Französisch gesprochen

La belle saison (2015)
Catherine Corsini
Frankreich
106′
Die 23-jährige Delphine verlässt den Bauernhof ihrer Eltern, um sich in Paris eine selbständige Existenz aufzubauen – für eine junge Frau vom Land ein fast undenkbares Vorhaben in Frankreich zu Beginn der 70er Jahre. Carole dagegen stammt aus Paris, ist mit Manuel liiert und engagierte Feministin der ersten Stunde. Bald nachdem sich die beiden Frauen begegnen, entwickelt sich eine leidenschaftliche Liebe zwischen ihnen, die ihr ganzes bisheriges Leben auf den Kopf stellt. Als Delphine zurück muss aufs Land, folgt Carole ihr ohne Umschweife. In der idyllisch anmutenden Spätsommer-Kulisse müssen Delphine und Carole ihre Amour fou plötzlich im Heimlichen und in ständiger Angst vor Entdeckung leben, denn Delphines Mutter begegnet der Städterin von Beginn weg mit Misstrauen. Regisseurin Catherine Corsini lotet in ihrem Spielfilm LA BELLE SAISON das Toleranzgefälle innerhalb einer Gesellschaft aus, zwischen Stadt und Land, aber auch zwischen den Generationen. Vor dem Hintergrund der Frauenbewegung in den 70er Jahren ist ihr dabei ein so unterhaltsames wie tiefberührendes Liebesdrama gelungen. Das Publikum in Locarno zeigte sich hingerissen und LA BELLE SAISON wurde mit dem «Variety Piazza Grande Award 2015» ausgezeichnet.
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La vérité - The Truth (2019)
Hirokazu KORE-EDA
Frankreich
107′
Schauspielerin Fabienne (Catherine Deneuve) gilt als Ikone des französischen Kinos. Als ihre Memoiren veröffentlicht werden, kehrt ihre Tochter Lumir (Juliette Binoche), selbst erfolgreiche Drehbuchautorin, mit Ehemann Hank (Ethan Hawke) und dem gemeinsamen Kind von New York nach Paris zurück. Das Wiedersehen von Mutter und Tochter ist mit grossen Spannungen verbunden. Pikante Wahrheiten werden ausgesprochen und verschiedenste Geheimnisse kommen ans Licht. Nach dem preisgekrönten «Shoplifters» ist «La vérité» Kore-edas erster ausserhalb von Japan inszenierter Spielfilm. Er wollte, sagt der Japaner Hirokazu Kore-eda, der hier zum ersten Mal ausserhalb seiner Heimat einen Film gedreht hat, «dass sich die Geschichte im Herbst abspielt; ich wollte das, was die Heldin in der Dämmerung ihres Lebens durchmacht, mit den Landschaften von Paris in der Nebensaison überlagern. Ich hoffe, dass man wahrnimmt, wie das Grün des Gartens, dessen Farbtöne sich mit dem nahenden Winter verändern, die Beziehung zwischen Mutter und Tochter begleitet und diesem Moment in ihrem Leben Farbe verleiht. Während der Dreharbeiten sagte mir Ethan Hawke: ‹Das Wichtigste beim Filmemachen ist nicht, die gleiche Sprache zu sprechen, sondern die gleiche Vision des Films zu teilen.› Diese Worte waren sehr unterstützend und halfen mir, den Kurs zu halten, ohne das Vertrauen in mich zu verlieren.» Entstanden ist weniger ein Kore-eda-Film als vielmehr ein amüsantes und nicht nur fiktives Porträt über einen französischen Altstar und ein jüngeres Talent des gleichen Fachs.
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Aurore (2017)
Blandine Lenoir
Frankreich
89′
Agnès Jaoui glänzt mit Witz und Wärme als Frau im besten Alter, die sich nicht unterkriegen lässt. Ohne Mann und ohne Arbeit, aber mit höllischen prämenopausalen Hitzewallungen und demnächst auch bereits mit Enkelkind: in einer von Produktivitätswahn geprägten Gesellschaft fühlt sich Aurore mehr und mehr aufs Abstellgleis gedrängt. Doch sie verliert den Humor nicht, erlangt ihr Selbstbewusstsein und ihre Unternehmungslust zurück, erfindet sich neu, weil sie an sich glaubt. Wird sie auch das Herz ihrer unverhofft wiedergetroffenen Jugendliebe erobern? Blandine Lenoir, die als Schauspielerin arbeitet und auch eine Reihe Kurzfilme realisiert hat, sagt sehr treffend über ihre Figur: «Sie nimmt ihr Leben in die Hand, ist eine starke Persönlichkeit, die im Kampf gegen die Diskriminierung die Solidarität anderer Frauen entdeckt und erkennt, dass noch alles möglich ist. Ich wollte diese Geschichte wie immer mit Humor erzählen, über Dinge lachen, die eigentlich gar nicht lustig sind.» Das Ziel hat sie erreicht, «Aurore» ist ein Film voll von köstlichen Szenen über eine Frau, die sich selber nicht aufgeben will und gewinnt. Ein Mutmacher. Die Regisseurin sagt denn auch: «Ich glaube sehr an die weibliche Solidarität. eine Solidarität die mich täglich und durch alle Altersstufen hindurch begleitet. Da war es natürlich essenziell, dass dies im Film zur Geltung kommt.» Gedreht hat sie ihren Film in La Rochelle, also in der Provinz, weil es ihr wichtig war, dass man viel Himmel sieht und dass die Heldin trotz allem eine relativ angenehme Lebensqualität hat.
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Demain - Tomorrow (2015)
Mélanie Laurent, Cyril Dion
Frankreich
120′
Das ist der Film zur Zeit - und über sie hinaus. Denn: Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder und jede von uns dazu beitragen könnten? Als die französische Schauspielerin Mélanie Laurent («Inglourious Basterds») und der Aktivist Cyril Dion in der Wissenschafts-Zeitschrift «Nature» eine Studie gelesen haben, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Ökosysteme innerhalb der nächsten 80 Jahre voraussagt, wollten sie sich nicht mit diesem Horror-Szenario abfinden. Sie machten sich zusammen auf den Weg, sprechen mit Experten, besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass eine andere Zukunft möglich ist. «Demain - Tomorrow» zeigt: Sobald Menschen aktiv werden, kann aus einem Traum die Realität von morgen werden. Der inspirierende Film von Mélanie Laurent und Cyril Dion trifft den Nerv der Zeit. Wo auch immer er in den Kinos gelaufen ist, wurde er zum absoluten Publikumsliebling. So war in der Westschweiz seit vielen Jahren kein Dokumentarfilm so erfolgreich wie der mit dem renommierten César prämierte «Tomorrow». Und jetzt ist er weiter zu sehen, zu geniessen, zu entdecken, zu empfehlen, denn: Wir haben nur eine Welt, und für sie sollten wir uns alle engagieren. Mahatma Gandhi hat auf den Punkt gebracht, was das heisst: «Be the change that you wish to see in the world.»
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Camille (2019)
Boris Lojkine
Zentralafrikanische Republik
92′
Die junge Fotojournalistin Camille Lepage reist voller Idealismus nach Zentralafrika, um in Bildern über den Bürgerkrieg zu berichten. Was sie dort zu sehen bekommt, verändert ihr Leben. Würdevoll erzählt Boris Lojkine die wahre Geschichte einer jungen Frau, die mit seltener Intensität lebt, die Welt wahrnimmt und verzweifelt die Konflikte und Dramen von Schwarzafrika ins Bewusstsein zu rücken versucht, welche der Westen nur zu gerne ausblendet.
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Le vent tourne (2018)
Bettina Oberli
Schweiz
86′
Pauline lebt, wie sie leben möchte: Sie wohnt mit Alex auf einem Hof im Jura, die beiden versorgen sich selbst. Ihre Liebe, ihre Ideale und ihre Arbeit schweissen sie zusammen. Da kommt der Ingenieur Samuel zu ihnen, um eine Windturbine zu installieren. Pauline, die eigentlich glücklich ist mit Alex, fühlt sich zu Samuel und seiner pragmatisch-unbekümmerten Art hingezogen. Ihre so unerwarteten wie tiefen Gefühle wirbeln ihr Liebesleben und ihren Blick auf die Welt durcheinander. Bettina Oberli hat sich mit Filmen wie «Im Nordwind» einen Namen gemacht und mit «Die Herbstzeitlosen» einen der erfolgreichsten Schweizer Filme überhaupt realisiert. So unterschiedlich ihre Werke sind, eines haben sie gemeinsam: Die Regisseurin versteht es immer wieder bravourös, das menschliche Wesen zu erkunden. «Le vent tourne» ist in einer so lieblichen wie rauen Jura-Landschaft angesiedelt, und Bettina Oberli erzählt die universelle Geschichte von einer selbstbestimmten Frau, ihrer Sehnsucht, der Verantwortung und der Fragilität von Lebensentwürfen. Ein eindringlicher, herausragend gespielter Film, der in starken Bildern auch von menschlichen Träumen nach einer intakten Natur erzählt und davon, dass auch die Natur eingebunden ist in Entwicklungen.
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La chambre bleue (2014)
Mathieu Amalric
Frankreich
75′
Ein Mann und eine Frau lieben sich heimlich in einem Zimmer. Sie begehren einander, wollen einander, beissen einander mitunter. Süsse flüchtige Momente in der Abenddämmerung. Mindestens ist es das, wofür der Mann sie hält. Der Schauspieler und Regisseur Mathieu Amalric adaptiert für seinen fünften Spielfilm den aufregenden Kriminalroman LA CHAMBRE BLEUE von Georges Simenon. Spielt die Geschichte von Simenon in den 60er Jahren, hat Amalric seine Fassung davon ganz und gar im Heute angesiedelt.
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Portrait de la jeune fille en feu (2019)
Céline Sciamma
Frankreich
121′
Was für ein subtiler Blick zurück in eine andere Epoche. Bretagne, man schreibt das Jahr 1770. Die Malerin Marianne wird beauftragt, die adelige Braut Héloïse zu porträtieren. Diese verwehrt sich jedoch dem Erstellen eines Hochzeitsporträts und damit indirekt der Hochzeit selbst. So muss Marianne einen Weg finden, die rebellische Héloïse im Geheimen zu malen. Nach «Tomboy» und «Bande de filles» hat Céline Sciamma eine malerische Liebesgeschichte geschaffen. Die Regisseurin und Drehbuchautorin, die unter anderem auch am erfolgreichen Animationsfilm «Ma vie de Courgette» mitgewirkt hatte, erhielt in Cannes 2019 für das stimmige «Portrait de la jeune fille en feu» den Preis für das beste Drehbuch. Viel Lob bekamen auch die beiden Hauptdarstellerinnen Adèle Haenel und Noémie Merlant, die zum malerischen Bild aus dem 18. Jahrhundert beitragen. Wer den Film verpasst hat, sollte diese subtile doppelte Betrachtung der Betrachteten nachholen. Und wer ihn gesehen hat: Wieder schauen.
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Les Misérables (2019)
Ladj Ly
Frankreich
104′
Stéphane ist neu bei einer Polizei-Sondereinheit des Pariser Vororts Montfermeil. Mit Chris und Gwada stehen ihm erfahrene Teamkollegen zur Seite. Schon an Stéphanes erstem Arbeitstag wird klar, dass die drei sehr unterschiedlich auf die Spannungen unter den verschiedenen Gruppen im Ort reagieren. Dann gerät die Situation bei einer Verhaftung ausser Kontrolle – und dabei filmt eine Drohne jede Bewegung der völlig überforderten Polizisten. Regisseur Ladj Ly führt uns ins pulsierende Leben von Montfermeil bei Paris, wo er selbst aufgewachsen ist. Ein Ort, laut, bunt, wild und roh. Hier liess Victor Hugo 1862 seinen Roman «Les Misérables» («Die Elenden») spielen. Hier muss man, um zu bestehen, die Regeln der Strasse kennen. Ladj Ly kennt sie, das spürt man vom ersten Bild seines Spielfilms an. Am Festival in Cannes wurde er mit dem Jury-Preis ausgezeichnet, Frankreich schickt ihn ins Rennen um die Oscars 2020. «Les Misérables» ist einer der stärksten französischen Filme seit dem Kult gewordenen «La Haine»: Ein Hochspannungs-Thriller, der vor Dringlichkeit vibriert - authentisch, eindringlich, explosiv.
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Le Voyage de bashô (Version française) (2018)
Richard Dindo
Schweiz
100′
Der japanische Dichter und Zen-Buddhist Bashô (1644-1694) wird in seiner Heimat noch heute tief verehrt. Die letzten zehn Jahre seines Lebens verbrachte er als Pilger auf Wanderungen durch verschiedene Provinzen seiner Heimat. Unterwegs schrieb Bashô, der als geistiger Vater der japanischen Haiku-Poesie gilt, ein Reise-Tagebuch und seine meditative Lebensweise widerspiegelnde Gedichte. Im neuen Film des Schweizer Regisseurs Richard Dindo reist ein Mönch, der den Dichter Bashô darstellt, auf den Spuren von dessen Tagebuch durch die japanischen Landschaften, an Flüssen und dem Meer entlang, durch Wälder, in die Berge. Zeitlose Texte von Bashô, wunderbar gelesen von Christian Kohlund, Musik und Naturgeräusche, Landschaftsaufnahmen von aussergewöhnlicher Schönheit: «Die Reise des Bashô» ist eine tief bewegende, poetische und philosophische Meditation über die Zeit, das Leben, das Älterwerden und den Tod, über die Schönheit und Unvergänglichkeit der Natur.
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Grâce à dieu (2019)
François Ozon
Frankreich
138′
Sie sind mutig, klug und kämpfen mit Energie und Fantasie für ihr Anliegen. Der beruflich erfolgreiche Familienvater Alexandre ist einer von ihnen. Per Zufall hat er entdeckt, dass der Priester, der ihn einst missbraucht hatte, nach wie vor im Amt ist. Doch was Alexandre auch unternimmt, um die Kirche zu veranlassen, den fehlbaren Priester seiner Ämter zu entheben: Er erreicht nichts. Erst als sich immer mehr andere Betroffene mit Alexandre zusammentun, sie das Tabu des Schweigens brechen und ihre Aktionen gemeinsam planen, beginnt sich das Blatt zu wenden… Eindringliche Melodramen wie «Frantz», spritzige Komödien wie «Potiche», spannende Krimis wie «Dans la maison»: Mit Leichtigkeit wechselt François Ozon die Genres und versteht es dabei immer wieder, zu überraschen. Jetzt greift der französische Regisseur erstmals eine aktuelle, wahre Begebenheit auf: Den Fall des Priesters Preynat, der die Justiz und die Öffentlichkeit nicht nur Frankreich seit einiger Zeit beschäftigt. Dabei fokussiert Ozon, der in seinem Film keineswegs die Kirche als Ganzes in Frage stellt, auf die Situation der Betroffenen. «Grâce à Dieu» ist aufrührendes, facettenreiches und herausragend gespieltes Kino, das zeigt, wie man gemeinsam mit Mut und Kraft auch festgefahrene Strukturen bewegen kann.
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Le Havre (2011)
Aki Kaurismäki
Frankreich
93′
Marcel Marx (André Wilms), früher Autor und wohlbekannter Bohémien, hat sich vor längerer Zeit in sein frei gewähltes Exil, die französische Hafenstadt Le Havre, zurückgezogen. Hier geht er inzwischen der ehrenwerten, aber nicht sonderlich einträglichen Tätigkeit eines Schuhputzers nach. Den Traum vom literarischen Durchbruch hat er längst begraben, und trotzdem führt er ein zufriedenes Leben mit seiner Frau Arletty (Kati Outinen). Doch plötzlich erkrankt Arletty schwer, gleichzeitig kreuzt das Schicksal seinen Weg in Gestalt des minderjährigen Flüchtlings Idrissa (Blondin Miguel) aus Afrika. Und so ist Marcel gezwungen, sich noch einmal gegen die menschliche Gleichgültigkeit zu erheben. Als Waffen stehen ihm einzig sein unerschütterlicher Optimismus und die ungebrochene Solidarität der MitbewohnerInnen seines Quartiers zur Verfügung. Mit ihrer Hilfe tritt er gegen den blinden Machtapparat des Staates an, der die Schlinge um den Flüchtlingsjungen immer enger zieht. Es wird Zeit für Marcel, seine Schuhe zu polieren und die Zähne zu zeigen. «Le Havre» ist Aki Kaurismäkis poetisch stilles Aufbegehren gegen die Gleichgültigkeiten unserer Zeit. Thomas Allenbach schrieb: «In seinem bislang letzten abendfüllenden Spielfilm erweist Aki Kaurismäki erneut dem französischen Kino die Reverenz. Schauplatz ist Le Havre in der Normandie, das durch Marcel Carnés Le quai des brumes in die Filmgeschichte eingegangen ist. Le Havre, das ist bei Kaurismäki aber nicht bloss eine konkrete Stadt – der Hafen spielt in seinem Werk als Ort der Passage und als Chiffre für die Möglichkeit des Aufbruchs eine zentrale symbolische Rolle.»
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En liberté! (2018)
Pierre Salvadori
Frankreich
108′
Yvonne arbeitet als Polizistin in einer südfranzösischen Stadt am Meer. Ihr noch nicht lange verstorbener Ehemann Santi war Polizeichef. Er gilt nach wie vor als Held, wird gefeiert und verehrt. Alles Lüge – per Zufall findet Yvonne heraus, dass Santi in Wirklichkeit durch und durch korrupt war. Wegen ihm ist der unschuldige Antoine für acht Jahre hinter Gittern gelandet! Als Antoine entlassen wird, heftet sich Yvonne an seine Fersen. Sie will unbedingt dazu beitragen, seinen guten Ruf wiederherzustellen. Doch Antoines Anpassungsschwierigkeiten an sein neues Leben in Freiheit sorgen für jede Menge Turbulenzen… Pierre Salvadori bringt mit «En liberté!» ein wahres Feuerwerk von witzigen Pointen auf die Leinwand. Die rasante Story nimmt durch Missverständnisse, Irrungen und Wirrungen immer wieder überraschende Wendungen. Die französische Komödie überzeugt auch durch treffende Dialoge und herausragende Schauspielerinnen und Schauspieler wie Adèle Haenel («120 BPM», «Portrait de la jeune fille en feu»), Pio Marmaï («Santa & Cie») und Audrey Tautou («Amélie de Montmartre»). Da bleibt garantiert kein Auge trocken!
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Sibyl (2019)
Justine Triet
Frankreich
101′
Die Psychotherapeutin Sibyl beschliesst, sich wieder ihrer eigentlichen Leidenschaft zu widmen: dem Schreiben. Inspiration findet sie bei ihrer neuen Patientin Margot, einer jungen Schauspielerin am Rande des Nervenzusammenbruchs. Sibyl taucht immer tiefer in Margots turbulentes Leben ein, bricht alle professionellen Regeln und wird dabei mehr und mehr mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Als Sibyl an ein Filmset direkt am Vulkan Stromboli reist, um Margot psychologisch zu unterstützen, gerät ihr mühsam geordnetes Leben völlig aus den Fugen. In «Sibyl» verbindet die französische Regisseurin Justine Triet eindrucksvoll Drama und schwarzhumorige Komödie. Die Star-Schauspielerin Virginie Efira, mit der Triet bereits in ihrem letzten Film «Victoria» zusammenarbeitete, brilliert erneut in der Hauptrolle. Zum hochkarätigen Cast gehört neben Adèle Exarchopoulos auch Sandra Hüller («Toni Erdmann»). Premiere feierte der Film im Wettbewerb des internationalen Filmfestivals von Cannes.
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Entre les murs - Die Klasse (2008)
Laurent Cantet
Frankreich
129′
François ist Lehrer in einem Vorort von Paris. Die Jugendlichen, die er unterrichtet, sind zwischen 13 und 15. Im Klassenzimmer prallen unterschiedlichste Meinungen und Kulturen aufeinander. François will nicht bloss den Stoffplan durchziehen. Vielmehr möchte er den Jugendlichen auf gleicher Augenhöhe begegnen. Das ist alles andere als einfach. «Entre les murs» geht auf die lebhafte Reise durch die grossen und klei­nen Dramen ei­nes Schuljahrs. Laurent Cantet erzählt von Lust und Frust des Lehrens und Lernens. Er verhandelt dabei brennende gesellschaftliche Fragen wie diejenige nach Zukunftsperspektiven – und das mit herzerfrischender Ehrlichkeit, mit viel Mut und funkeln­dem Humor. Viele Eltern haben erst mit dem Lockdown begreifen können, was es heisst, ihre Lieblinge den ganzen Tag zu betreuen und auf dem Weg ins Leben zu begleiten. Der Film zeigt auf unterhaltsame und fesselnd gespielte Art, dass Schule heute kein Honiglecken ist. Für die Brillanz dieses Einblicks erhielt er 2008 die Goldene Palme am Festival in Cannes.
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Gilles Caron - Histoire d'un regard (2020)
Mariana Otero
Frankreich
94′
Der Fotograf Gilles Caron verschwand 1970 spurlos in Kambodscha. Er war kaum 30 Jahre alt und einer der wichtigsten Zeugen seiner Zeit, berichtete über den Sechstagekrieg, den Mai 68, Belfast, Biafra, Vietnam. Mariana Otero machte sich auf die Suche nach dem Menschen hinter den Bildern. Ein Film für alle, die gerne fotografieren. Und ein Stück Zeitgeschichte, vermittelt über Bilder, die sich, wie das nebenstehende mit Daniel Cohn Bendit in Paris im Mai 68, ganzen Generationen einprägten und für ihre Zeit stehen.
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Félix et Meira (2014)
Maxime Giroux
Kanada
106′
Der Frankokanadier Félix ist ein exzentrischer mittelloser Mann, der gerne in den Tag hinein lebt. Sein vermögender Vater, der ihn vor Jahren verstossen hat, liegt im Sterben. Meira ist eine verheiratete chassidische Frau mit einem kleinen Kind, deren Leben von den starren Regeln der Religionsgemeinschaft bestimmt wird. Sie möchte ausbrechen. Die beiden verbindet nichts, bis sie sich eines Tages in einem jüdischen Imbiss begegnen… «Félix et Meira» erzählt von der vorsichtigen Annäherung zweier Menschen, die sich trotz aller sozialen Hindernisse ineinander verlieben.
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Jonas qui aura 25 ans dans l'an 2000 (1976)
Alain Tanner
Schweiz
116′
Acht junge Menschen, geprägt von den Ereignissen der 68-Bewegung und zugleich enttäuscht von deren Ergebnissen, schliessen sich zusammen. Max, ein unzufriedener Redakteur, Myriam, eine Rothaarige, die auf tantrischen Sex steht, und Marie, eine Supermarktkassierin, die älteren Menschen unerlaubte Rabatte gibt, suchen auf einem Gemeinschaftsbauernhof nach einem neuen Sinn. Und setzen alles auf den kleinen Jonas, der in ein besseres Jahrtausend hineinwachsen soll. Ein Film über Hoffnungen und die Suche nach einer konkreten Utopie – lustig, bewegend und ermutigend. Kaum ein Schweizer Film hat seine Zeit so geprägt und mit geschrieben, wie «Jonas». Es war eine Zeit kollektiver Träume, Mitte der 1970er Jahre, es war eine ausgesprochen cinéphile Zeit. «Ist die Zeit eine Blutwurst?», fragt Jacques Denis als Geschichtslehrer seine Klasse im Film. Denis stand 1975, eine meterlange Blutwurst hochhaltend, vor der Landkarte «Le monde arabe» im Schulzimmer und wollte von den Schülerinnen und Schülern wissen: «Worin bestehen die Windungen der Zeit?» Die Idee des Fortschritts sei es gewesen, «dass die Eroberer nicht nur Sieger, sondern ausgewählte höhere Wesen waren, die "die Flaschen der niedrigen Kulturen" geöffnet hätten, aus ihnen ihren Durst stillten und die Flaschen dann an der nächsten Wand zerschmetterten». Schaut man sich im Heute um, so staunt man einmal mehr über das Visionäre im Kino von damals und darüber, wo das Leben und die Geschichte uns hingebracht haben. Alain Tanner blickt hinein in den Alltag von ein paar Menschen, die Träume haben und sie zum Teil auch umsetzen wollen, und dies vor den Toren von Genf, mitten unter uns.
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Sans soleil (1983)
Chris. Marker
Frankreich
104′
In seinen filmischen Essays hat der Franzose Chris. Marker aufgezeigt, welches Potential an Fiktion in jedem Dokument steckt. Auch Lyrik gibt es, im Kino, und die Erinnerung, das sind Bilder. Eine von Chris. Markers wunderbaren Erinnerungsarbeiten heisst «Sans Soleil», ist 1983 herausgekommen und hat ihren Titel von Mussorgski entlehnt. Denn Filme sind wie Musik: Sie entfalten sich in der Zeit. Sich Zeit nehmen, das ist eine Kunst, erst recht im Zeitalter der digitalen Hektik und Beliebigkeit. Auf japanische Art beten, beschreibt Marker in «Sans Soleil»: Ein Gebet, das sich ins Leben einfügt, ohne es zu unterbrechen. Wie ein guter Film. Marker nimmt sich Zeit für die Bilder, begleitet sie in seinen Filmessays mit Kommentaren, die literarisches Format haben, und bindet uns ein in einen Prozess der Wahrnehmung. Seine Texte schaffen die unterschiedlichsten Spannungen, indem sie das Bild, zu dem sie gehören, mal ganz direkt begleiten, mal sind sie vorausgeeilt, mal liefern sie die Erklärung hintennach. Mal heben sie unmerklich ab, mal graben sie sich ein. «Wie kann man sich an Durst erinnern?» fragt der Kommentar, und im Bild sehen wir eine Afrikanerin auf einem Flussboot. Das Bild wird angehalten, eingefroren. Von Anfang an war ein Tropfen hörbar, ein Geräusch, das auch später immer wieder aufgenommen wird. In einer zunächst kühnen Assoziation schneidet Marker auf den japanischen Penner, der den Verkehr an einer vielbefahrenen Kreuzung regelt und sich damit «an der Gesellschaft rächt». Auch er kennt den Durst, aber in seiner «Erinnerung» ist es das Verlangen nach Sake. «Hitchcock hatte nichts erfunden, alles war da.» Zu dieser Erkenntnis kommt der «Vertigo»-Bewunderer Marker in «Sans Soleil». Auch die Fiktion war immer schon das, was da ist - erst in den vergangenen Jahren hat sie begonnen, in virtuelle Räume vorzudringen, und wenn es eine neue Entwicklung gibt, dann jene technische: Im virtuellen Raum ist materiell nichts Existent und doch alles da. Marker hat 1983 bereits über die elektronisch generierten und verfremdeten Bilder nachgedacht, anhand des Computerkünstlers Hayao Yamaneko, der die existierenden Bilder elektronisch bearbeitet: «Wenn die Bilder der Gegenwart sich nicht ändern, die Bilder der Vergangenheit ändern.» Mit der Zone in Andrei Tarkowskis «Stalker» hat Marker die Computerarbeit damals verglichen. Bewegen wir uns am Ende aus Zeit und Raum? Ein grossartiges Essay zur Wahrnehmung und zur Erinnerung. Geben wir Chris. Marker das letzte Wort: «Die Sache, die den meisten von uns fehlt, und vor allem den Cineasten, ist die Zeit. Die Zeit zu arbeiten, aber auch vor allem, nicht zu arbeiten. Die Zeit zu reden, zuzuhören und vor allem, zu schweigen. Die Zeit zu Filmen und nicht zu filmen, zu verstehen und nicht zu verstehen, erstaunt zu sein und zu warten aufs Erstaunen, die Zeit zu leben.» Walter Ruggle
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La Salamandre (1971)
Alain Tanner
Schweiz
114′
Es gab eine Zeit, in der man an vielen Orten sehnsuchtsvoll auf den neuen Tanner wartete. Und «La salamandre» war der erste grosse Erfolg einer langen Reihe. Die Filme des Genfers, der inzwischen 91 Jahre alt ist, prägten mehr als eine Generation, strahlten weltweit aus und liefen in Städten wie Paris während Monaten. Nach mehreren Dokumentarfilmen hatte Alain Tanner mit «Charles mort ou vif» (1968) seinen ersten Spielfilm realisiert, und fortan nahm er der Schweiz den Puls und war ein zuverlässiger Seismograph. Seine Filme betrachteten Befindlichkeiten, bevor sie an der Oberfläche Wellen schlugen. Unvergesslich bleibt die «Salamandre» (1972), und unverwüstlich ist der Film bis heute. Die junge Rosemonde (Bulle Ogier) hält sich mit unqualifizierten Jobs über Wasser, und sie hält es nirgends lange aus. Obendrein wird sie verdächtigt, auf ihren Onkel geschossen zu haben: Absicht oder Unfall? Ein Journalist und ein Schriftsteller, Jean-Luc Bideau als Pierre und Jacques Denis als Paul, machen sich auf ihre Spur und wollen die Wahrheit über Rosemonde herausfinden. Das Trio allein macht den Film schon zum stillen Ereignis, die umwerfende Bulle Ogier, deren Haltung gegenüber der Welt den Drang ins Freisein nach 1968 erfasst, und die beiden jungen Männer, die den jungen Schweizer Film jener Jahre mit Eigenwillen prägten. Schiessen werden übrigens auch die beiden jungen Frauen in «Messidor», der 1979 die 80er Stimmung vorwegnahm.
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Un prophète (2009)
Jacques Audiard
Frankreich
149′
Malik El Djebena, gerade 19 Jahre alt, wird zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Franzose maghrebinischer Abstammung landet in einem Gefängnis, das von einer korsischen Mafiagruppe unter der Führung von Cesar Luciano kontrolliert wird. Luciano bietet dem Analphabeten Malik seinen Schutz an, allerdings nur unter einer Voraussetzung: Malik muss einem Mitgefangenen die Kehle durchschneiden. Aus Angst begeht Malik die Tat widerwillig und steigt dadurch in der Hierarchie innerhalb der Gefängnismauern schnell auf. Als Vertrauter von Luciano geniesst er immer mehr Privilegien, wird aber von den Korsen dennoch nie als einer der ihren akzeptiert. Während er Botengänge und Aufträge für die Korsen ausführt, erfährt er von dem Mafiaboss Cesar Respekt und Demütigung zugleich. Malik lernt schnell, sich mit der Situation zu arrangieren, und gewinnt innerhalb der Gefängnismauern auch bei seinen nicht-korsischen Mitgefangenen immer mehr Ansehen. Doch er verbirgt vor Allen, dass er im Geheimen ganz eigene Pläne schmiedet.
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The Patience Stone (2012)
Atiq Rahimi
Frankreich
102′
Sie ist jung, wunderschön – und eigentlich sollte sie längst weg sein. In ihrem Viertel in Kabul kommt es nämlich ständig zu Scharmützeln. So bringt sie ihre beiden Kinder in einen ruhigeren Teil der Stadt, zu einer erfrischend energischen Tante. Sie selbst kehrt jeden Tag in ihr Haus zurück, zu ihrem Ehemann, der aufgrund einer Verletzung in tiefer Bewusstlosigkeit liegt. Ohne zu wissen, ob er sie hören kann, beginnt die Frau zu erzählen: von ihren Träumen, von ihren geheimsten Gedanken. Und auch davon, dass ein anderer Mann, der zunächst gewaltsam in ihr Leben eingedrungen ist, sie emotional immer mehr bewegt… «The Patience Stone» erzählt die faszinierende Geschichte einer Frau, die sich nach und nach von den Regeln eines fundamentalistisch ausgelegten Islams befreit. Dargestellt wird sie von der mit «Poulet aux prunes» bekannt gewordenen, herausragend spielenden Golshifteh Farahani. Atiq Rahimis Film basiert auf seinem gleichnamigen Roman, für den er mit dem international renommierten Literaturpreis «Prix Goncourt» ausgezeichnet wurde. Das Drehbuch hat er zusammen mit dem bekannten Autor Jean-Claude Carrière verfasst. Entstanden ist ein sinnlicher, starker Film, der inhaltlich wie formal überzeugt. «The Patience Stone» ist eine emotionale, fesselnde Hymne an die Freiheit – und an die Liebe.
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Un juif pour l'exemple (2016)
Jacob Berger
Schweiz
71′
1942 steht Europa in Flammen. Aber wir befinden uns in der Schweiz, in Payerne. Der Krieg ist weit weg, denkt man hier. In der abgeschiedenen Region hat die Erde den Geschmack des Blutes von Schweinen und Rindern, die hier seit Jahrhunderten geschlachtet werden. Fabriken und Werkstätten schliessen ihre Tore, die Bank von Payerne muss Konkurs anmelden. Fernand Ischi, ein durchtriebener und hinterlistiger Wichtigtuer, hat mit etwa zwanzig anderen Bürgern von Payerne seinen Eid auf die Nazi-Partei geschworen. Sie alle träumen davon, die Aufmerksamkeit der deutschen Gesandtschaft und - warum auch nicht? - von Adolf Hitler selbst zu erregen. Im Visier haben sie Arthur Bloch (gespielt von Bruno Ganz), einen sechzigjährigen Berner Viehhändler. Am 16. April wird der nächste Viehmarkt in Payerne stattfinden. An diesem Tag werden Ischi und seine Spiessgesellen zur Tat schreiten, um ein Exempel zu statuieren. 67 Jahre später, 2009, als sich der Schweizer Schriftsteller Jacques Chessex an jene Ereignisse erinnert, wird er als Nestbeschmutzer ins Visier genommen.
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L'inconnu de Shandigor (1967)
Jean-Louis Roy
Schweiz
96′
Von Krantz, ein verrückter Wissenschaftler, hat eine Geheimwaffe erfunden: der Annulator neutralisiert Atomwaffen. Sein Haus – vielmehr ein Bunker, geschützt durch ein furchterregendes System – ist bald von verschiedensten Geheimdienstorganisationen umstellt. Seine Tochter Sylvaine wird entführt und soll nur gegen die Pläne der fantastischen Erfindung wieder freigelassen werden.
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