Schweizer Dokumentarfilme

Fiancées
Julia Bunter
Schweiz
81′
Julia Bunter begleitet drei ägyptische Frauen auf dem Weg zur Ehe. Während sie diesen entscheidenden Moment festhält, skizziert die Filmemacherin ein Porträt der zeitgenössischen kairoischen Gesellschaft und ihrer Jugend, hin- und hergerissen zwischen unveränderlichen Traditionen und einem wachsenden Wunsch nach Freiheit.
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Loving Highsmith
Eva Vitija
Schweiz
84′
Die Liebe und ihr prägender Einfluss auf die Identität sind der heimliche Nährboden für die Werke von Patricia Highsmith. Neben komplexen psychologischen Kriminalromanen wie «The Talented Mr Ripley» oder «Strangers on a Train» schrieb die Autorin mit «The Price of Salt/Carol» Literaturgeschichte: Zum ersten Mal endet eine Liebesbeziehung zwischen zwei Frauen nicht in einem Desaster. Doch Patricia Highsmith kann den 1952 erscheinenden Roman nur unter Pseudonym herausbringen. Zeitlebens sieht sie sich gezwungen, vor ihrer Familie in Texas wie vor der Öffentlichkeit geheim zu halten, dass sie lesbisch ist. Wie viele ihrer Romanfiguren führt sie ein Doppelleben. Über ihr bewegtes Liebesleben schrieb Highsmith nur in ihren Tage- und Notizbüchern. Diese wurden nach ihrem Tod in einem Wäscheschrank in jenem Haus im Tessin gefunden, in dem sie die letzten Jahre ihres Lebens verbracht hatte. - Eva Vitija stützt sich auf diese Schriften. Darüber hinaus konnte sie ehemalige Freundinnen und die Familie von Patricia Highsmith zum Mitmachen gewinnen. Entstanden ist eine faszinierende Liebesbiografie, die ins Land der Obsessionen, der doppelten Identität, der Geheimnisse und der Sehnsüchte von Patricia Highsmith führt: Ein Film, der ein neues, zuweilen romantisches und poetisches Licht auf eine der schillerndsten Autorinnen des 20. Jahrhunderts wirft.
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Dürrenmatt - Eine Liebesgeschichte
Sabine Gisiger
Schweiz
75′
Der Film setzt dem Menschen, Denker, Schriftsteller und Maler Friedrich Dürrenmatt ein intimes filmisches Denkmal. Im Zentrum des Films steht die bisher unbekannte Liebesgeschichte von Friedrich Dürrenmatt und seiner Frau Lotti Dürrenmatt-Geissler. Vierzig Jahre lebten die beiden in einer engen Beziehung. Nach Lottis Tod 1983 stürzte Dürrenmatt in eine tiefe Krise, aus der er sich mit einer neuen, grossen Liebe befreite. Seine Schwester Verena Dürrenmatt und seine Kinder Peter Dürrenmatt und Ruth Dürrenmatt erzählen erstmals und exklusiv von ihrem Bruder und Vater.
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Weiterleben
Hans Haldimann
Schweiz
88′
Ein Film über Menschen, die für mehr Freiheit und Gerechtigkeit gekämpft haben und teuer dafür bezahlen mussten: Die zwei Frauen und zwei Männer aus Tibet, Kongo, Chile und der Türkei leben heute in der Schweiz; in ihrer ursprünglichen Heimat sind sie wegen ihres Einsatzes für die Menschenrechte schwer gefoltert worden. Trotzdem haben sie den Glauben an eine bessere Welt nicht verloren.
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Les Dames
Stéphanie Chuat und Véronique Reymond
Schweiz
81′
Sie sind ledig, verwitwet oder geschieden. Sie hatten Kinder, Ehemänner und Jobs. Sie haben gelebt, und sie wollen vor allem eines: weiterleben und das Leben geniessen. Stéphanie Chuat und Véronique Reymond blicken ins Privatleben von fünf Frauen über sechzig, die Tag für Tag diskret gegen die Einsamkeit kämpfen, in einem Alter, in dem viele dem Gefühlsleben längst Adieu gesagt haben. Und die Liebe? Die Damen glauben natürlich daran, denn zum Lieben ist es nie zu spät.
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Bubenjahre - Quand nous étions petits enfants (1961)
Henry Brandt
Schweiz
90′
Henry Brandt, einer der wegbereiter des so genannt Neuen Schweizer Films, begleitet während eines Jahres den Lehrer Charles Guyot bei seiner Arbeit an einer Schule in der Nähe von La Brévine. Die Kamera richtet sich auf die kleinen Vorfälle im Unterricht und erzählt gleichzeitig von den grossen Dingen. Ein einfühlsames Werk, das den Schulalltag der 1960er-Jahre zeigt. Eine Langzeitbeobachtung voller Intensität, Menschlichkeit und Poesie, die einen bis ins Innerste trifft.
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Die Letzten Heimposamenter (1973)
Yves Yersin
Schweiz
112′
Anfangs 1970er-Jahre: Wer sind die Menschen, die im Baselbiet das aussterbende Handwerk der Heimposamenter ausüben? Und mit welchen Problemen haben sie zu kämpfen? Spannendes und bewegendes Bild sozialer und wirtschaftlicher Zusammenhänge und Abhängigkeiten und lebendiges Denkmal eines einst blühenden Handwerks. Ein Meilenstein des Schweizer Dokumentarfilmschaffens.
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Palaver, Palaver (1990)
Alexander J. Seiler
Schweiz
97′
Es gab eine Zeit, da stimmten mehr als 35 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer «für eine Schweiz ohne Armee und für eine umfassende Friedenspolitik». Heute und angesichts des Kriegs in gegen die Ukraine scheint die Diskussion von damals weit entfernt. Auch der Filmemacher Alexander J. Seiler und der Schriftsteller Max Frisch, dessen Bühnenstück «Jonas und sein Veteran» im Film «Palaver, Palaver» eine zentrale Rolle spielt, vertraten eine armeekritische Haltung: Der Soldat mit 650 Diensttagen und der ausgestiegene Offizier konnten sich eine Zukunft ihres Landes ohne Armee vorstellen. Und weil die Abstimmung vorbei war, als er sich anschickte, den Film zu drehen, konnte es Seiler nicht um Stimmungsmache gehen, eher um eine Vergegenwärtigung des Gewesenen. Die Worte, die in diesem Zeitdokument fallen, reden Bände und legen letztlich jene Unfähigkeit zum Diskurs offen, die unsere politische Kultur inzwischen noch viel stärker prägt: Man redet nicht miteinander, man redet aneinander vorbei. Seiler hört nicht nur sehr genau hin, sein Kameramann Rob Gnant beobachtet sorgsam, die Cutterin Mirjam Krakenberger ist eine Meisterin der scharfsinnigen Montage. Sie schafft Halt durch übergreifende Töne, wo Bilder Gegensätze offenlegen, und gleichzeitig verstärkt sie damit die Aussage. Eine wohl auch aus heutiger Sicht spannende Doppelchronik eines demokratischen und eines künstlerischen Prozesses: Politik als Theater und Theater als Politik.
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Chronique paysanne en Gruyère (1990)
Jaqueline Veuve
Schweiz
86′
Käsen, heuen, ernten, holzen: Der Film folgt der Greyerzer Bergbauernfamilie Bapst durch das Jahr hindurch. Den Sommer verbringt ein Teil der Familie auf der Alp, wo man seit 300 Jahren den eigenen Gruyère herstellt. Im Herbst kehren alle ins Tal zurück, wo ein grosses Fest ansteht. Einfühlsames und präzises Bild des Alltags und der Arbeit einer Bergbauernfamilie, das auch zeigt: Aktuelle Entwicklungen machen vor der traditionellen Lebensweise nicht Halt.
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The Written Face (1995)
Daniel Schmid
Schweiz
93′
Daniel Schmid geht in seiner Verneigung vor Japan vom Theater aus, dem Ort der Verkleidungen, dem Ort der Masken, dem Ort des Spiels. Wir sehen eine Frauenfigur aus dem Kabuki-Theater, und schon folgt die erste Überraschung: Beim Abschminken kommt unter der Maske ein Mann zum Vorschein. Er heisst Tamasaburo Bando und ist ein Star seines Fachs. Um ihn bewegt sich Schmids Film, von ihm schweift er aus, zu ihm kehrt er zurück. Das Abschminken kommt nicht umsonst vor dem Schminken. Trivial wirkt das Leben, zu dem alles immer wieder zurückkehrt. Entrückt die Kunst, die ein Geheimnis mit Vorteil wahrt. In vier Teilen, die beinahe unmerklich aufeinander folgen, kreist Daniel Schmid das Phänomen Kabuki ein. Erklärt wird es nicht, dafür ausgiebig betrachtet und in der Betrachtung variiert. Der Spiel-Filmer Schmid, der die Magie des Bildes liebt, ist in diesem Dokumentaressay immer spürbar. Er setzt nicht nur die Abschiedszene einer Geisha in Hommage an Kenji Mizoguchi in Szene; er inszeniert auch seine Zeit-Zeuginnen auf der Bühne oder stellt sie in den Brunnen, der fliessend ins Meer übergeht. Die Sprache der Körper ist für ihn wichtiger als die Sprache der Worte. Auch Bando sagt, was er auf der Bühne zeige, sei das, wofür er keine Worte habe. Ehrfürchtig lässt Schmid seine Figuren bei sich selber sein. Und endgültig hat er auch uns verzaubert, wenn die 101-jährige Geisha, die mit 16 angefangen und ihren Beruf 80 Jahre lang ausgeübt hat, ein Lied spielt, sich verneigt und - sich bedankt.
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Unerhört jenisch
Martina Rieder
Schweiz
93′
Stephan Eicher spielt mit dem Bild des Zigeuners und sucht mit seinem Bruder Erich nach seinen jenischen Wurzeln. Die Spur führt in die Bündner Berge, zu den einst zugewanderten Familien Moser, Waser und Kollegger und ihrer legendären Tanzmusik. Die Familien leben eine faszinierende und leidenschaftliche Musiktradition. Sie prägt die Schweizer Volksmusik, sucht den Blues, brilliert als Chanson oder rebelliert im Punk. „Unerhört jenisch“ erzählt aber auch eine bis anhin ungehörte Geschichte mit vielen Facetten und Tonlagen. Ein Film über das Geheimnis des besonderen Sounds.
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Offshore - Elmer und das Bankgeheimnis
Werner Swiss Schweizer
Schweiz
102′
Während sich Manager der Schweizer Banken in den USA reuevoll für ihre Praxis der Steuerhinterziehung entschuldigen und den amerikanischen Behörden Kundendaten offengelegt werden, wird Rudolf Elmer, ehemaliger Revisor der Bank Julius Bär, wegen Verletzung des Schweizer Bankgeheimnisses auf den Cayman Islands angeklagt. Elmer wird vom Insider zum Kritiker.
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Iraqi Odyssey
Samir Jamal Aldin
Schweiz
163′
Wütende Kriegserklärungen bärtiger Männer. Auto-Bomben. Schluchzende Frauen in schwarzen Umhängen. Zerstörte, staubige Landschaften. Bilder westlicher Nachrichten aus dem Irak von heute. Dem gegenüber stehen Erinnerungen einer Familie aus den fünfziger bis siebziger Jahren: Frauen in schicken Kleidern studieren an der Universität und werden von zuvorkommenden Männern in eleganten Anzügen begleitet. Überall ist moderne arabische Musik zu hören. Die Kinos zeigen amerikanische, indische und arabische Filme. Trotz Demonstrationen und Kritik an der kolonialen Tradition des Westens, dominierte ein ausgeprägter Glaube an den Fortschritt und die Teilhabe an der modernen Welt. Fünfzig Jahre später ist davon nichts mehr geblieben. Heute lebt jeder fünfte Iraker in der Diaspora. Filmemacher Samir erzählt die Geschichte seiner irakischen Familie, die verstreut auf der ganzen Welt in Auckland, Moskau, Paris, London und Buffalo (NY) lebt. Seine Familie schildert den Traum von Moderne, gesellschaftlichem Fortschritt und dem Wunsch nach Freiheit.
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A Campaign of their Own
Lionel Rupp
Schweiz
96′
*** Film ohne deutsche Untertitel, Dialoge in englisch *** Jonathan Katz ist der festen Überzeugung, dass der Kandidat Bernie Sanders die einzige Hoffnung für die von Donald Trump bedrohten Vereinigten Staaten von Amerika ist. Sanders ist eine Stimme ausserhalb des Establishments und hat neue Werte und Prioritäten in seine politische Agenda aufgenommen. Von seinem Enthusiasmus angetrieben, schliesst sich Jonathan den Tausenden von Frauen und Männern an, die sich um die Caucuses scharen und Senator Sanders unterstützen.
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Les Nouvelles Èves - Heldinnen des Alltags
Anna Thommen, Thaïs Odermatt, Camile Budin, Jela Hasler und Wendy Pillonel
Schweiz
80′
2021: Die Schweiz feiert 50 Jahre Frauenstimmrecht. Wie sieht die Alltagsrealität der Frauen in der Schweiz heute aus? Ein Kollektiv aus preisgekrönten Regisseurinnen, Produzentinnen und Kamerafrauen widmen sich dieser Frage, indem sie sechs Protagonistinnen in ihrem Alltag begleiten. Die pensionierte Valeria Kepner in Lugano (64) haushaltet mit ihrer knappen Pension und verliebt sich neu. Die Baslerin Naima Cuica (44), ursprünglich aus Venezuela, kämpft sich von der Kantinenmitarbeiterin zur Pflegefachfrau hoch. Sophie Swaton (42), Professorin in Lausanne, jongliert ihre Karriere und die Erziehung ihrer drei Kinder. Die Opernsängerin Sela Bieri in Zürich wird in ihrer Berufswelt mit stereotypen Genderrollen konfrontiert, während ihr Partner zu Hause den Haushalt der 4-köpfigen Familie führt. Delphine Rozmuski (18), Studentin in Genf, spürt ihrer Geschlechtsidentität nach und Cosima Scheck (9) aus Bolligen begegnen in ihrem kindlichen Alltag stereotype Bilder, die sie hinterfragt. Wir sehen die Kämpfe und Träume der Portraitierten und erleben wie sie sich gegen Rollenzuschreibungen wehren, über Hindernisse stolpern und trotzdem immer wieder aufstehen. Getragen vom Echo des Frauenstreiks 2019, sind sie die neuen Evas die Heldinnen des Alltags, welche die immer noch aktuellen Geschlechterungleichheiten in der Schweiz herausfordern.
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Neuland
Anna Thommen
Schweiz
96′
«Neuland» von Anna Thommen bietet Einblick in den Schulalltag in der Schweiz, in eine etwas spezielle Schule, ein wunderbarer, berührender, unaufgeregt gestalteter, fast nebenbei beobachtender Film: ein Bijou! Afghanistan, Kamerun, Serbien, Venezuela – sie haben weite Wege hinter sich, die neuen SchülerInnen von Herrn Zingg in der Integrationsklasse Basel. Jung und mit Träumen für eine bessere Zukunft reisten sie in die Schweiz und setzen nun grosse Hoffnungen in ihren Lehrer: Er soll ihnen den Weg im neuen Land weisen. Geschützt und abgeschirmt von der Gesellschaft lernen die SchülerInnen innerhalb von zwei Jahren Sprache und Kultur der Schweiz kennen. Lehrer Zingg hat dabei immer nur das eine Ziel vor Augen: den durch harte Schicksalsschläge traumatisierten Jugendlichen einen beruflichen Einstieg in die Gesellschaft zu ermöglichen. Doch je näher das Schulende rückt, desto quälender stellt sich für die jungen MigrantInnen die Frage: Gibt es überhaupt einen Platz für mich in diesem Land? Es geht um Menschen bei uns und darum, dass Menschen nicht Masse sind sondern Individuen. Man muss sie nur wahrnehmen.
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Wir Bergler in den Bergen (1974)
Fredi M. Murer
Schweiz
112′
Der ethnographische Dokumentarfilm in drei Sätzen von Fredi M. Murer spiegelt die drei unterschiedlichen, nebeneinander existierenden Entwicklungsstadien des Bergkantons Uri, aus dem der in Zürich lebende Filmemacher stammt. In Göschenen, am Fusse des an der europäischen Nord-Süd-Achse liegenden Gotthards, hat die Industrialisierung längst Einzug gehalten: aus den ehemaligen Bergbauern sind Angestellte und Arbeiter geworden. Im Schächental hingegen pflegt man noch die traditionelle Familien- Alpwirtschaft. Und das Dorf Bristen im Maderanertal findet sich mitten im Umbruch, man pflegt zwar noch die traditionelle Landwirtschaft, gleichzeitig aber verlassen täglich 250 Einwohner den Ort, um auswärts zur Arbeit oder zur Schule zu gehen. Faszinierend ist dieser Klassiker des neuen Schweizer Films heute noch, weil er mit Liebe und Sorgfalt sich den Menschen und ihrer Arbeit nähert, weil er sie selber zu Wort kommen lässt und damit eine Betrachtung von innen heraus schafft. Schön zu sehen, wie die damals brandneue Gotthardstrasse sich präsentierte und amüsant zu hören, wie man mit dem Teufelstein umging. Eine Zeitreise.
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Giovanni Segantini
Christian Labhart
Schweiz
85′
Eine Hommage an den Bündner Künstler, der unter freiem Himmel monumentale Werke gestaltet hat, in denen oft einfache Menschen, den Blick nach unten gerichtet, in der idealisierten Natur einer Hochgebirgs-Landschaft eingebettet sind. Im Lauf seines Lebens stieg Giovanni Segantini auf der Suche nach mehr Licht immer höher hinauf, war selber ein Teil der Natur, in der er malte und malte. 41 Jahre jung starb der leidenschaftliche Maler 1899 unter dramatischen Umständen auf 2'700 Metern hoch über Pontresina, wo heute die nach ihm benannte Hütte BerggängerInnen in Scharen anzieht, verköstigt und den atemberaubendsten von allen Blicken übers Ober-Engadin bietet. Christian Labhart wirft in seiner filmischen Annäherung an den Ausnahmekünstler einen emotionalen Blick in die anderen Abgründe, jene inneren der zutiefst verletzten Seele, und auf das Werk des Genies, dessen internationale Erfolge erst kurz vor seinem allzu frühen Tod einsetzten. Ein stiller Film, der sich «als Antithese zum Lärm der Welt und zum Mainstream des Konsums» versteht, passend zu den Bildern von Giovanni Segantini. Der Film erinnert heute nicht nur an Segantini, vielmehr auch an zwei anfangs 2019 verstorbene Künstler, die, jeder auf seine Art, ein halbes Jahrhundert Filmgeschichte bezw. Film- und Theatergeschichte mit geprägt haben. Die Kamera führte Pio Corradi, dessen sensibles Auge hier dem Blick Segantinis verpflichtet ist. Den Kommentar der deutschen Version spricht Bruno Ganz. Es sind dies die autobiographischen Texte, Worte aus dem Bestseller „Das Schönste, was ich sah“ von Asta Scheib. Die Originale der Gemälde wurden übrigens mit einer hochauflösenden Spezialkamera aufgenommen, um eine möglichst farbgetreue filmische Wiedergabe zu erreichen.
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Cirque de Pic
Thomas Ott
Schweiz
84′
Unterwegs zum Clown: Mit Elefanten im Zug durch die Nacht reisen... Ein Huhn vor dem Würgegriff eines Kochs retten... Seifenblasen in die unsteten Winde eines voll besetzten Zirkuszelts zaubern - sie ist legendär, die Seifenblasennummer von Clown Pic. Zusammen mit weiteren Auftritten ist sie in «Cirque de Pic» zu geniessen. Sie bildet das Herzstück des liebevollen Porträtfilms, den Thomas Ott zu einem der aussergewöhnlichsten und beliebtesten Clowns seiner Generation gestaltet hat. Emil Steinberger erzählt, wie er von Anfang an von Pic begeistert war und den St.Galler Clown dem Roncalli-Direktor empfahl. Der Kabarettist meint: «Einen Fauteuil nehmen, sich hinsetzen und den Pic-Film angucken. Eine herrliche Geschichte eines Clowns geniessen, eines Clowns, der eine Ruhe ausstrahlt, der uns mit einmaligen Geschichten verwöhnt, ob es Geschichten aus dem Leben oder Geschichten auf der Bühne sind - man verfolgt alles mit einem glücklichen Gefühl, stellt auch fest, dass Pic ein guter Schauspieler ist, schön sprechen kann und einen einmalig guten Gesichtsausdruck hat, ein Ausdruck der einen immer berührt. Thomas Ott hat gezeigt, dass er ein sehr sensibler Filmemacher ist, und uns wieder mal mit Bildern serviert, die uns beruhigen und zum Geniesser machen.»
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Accordion Tribe (2004)
Stefan Schwietert
Schweiz
92′
Fünf eigenwillige Musiker aus verschiedenen Ländern formieren sich zum Accordion tribe und vollbringen das Kunststück, ihr lange Zeit verschmähtes Instrument wieder in jenes Kraftwerk der Gefühle zu verwandeln, als das es einst in aller Welt Verbreitung fand. Der Film folgt diesen erregenden Klanglandschaften von trancehafter Intensität und deren charismatischen Schöpfern auf ihrer Reise durch ein Europa, dessen reiches musikalisches Erbe für die Bodenhaftung bei den gewagten Höhenflügen im Stamm der virtuosen Handorgler sorgt. Spurensuche und Neuschöpfung, Tradition und unbedingte Zeitgenossenschaft, Fragment und Gleichzeitigkeit: verkörpert in einem spannenden und emotional mitreissenden musikalischen Projekt über die transformierende Kraft von Musik. Die FAZ schrieb: «Otto Lechners Kompositionen sprühen vor Einfallsreichtum und hintergründigem Witz. Dazu nutzt Lechner seine Stimme wie ein Blasinstrument. In Soli pendelt der blinde Künstler zwischen jazzigen blue notes zur Blues Begleitung und ironischen Karikaturen Wiener Heurigen-Seligkeit, verbindet charmanten <Schmäh>, abgehackte Phrasen und Prater-Stimmungen.»
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Alpsegen
Bruno Moll
Schweiz
88′
Abenddämmerung, Alpsommerzeit. Durch einen Milchtrichter rufen die Sennen, selten eine Sennin, den Alpsegen oder Bättruef. Jeden Tag, bei jedem Wetter. Sie bitten Gott und die Heiligen, Unheil von der Alp abzuwenden, möglichst laut, denn so weit man ihre Stimme hört, soll auch der Schutzbann wirken. Den Naturgewalten in der nächtlichen Bergwelt ausgeliefert, erfahren die Älpler ihre eigene Existenz als Teil eines grösseren Ganzen. Den Alpsegen rufen sie aus tiefer innerer Überzeugung. Bruno Moll hat sich unter vielen anderen mit Filmen wie «Zu Fuss nach Santiago de Compostela», «Die Tunisreise» oder «Pizza Bethlehem» einen Namen gemacht. In «Alpsegen» gibt er wunderbare Einblicke in den Alltag von vier Älplern und einer Älplerin in der Zentralschweiz, die die Jahrhunderte alte Tradition des «Bättruef» praktizieren. Er beleuchtet ihre Spiritualität und mystischen Vorstellungen in einer modernen Welt, lotet ihr Selbstverständnis aus. «Alpsegen» ist eine inspirierende, witzige und wunderschön fotografierte Begegnung mit einer Welt, in der sich Mensch und Tier, Natur und Zivilisation berühren und die uns viel zu erzählen hat.
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Markus Raetz (2007)
Iwan Schumacher
Schweiz
75′
Die Kunst von Markus Raetz wirkt federleicht und zärtlich beschwingt. Man schaut und staunt und ist verzückt, fragt sich, was einem die Augen mit seiner Hilfe vorzaubern. Iwan Schumacher hält das in seinem Porträt so bewegt fest, dass einem das Schauen und Staunen nie vergehen möchten und man erkennt: Wahrnehmung ist das halbe Leben. Danke, Markus Raetz. Am 14. April 2020 ist der Maler, Bildhauer und Fotograf 78-jährig gestorben. Im internationalen Kunstbetrieb war der Schweizer eine etablierte Grösse. Für den Film von Iwan Schumacher hatte der Berner Künstler erstmals einem Filmteam (Kamera: Pio Corradi) Einblick in sein 40-jähriges Schaffen gewährt. Markus Raetz hat den siebten Sinn für Wahrnehmungen der aussergewöhnlichen Art. Seine Werke verblüffen wie Kunststücke eines Zauberers. Sie hinterfragen unsere Sehgewohnheiten und zeigen uns die Dinge von einer ganz anderen Seite. Bei allem lohnt es sich, mehrmals und genau zu schauen. Bei seinen Überraschungsattacken auf die Sehorgane des Publikums bedient sich der «wohl Klarsichtigste aller Schweizer Künstler» unterschiedlichster Techniken, Materialien und Medien. - Bei filmingo gibt's das verspielt schöne filmische Porträt in der vollen Kinoversion.
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Behind Me - Bruno Ganz (2002)
Norbert Wiedmer
Schweiz
82′
Bruno Ganz, 1941-2019, war während Jahrzehnten der Schauspieler aus der Schweiz. 2002 hat Norbert Wiedmer eine liebevolle filmische Annäherung an den eher scheuen Zürcher fertigstellen können. Drei Jahre war er dazu unterwegs mit Bruno Ganz. Er spielt an verschiedenen Orten in verschiedenen Rollen, in Filmen vorzugsweise inzwischen, aber immer noch und unerreicht auch auf der Bühne. Er spielt für den Filmemacher auch Bruno Ganz, filmt und inszeniert dabei Freunde. Es ist die Zeit, in der er auch an der ultimativen Rolle des Dr. Faust in Peter Steins legendärer Inszenierung arbeitet, jener Theaterfigur die – selbstredend für uns alle – verzweifelt zu ergründen sucht, «was die Welt im Innersten zusammenhält». Tausend Tage auf der Suche nach der eigenen Bestimmung, mit dem Zweifel als einzigem Weggefährten und in der Hoffnung auf die schaffende Kraft der Poesie. Der Schaubühneregisseur Stein sagte über Bruno Ganz: «Ich habe immer den Bruno Ganz in der Art seines Sprechens bewundert. Er ist ja Schweizer. Und er nähert sich dementsprechend der deutschen Sprache ein bisschen, wie man es einer Fremdsprache gegenüber tut. Und das führt zu einer bestimmten Distanziertheit des Sprechens und plastischen Herausarbeitung des Sprechens, was komplizierteren Texten unglaublich gut tut. Dadurch hat man immer das Gefühl, dass er Sprache kräftig in die Hand nimmt.» Norbert Wiedmers Film ist ein wunderbares Erinnerungsstück geworden an einen, der fürs Spiel auf Bühnen und Filmsets gelebt hat und uns immer wieder von Neuem faszinierte und in Bann zog.
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Behinderte Liebe (1978)
Marlies Graf Dätwyler
Schweiz
118′
Am 12. Februar 2020 ist Marlies Graf Dätwyler 76-jährig gestorben. Mit «Behinderte Liebe» hatte die gelernte Goldschmiedin 1979 erstmals als Filmemacherin Aufsehen erregt. Vier junge Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung versuchen ihre Isolation und die Schwierigkeiten des Zusammenlebens zu überwinden. In einer Gruppe sprechen sie gemeinsam mit ihren nichtbehinderten Freunden über ihre Erfahrungen und suchen zusammen nach Lösungen. Eine ungeschönte Schilderung, die nie ins Voyeuristische verfällt und bei der sich die Frage aufdrängt: Wie steht es um meine eigene Liebesfähigkeit? Es war diese der erste Schweizer Film, der sich mit der Sexualität von Menschen mit Behinderung befasste. Der Schriftsteller Peter Bichsel schrieb damals zum Film: «'Behinderte Liebe» hat all das, was wir uns unter Dokumentarfilm vorstellen, hinter sich gelassen. Er dokumentiert nicht, sondern er führt mit einem Hauch von Spielfilm Leben vor. () Was vorerst einmal gedacht war als die Darstellung von Sexualproblemen Invalider, das wird plötzlich zur Darstellung meiner eigenen Liebesunfähigkeit. Was für mich schon längst Sex heisst, heisst für sie - die Invaliden - immer noch Sexualität. Sexualität ist ein menschliches Bedürfnis, Sex ein Klischee. Die Hilflosigkeit gegenüber Invaliden ist meine Invalidität.»
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Bergauf, bergab (2007)
Hans Haldimann
Schweiz
97′
Die Kempfs leben auf drei Stufen Heimat. Je nach Jahreszeit bewirtschaftet die Familie einen anderen ihrer drei Höfe im Urner Schächental: Mal im Talboden, mal im Buchen auf 1120 Metern oder dann ganz oben, fast an der Baumgrenze. Zusammen mit ihrem Vieh ziehen sie von Hof zu Hof, um immer dort zu sein, wo der Boden die saftigsten Wiesen hergibt. Zuoberst, im "Pfaffen", will Bauer Max Kempf trotz prekärer Finanzierung einen neuen Stall errichten. Ansonsten wäre seine Existenz, sein geliebtes Bergbauerndasein, gefährdet. Die ganze Familie, von den Kleinsten, über seine Frau bis zu den Grosseltern, hilft mit: "Es muäss!" Es ist ein harter Alltag, geprägt von Entbehrungen und wenig Freizeit. Doch fernab der Hektik der Städte entfaltet sich das Glück auf andere Weise: Die innere Zufriedenheit, sein eigener Herr zu sein, Eins zu sein mit dem Vieh in einer einmaligen Berglandschaft. Es gibt nicht mehr viele Schweizer Bergbauern, die diese einzigartige, archaische Lebensweise der Kempfs noch leben. Der Filmemacher blickt ins Leben in der Abgeschiedenheit der Täler der Innerschweizer Berge und den Veränderungen und Gefahren, die den Bergbauern drohen. Er erzählt von ihrem Willen, an der traditionellen Lebensweise festzuhalten, gegen die Widerstände einer globalisierten Welt, der das Naheliegende allmählich abhanden kommt.
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Bödälä – Dance the Rhythm
Gitta Gsell
Schweiz
78′
Temporeich begegnen wir Schweizer Tänzerinnen und Tänzern, die mit den Füssen Musik machen. Gita Gsell hat eine filmische Reise vom Schweizer Bödälä über Stepptanz und Irish Dance bis zum Flamenco gestaltet. Während sich die Wurzeln ihrer Tanzkunst über die Welt verteilen, ist den portraitierten Personen eines gemeinsam: die ansteckende Lust am Tanzen, am Trommeln mit den Füssen und ordentlich auf den Boden stampfen. Ein Dokumentarfilm mit viel Musik in den Beinen und voller Rhythmus und Lebensfreude.
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Bruno Manser - Laki Penan (2007)
Christoph Kühn
Schweiz
94′
Bruno Manser - hier real! Aktuell ist in den Kinos der Spielfilm über Bruno Mansers Leben im Dschungel zu sehen. Da bietet es sich an, Christof Kühns einfühlsamen Dokumentarfilm BRUNO MANSER – LAKI PENAN aus dem Jahr 2007 anzuschauen. Dieser gewährt mit originalen Film- und Tonaufnahmen von Bruno Manser und Interviews mit seinen Weggefährten im Urwald von Borneo einen authentischen Einblick in das abenteuerliche Leben des Schweizer Umweltaktivisten. Der Basler Bruno Manser lebte von 1984 bis 1990 mit den Penan, dem Urvolk des Dschungels von Sarawak (Borneo). Er lernte ihre Sprache und eignete sich ihre Kultur an. Die Penan akzeptierten Manser als einen der Ihren und nannten ihn Laki Penan, den Penan-Mann. Als die ersten Bulldozer auftauchten und mit dem planmässigen Abholzen des Regenwaldes begannen, machte Manser durch spektakuläre Aktionen, die internationales Echo auslösten, auf das ökologische und menschliche Desaster aufmerksam und schuf sich dadurch mächtige Feinde. Im Frühjahr 2000, auf einer geheimen Reise zu den Penan, verschwand er spurlos. Regisseur Christoph Kühn begibt sich auf den Spuren Bruno Mansers in den Dschungel von Sarawak. Es kommen jene Penan zu Wort, die zu Mansers zweiter Familie wurden: Sie erzählen von ihren gemeinsamen Abenteuern und Ängsten, Mansers Kämpfen mit Riesenschlangen, seinen Begegnungen mit Geistern – und von seiner Begabung, die Penan im Widerstand gegen die Holzfäller und Polizei zu vereinen. Dabei entsteht ein überraschendes, ganzheitliches Bild des leidenschaftlichen Naturforschers, Mystikers und Romantikers, der auch zorniger Umweltschützer und Menschenrechtler war.
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Cern und der Sinn der Schönheit
Valerio Jalongo
Schweiz
75′
CERN und der Sinn für Schönheit enthüllt die Geheimnisse des unterirdischen Labors am CERN und zeigt, wie Schönheit und Harmonie sowohl für Wissenschaftler als auch für Künstler Leitbilder sind. Die riesigen Maschinen des CERNs fangen Bilder mit einer ebenso mysteriösen Energie ein, wie die Werke von Künstlern wie Olafur Eliasson, Michael Hoch, Carla Canetti und vielen anderen. Die Bilder erzählen von Spiritualität der Menschen und der Beziehung zur Natur. Eine Beziehung, die in Angst gelebt wurde, in gemeinsamer Erfahrung, in zerstörerischer Kraft, und die heute überdeutlich zeigt, dass der Mensch die Erwärmung der Erde – seinem einzigen Lebensraum – nicht stoppen kann. Wissenschaftlerinnen des CERN sehen sich konfrontiert mit den grossen Fragen der Philosophen und Mystiker – über das Universum, unsere Herkunft, unser Schicksal. Einige glauben an Gott, einige glauben nur an die Gesetze der Physik und an mathematische Formeln. Aber alle erkennen, dass sie die schwer fassbare Natur von Materie und Kosmos nur mit ihrem sechsten Sinn verstehen können: dem Sinn für Schönheit.
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Chris the Swiss
Anja Kofmel
Schweiz
90′
Kroatien, Januar 1992. Mitten in den Jugoslawienkriegen wird Chris, ein junger Schweizer Journalist, unter mysteriösen Umständen tot aufgefunden. Zum Zeitpunkt des Todes trug er die Uniform einer internationalen Söldnergruppe. Anja Kofmel, seine Cousine bewunderte diesen stattlichen jungen Mann als kleines Mädchen. Als erwachsene Frau beschliesst sie, seiner Geschichte nachzugehen und versucht zu verstehen, was Chris’ tatsächliche Beteiligung an diesem Konflikt war ...
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Das kurze Leben des José Antonio Gutierrez (2006)
Heidi Specogna
Schweiz
90′
Eigentlich ist dieser Film aktueller denn je. Als José Antonio Gutiérrez als erster US-Soldat im Irak sein Leben verlor, hatte er noch nicht einmal die US-Staatsbürgerschaft. Er war ein Strassenkind aus Guatemala und suchte das bessere Leben im Norden. Als Greencard-Soldier verpflichtete er sich für die US-Armee gegen eine erleichterte Einbürgerung. Kurz nach Beginn des Irak-Krieges ging Gutierrez’ Foto um die Welt: Er war das erste Opfer auf nordamerianischer Seite. Behutsam zeichnet die Regisseurin das Leben eines Einzelnen nach und beschreibt gleichzeitig das Schicksal vieler anderer. Sie erzählt die bewegende und fast unglaubliche Geschichte eines ehemaligen Strassenkindes, das sich auf der Panamericana auf die weite Reise immer nordwärts machte – voller Sehnsucht und Hoffnung nach einer Zukunft – und schliesslich weitab von seiner Heimat als US-Held gestorben ist. Auf der Suche nach den Bildern und Geschichten dieses Lebens begibt sich der Film auf José Antonios Odyssee – von Guatemala über Mexiko in die USA. Die Erzähler dieses Films sind die Menschen, die ihn gekannt haben: Seine Freunde von der Strasse, die Sozialarbeiter im Waisenhaus, seine Schwester, die US-Pflegefamilie, schliesslich die Kameraden bei den Marines im Camp Pendleton. Die Erzähler im Film sind aber auch jene Menschen, die sich tagtäglich dem endlosen Strom der Emigranten anschliessen, mit nichts anderem im Gepäck als ihrer Arbeitskraft und der Bereitschaft, für eine kleine Chance auf Zukunft ihrer Heimat und Familie für immer den Rücken zu kehren. José Antonio Gutiérrez’ Geschichte ist nicht die eines Abenteurers. Es ist die Geschichte vom Versuch zu überleben – auf beiden Seiten dieser Welt.
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Der Bär in mir
Roman Droux
Schweiz
92′
Am äussersten Ende Alaskas erfüllt sich für den weitgereisten Filmemacher Roman Droux ein Traum. Er taucht in die Welt jenes Fabeltiers ein, das ihn seit seiner Kindheit fasziniert. Bärenforscher David Bittner nimmt ihn mit ins Land der Bären, in die letzte Wildnis Nordamerikas, in eine Welt, in der die Grizzlybären das Sagen haben und keine Spur menschlicher Zivilisation zu finden ist. Hier machen sich die beiden Abenteurer auf die Suche nach einem Bärenmännchen und einer jungen Bärin, zu denen David Bittner eine enge Beziehung aufgebaut hat: sein Freund Balu und seine grosse Liebe Luna. Die Bären kommen aus ihren Höhlen auf die saftigen Küstenwiesen, um in den kristallklaren Wildbächen und an den Stränden nach Lachsen zu suchen. Bald sind die beiden Männer umgeben von unzähligen Wildtieren, mitten in der Welt der Bären. Sie erleben die Fürsorglichkeit einer ausgehungerten Bärenmutter, die entkräftet versucht, ihre Jungen durchzubringen. Erleben Kämpfe riesiger Bärenmännchen. Droux bringt Bilder von einzigartiger Nähe und Emotionalität auf die Leinwand. Ein lebendiger Naturfilm für die ganze Familie, fern oberflächlicher Erklärungsversuche, der zeigt, dass wir die Magie der Natur nie vollständig erklären können, aber diese aus erster Hand hier erleben dürfen.
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Die Pazifistin: Gertrud Woker - eine vergessene Heldin
Fabian Chiquet
Schweiz
76′
«Gleicher Lohn für gleiche Arbeit», bereits 1917 forderte Gertrud Woker die Gleichberechtigung der Frauen. Sie war Pionierin der Friedens- und Frauenbewegung und eine der ersten Professorinnen Europas. Durch ihre Forschung und Kritik am Einsatz von Giftgasen geriet die Naturwissenschaftlerin bald in Konflikt mit der militaristisch motivierten Elite. Dennoch kämpfte sie unaufhaltsam bis ins hohe Alter für Frieden und Gerechtigkeit sowie gegen den Missbrauch der Wissenschaft. Als geisteskrank verleumdet, verbrachte die Pazifistin die letzten Jahre ihres Lebens schliesslich in einer psychiatrischen Klinik. So verschwand sie zu Unrecht, aber vielleicht nicht zufällig, aus dem historischen Gedächtnis. Der animierte Dokumentarfilm DIE PAZIFISTIN erzählt collagenhaft das Leben und ihre Errungenschaft dieser faszinierenden Frau. Durch Tagebucheinträge, wissenschaftliche Berichte und Gedichte von Gertrud Woker selbst, berührt der Film durch Nahbarkeit und Ehrlichkeit. DIE PAZIFISTIN ist gleichermassen biografisch wie auch eine Dokumentation des damaligen Zeitgeschehens und beleuchtet dieses aus der Perspektive einer mutigen Frau, die zu Lebzeiten nicht zum Schweigen gebracht werden konnte.
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Die vierte Gewalt
Dieter Fahrer
Schweiz
98′
Die Schweizer Medienlandschaft, einst von erfrischender Vielfalt geprägt, wird aktiv geschrumpft. Qualität im Journalismus und gesellschaftliche Funktion werden reinem Renditedenken geopfert. Der finanzielle Gewinn für die Besitzer soll hoch sein, nicht der geistige Gewinn für die Lesenden. So zumindest auf Konzernebene. Aber es entstehen neue Formen, die mitunter unabhängiger sind als die alten und so mehr zur demokratischen Meinungsbildung beitragen. Der Berner Filmemacher Dieter Fahrer hat einen sehr persönlichen Ansatz gewählt für seine filmische Auseinandersetzung mit der Frage, wie Nachrichten, Berichte und Analysen gemacht werden. Als er 2018 seine Reise durch den Medienkonsum der eigenen Familie unternommen hat, gab es in Bern noch zwei Tageszeitungen. 2021 wurden sie von der Zürcher Tamedia zwecks Gewinnoptimierung redaktionell zusammengelegt und eigentlich nur noch als Etiketten belassen, denn der so genannte Content stammt vom Zürcher Tages-Anzeiger; er wird in Bern unter zwei Berner Namen verbreitet, in Basel unter einem, in der Region Zürich unter diversen. In seinem Film «Die vierte Gewalt» erzählt Dieter Fahrer von einem anderen Medienverständnis und gewährt nahe Einblicke in den Arbeitsalltag beim ehemaligen Berner «Bund», beim «Echo der Zeit» von Radio SRF, dem Onlineportal «Watson» und in die Pflege einer anderen Medien-Idee bei der «Republik». Der Film ist wichtig in einer Zeit, in der Fakten als Fake News bezeichnet werden, Lügen als Wahrheiten verbreitet werden, False Balances den Informationsgehalt prägen und Sparmassnahmen auf den Redaktionen an der Qualität der Publikationen nagen.
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Die weisse Arche
Edwin Beeler
Schweiz
89′
Früher oder später muss jeder an eine Beerdigung. Es sind nicht die angenehmsten Fragen, die dann auftauchen. Wann bin ich dran? Wie werde ich einmal sterben? Der Film stellt sich diesen Fragen. Wer sie zulässt, erfährt Antworten, die vielfältiger sind, Horizonte, die sich weiten. Der Film beschäftigt sich mit Spiritualität, mit Sinn- und Wertfragen. Er thematisiert die begrenzte menschliche Erkenntnisfähigkeit und versucht, bis an deren Grenzen zu gehen.
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Ein Lied für Argyris (2005)
Stefan Haupt
Schweiz
105′
Argyris Sfountouris überlebte 1944 vierjährig ein brutales Massaker der deutschen Besatzungsmacht, verlor seine Eltern und 30 Verwandte, kam als griechisches Waisenkind ins Kinderdorf Pestalozzi in die Schweiz und doktorierte an der ETH Zürich. Ein Leben lang, charmant und von melancholischer Heiterkeit, hat er sich mit diesem Wahnsinn auseinandergesetzt, der ihm als Kind widerfahren ist. Hat versucht, damit zu leben – und auch nach aussen etwas zu bewirken. Ein Film über die schier unlösbaren Schwierigkeiten einer echten Aussöhnung, die Suche nach Frieden – eine Reise mit offenem Ausgang. Stefan Haupt hat einen zutiefst bewegenden Film gestaltet, nicht nur für jene, die zu Griechenland eine Beziehung haben und dieses faszinierende Land lieben: Die eine Lebensgeschichte des Argyris steht für viele andere, und sie steht für Geschichten, die sich heute ereignen an den verschiedensten Orten dieses Planeten. Das grosse Verdienst von Haupt ist es, dass er es wagt und schafft, von einem einzelnen “Opfer der Geschichte” zu sprechen und über dieses Sprechen von den anderen Opfern mit erzählt. Normalerweise haben in der Geschichtsschreibung ja nur die Täter Namen und vielleicht noch besonders heldenhafte Opfer.
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Female Pleasure
Barbara Miller
Schweiz
97′
Fünf mutige, kluge und selbstbestimmte Frauen stehen im Zentrum von Barbara Millers Dokumentarfilm #FEMALE PLEASURE. Sie brechen das Tabu des Schweigens und der Scham, das ihnen die Gesellschaft oder ihre religiösen Gemeinschaften mit ihren archaischpatriarchalen Strukturen auferlegen. Mit einer unfassbaren positiven Energie und aller Kraft setzen sich Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav für sexuelle Aufklärung und Selbstbestimmung aller Frauen ein, hinweg über jedwede gesellschaftliche sowie religiöse Normen und Schranken. Dafür zahlen sie einen hohen Preis – sie werden öffentlich diffamiert, verfolgt und bedroht, von ihrem ehemaligen Umfeld werden sie verstossen und von Religionsführern und fanatischen Gläubigen sogar mit dem Tod bedroht. #FEMALE PLEASURE ist ein Film, der schildert, wie universell und alle kulturellen und religiösen Grenzen überschreitend die Mechanismen sind, die die Situation der Frau – egal in welcher Gesellschaftsform – bis heute bestimmen. Gleichzeitig zeigen uns die fünf Protagonistinnen, wie man mit Mut, Kraft und Lebensfreude jede Struktur verändern kann.
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Citoyen Nobel
Stéphane Goël
Schweiz
89′
Sein Leben wird vom einen Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt: Als der ausserhalb von Fachkreisen wenig bekannte Waadtländer Jacques Dubochet 2017 mit dem Nobelpreis für Chemie geehrt wird, steht er plötzlich im Rampenlicht. Seitdem nutzt der 1942 Geborene seinen Ruhm und seine Bekanntheit: Dubochet setzt sich an der Seite von jungen Aktivistinnen und Aktivisten gegen die Klima-Erwärmung ein. Er engagiert sich für die universelle Verfügbarkeit medizinischer Errungenschaften, kümmert sich um die Bildung von Migranten. Als politisch engagierter Bürger wie als wissenschaftlicher Nobelpreis-Träger ist Dubochet klar, dass die aktuellen Kernprobleme nicht von heute auf morgen gelöst werden können… «Citoyen Nobel» von Regisseur Stéphane Goël zeigt den eloquenten und humorvollen Dubochet im Familienkreis, als angriffigen Lokal-Politiker, als Wissenschaftler im In- und Ausland, mit der Klima-Bewegung auf der Strasse. Dabei vermittelt Dubochet Wesentliches über das, was ihn an- und umtreibt – oder auch zweifeln lässt. Ein berührender Film über einen charismatischen Mann, der empathisch Herzen berührt, Gleichgesinnte begeistert und motiviert, vom inneren Feuer bewegt wird.
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Kampf der Königinnen
Nicolas Steiner
Schweiz
70′
Alljährlich findet im Mai das Finale der Walliser Kuhkämpfe statt. Für die Bäuerinnen und Bauern ist das traditionelle Kräftemessen der Kühe der Höhepunkt des Jahres. Der Film lässt das Publikum in ein bildgewaltiges Spektakel voller Kraft, Spannung, Emotionen, Leidenschaft und feinen zwischenmenschlichen Tönen eintauchen. Hier prallen Tradition und Moderne auf humorvolle Art aufeinander. Ein erfrischend moderner Heimatfilm!
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Kleine Heimat
Hans Haldimann
Schweiz
92′
Zwei Frauen sind 1957 in eine Neubausiedlung eingezogen. Jetzt sind beide über 90 Jahre alt und könnten eigentlich ihren Lebensabend geniessen. Aber sie müssen ihr vertrautes Umfeld nach mehr als 60 Jahren verlassen, weil die Häuser abgerissen werden. Werden sie es schaffen, nochmals Fuss zu fassen an einem neuen Ort?
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Klingenhof (2005)
Beatrice Michel
Schweiz
84′
Unser Lebensraum? Was ist das Naheliegende? Der Klingenhof zum Beispiel ist ein Innenhof im Kreis 5 von Zürich, vor den «Sieben Geleisen» des nahen Bahnhofs gelegen, umgeben von fünfstöckigen Häusern, bewohnt von Menschen aus verschiedenen Nationen und Kulturen. Im Innern sind die Ruinen alter Ökonomiegebäude in den 70er Jahren umfunktioniert worden zu einem Spiel – und Begegnungsort. Die Torbogen, Gewölbe, Treppen und Podeste bilden so etwas wie eine Arena für einen Mikrokosmos, der die «grosse» äussere Welt spiegelt.Im Exposé schrieb die Autorin Beatrice Michel: Der Film, ein «poetischer» Dokumentarfilm, wird die Geschichte einiger Bewohner erzählen, die Verknüpfung ihrer Schicksale an diesem Ort und die Grenzen und Möglichkeiten von Begegnungen darzustellen versuchen. Texte aus dem Tagebuch werden die Klammern bilden, die eigene Geschichte mit den Geschichten der Nachbarn verbinden. Der Klingenhof ist kein idyllischer Ort, seine Bewohnerinnen und Besucher haben seine Lebendigkeit erhalten können. Vielleicht aus der Einsicht und aus der Erfahrung, dass Ausgrenzung Unbehagen erzeugt, dass der Ausgrenzende seinerseits einen Verlust an Offenheit erleidet. «In Afrika besteht die Kunst des Überlebens im Geschichtenerzählen», sagt einer zu Beatrice Michel, die diese Kunst auf wunderbare Weise beherrescht. Wahrnehmen, was geschieht, Geschichten festhalten, Gesichter, Schicksale, frei nach Claudio Magris? Wort: «Jeder Ort kann Mittelpunkt der Erde sein.»
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Les hommes du port (1994)
Alain Tanner
Schweiz
67′
Es ist, als würden sie ein Orchester dirigieren, die Hände der Docker von Genua. Dabei dirigieren sie den Kranführer, der die schweren Container aus- und einlädt. Im Alter von 17 Jahren war der Genfer Filmemacher Alain Tanner auf der Flucht vor der Sesshaftigkeit nach Genua gereist und hatte für eine Reederei gearbeitet. In seinem traumhaft sanften Essay kehrte er vierzig Jahre später zurück und dachte über beobachtete Veränderungen im Arbeitsleben und beim Filmen nach. Entstanden ist eine Bilder-Ode an den Hafen von Genua, seine Menschen, ihre Arbeit, ihr Verhältnis zur Arbeit, ihre Solidarität - untermalt von Arvo Pärts «Fratres» und «Tabula Rasa». Ursprünglich hoffte Tanner, den Hafen als Sprungbrett für Fahrten in die weite Welt benutzen zu können. Doch er blieb sesshaft, den Blick auf jenes Meer gerichtet, das später in mehreren seiner Filme wieder auftauchen sollte. «Les hommes du port» wirkt federleicht, trotz der gewichtigen Lasten, die da verschoben werden. Nicht nur Container und Frachtriesen, auch Gedanken zur Arbeitswelt, zum Klima unter den Dockern, die ihre Arbeit vom Vater zum Sohn übertragen und als Freiheit empfinden. Es ist die Würde, die diese Männer ausstrahlen. Es ist ihre Schönheit, die geradezu betörend wirkt, es sind ihre Sätze, wie sie ohne grosse Worte vom Wesentlichen reden. Und wenn dies alles nicht zum nostalgischen Kitsch gerät, so ist es das Verdienst des Filmemachers, der die Erfahrung der Docker mit seiner eigenen Arbeit zu verknüpfen versteht. Auch Tanner redet in der ersten Person, spricht seinen Kommentar selber.
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Madame
Stéphane Riethauser
Schweiz
93′
Madame – das ist Caroline. Die alte Dame, macht sofort klar, dass sich hinter der koketten Frisur und den bourgeoisen Manieren mehr als nur ein starker Charakter verbirgt. Im Mittelpunkt des Films steht die Beziehung zu ihrem Enkel Stéphane Riethauser, dem Filmemacher. «Madame» ist ein doppeltes Selbstporträt, in dem sich die Matriarchin und ihr homosexueller Enkel einander anvertrauen. 
Mit Aufrichtigkeit und Humor dekonstruiert der Film tiefgründig und mit subversiver Kraft Geschlechterklischees und zeichnet mit bezaubernden Archivbildern eine Familiensaga aus der bürgerlichen Gesellschaft nach.
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Magic Matterhorn (1995)
Anka Schmid
Schweiz
83′
Was ist für uns Heimat? Dieser Frage geht Anka Schmid 1995 in ihrem essayistischen Dokumentarfilm «Magic Matterhorn» nach. Sie nimmt, der Titel sagt es, das Wahrzeichen der Schweiz schlechthin als Ausgangsmotiv: Das Matterhorn. Zu Wort kommen Zermatter Teilzeitbauern, ein Schweizer Disneyland-Jodler, die international bekannten Schweizer Entertainer «Geschwister Pfister» und Touristinnen und Touristen aus aller Welt. Anka Schmid zeigt Heimat zwischen Klischee und Realität und wagt den Spagat zwischen philosophischen Gedanken und Souvenir-Kitsch.
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Mais im Bundeshuus (2003)
Jean-Stéphane Bron
Schweiz
86′
Im Zimmer 87 des Bundeshauses erarbeitet eine parlamentarische Kommission ein Gesetz zur Gentechnologie. Vor den geschlossenen Türen wartet das Filmteam. Der Filmemacher Jean-Stéphane Bron verfolgt die Abenteuer der Kommission in den Sitzungspausen, begleitet die Abgeordneten und zeigt die Ränkespiele der Politik. Mit Spannung und Humor enthüllt er Machtstrukturen und die Grenzen des Schweizer Politsystems.
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Messies, ein schönes Chaos
Ulrich Grossenbacher
Schweiz
117′
Etwa zwei Prozent der Schweizer Bevölkerung gelten als krankhafte «Messies». Sie sammeln so extensiv und kompromisslos, dass ihr Verhalten sie isoliert. Sie werden ihren Mitmenschen zur Last oder verkriechen sich in den eigenen Wänden - sofern da noch Platz ist. Für Angehörige ist die Sammlerwut mitunter grenzwertig, gleichzeitig führt uns der Film auf erfrischende Art vor Augen, wie schnell wir die Dinge doch wegschmeissen und wie häufig man noch etwas mit ihnen machen könnte, sie reparieren oder umfunktionieren. Neugierig begegnet Filmemacher Grossenbacher vier Menschen, die mit ihrem Chaos unterschiedlich umgehen. Arthur, ein lediger Bauer, bewohnt sein Heimetli. Nicht Geranien sind sein Stolz, sondern verrostende Traktoren, Bagger, Autos und Lastwagen. Elmira legt in ihrer Wohnung Gelenkigkeit an den Tag. Meterhoch türmen sich die zu überquerenden Zeitungs- und Kassettenstapel. Karl und Trudi bewohnen ein Bauernhaus. Einer der letzten passierbaren Räume ist die Küche. Sie beklagt das verlorene Sozialleben, nicht mal mehr die eigenen Kinder besuchen sie. Ihr Ultimatum: Er schafft Platz oder sie zieht aus. Der Tüftler Thomas baut aus Schrott sinnige Apparate. Seine Werkstatt ist so übervoll wie seine Pläne.
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Passagen (1972)
Fredi M. Murer
Schweiz
44′
H.R. Giger wurde weltberühmt als Gestalter der Figuren des Spielfilms ALIEN von Ridley Scott. In dieser lange Jahre davor entstandenen Dokumentation über H.R. Gigers Werk steht der schöpferische Prozess des Künstlers und das Wechselspiel zwischen bewussten und unbewussten Einflüssen im Mittelpunkt. In Statements von Experten und Zeitgenossen wird die Frage nach der Stellung des Künstlers und seiner gesellschaftlichen Verantwortung behandelt.
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Passion - Zwischen Revolte und Resignation
Christian Labhart
Schweiz
80′
Ein Film über meinen Umgang mit der schmerzlichen Tatsache, dass die Welt heute nicht so ist, wie ich sie mir vor 50 Jahren erträumte. Bilder aus der Welt von heute prallen auf fragmentarische Erinnerungen, auf poetische Texte und auf J. S. Bach's Matthäuspassion. Ein Essayfilm über die Fragilität meiner Existenz im entfesselten Kapitalismus.
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Paul Nizon: Der Nagel im Kopf
Christoph Kühn
Schweiz
84′
Er ist einer der grossen Solitäre der modernen Literatur: Paul Nizon, geboren 1929 in Bern. Der Romancier und Familienvater verdient sein Geld zunächst mit journalistischen Arbeiten, in denen er mit spitzer Feder Heimatkritik übt. In den frühen 1960er-Jahren dann wendet sich Nizon ganz der Literatur zu. Obwohl er als Autor bald gefeiert wird, lässt er 1977 alles hinter sich: Nizon zieht nach Paris, wagt eine radikale Selbstbefreiung, um seinen Traum einer poetischen Existenz zu verwirklichen. Der «grösste Magier der deutschen Sprache», wie die französische Zeitung «Le Monde» ihn beschreibt, erhält für sein in mehrere Sprachen übersetztes Werk zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen. «Paul Nizon: Der Nagel im Kopf» erzählt von der kompromisslosen Lebenssuche des Schriftstellers. Herzstück des Films ist Nizons menschliches Abenteuer in einer engen Hinterhofwohnung, wo er die ersten Pariser Jahre lebt: Eine Art Grenzstation, in der er damit ringt, in seinem anderen, dem poetischen Leben als freier Schriftsteller anzukommen. Wortgewandt, voller Humor und Ironie gewährt Paul Nizon dem Regisseur Christoph Kühn Einblick in seine Biografie und in sein Schaffen. Es entsteht das intime, facettenreiche Porträt eines grossen Literaten und scharfen Denkers, für den das Wagnis des Lebens und das Wagnis des Schreibens zu ein und demselben Kunstwerk verschmelzen.
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mit Bonus
Pizza Bethlehem
Bruno Moll
Schweiz
84′
Im Zentrum von Bruno Molls Film PIZZA BETHLEHEM, der an den Solothurner Filmtagen 2010 von Publikum und Medien als Highlight gefeiert wurde, stehen neun junge Frauen des FC Bethlehem. Das Team spiegelt die ethnische Zusammensetzung des Berner Quartiers, in dem die Mädchen leben, der Film betrachtet beschwingt, liebe- und humorvoll den Alltag der jungen Frauen in Schule, Liebe, Beruf und Familie - und er lässt natürlich den Frauenfussball leben. Moll fragt nach dem Selbstverständnis seiner Fussballerinnen, nach ihren Träumen und Ängsten, fragt nach Religion, Ausbildung und Liebe. Was heisst es, fremd sein im Land, in dem man aufgewachsen ist, wo man sich zuhause fühlt? Der Filmemacher hat - einmal mehr - eine Vertrautheit erreicht, die alles andere als selbstverständlich ist und die einen hier mitunter vergessen lässt, dass diese 15- bis 16-jährigen Mädchen keine Filmprofis sind und ganz einfach sich selber darstellen. Marie, Agime, Rosa, Elmaze, Tiziana und die anderen sind so überzeugend und frisch, weil sie im besten Sinn sich selber und bei sich selber sind und sein können, in den eigenen vier Wänden, beim Shoppen, mit Freundinnen, auf dem Fussballfeld. So ist ein faszinierendes, lebendiges und vielschichtiges Porträt entstanden vom anderen Jungsein mitten in der Schweiz. Diese ist unübersehbar ein Imigrationsland, auch wenn das Einzelne, deren Vorfahren hier vor gar nicht langer Zeit eingewandert sind, nicht wahrhaben wollen. Moll bringt die Elemente, die er auf immer wieder überraschende ja verblüffende Art aufgenommen hat, in einen Fluss, auf dem dringliche Fragen erkennbar werden. Das geschieht geradezu nebenbei, so dass sein Film sowohl Erwachsene wie Jugendliche ansprechen kann und Einsichten bietet ins Leben gleich nebenan um die Ecke. Walter Ruggle Die Juniorinnen des FC Bethlehem: Marie Bonvin Alessandra Caradonna Natâsa Milankovic Agime Murina Yolanda Oluoma Daria Palandrani Rosa Pedro Tiziana Satraniti Elmaze Sinani
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Reisen ins Landesinnere (1988)
Matthias Von Gunten
Schweiz
99′
Szenen aus dem Alltag von sechs Personen, einfühlsam beobachtet, raffiniert montiert und jetzt endlich in restaurierter Fassung wieder zu entdecken. Der Filmemacher Matthias von Gunten war in den 1980er Jahren nach einem längeren Auslandaufenthalt in seine Schweizer Heimat zurückgekehrt und hatte sich vorgenommen, das Land gewissermassen von aussen nach innen zu erforschen. «Reisen ins Landesinnere» hat er den Film betitelt, der aus dem Wunsch heraus entstanden ist, und der so schön aussagekräftige Titel steht voll und ganz für seinen Film. Die Reise zurück als Triebfeder ist in eine Reise hinein gemündet, in eine stille Betrachtung von dem, was ist, von dem, was einzelne Leute bewegt, und von dem, was sie stillhält. Von Gunten hat sich auf sechs BewohnerInnen beschränkt, damals war das ein Millionstel Schweiz. Die sechs Menschen hat er aber mit solchem Geschick ausgewählt, dass sie für vieles stehen, was die Schweiz da ausgemacht hat und noch immer ausmacht. Durch die ausgetüftelte Montage, die der Filmemacher in zehnmonatiger Arbeit mit Cutter Bernhard Lehner bewältigte, ergibt sich aus den sechs Personenfäden ein Netz. Die Reise ins Innere vollzieht der Film selber in einer konstanten Suche nach Bewegung und Ruhe. Von Gunten und sein Kameramann Pio Corradi betrachten die sechs Personen von allem Anfang an aus betonter Nähe, und weil sie ihnen in Beschäftigungen vertieft zuschauen, wirkt das nie aufdringlich, kommt eine teilhabende Nähe zustande, die besticht. Im Kleinen blüht, was wirken soll ... da ist der Grenzgänger Giovanni Simonetto, der als Italiener in Melide mit Hingabe am Miniatur-Erscheinungsbild der Schweiz bastelt und mauert, ab einem Bild, das Schweizer Fremden später stolz präsentieren. Da ist Hans Stierli, der aus der Stadt abgehauene Couturier, der im Onsernonetal an einem Reservoir für seinen Rückzugsort mauert, um etwas anzufangen mit der vielen Zeit, die sich ihm in der Abgeschiedenheit aufdrängt. Weit entfernt von ihm sitzt Catherine Schenker im Zürcher Fernsehstudio und versucht, aus der Bilderflut, die täglich an der weltweiten Bilderbörse angeboten wird, jene Bilder auszuwählen, die ein bisschen weite Welt in die Schweizer Stuben bringen. Es sind Bilder von Tragödien vor allem, das steigert das eigene Wohlbefinden, die Selbstzufriedenheit. Die Weite möchte wohl auch der Freizeit-Flugzeug-Spotter Hanspeter Sigrist spüren, der den Drang nach Ferne indirekt in Griff zu bekommen versucht indem er die landenden Flugzeuge nach Herkunft zuordnen kann - in Zeiten der Flugscham muss man anmerken, ist das fast schon vorbildlich, denn fliegen muss der Spotter nicht. Er wollte «teilhaben an der Zeit» von seinen Personen, sagte Matthias von Gunten beim Erscheinen seines Films. Die Zeit scheint bei Fräulein Bertha Massmünster aus Münchenstein fast stillzustehen. Die alte Frau hat sich eingerichtet im Leben, bis ins letzte Detail, bis zur letzten Falte der Bettdecke hat alles seinen festen Platz und seine Richtigkeit. In der Montage, die sich von Person zu Person bewegt, hin und her, die verweilen lässt, Akzente setzt, mal etwas beschleunigt, dann wieder ruht, begegnen sich im Fluss des Films sechs Personen, die eigentlich gar nichts miteinander zu tun haben, ausser dass sie zur selben Zeit in derselben Geografie leben. Und irgendwie scheinen alle gemeinsam einsam. Das Leben der Vereinzelung, wo jeder und jede eigenen Beflissenheiten nacheifert und wo man sich mit grossem Aufwand aufs Ausleben im Bunker vorbereitet, dem Ort, der zuinnerst drin scheint, im Landesinnern. Ist es möglich, dass der Dran nach Innen inzwischen noch zugenommen hat? © Walter Ruggle
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Sagrada
Stefan Haupt
Schweiz
90′
Die Sagrada Família in Barcelona: ein einzigartiges, faszinierendes Bauprojekt mit einem genialen Architekten, Antoni Gaudí, einer riesigen Zahl von Mitwirkenden und einer Geschichte voller Abgründe und Höhenflüge. Die Biographie dieses Bauwerkes, seit 1882 im Bau und heute gut zur Hälfte fertig gestellt, bildet den Ausgangspunkt für einen Film über diesen geheimnisvollen Prozess des «Schöpfens», über die Frage nach unserer menschlichen Schaffenskraft – und wofür wir sie einsetzen wollen.
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Signers Koffer (1995)
Peter Liechti
Schweiz
80′
Peter Liechti (1951-2014) bleibt der Poet des Schweizer Films. In seinem Essay dokumentiert er zum einen Arbeit, Lebensphilosophie und Wesen des Ostschweizer Aktionskünstlers Roman Signer, zum anderen gestaltet er mit dem dokumentierenden Material ein traumhaft leichtfüssiges Gedicht über die Flug- und die Schwerkräfte des Lebens. Eigentlich besteht ja ein fundamentaler Widerspruch zwischen den Aktionen Roman Signers und ihrer Dokumentation, sind sie doch darauf angelegt, im knalligen Moment zu wirken, für Sekunden bloss: Der Rest ist Schweigen. Doch Peter Liechtis Film hält nicht einfach das Spektakuläre fest; der Filmemacher führt Signer gewissermassen in die vierte Dimension, indem er mit den aufgezeichneten Aktionen sehr geschickt umgeht, ihnen ein Vor- und Nachspiel lässt, sie einbettet und auf durchaus eigene Art mit zusätzlichen Flügeln versieht. Damit dokumentiert der Filmer zum einen (und wie nebenbei) Arbeit, Lebensphilosophie und Wesen des Ostschweizer Aktionskünstlers Roman Signer - seinen wohltuenden Appenzeller Dialekt auch –, zum anderen gestaltete er (gleichsam nebenbei) sein traumhaft leichtfüssiges Gedicht: es signert liecht auf seine Art.
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Tanz der blauen Vögel (1993)
Lisa Faessler
Schweiz
79′
Lisa Faessler (1946-2014) kannte man als Autorin zweier einfühlsamer Doku­mentarfilme aus dem Dasein von Shuar- und Secoya-Indianern im ecua­doriani­schen Urwald. Hier überraschte die Zürcher Filmemacherin mit einem auf Zuspitzungen hin montierten filmischen Essay mitten aus Eu­ropa, gedreht an tschechischen und schweizerischen Schau­plätzen mit engem Rahmen und weitem Feld. Ein politischer Film, aktuell, brisant, scharfsinnig. Was Lisa Faessler aus dem von Pio Corradi aufgenom­menen Bildmaterial, aus Dokumentaraufnahmen, Spielfilm- und Videoclipausschnitten zusammen mit dem soeben in Solothurn an den Filmtagen geehrten Jürg Hassler am Schneidetisch gestaltet hat, be­sticht in der formalen wie in der inhaltlichen Radikalität, ist unge­wohnt im besten Sinn. Es ist ein Film, der nachdenken über Befindlichkeiten in einem Europa, in dem Verunsiche­rungen den All­tag prägen. Es ist ein Film über Menschen im Umfeld von Geschichte, ein Film über Gedanken und Gefühle in einer Zeit, in der Ideologien wegge­schmis­sen wurden wie schmutziges Klopapier. - Ein hinreissender Kulturvergleich, der in seiner Radikalität besticht.
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Picture of Light (1993)
Peter Mettler
Schweiz
87′
Frisch von den Visions du réel Nyon, wo er zum Atelier eingeladen war. Zu einer einzigartigen Reise ist der Kanada-Schweizer Peter Mettler in diesem Film aufgebrochen: Er führt uns ans nördlichste Ende des amerikanischen Kontinents: ans Licht. Für mich, sagt Mettler, ist das Kino eine Art zu leben und das Leben zu verstehen. Er liebt es, an Grenzen zu gehen; in «Picture of Light» ist es die Grenze des Lichts, die Grenze der Wahrnehmung. Das Polarlicht (Aurora Borealis) entsteht, wenn die Atome der hohen Erdatmosphäre durch besondere Momente der Sonnenstrahlung zum Leuchten angeregt werden und in Polnähe durch die Magnetfelder besonders gelenkt werden. Das Wissenschaftliche als solches interessiert den Filmer weniger, wenngleich er zu seinem Film durch den Metereologen und Künstler Andreas Züst motiviert wurde. Mettler hat die Grenzerfahrung gereizt, das Team musste bei extremster Kälte filmen, denn je kälter, desto klarer das Licht. Peter Mettler sagt im Film einmal: «Wir leben in einer Zeit, in der die Dinge nicht zu existieren scheinen, wenn sie nicht als Bild eingefangen werden.» Die Fahrt zu den Polarlichtern ist die Bewegung auf eine extreme Erscheinunsgform des Lichts zu und damit eine Herausforderung an den Film, der mit dem Licht steht und fällt. Was fürs Leben gilt, gilt auch fürs Kino: Ohne Licht geht gar nichts.
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Volunteer
Anna Thommen
Schweiz
93′
VOLUNTEER ist ein Film über die Basisbewegung einfacher Schweizer Bürger, die aufbrechen, um Tausenden in Griechenland gestrandeten Flüchtlingen zu helfen. In der reichen und sicheren Schweiz lassen Bürger mit unterschiedlichen Hintergründen ihr geordnetes Leben zurück, um Menschen in Not zu unterstützen. Da ist ein Schweizer Bauer und seine Frau, die Kühe in den Alpen züchten, ein Hauptmann der Schweizer Armee, eine Pensionärin, die am Seeufer residiert, und ein erfolgreicher Komödiant und Entertainer. Diese Freiwilligen begeben sich auf ein Abenteuer, das ihr Leben für immer verändern wird.
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W. - Was von der Lüge bleibt
Rolando Colla
Schweiz
111′
Das Buch «Bruchstücke. Aus einer Kindheit 1939–1948» schlug international hohe Wellen – sowohl als es erschien, wie auch als sich später herausstellte, dass die angebliche Autobiografie erfunden war. Der Berufsmusiker Bruno Wilkomirski beschrieb in seinem 1995 erschienenen Werk seine frühste Kindheit in einem Konzentrationslager. Er erhielt Preise, war als Zeitzeuge und Experte weitum gefragt. Als vier Jahre später bekannt wurde, dass es sich bei «Bruchstücke» um eine Art Lebenslegende handelt, Bruno die ganze Kindheit in der Schweiz verbracht hatte, beharrte er zunächst auf der Richtigkeit seiner Erinnerungen. Dann zog er sich zurück und äusserte sich nicht mehr öffentlich – bis jetzt. Regisseur Rolando Colla schaffte es, durch Empathie, Geduld und Unvoreingenommenheit das Vertrauen von Bruno Wilkomirski zu gewinnen, der in «W. – Was von der Lüge bleibt» erstmals einräumt, das Buch «Bruchstücke» sei keine Autobiografie. Collas Film geht den Fragen nach, welches Umfeld und welcher persönliche Hintergrund dazu führten, dass Wilkomirski dieses Buch so geschrieben hat und bis zu welchem Grad etwas universell Menschliches in dieser Täuschung steckt. Ein emotional starker und inspirierender Dokumentarfilm mit Illustrationen des Comiczeichners Thomas Ott - dessen Porträt des Clowns Pic ebenfalls auf filmingo zu entdecken ist.
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Walter Pfeiffer - Chasing Beauty
Iwan Schumacher
Schweiz
89′
Mit 70 Jahren steht Walter Pfeiffer im Zenit seiner Laufbahn als Künstler und Modefotograf. In «Chasing Beauty» spricht er mit Witz und Leichtigkeit über sein Leben und Werk. Wir beobachten ihn bei der Arbeit mit Supermodels und Unbekannten ebenso wie beim Zeichnen in der freien Natur und sehen, wie er aus realen Situationen Bilder schafft, die den unverwechselbaren Pfeiffer-Touch haben. Modelle aus vier Jahrzehnten erzählen über ihre Arbeit mit Pfeiffer, was sie bewog, ihm Modell zu stehen und was seine Bilder ihnen heute bedeuten. Ganz nebenbei erhalten wir so einen Einblick in vierzig Jahre Jugendkultur. Das spannungsvolle Verhältnis von Kunst und Mode, mit dem Pfeiffer souverän jongliert, wird von Weggefährten Pfeiffers aus beiden Welten reflektiert. Getragen wird der Film von Pfeiffers hintergründigem Humor, seiner Bodenständigkeit und Authentizität. Ein Film, der Mut zum Eigensinn macht und den Zuschauer mit einem Lächeln auf den Lippen aus dem Kino entlässt.
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Wer sind wir?
Edgar Hagen
Schweiz
99′
Helena (19) und Jonas (11) sind beide schwer behindert und permanent auf Unterstützung angewiesen. In ihrem Anderssein und mit der Schwierigkeit, ihre Bedürfnisse zu äussern, stellen sie Eltern und Familie, Schule und Betreuende, aber auch die Gesellschaft auf die Probe. Wie gehen wir damit um, wenn unsere Erwartungen ans Leben nicht erfüllt werden? Wie integrieren wir das Unerwartete in unseren Alltag? Helena und Jonas gelingt es mit Unterstützung aus ihrem Umfeld, die Abwehr, den Widerstand und das Schweigen zu durchbrechen. Beide bewegen sich vom Rand der Gesellschaft in deren Mitte: Helena findet in einem Wohnheim ihr eigenes Leben und erprobt neue Möglichkeiten der Verständigung. Und Jonas lebt als Schüler in einer öffentlichen Grundschule jeden Tag ein Stück Normalität. Der Dokumentarfilm «Wer sind wir?» von Edgar Hagen wirft einen authentisch-sensiblen Blick auf das Leben zweier junger Menschen und ihr Betreuungsumfeld. Er versucht, ihre Sicht der Welt zu ergründen und zeigt, was es braucht, damit Kommunikation gelingen kann. So entsteht ein intimer Einblick, der uns bewusst macht, wie reich ein Leben mit Einschränkungen sein kann. Er führt uns eindrücklich vor Augen, wie die Gesellschaft von Menschen wie Helena und Jonas lernen kann. Und stellt die alles entscheidende Frage: Wer sind wir?
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Where We Belong
Jacqueline Zünd
Schweiz
78′
Jacqueline Zünd betrachtet ein verbreitetes Moment in unserer Gesellschaft. Eltern trennen sich, und aus einer vermeintlich als Einheit konzipierten Gemeinschaft entstehen zwei Welten. Für die Eltern mag das eine gewachsene Entscheidung sein. Aber wie gehen Kinder damit um, dass sie plötzlich mit getrennten Eltern leben sollen? Zünd gibt ihnen Raum für das, was oft unausgesprochen bleibt. Aufrichtig und mit beeindruckender Klarheit schildern die Kinder ihre Gedanken, analysieren nicht nur ihre eigenen Gefühle, sondern auch die ihrer Eltern. «Where We Belong» zeigt, wie zerbrechlich Kinder sind – aber auch wie mutig, intelligent und erfrischend humorvoll sie sich dem Leben stellen. Die Filmemacherin verwebt Interviews mit poetischen Alltags-Bildern: erhellend, ergreifend und sinnlich. Auf die Frage, was sie zur Perspektive der Kinder geführt habe, antwortet Jacqueline Zünd: «Das Gespräch über Trennungen und deren Folgen wird für gewöhnlich von Erwachsenen geführt. Sie treffen die Entscheidungen, sie beraten darüber, analysieren. Mich hat die Perspektive der Kinder interessiert. Mir war wichtig, sie nicht als passive Opfer zu zeigen, sondern ihre eigene Wahrnehmung zu verstehen: Was ist ihnen wichtig, was tut ihnen weh, was gelingt ihnen mühelos, und was scheint unüberwindbar? Ich wollte ihnen die Fragen stellen, die man als Eltern meidet. Viel leicht aus Angst vor der Antwort, vielleicht weil man die Kinder vor der Realität schützen will.»
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Zum Beispiel Suberg
Simon Baumann
Schweiz
90′
Man sagt, die Welt sei ein Dorf geworden. Nehmen wir an, dieses Dorf heisse zum Beispiel Suberg. Dann können wir hier die ganze Welt sehen. Suberg. 475 Meter über Meer, 612 Einwohner. Ein Bahnhof, ein Schulhaus, ein Wirtshaus und eine Düngerfabrik. Ein mittleres Dorf im Schweizer Mittelland. In nur drei Jahrzehnten hat sich das verschlafene Bauerndorf zum anonymen Schlafdorf entwickelt. Simon Baumann lebt seit seiner Geburt in Suberg. Doch 32 Jahre lang hat der Filmemacher das Dorf und seine Bewohnerinnen und Bewohner erfolgreich ignoriert. Anders als sein Grossvater, welcher im Dorf eine zentrale Figur war, kennt er hier kaum jemanden. Das will der Filmemacher ändern und sucht Kontakt zu den Menschen hier. Aber wie integriert man sich in ein Dorf, in dem es kaum noch eine Dorfgemeinschaft gibt? Und warum ist das so? Auf der Suche nach Antworten trifft Baumann auf Menschen, die Suberg und seine Entwicklung geprägt haben, setzt sich mit den Lebensentwürfen seiner Vorfahren auseinander und findet im Männerchor eine letzte kleine Oase des Gemeinschaftssinns.
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Zwischenwelten
Thomas Karrer
Schweiz
87′
Thomas Karrer nimmt uns mit auf eine Reise ins Appenzellerland, wo seit jeher ein besonderer Umgang mit Geistheilern besteht. Naturheilpraktiker stellen hier Tinkturen und Salben her, und ergänzen mit ihren alternativen Heilmethoden die Schulmedizin. So entstehen aussergewöhnliche Arten der Zusammenarbeit. Denn was zählt, ist nicht nur die Heilung sondern auch der Weg dorthin. Der Dokumentarfilm «Zwischenwelten» liefert keine Lösungen: Er sucht, er hinterfragt und bleibt dabei doch in der Rolle des Beobachters, der sich dem Rätsel des Heilens nähert, für das es keine eindeutige Antworten gibt.
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Einfach leben
Hans Haldimann
Schweiz
99′
Ein Film über Menschen, die versuchen, sich von den Zwängen der modernen Gesellschaft abzuwenden und im Einklang mit der Natur zu leben. Doch im malerischen Idyll in den Bergen des Val Lavizzara im Tessin tauchen immer mehr Gegensätze auf. Werden es die alten Gründer der Gemeinschaft schaffen, ihr Lebenswerk in die Hände Jüngerer zu geben?
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Beyond Boobs
Stéphane Correa und Kristen Vermilyea
Schweiz
52′
Brüste. Melonen. Bazookas: Die amerikanische Regisseurin Kristen Vermilyea hat grosse Brüste, Nacken- und Rückenschmerzen und Gleichgewichtsprobleme.
 Ihr Entschluss, eine Brustverkleinerung vornehmen zu lassen, wirft Fragen über Identität, Alterung und Körper auf. Kristen begibt sich auf eine Reihe von verrückten und humorvollen Abenteuern, bevor sie sich unters Messer legt. Englische Sprachversion ohne Untertitel
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Carte blanche
Heidi Specogna
Schweiz
93′
Sie tragen keine Uniform, keine Waffen und haben keine Bodyguards, aber ihre Missionen führen sie an die gefährlichsten Orte der Welt. Ihre Ausrüstung besteht aus Laptops, kleinen Videokameras und Tonbandgeräten. Sie tragen in mühsamster Kleinarbeit die Fakten für die Anklageschriften zu einigen der schwersten Verbrechen unserer Zeit zusammen: verübt in Darfur, Uganda, der Demokratischen Republik Kongo und in der Zentralafrikanischen Republik – die Ermittler des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag.
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Als die Sonne vom Himmel fiel
Aya Domenig
Schweiz
78′
Auf den Spuren ihres verstorbenen Grossvaters, der sich unmittelbar nach dem Abwurf der Atombombe als junger Arzt im Rotkreuzspital von Hiroshima um die schwer verwundeten Menschen gekümmert hat, begegnet die Regisseurin einem ehemaligen Arzt und einer Krankenschwester, die Ähnliches erlebt haben wie er. Zeit seines Lebens hat ihr Grossvater nie über seine Erfahrungen gesprochen, doch durch die beeindruckenden Erzählungen und grosse Offenheit ihrer Protagonisten kommt sie ihm näher. Als sich am 11. März 2011 in Fukushima eine neue Atomkatastrophe ereignet, wird ihre Reise in die Vergangenheit von der Gegenwart eingeholt. Ihre Suche nimmt eine neue Wendung, und ihre Protagonisten erscheinen in einem neuen Licht. Sie treten an die Öffentlichkeit und warnen vor der grossen Gefahr der Verstrahlung. Und während man ihnen in Japan in den letzten Jahren nur ungern zugehört hat, stossen sie nach dem Reaktorunfall von Fukushima wieder auf breites öffentliches Interesse. Die Protagonisten von ALS DIE SONNE VOM HIMMEL FIEL treten seit ihrer einschneidenden Erfahrungen im atomar verwüsteten Hiroshima unermüdlich gegen das grosse gesellschaftliche Schweigen an, das bis heute über die wahren gesundheitlichen und sozialen Auswirkungen der Atombombenabwürfe herrscht. Damit sprechen sie einen verdrängten Aspekt der Vergangenheit an, der nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima auf schmerzliche Weise ins Bewusstsein der Japaner dringt.
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Badenfahrt - Fest vereint
Rolf Lang
Schweiz
78′
Alle zehn Jahre versetzt eines der grössten Volksfeste der Schweiz die Kleinstadt Baden in einen positiven Ausnahmezustand. Was motiviert unzählige Menschen in den verschiedensten Vereinen, die «Badenfahrt» mitzugestalten und einen unglaublichen Einsatz zu leisten? Der 78 Minuten lange Dokumentarfilm «Badenfahrt - Fest vereint» zeigt die Emotionen derjenigen, die das Fest auf die Beine stellen. Es herrscht Feel-good, was sich auch auf den Film überträgt. Er ist ein Plädoyer für Freiwilligenarbeit, für Vielfalt, Rolf Lang zeigt, was man gemeinsam Positives bewirken kann.
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Das höchste Gut einer Frau ist ihr Schweigen - Il valore della donna è il suo silenzio (1979)
Gertrud Pinkus
Schweiz
94′
«Das höchste Gut des Mädchens ist seine Schönheit, das höchste Gut der Frau ist ihr Schweigen». Diesem süditalienischen Sprichwort hat Gertrud Pinkus den Titel ihres Films über eine Gastarbeiterfrau in Frankfurt entlehnt. «In der Strasse, in der ich wohne,» sagte Gertrud Pinkus damals, «leben viele ausländische Familien. Begegne ich den Frauen beim Einkaufen, beeindruckt mich jedesmal ihre Lebendigkeit und ihre Offenheit». Beim näheren Hinsehen musste die Autorin allerdings bald schon feststellen, dass — ist die grosse Schranke des Schweigens einmal durchbrochen — Dinge zutage treten, die sie kaum fassen konnte. Sie hat deshalb beschlossen, einmal hinter die Gardinen der ausländischen Frauen zu schauen. So einfach, wie sie sich das allerdings vorgestellt hatte, gestaltete sich das nicht. Es erwies sich als äusserst schwierig, an die Frauen heranzukommen, denn auch der Fremde, wo Möglichkeiten bestehen würden, sich der unmittelbaren Kontrolle der Familie zu entziehen, behalten die Frauen die Angst vor dem Ausgestossenwerden, vor der Aechtung. So hat sich Pinkus, die ursprünglich einen rein dokumentarischen Bericht vorgesehen hatte, darauf beschränken müssen, die Aeusserungen einer anonym bleibenden Maria M. auf der Tonspur festzuhalten und dazu Szenen zu inszenieren, die von einer anderen Gastarbeiterfrau und ihren Angehörigen gespielt werden. Lediglich die Aufnahmen in der italienischen Heimat der «Portraitierten» sind dokumentarisches Original. «Das höchste Gut einer Frau ist ihr Schweigen» bleibt ein eindrücklicher Film aus dokumentarischen und inszenierten Elementen, ein Destillat aus Schicksalen süditalienischer Migrantinnen.
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Day is done
Thomas Imbach
Schweiz
112′
Über 15 Jahre hinweg filmte der Regisseur vom Fenster seines Ateliers aus. Die Blicke auf das sich rasant verändernde Zürcher Industriequartier werden begleitet von den Stimmen auf seinem Anrufbeantworter: der Vater stirbt, ein Kind kommt auf die Welt, eine Beziehung geht in die Brüche. Langsam wird die Stadtlandschaft zur inneren Landschaft des Mannes hinter der Kamera. Eine melancholische Beobachtung der Veränderungen und ein Film, der einen suggestiven Sog von grosser Kraft entwickelt.
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L' Apollon de Gaza
Nicolas Wadimoff
Schweiz
79′
Im Jahr 2013 wird eine Statue von Apollo – dem Gott der Künste, der Schönheit und der Weissagungen – vor Gaza gefunden. Als sie plötzlich wieder verschwindet, breiten sich allerlei Gerüchte aus. Der Dokumentarfilm verfolgt die Spuren des begehrten Schatzes und reflektiert dabei die Geschichte des von Kriegen zerstörten Gazastreifens.
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Amiet
Iwan Schumacher und Cornelia Strasse
Schweiz
52′
Cuno Amiet, 1868 geboren, ist 1961 gestorben, trotzdem wirken viele seiner Bilder so frisch, als wären sie von heute. Amiet war zusammen mit Ferdinand Hodler und Giovanni Giacometti ein Wegbereiter der Moderne in der Schweiz. Der Film besucht eine Kunstsammlerin und zwei Kunstsammler, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Umgeben von ihren Gemälden erzählen sie uns in Dallas, Genf und Studen bei Biel, was ihnen ihre Amiets bedeuten.
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