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Les baliseurs du désert

Nacer Khemir, Tunesien, 1984

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Ein junger Lehrer reist in einem klapprigen Bus durch die Wüste. Er soll eine Stelle in einem Wüstendorf antreten. Um die Frage nach dem Ort entspinnt sich im Bus eine Kontroverse zwischen dem Fahrer, der behauptet, es gäbe hier kein Dorf, und einem alten Passagier, der widerspricht. So spaziert Lehrer Abdelsalem mit seinem Koffer mitten im Nirgendwo über die Dünen, bis schliesslich doch ein Dorf auftaucht. Eine Schule gibt es nicht, doch Abdelsalem wird freudig empfangen und erhält eine Unterkunft beim Scheich. Unter den Kindern ist der aufgeweckte Houcine besonders interessiert an den alten Geschichten. Was die Bewohner:innen viel mehr umtreibt, ist der Fluch der Wüstenwanderer, die Tag und Nacht singend umherstreifen und die jungen Männer des Dorfes verführen, sich ihnen anzuschliessen. Der alte, weise Hadschi hofft nun, der Lehrer könne dabei helfen, dem Fluch ein Ende zu setzen.

Die Geschichte, die der tunesische Filmemacher, Maler und Poet Nacer Khemir erzählt, ist ausserhalb gängiger Zeit- und Ortsbegriffe angesiedelt. Träume, Märchen und poetische Rätsel sind in dieser Erzählung untrennbar miteinander verwoben.
Ein junger Lehrer reist in einem klapprigen Bus durch die Wüste. Er soll eine Stelle in einem Wüstendorf antreten. Um die Frage nach dem Ort entspinnt sich im Bus eine Kontroverse zwischen dem Fahrer, der behauptet, es gäbe hier kein Dorf, und einem alten Passagier, der widerspricht. So spaziert Lehrer Abdelsalem mit seinem Koffer mitten im Nirgendwo über die Dünen, bis schliesslich doch ein Dorf auftaucht. Eine Schule gibt es nicht, doch Abdelsalem wird freudig empfangen und erhält eine Unterkunft beim Scheich. Unter den Kindern ist der aufgeweckte Houcine besonders interessiert an den alten Geschichten. Was die Bewohner:innen viel mehr umtreibt, ist der Fluch der Wüstenwanderer, die Tag und Nacht singend umherstreifen und die jungen Männer des Dorfes verführen, sich ihnen anzuschliessen. Der alte, weise Hadschi hofft nun, der Lehrer könne dabei helfen, dem Fluch ein Ende zu setzen.

Die Geschichte, die der tunesische Filmemacher, Maler und Poet Nacer Khemir erzählt, ist ausserhalb gängiger Zeit- und Ortsbegriffe angesiedelt. Träume, Märchen und poetische Rätsel sind in dieser Erzählung untrennbar miteinander verwoben.
Dauer
95 Minuten
Sprache
VO Arabisch
Untertitel
Deutsch, Französisch, Englisch
Video-Qualität
1080p
Verfügbarkeit
Schweiz, Österreich, Deutschland, Liechtenstein
Whispering Sands
Nacer Khemir
Tunesien
94′
Eine Kanadierin arabischer Abstammung unternimmt eine Reise und heuert einen Führer an, der ihr helfen soll, einen bestimmten Ort in der tunesischen Wüste zu finden. Um sie zu ermutigen, ihr Geheimnis zu lüften, erzählt der Führer ihr Sufi-Geschichten aus seiner Kindheit. Im Herzen der Wüste angekommen, offenbart die Frau den Grund für ihre Reise. Mit einfachen Mitteln konstruiert der tunesische Filmemacher Nacer Khemir eine Geschichte, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verwebt und die Poesie und den spirituellen Reichtum des Sufismus offenbart.
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Looking for Muhyiddin
Nacer Khemir
Tunesien
183′
Ein Mann kehrt in seine Heimat zurück, um seine Mutter zu bestatten. Um ein Versprechen gegenüber seinem Vater einzulösen, macht er sich auf die Suche nach Spuren von Muhyiddin Ibn 'Arabi, dem grossen islamischen Theologen, Mystiker und Dichter des 13. Jahrhunderts. Seine Nachforschungen über Muhyiddins weltoffenen und menschlichen Islam, der heute in Vergessenheit zu geraten droht, führen durch neun Länder und zu vielen Begegnungen, die neue Facetten des grossen Denkers enthüllen. Der tunesische Cineast Nacer Khemir, Schöpfer der «Wüsten-Trilogie» sagt über die Absicht seines Films: «Wenn du neben deinem Vater gehst und er fällt plötzlich hin, das Gesicht im Dreck, was würdest du tun? Du würdest ihm aufhelfen und ihm mit deinem Hemd das Gesicht abwischen. Das Gesicht meines Vaters steht für den Islam und ich habe versucht, mit meinem Film dem Islam das Gesicht sauber zu wischen, indem ich eine offene, tolerante und freundliche islamische Kultur zeige, voller Liebe und Weisheit, einen Islam, der sich von seiner Darstellung in den Medien seit 9/11 unterscheidet. (...) Fundamentalismus und Fanatismus können nicht für den Islam stehen, ebenso wenig wie die Inquisition für den Glauben Jesu steht.» (Interview auf ibnarabisociety.org)
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