Im Reich der Träume

Manche Träume möchte man am liebsten sofort wieder vergessen, andere noch ein wenig länger festhalten. Die Bilder und Eindrücke, die nachts durch unsere Köpfe schwirren, haben mal mehr, mal weniger mit unserem Alltag zu tun. Als rätselhafte Erzählungen entziehen sie sich oft einer klaren Deutung – und genau darin liegt ihre Faszination. Auch das Kino macht sich die besondere Kraft des Träumens zunutze. Unser Fokus versammelt Filme, die Traumwelten als Stilmittel oder erzählerisches Motiv einsetzen. Träume gewähren darin Einblicke in das Innenleben ihrer Figuren, dienen als Metapher für politische Utopien oder lassen die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart verschwimmen. So entstehen filmische Räume, in denen verborgene Sehnsüchte, Ängste und Erinnerungen sichtbar werden.