzzleteile seiner Familiengeschichte zusammenzusetzen. Begleitet von der Food-Bloggerin Miki entdeckt er nicht nur chinesische Köstlichkeiten, sondern spürt auch seine Verwandten auf. Gemeinsam versuchen Masato und seine Grossmutter, ihre verletzten Seelen zu heilen und finden ihren Frieden beim Kochen – eine liebevoll gekochte Suppe ist mehr als die Summe ihrer Zutaten. Der singapurische Regisseur Eric Khoo wurde eingeladen, «12 Storeys» als ersten Film aus Singapur am Filmfestival Cannes zu zeigen. Mit «Ramen Shop» bereitet er den Zuschauern ein sinnlich-ästhetisches Vergnügen mit viel Herz und Menschlichkeit. Das Essen, so sagt er, sei nicht nur ein wichtiger Bestandteil kultureller Identität, sondern auch eine verbindende Kraft, die Menschen zusammenbringe. In der Hauptrolle glänzt der bekannte japanische Sänger und Schauspieler Takumi Saito.
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Ilo Ilo
Anthony Chen
Singapur
99′
Singapur, 1997. Die schillernde Geschäftsmetropole steckt mitten in der Wirtschaftskrise. Dort lebt Jiale, ein aufgeweckter Junge, mit seinen Eltern. Seine Eltern sind gestresst und haben keine Zeit für ihn, da sie beruflich ziemlich eingespannt sind und sich Sorgen wegen des potenziellen sozialen Abstiegs machen. Jiale ist aufmüpfig und eckt zu Hause und in der Schule immer mehr an. Seine Eltern engagieren deshalb die philippinische Nanny Teresa, die sich um den Jungen kümmern soll. Die Entlastung bleibt vorerst allerdings aus, denn Jiale wehrt sich mit Händen und Füssen gegen die Nanny. Doch Teresa findet mit ihrer ruhigen und feinfühligen Art Zugang zu ihm. ILO ILO von Anthony Chen zeigt humorvoll und feinfühlig die alltäglichen Minikrisen jedes einzelnen Charakters, wodurch ein wunderbares Porträt einer Patchworkfamilie entstanden ist, das unter die Haut geht. Für sein intimes, subtil erzähltes Debüt erhielt Chen in Cannes 2013 den Preis für das beste Erstlingswerk. Der so schön klingende Titel bezeichnet übrigens eine Stadt auf den Philippinen.
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