Es locken die Berge

Im Sommer locken sie wieder besonders heftig: Die Berge. Für die einen sind sie Orte der Freizeit, für die anderen Lebensraum. Während die Ersteren gerne z'Berg gehen, müssen das die Letzteren nicht: Sie leben da. Wir blicken in bergige Lebenswelten und haben ausgewählte Geschichten zusammengetragen, in denen die Berge eine wichtige Rolle spielen, und zwar die naheliegenden in der Schweiz. Die wichtigsten Orte des Geschehens sind jeweils erwähnt und können durchaus Anregung bieten zu realen Ausflügen ins Gebirg - neben den filmischen: Frohe Aussichten, Ansichten und Einsichten.

Magic Matterhorn (1995)
Anka Schmid
Schweiz
83′
Was ist für uns Heimat? Dieser Frage geht Anka Schmid 1995 in ihrem essayistischen Dokumentarfilm «Magic Matterhorn» nach. Sie nimmt, der Titel sagt es, das Wahrzeichen der Schweiz schlechthin als Ausgangsmotiv: Das Matterhorn. Zu Wort kommen Zermatter Teilzeitbauern, ein Schweizer Disneyland-Jodler, die international bekannten Schweizer Entertainer «Geschwister Pfister» und Touristinnen und Touristen aus aller Welt. Anka Schmid zeigt Heimat zwischen Klischee und Realität und wagt den Spagat zwischen philosophischen Gedanken und Souvenir-Kitsch.
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Zermatt/VS - Der Berg der Schweizer Berge. Es mag in seiner Umgebung eindrücklichere Gipfel wie das Weisshorn geben, der Solitär Matterhorn ist aber zum Symbol für Swissness geworden, Vorlage für einen Schokoriegel, umflort mit allerlei Geschichten und Mythen.
Höhenfeuer (1985)
Fredi M. Murer
Schweiz
114′
Unter den Schweizer Bergfilmen ist Fredi Murers «Höhenfeuer» sozusagen das Pièce de résistance: Die Geschichte von der Bauerntochter Belli und ihrem tauben Bruder Bueb, die mit ihren Eltern auf einem Hof über einem jener Bergtäler leben, aus denen es einen in die Höhe drängt, an die Sonne und an einen Ort, an dem es weniger eng wirkt. Die Enge mag sich an den steilen Hängen dann anderswie wieder einstellen, denn sie gehört in dieser Weltgegend offenbar dazu. Ausgerechnet der gehörlose Sohn ist es, der die Familie von Zeit zu Zeit zum Reden bringt, über ihn und seine Eigenheiten und die besonderen Erfahrungsformen. «Höhenfeuer» ist ein Berglerfilm und ein Heimatfilm im besten Sinn des Wortes. Er hat tiefe Wurzeln, die ihn so zum Blühen bringen, dass das, wovon er erzählt, überall verstanden wird. Einsamkeit kennt keine Geografie, aber sie gründet auf engen Voraussetzungen. Ausgezeichnet mit dem Goldenen Leoparden von Locarno wurde «Höhenfeuer» inzwischen in zwei verschiedenen Umfragen zweifach zum Besten Schweizer Film aller Zeiten erkoren.
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Wasserplatten/UR - Der erfolgreichste Bergfilm der Schweiz spielt auf einem kleinen Gehöft hoch über Silenen und dem Reusstal, wo's eine offene Seilbahn und einen schwindelerregenden Höhenweg gibt von den Chilcherbergen nach Golzern im benachbarten Maderanertal.
Sent/GR - Ein Junge aus dem Unterengadin hat sich die Weite der Welt erträumt und dann erobert. Ein Filmemacher aus Flims verwebt seine Träume mit denen des weitgereisten Künstlers und visualisiert auf faszinierende Weise den Ausbruch aus den Engen.
Bergauf, bergab (2007)
Hans Haldimann
Schweiz
97′
Die Kempfs leben auf drei Stufen Heimat. Je nach Jahreszeit bewirtschaftet die Familie einen anderen ihrer drei Höfe im Urner Schächental: Mal im Talboden, mal im Buchen auf 1120 Metern oder dann ganz oben, fast an der Baumgrenze. Zusammen mit ihrem Vieh ziehen sie von Hof zu Hof, um immer dort zu sein, wo der Boden die saftigsten Wiesen hergibt. Zuoberst, im "Pfaffen", will Bauer Max Kempf trotz prekärer Finanzierung einen neuen Stall errichten. Ansonsten wäre seine Existenz, sein geliebtes Bergbauerndasein, gefährdet. Die ganze Familie, von den Kleinsten, über seine Frau bis zu den Grosseltern, hilft mit: "Es muäss!" Es ist ein harter Alltag, geprägt von Entbehrungen und wenig Freizeit. Doch fernab der Hektik der Städte entfaltet sich das Glück auf andere Weise: Die innere Zufriedenheit, sein eigener Herr zu sein, Eins zu sein mit dem Vieh in einer einmaligen Berglandschaft. Es gibt nicht mehr viele Schweizer Bergbauern, die diese einzigartige, archaische Lebensweise der Kempfs noch leben. Der Filmemacher blickt ins Leben in der Abgeschiedenheit der Täler der Innerschweizer Berge und den Veränderungen und Gefahren, die den Bergbauern drohen. Er erzählt von ihrem Willen, an der traditionellen Lebensweise festzuhalten, gegen die Widerstände einer globalisierten Welt, der das Naheliegende allmählich abhanden kommt.
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Schächental/UR - Die Kempfs ziehen mit Kind, Kegel und Vieh gleich mehrmals jährlich um, und zwar von ihrem Wohnhaus unten im Talboden hinauf nach Buchen auf 1120 Metern und schliesslich ganz auf den Berg. Leben am Hang und mit Hang zum Hang.
Engadin/GR - Auch international findet die magische Schönheit des Bündner Hochtals Beachtung, mit Malojaschlange, Kristen Stewart und Juliette Binoche in einer doppelbödigen Geschichte, die gegen die strahlende Schönheit der Berge keinen leichten Stand hat.
Alpsegen
Bruno Moll
Schweiz
88′
Abenddämmerung, Alpsommerzeit. Durch einen Milchtrichter rufen die Sennen, selten eine Sennin, den Alpsegen oder Bättruef. Jeden Tag, bei jedem Wetter. Sie bitten Gott und die Heiligen, Unheil von der Alp abzuwenden, möglichst laut, denn so weit man ihre Stimme hört, soll auch der Schutzbann wirken. Den Naturgewalten in der nächtlichen Bergwelt ausgeliefert, erfahren die Älpler ihre eigene Existenz als Teil eines grösseren Ganzen. Den Alpsegen rufen sie aus tiefer innerer Überzeugung. Bruno Moll hat sich unter vielen anderen mit Filmen wie «Zu Fuss nach Santiago de Compostela», «Die Tunisreise» oder «Pizza Bethlehem» einen Namen gemacht. In «Alpsegen» gibt er wunderbare Einblicke in den Alltag von vier Älplern und einer Älplerin in der Zentralschweiz, die die Jahrhunderte alte Tradition des «Bättruef» praktizieren. Er beleuchtet ihre Spiritualität und mystischen Vorstellungen in einer modernen Welt, lotet ihr Selbstverständnis aus. «Alpsegen» ist eine inspirierende, witzige und wunderschön fotografierte Begegnung mit einer Welt, in der sich Mensch und Tier, Natur und Zivilisation berühren und die uns viel zu erzählen hat.
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Alp Arnhölzli/NW, Surrein/GR, Alp Sämtisersee/AI, Entlebuch/LU - Alpines Brauchtum. Eine inspirierende, witzige und wunderschön fotografierte Begegnung mit einer Welt, in der sich Mensch und Tier, Natur und Zivilisation berühren und uns viel zu erzählen haben.
Giovanni Segantini
Christian Labhart
Schweiz
85′
Eine Hommage an den Bündner Künstler, der unter freiem Himmel monumentale Werke gestaltet hat, in denen oft einfache Menschen, den Blick nach unten gerichtet, in der idealisierten Natur einer Hochgebirgs-Landschaft eingebettet sind. Im Lauf seines Lebens stieg Giovanni Segantini auf der Suche nach mehr Licht immer höher hinauf, war selber ein Teil der Natur, in der er malte und malte. 41 Jahre jung starb der leidenschaftliche Maler 1899 unter dramatischen Umständen auf 2'700 Metern hoch über Pontresina, wo heute die nach ihm benannte Hütte BerggängerInnen in Scharen anzieht, verköstigt und den atemberaubendsten von allen Blicken übers Ober-Engadin bietet. Christian Labhart wirft in seiner filmischen Annäherung an den Ausnahmekünstler einen emotionalen Blick in die anderen Abgründe, jene inneren der zutiefst verletzten Seele, und auf das Werk des Genies, dessen internationale Erfolge erst kurz vor seinem allzu frühen Tod einsetzten. Ein stiller Film, der sich «als Antithese zum Lärm der Welt und zum Mainstream des Konsums» versteht, passend zu den Bildern von Giovanni Segantini. Der Film erinnert heute nicht nur an Segantini, vielmehr auch an zwei anfangs 2019 verstorbene Künstler, die, jeder auf seine Art, ein halbes Jahrhundert Filmgeschichte bezw. Film- und Theatergeschichte mit geprägt haben. Die Kamera führte Pio Corradi, dessen sensibles Auge hier dem Blick Segantinis verpflichtet ist. Den Kommentar der deutschen Version spricht Bruno Ganz. Es sind dies die autobiographischen Texte, Worte aus dem Bestseller „Das Schönste, was ich sah“ von Asta Scheib. Die Originale der Gemälde wurden übrigens mit einer hochauflösenden Spezialkamera aufgenommen, um eine möglichst farbgetreue filmische Wiedergabe zu erreichen.
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Engadin/GR - Wenige haben die Bergwelt und ihr Licht so überzeugend in gemalten Bildern festgehalten, wie Giovanni Segantini, der an einem der schönsten Orte der Schweiz gestorben ist. Die nach ihm benannte Hütte bietet neben Speis und Trank auch überwältigende Aussichten.
Derborence (1985)
Francis Reusser
Schweiz
99′
Der frisch verheiratete Antoine steigt mit seinem Schwiegeronkel auf die Alp. Kurz darauf werden die beiden Männer von einem gewaltigen Bergsturz begraben. Plötzlich taucht Antoine wieder im Dorf auf – doch alle halten ihn für einen Geist. Als er auf den Berg zurückkehrt, geht seine schwangere Frau Thérèse ihm nach. Der Spielfilm von Françis Reusser wurde im für die Schweiz ungewöhnlichen Cinémascopeformat gedreht und basiert auf der Erzählung «Bergsturz auf Derborence» des Westschweizer Schriftstellers Charles Ferdinand Ramuz (1878-1947).
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Derborence/VS - Da, wo die Alp stand, ging ein Bergsturz nieder. Auch das gehört zu den Bergwelten und angesichts der dramatischen Klimaveränderungen mehr denn je. Der Westschweizer Charles Ferdinand Ramuz (1878-1947) hat die Romanvorlage geschrieben.
Zwischensaison (1992)
Daniel Schmid
Schweiz
89′
Unter den Schweizer Filmemachern nimmt der Bündner Daniel Schmid als Fabulierkünstler und Bildermagier eine besondere Stellung ein. In «Hors Saison» entführt er uns ins Berghotel seiner Kindheit, wo ein Hauch von weiter Welt durch Hallen und Gänge weht. Schmid hat einen schönen Teil seiner Kindheit im Hotel in Flims verbracht. Noch einmal taucht er ein in jene Zeit und entführt uns auf eine Reise, die er Valentin als sein Alter Ego antreten lässt. Schmids Reise in die Vergangenheit ist eine Reise durch ein fellineskes Figurenkabinett zum einen, eine Reise hin zum offenen, weiten Meer zum anderen. «Mich interessiert nur ein Kino», hat Schmid einmal gesagt, «das vom Schauen des Zuschauers lebt: Der Film, den er sich selbst aus dem Ozean der mehr oder weniger bedeutungsvollen Informationen schafft, welche wir ihm vor Augen führen.» «Hors Saison» führt uns seine Kindheitswelt im Hotel der Zwischensaison vor Augen, zeigt uns Figuren, die das Hotel bevölkerten und die kindliche Phantasie anregten. Anders als in seinen früheren Filmen (und anders als es Fellini tut, dem Schmid über seine Schwester Maddalena in der Rolle der Grossmutter eine deutliche Referenz erweist), taucht er nicht einfach ein und schwelgt in Bildern. Er arbeitet vielmehr mit einer Gegenwartsebene, von der aus er zurückblendet, auf die er immer wieder auftaucht, als müsste er Luft holen und könnte sich unter Wasser nicht mindestens so frei bewegen wie darüber. Seine Stärke sind die zurückerträumten Momente wie die Begegnung am Kiosk von Fräulein Gabriel, er frönt seinem Hang zum Surrealen mit dem Himmel im Hotel, wenn er eine Anekdote wie jene vom Kuss der unsterblichen Sarah Bernhardt in Szene setzt, als hätte die Stummfilmzeit ihren Höhepunkt verpasst. Da zaubert der Bündner, da verzaubert er uns. Wenn Ingrid Caven schliesslich, mit ihrem undurchsichtigen Kirschaugen-Blick und dem himbeerroten Herzmund wie ein geweckter Stummfilmstar in einer anderen Zeit zu singen beginnt, so sind die Träume angeregt, taucht man mit in diesem Meer der Erinnerungen, das in den Bündner Bergen von Capri bis an den Titicacasee reicht.
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Flims/GR - Im Hotel in den Bergen gibt es eine Sommer- und eine Wintersaison. Dazwischen spielt der Film am Fuss des imposanten Flimsersteins, in dem der im Hotel Schweizerhof aufgewachsene Traumpoet Daniel Schmid Kindheitserinnerungen besingt.
Alpe d'Arena/TI - Auf der wunderschön abgelegenen Alp am Ende des Onsernonetals gab's einen mysteriösen Todesfall, dem Aldo Gugolz in seinem Film nachspürt und dabei das Sein am entlegenen Flecken in der Tessiner Bergwelt dokumentiert.
San Gottardo (1977)
Villi Hermann
Schweiz
91′
Ein Film über die Migration, über die «Völkerwanderung», welche der Bau des Eisenbahntunnels (1872-1882) und derjenige des Strassentunnels (1969-1980) verursacht haben. Leute zogen von einem Land ins andere, von einem Kulturbereich in den anderen, und Gesellschaftsformen wurden miteinander konfrontiert. Der Film spielt sich ab zwischen zwei Denkmalenthüllungen: Die Enthüllung des Escher-Denkmals auf dem Zürcher Bahnhofplatz bildet den Schluss. Dazwischen wird gezeigt, was alles unter den Tüchern lag, wie Bürgertum und Arbeiterschaft vom Gotthardtunnelbau geprägt wurden.
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Göschenen/UR, Airolo/TI - Ein Bergmassiv wollte über die Jahrhunderte überwunden werden und war zentraler Übergang mit unterschiedlichen Wegen. Am Ende hat man mit tatkräftiger Hilfe Auswärtiger Tunnels gebaut für die Bahn zunächst, für Autos später. Und man gräbt weiter.
Zu Fuss nach Santiago de Compostela (2007)
Bruno Moll
Schweiz
96′
Bruno Moll hat uns auf eine Reise auf den Spuren des Malers Paul Klee nach Tunesien mitgenommen (Tunisreise). Hier nun lässt er uns pilgern im wahrsten Sinn des Wortes. Er begleitet den jungen Roman Weishaupt aus dem bündnerischen Degen, der sich ein Ziel vorgenommen hat: Er will innerhalb von drei Monaten auf dem berühmten Jakobsweg 2300 Kilometer bis nach Santiago de Compostela pilgern. Die Lust an der Herausforderung und die Hoffnung, sich selbst besser kennen zu lernen, treiben ihn an. Momente der Euphorie und der Genugtuung ebenso wie Hader und Zweifel reflektiert Roman in seiner Muttersprache - dem Rätoromanischen - und gewährt uns damit intime Einblicke in seine Gefühlswelt. Das ist immer wieder ungemein amüsant und aus den Situationen heraus erzählt, spannend in der Gestaltung auch, weil der Filmemacher nicht immer dabei war und der Pilgernde mit einer eigenen Kamera seine ganz subjektiven Eindrücke festhielt. Er tut dies mit einem ausgeprägten visuellen Bewusstsein, was das Pilgern umso besser nachvollziehbar macht. Bruno Moll selber hat Roman auf den wichtigsten Etappen seiner Reise begleitet und Bilder geschaffen, die zum Schwelgen und zum Verweilen einladen. Dem Rhythmus des Wanderers folgend, feiert der Film die Wiederentdeckung der Langsamkeit in einer von Hektik geprägten Zeit.
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Degen/GR - Das gibt es auch: Ein Mann aus den Bergen sucht das Weite und wandert los aus dem bündnerischen Degen auf dem berühmten Jakobsweg über die Berge und Pässe hinweg, lange Täler hinunter, um schliesslich ans legendäre Fernwanderziel am Meer zu gelangen.
mit Bonus
La vida es silbar & Schwerelos (1998)
Fernando Pérez
Kuba
106′
Fernando Pérez erzählt in seinem Spielfilm «La vida es silbar» von Havanna und von drei Menschen, die hier auf der Suche nach dem persönlichen Glück sind. Mariana, eine junge Ballett-Tänzerin, würde liebend gerne die Rolle der Giselle tanzen und begehrt genauso enthusiastisch die Körper junger Männer. Der Musiker Elpidio wurde als kleiner Junge von seiner Mutter Cuba verlassen, weil er nicht nach deren Wünschen geraten war. Jetzt lebt der Mischling von seinen Mutter-Mythen umrankt und lernt eine junge Umweltaktivistin kennen, die in Havanna per Heissluftballon gelandet ist. Julia schliesslich arbeitet als Pflegerin in einem Altersheim. Regelmässig überkommen sie Gähnanfälle, und sie schläft gar ein, als ihr besonderer Einsatz fürs Allgemeinwohl ausgezeichnet werden soll. Es gibt vieles, was Julia in ihrem Leben verdrängt. Allein beim Stichwort «Sex» fällt sie schon in Ohnmacht. Doch mit ihrem Hang zur Verdrängung, lernt Julia, ist sie nicht allein. Die drei Lebenslinien, denen «La vida es silbar» folgt, haben einen gemeinsamen Ausgangspunkt: Mariana, Elpidio und Julia begannen als verlassene Kinder im Waisenhaus. Für Fernando Pérez definiert sich ihr persönliches Glück vor allem in der Suche nach ihm - es ist die Suche nach der eigenen Identität. Seine drei Figuren müssen Entscheidungen treffen und versuchen, die Angst vor der Wahrheit, vor den Worten und den Ideen dahinter, zu überwinden, um den Neuanfang zu wagen. Ihre Lebensfäden hält die 18-jährige Bebé in der Hand, eine Art Märchenfee und Traumfigur, die vollends glücklich ist und möchte, dass es den anderen auch so ergeht. «La vida es silbar» ist, wie sein Autor Fernando Pérez selber sagt, ein Film über «die Suche nach der Glückseligkeit in Kuba am Ende dieses Jahrhunderts.» Man möchte ergänzend beifügen: Das ist ein Film über die Suche nach dem Lebensglück schlechthin. Walter Ruggle PS: Der erfolgreichste Film unserer Kollektion wurde von trigon-film frisch restauriert und digitalisiert. Schöner denn je oder, wie Fernando Pérez selber sagt: «Jetzt sieht der Film so aus, wie ich ihn mir immer vorgestellt habe.» BONUS: Als Zugabe gibt's den Bergsteiger-Dokumentarfilm mit Daniel Anker, der in den 1990er Jahren eine neue Route durch die Eiger-Nordwand gelegt hat und sie als Liebhaber des Films «La vida es silbar» nannte. Sie erfreut sich bei jenen, die gerne Klettern, als beliebt.
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Grindelwald, Wengen/BE - Die Wand der Wände spielt im kubanischen Spielfilm keine Rolle, aber nach dem Filmtitel hat Daniel Anker 1999 seine neue Kletterroute durch die Eigerwand benannt. «Schwerelos» ist als Bonus zum bergfreien Klassiker aus der Karibik zu geniessen.
Urnäsch/AR, Schwyz, Küssnacht/SZ - Zu den Bergen gehören Bräuche, gehört elementar auch die Musik, deren urigen Klängen sich Cyril Schläpfer in seinem facettenreichen Musikfilm widmet. Er tut dies natürlich mit Bildern aus den Klangräumen der Berge.
Vollmond – Director’s Cut (1998)
Fredi M. Murer
Schweiz
116′
Vor bald 25 Jahren drehte Fredi M. Murer diese Geschichte, die uns alle betrifft und die heute aktueller denn je erscheint. An einem Freitagmorgen nach einer Vollmondnacht verschwindet darin am Greifensee der zehnjährige Toni spurlos. Im Verlauf der polizeilichen Ermittlungen stellt sich heraus, dass sein Verschwinden kein Einzelfall ist, dass vielmehr an demselben Morgen elf weitere Kinder übers ganze Land verteilt untergetaucht sind, ohne die geringste Spur zu hinterlassen. Das Verschwinden der Kinder ist ein Schock, das Rätsel eine Provokation. Den ratlos zurückbleibenden Eltern bleiben 18 Tage Zeit, sich über die Ursachen des Verschwindens Klarheit zu verschaffen. Eine magische Geschichte über die Befindlichkeit der Schweiz und ein Plädoyer für mehr Fantasie. Fredi Murer selber sagt zu seinem Film heute: «Nach der Umweltkatastrophe von Tschernobyl sagte mir meine Tochter: «Jetzt musst du einen Film über die Gefährlichkeit der Erwachsenen machen.» Kurz vor der Jahrtausendwende habe ich in meinem Spielfilm VOLLMOND schweizweit 12 Kinder spurlos verschwinden lassen. In ihrer Botschaft an die Eltern schreiben sie: «Wir wollen die Erde auf Erden.» Die Gründe für ihr aktives Handeln und ihre ultimative Forderung scheinen mir heute aktueller als je, was mich nach weiteren 25 Jahren zum vorliegenden Director's Cut bewogen hat.»
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Engadin/GR, Grimsel/BE, Churfirsten/SG - Zu einer Schweizer Reise gehört der Lebensraum Berg geradezu zwingend dazu. In Fredi Murers Klassiker haut ein Dutzend Kinder ab, weil es die Erde auf Erden will. Das war zwei Jahrzehnte vor Greta und der Klimabewegung.
Der Berg (1990)
Markus Imhoof
Schweiz
102′
Der Berggipfel mit seiner Unausweichlichkeit kann mitunter zum Ort eines Dramas werden. Zwei Menschen, ein Mann und eine Frau, haben sich unter den Gipfel eines Berges zurückgezogen, um dort den Winter zu verbringen. Er, der ehemalige Trämler Manser, hat sich beworben, die Wetterstation hier oben zu betreuen. Die Lena hat er sich zuvor noch rasch zur Frau genommen, damit er nicht ganz allein und abgeschnitten von der Welt Überwintern muss. Jetzeler, der letzte Wetterwart auf dem Berg, ist in der Einsamkeit durchgedreht. Die Ausgangslage zu Markus Imhoofs Spielfilm ist eine wahre Geschichte, die sich 1922 auf dem Säntis zugetragen hatte, die nun auch in dieser Zeit angesiedelt ist. Der Schriftsteller Thomas Hürlimann hat dieses Ereignis aufgegriffen. Der Film entstand auf dem Pilatus mit Mathias Gnädinger, Susanne Lothar und Peter Simonischek. Letztlich ist «Der Berg» wohl auch ein Film über die Unmöglichkeit, sich von der Welt gänzlich abzukapseln und ihr auf dem Berggipfel oben zu entrinnen.
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Säntis/AR/AI/SG, Pilatus/LU/NW/OW - Das Drama, das diesem Bergfilm zugrunde liegt, trug sich 1922 real auf dem Säntis in der Ostschweiz zu. Gedreht wurde aus logistischen Gründen auf dem Pilatus in der Innerschweiz. Beides waren, sind und bleiben aussichtsreiche Ziele.
Visages d'enfants - Kindergesichter (1925)
Jacques Feyder
Schweiz
117′
In Saint-Luc, einem kleinen Dorf im Val d'Anniviers im Wallis, stirbt die Mutter des zehnjährigen Jean und der fünfjährigen Pirette. Ihr sagt man, die Mutter sei auf eine Reise gegangen. Weil Vater Pierre denkt, dass die beiden Kinder eine Mutter brauchen - «mein Haus ist leer, und niemand sorgt für die kleine Pierrette» -, heiratet er bald wieder. Er schliesst sich zusammen mit einer jungen Witwe aus dem Dorf, in dem er selber Bürgermeister ist, und sie bringt mit Arlette auch eine Tochter in die neue Familie. Jean hasst seine neue Stiefschwester und treibt sie eines Nachts mit einer Lüge in den verschneiten Wald. Als sie nicht mehr zurückkommt, wendet er sich an seinen Vater. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche. Arlette überlebt, für Jean aber beginnt eine Leidenszeit. Visages d'enfants (Kindergesichter) vom Belgier Jacques Feyder wurde in den Schweizer Alpen gedreht und ist der vielleicht eindrücklichste hiesige Film aus dieser Zeit, ein Meisterwerk des Stummfilms. Mit Feingefühl und visueller Kraft zeichnet Feyder die kindliche Verunsicherung nach. Jean Mitry schrieb: «Von allen französischen Filmen der zwanziger Jahre ist das der dichteste, der homogenste, der ausgewogenste, der einzige, der auch heute noch völlig modern wirkt.»
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Saint-Luc/VS - Traumhaft schön gelegen ist das Dorf im Val d'Anniviers, hoch oben thront es über dem Tal und lädt zum Verweilen. Zur Stummfilmzeit entstand hier diese Filmperle um eine Familie, deren Kinder ohne die eigene Mutter aufwachsen müssen.
Heidi (1952)
Luigi Comencini
Schweiz
97′
Im Original Heidi-Filmklassiker mit Heinrich Gretler als Alpöhi und Elsbeth Sigmund als Heidi erzählt der Italiener Luigi Comencini die Geschichte des mutigen, einfühlsamen Mädchens, das mit seiner Treue und Natürlichkeit die Menschen umsich herum bezaubert. Das Waisenkind Heidi wird seiner Tante für die eigene Karriere lästig. Deshalb schiebt sie es zu seinem Grossvater, dem kauzigen Alpöhi, ab. Dieser will das Kind von der Bosheit der Welt abschirmen und schickt es mit dem Geissenpeter und den Ziegen auf die Alpweiden statt in die Schule. Die Idylle findet ein jähes Ende, als Tante Dete wieder auftaucht und Heidi nach Frankfurt bringt, wo es der gelähmten Klara Gesellschaft leisten und etwas lernen soll. Heidi lernt dank der Grossmutter von Clara lesen; aber es verkraftet den Kontrast zwischen dem engen Korsett in der grossbürgerlichen Atmosphäre der Grossstadt und der einfachen Alphütte nicht und erkrankt an Heimweh. Dank der Diagnose des verständnisvollen Hausarztes darf Heidi zum Alpöhi in die Alphütte zurückkehren.
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Stugl, Alp Falein/GR - Der Kinderbuchklassiker von Johanna Spyri (1827–1901) um Heidi, Peter und den Alpöhi wurde bereits mehrfach verfilmt und wird auch nach über einhundert Jahren von den Kindern geliebt. Das wäre die klassische Verfilmung des Italieners Luigi Comencini am Albula.
Heidi und Peter (1955)
Franz Schnyder
Schweiz
89′
Nach ihrem Aufenthalt in Frankfurt ist Heidi wieder in den Bergen bei ihrem geliebten Alpöhi. Und dann kommt endlich Klara zu Besuch. Die beiden Mädchen sehen einem unbeschwerten Sommer entgegen. Doch eines Tages lässt der Geissenpeter aus Eifersucht Klaras Rollstuhl in den Abgrund sausen. Dieser Racheakt hat ungeahnte Folgen. Fortsetzung von Comencinis Heidi-Filmklassiker und der erste Schweizer Farbfilm.
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Maienfeld/GR - Die Bündner Herrschaft ist bekannt für ihre vorzügliche Weinkultur, aber noch bekannter hat sie Johanna Spyri mit ihrem unverwüstlichen Kinderbuchklassiker um Heidi, Peter und den Alpöhi gemacht. Das wäre Franz Schnyders Klassiker mit Jahrgang 1955.
Wir Bergler in den Bergen (1974)
Fredi M. Murer
Schweiz
112′
Der ethnographische Dokumentarfilm in drei Sätzen von Fredi M. Murer spiegelt die drei unterschiedlichen, nebeneinander existierenden Entwicklungsstadien des Bergkantons Uri, aus dem der in Zürich lebende Filmemacher stammt. In Göschenen, am Fusse des an der europäischen Nord-Süd-Achse liegenden Gotthards, hat die Industrialisierung längst Einzug gehalten: aus den ehemaligen Bergbauern sind Angestellte und Arbeiter geworden. Im Schächental hingegen pflegt man noch die traditionelle Familien- Alpwirtschaft. Und das Dorf Bristen im Maderanertal findet sich mitten im Umbruch, man pflegt zwar noch die traditionelle Landwirtschaft, gleichzeitig aber verlassen täglich 250 Einwohner den Ort, um auswärts zur Arbeit oder zur Schule zu gehen. Faszinierend ist dieser Klassiker des neuen Schweizer Films heute noch, weil er mit Liebe und Sorgfalt sich den Menschen und ihrer Arbeit nähert, weil er sie selber zu Wort kommen lässt und damit eine Betrachtung von innen heraus schafft. Schön zu sehen, wie die damals brandneue Gotthardstrasse sich präsentierte und amüsant zu hören, wie man mit dem Teufelstein umging. Eine Zeitreise.
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Göschenertal, Schächental, Maderanertal, Urner Boden/UR - Der Ur-Bergfilm musste irgendwie aus URi stammen. Er ist unverwüstlich und verschafft uns Einblicke, unter anderem in die grösste Alp der Schweiz, lässt die Menschen zu Wort kommen und dies im wahrsten Sinn.
Nul homme n'est une île
Dominique Marchais
Frankreich
96′
«Kein Mensch ist eine eigene Insel, sondern ein Teil des Ganzen» schrieb der englische Poet John Donne und inspirierte den Filmemacher Dominique Marchais zu dieser dokumentarischen Reise, die in Sizilien mit der Kooperative Galline Felici beginnt und ihn über Frankreich ins Lugnez und in den Bregenzer Wald im Vorarlberg führt. Er betrachtet Gegenwärtiges und zeigt mögliche Zukunftsperspektiven anhand von Beispielen diesseits und jenseits der Alpen. Das Lokale als Perspektive und letzter Ort für Utopien. Im bündnerischen Vrin etwa besuchen wir den regional wirkenden Architekten Gion Caminada, im Bregenzer Wald betrachten wir Projekte, die von der Gemeinschaft ermöglicht und getragen wurden und lauschen mit Gewinn Beteiligten zu: «Ab und zu ist es ganz gut, wenn die Sachen etwas schlafen, wenn nicht zuviel passiert.» Es geht um das, was hier ist, um den Raum dazwischen auch und die Lebenskunst, aus dem Ort das zu machen, was er in sich birgt. «Gesunde Grösse, würde auch der Welt gut tun», dazu gilt es, Sehnsucht zu wecken nach einer erstrebenswerten Zukunft. Ein Film, der weit weg beginnt, um nahe zu münden.
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Lugnez/GR, Bregenzer Wald/Vorarlberg - Zwei der Orte, an denen kreative Köpfe das Gewesene mit dem Künftigen verbinden und Bleibendes schaffen. Sie sind beide mehr als den filmischen Ausflug wert, aber dieser regt schon mal an, ergänzt um weitere Orte in Süd und West.