Neu bei filmingo

Seit 4 Tagen
Bâtiment 5
Ladj Ly
Frankreich
105′
Pierre wird Bürgermeister einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Paris. Als neuer Amtsinhaber ist ihm vor allem eins ein Dorn im Auge: Der in die Jahre gekommene Wohnkomplex «Bâtiment 5», in dem viele Einwanderinnen und Einwanderer leben. Die junge, engagierte Haby ist hier geboren und aufgewachsen. Eines Tages entdeckt sie, dass ein Abriss der Gebäude geplant ist und alle Mietenden auf die Strasse gestellt werden sollen. Haby beschliesst, Pierre herauszufordern und für die nächste Bürgermeister-Wahl zu kandidieren. Zudem beginnt sie zusammen mit anderen, gegen den Abriss des Wohnkomplexes zu kämpfen... Nach seinem fulminanten Spielfilmdebüt «Les Misérables», das am Festival von Cannes mit dem Jury-Preis ausgezeichnet wurde und zahlreiche weitere Preise gewann, bringt Ladj Ly erneut einen packenden Film auf die Leinwand. «Bâtiment 5» setzt sich mit der zunehmenden Wohnungskrise und ihren Folgen, Vorurteilen und Polizeiübergriffen in Form einer eindringlichen, facettenreichen Geschichte auseinander. Ein Film voller Wut – aber auch voller Hoffnung!
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Seit 1 Woche
De Räuber Hotzenplotz
Michael Krummenacher
Schweiz
102′
Der Räuber Hotzenplotz beraubt die Grossmutter! Kasperl und Seppel wollen ihn fangen und geraten in die Hände des Räubers und des Zauberers Zwackelmann, bei dem sie eine verzauberte Fee entdecken. Polizist Dimpfelmoser, Hellseherin Schlotterbeck und Dackel Wasti stiften weitere Konfusion. Werden es die Freunde schaffen, sich und die Fee zu retten?
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Seit 1 Woche
Erzähl von Grossmutter (1989)
Djibril Diop Mambéty
Senegal
34′
Djibril Diop Mambéty begleitete und filmte die Dreharbeiten zu Yaaba, dem zweiten Spielfilm von Idrissa Ouédraogo (Burkina Faso, 1989). Ein Dokumentarfilm voller humorvoller Anekdoten über die Gefahren der Dreharbeiten in Burkina Faso.
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Seit 2 Wochen
Smoke Sauna Sisterhood
Anna Hints
Estland
89′
Europäischer Filmpreis für den besten Dokumentarfilm: In Estlands Wäldern treffen sich Frauen verschiedenen Alters zum Saunieren. Nebst den Hüllen fallen auch Tabus. In der schützenden Rauchsauna öffnen sich die Frauen und berichten von der ersten Liebe, ihrer Lust, aber auch von Übergriffen und Geburtsschmerzen. Anna Hints’ intimer, wunderschön fotografierter Dokumentarfilm ist ein starkes Plädoyer für die heilende Wirkung weiblicher Solidarität.
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Seit 2 Wochen
Priscilla
Sofia Coppola
USA
113′
Priscilla Beaulieu ist 14 Jahre alt, als sie Elvis Presley 1959 an einer Party kennenlernt. Er ist, wie ihr Stiefvater, in einem Armeestützpunkt in Deutschland stationiert. Was Priscilla und den zehn Jahre älteren und bereits viel umschwärmten Rock ’n’ Roll-Star auf Anhieb verbindet, sind ihre Gespräche über die Sehnsucht nach ihrer Heimat. Mit 17 Jahren folgt sie ihm auf sein Anwesen in Graceland, Memphis. Nach ihrer ikonischen Hochzeit fünf Jahre später und der Geburt ihrer Tochter, versucht Priscilla die Rolle der perfekten Ehefrau und verantwortungsvollen Mutter zu erfüllen, während Elvis auf Tour ist oder Filme dreht. Sie ist seinen zunehmenden Gemütsschwankungen ausgesetzt, fühlt sich gleichzeitig kontrolliert und im Stich gelassen. Die Einsamkeit in den bald bedrohlich wirkenden prunkvollen Räumen ihres Anwesens setzt ihr zu. Nach und nach beginnt sich Priscilla von ihrem berühmten Mann zu emanzipieren. Mit Feingefühl richtet sich Sofia Coppolas filmischer Blick auf eine im goldenen Käfig gefangene Frauenfigur. Sie rückt Priscilla Presley, gewöhnlich im Schatten des King of Rock ’n’ Roll, ins Zentrum und zeigt den amerikanischen Mythos um die turbulente Ehe aus der Innenperspektive des jungen, schwärmerischen Mädchens, das sich zu einer eigenständigen, willensstarken Frau entwickelt. Priscilla Presley war als Produzentin am Film beteiligt, ihre Memoiren «Elvis and Me» dienten als Ausgangspunkt für den Film. Die beeindruckende Emanzipationsgeschichte lässt die 60er- und 70er-Jahre aufleben in bestechend komponierten Dekors, eleganten Kostümen, opulentem Make-up und mit dem kultverdächtigen Soundtrack der Band Phoenix. «Priscilla» feierte seine Premiere an den Internationalen Filmfestspielen von Venedig, wo Cailee Spaeny für ihre sensible Darstellung der Priscilla mit dem Preis als beste Schauspielerin ausgezeichnet wurde.
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Seit 2 Wochen
Whispering Sands
Nacer Khemir
Tunesien
94′
Eine Kanadierin arabischer Abstammung unternimmt eine Reise und heuert einen Führer an, der ihr helfen soll, einen bestimmten Ort in der tunesischen Wüste zu finden. Um sie zu ermutigen, ihr Geheimnis zu lüften, erzählt der Führer ihr Sufi-Geschichten aus seiner Kindheit. Im Herzen der Wüste angekommen, offenbart die Frau den Grund für ihre Reise. Mit einfachen Mitteln konstruiert der tunesische Filmemacher Nacer Khemir eine Geschichte, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verwebt und die Poesie und den spirituellen Reichtum des Sufismus offenbart.
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Seit 2 Wochen
Le Temps des grâces (2009)
Dominique Marchais
Frankreich
121′
Ein Dokumentarfilm, der die Welt der französischen Landwirtschaft von heute anhand verschiedener Zeugenaussagen untersucht. Eine Welt, der es gelingt, den wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und sozialen Umwälzungen zu widerstehen, und die im Guten wie im Schlechten die Verbindung zwischen den Generationen aufrechterhält.
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Seit 4 Wochen
Neue Geschichten vom Franz
Johannes Schmid
Österreich
71′
Ein grosses Problem kann ganz klein anfangen. Franz, unser zehnjähriger Held, kennt das nur zu gut, denn es gibt Streit im eingeschworenen Trio: Gabi und Eberhard kriegen sich ständig in die Haare – und Franz steht dazwischen. Aber Freundschaft nach getrenntem Terminkalender funktioniert nicht, denn geteilte Ferien sind nur halbe Ferien. Das stärkste Band ist angeblich der gemeinsame Feind und so überredet Franz die anderen, zusammen die Einbrüche aufzuklären, die Wien in Atem halten. Hauptverdächtige ist die oberstrenge Nachbarin Frau Berger, die sich in letzter Zeit höchst dubios verhält. Es kommen zwar andere Geheimnisse ans Licht als erwartet, aber am Ende geht allen das Herz auf... und sogar der Einbrecher wird gefasst. «Neue Geschichten vom Franz» ist die Fortsetzung von Christine Nöstlingers Kinoverfilmung der gleichnamigen Buchreihe. An den Franz-Geschichten zeigt sich Nöstlingers grosses schriftstellerisches Können, ihr Witz und ihr Herz. Sie ist den Kindern immer Alliierte, das wissen auch die vorlesenden Erwachsenen zu schätzen – schliesslich haben alle einmal klein angefangen.
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Dodeskaden - Menschen im Abseits (1970)
Akira Kurosawa
Japan
140′
In seinem ersten Farbfilm taucht Akira Kurosawa hinab in die Slums der Grossstadt Tokio. Was er zwischen Wellblechhütten, Autowracks und Schutthalden entdeckt, sind Erniedrigte und Chancenlose: die weggeworfenen, vergessenen, in den Wahnsinn oder ins Groteske getriebenen Existenzen des japanischen Wirtschaftswunders. Viele von ihnen versuchen, irgendwie dem Alltag zu entfliehen. Da ist beispielsweise Rokuchan, ein geistig behinderter Junge. In seiner Fantasie steuert er eine Strassenbahn durch die Trümmer, obwohl die Kinder ihn auslachen. Oder Bettler Hei träumt davon, eines Tages für sich und seinen Sohn einen Palast zu bauen. Akira Kurosawa verbindet in seinem Film soziales Engagement und humanistisches Pathos mit eigenwilliger ästhetischer Stilisierung. Die subtile Farbdramaturgie und die Künstlichkeit der Dekors betonen den parabelhaften, abstrakten Charakter der einzelnen Episoden. Der Film wurde verkannt und stürzte den Meister des japanischen Kinos in eine tiefe Krise. In seinem künstlerischen Schaffen tief getroffen, liess Kurosawa ganze fünf Jahre vergehen, ehe er sich wieder mit einem Film in den Kreis der Regisseure zurückmeldete.
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Ingeborg Bachmann - Reise in die Wüste
Margarethe von Trotta
Schweiz
110′
Ingeborg Bachmann und Max Frisch begegnen sich 1958 in Paris – und fühlen sich unmittelbar unwiderstehlich zueinander hingezogen. Die beiden stürzen sich in eine leidenschaftliche Beziehung, die sie in Max Frischs Heimatstadt Zürich und in Ingeborg Bachmanns Wahlheimat Rom führen wird. Doch die Liaison ist von Anfang an geprägt von Reibungen und Auseinandersetzungen zwischen den zwei eigensinnigen und kompromisslosen Persönlichkeiten, die durch ihre schriftstellerischen Werke international bekannt sind. Nach etwas über vier Jahren beendet Max Frisch die Beziehung. Die Erinnerung an diese so berauschende wie zermürbende Liebe lässt Ingeborg Bachmann jahrelang nicht los. Bei einer Reise in die Wüste versucht sie, sich davon zu befreien... Die renommierte Regisseurin Margarethe von Trotta hat sich filmisch bereits mehrmals kämpferischen, leidenschaftlichen, historischen Frauenfiguren angenähert – so Rosa Luxemburg und Hannah Arendt. Nun stellt sie Ingeborg Bachmann ins Zentrum ihres neusten Films und fokussiert auf die Beziehung der österreichischen Lyrikerin mit dem Schweizer Schriftsteller Max Frisch. Die beiden werden von Vicky Krieps («Corsage») und Ronald Zehrfeld («Die schwarze Spinne») bravourös verkörpert. «Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste» ist ein bildstarker, so eleganter wie aufwühlender Film, der nachhallt.
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