Seit 1 Tag
Strangers (2017)
Lorenz Suter
Schweiz
83′
Tamás wollte den Menschen nie nahekommen. Doch an Norika, mit der er öfters die Nächte verbringt, ist er hängen geblieben. Auch ihre reizende Schwester Annika findet Gefallen an dem mysteriösen Mann – und eines Tages ist Norika plötzlich spurlos verschwunden. Annika meldet sie als vermisst und sagt aus, Tamás habe sie beide auf Schritt und Tritt verfolgt. Der unter Verdacht stehende Tamás hält jedoch an seiner Wahrnehmung fest: Von den Frauen verführt schlitterte er von einer Affäre in eine fatale Dreiecksbeziehung… Ein von Einsamkeit umflorter Mann verstrickt sich in eine für ihn undurchsichtige Story mit zwei so schönen wie geheimisvollen Frauen: Lorenz Suters Film ist eine im Hier und Heute spielende, bezaubernde Liebeserklärung an den Film noir und seine melancholischen Anti-Helden. Marina Guerrini und Jeanne Devos spielen das Schwesternpaar so stimmig wie eindringlich, Nicolas Batthyany glänzt in der Rolle von Tamás. «Strangers» zieht in den Bann, ist wunderbar lakonisch und besticht mit einer geheimnisvoll-sinnlichen Atmosphäre.
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Seit 2 Tagen
Ein Lied für Argyris (2005)
Stefan Haupt
Schweiz
105′
Argyris Sfountouris überlebte 1944 vierjährig ein brutales Massaker der deutschen Besatzungsmacht, verlor seine Eltern und 30 Verwandte, kam als griechisches Waisenkind ins Kinderdorf Pestalozzi in die Schweiz und doktorierte an der ETH Zürich. Ein Leben lang, charmant und von melancholischer Heiterkeit, hat er sich mit diesem Wahnsinn auseinandergesetzt, der ihm als Kind widerfahren ist. Hat versucht, damit zu leben – und auch nach aussen etwas zu bewirken. Ein Film über die schier unlösbaren Schwierigkeiten einer echten Aussöhnung, die Suche nach Frieden – eine Reise mit offenem Ausgang. Stefan Haupt hat einen zutiefst bewegenden Film gestaltet, nicht nur für jene, die zu Griechenland eine Beziehung haben und dieses faszinierende Land lieben: Die eine Lebensgeschichte des Argyris steht für viele andere, und sie steht für Geschichten, die sich heute ereignen an den verschiedensten Orten dieses Planeten. Das grosse Verdienst von Haupt ist es, dass er es wagt und schafft, von einem einzelnen “Opfer der Geschichte” zu sprechen und über dieses Sprechen von den anderen Opfern mit erzählt. Normalerweise haben in der Geschichtsschreibung ja nur die Täter Namen und vielleicht noch besonders heldenhafte Opfer.
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Seit 2 Tagen
Finsteres Glück (2016)
Stefan Haupt
Schweiz
114′
Spät nachts wird die Psychologin Eliane Hess ins Krankenhaus an das Bett des achtjährigen Yves gerufen. Der Knabe hat als einziger seiner Familie einen Autounfall überlebt. Eliane ist gleichzeitig erschüttert und gebannt vom Schicksal des Jungen. Ein unsichtbares Band webt sich um die beiden und verwischt die Grenze zwischen Beruflichem und Privatem.
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Seit 2 Tagen
Sagrada (2012)
Stefan Haupt
Schweiz
90′
Die Sagrada Família in Barcelona: ein einzigartiges, faszinierendes Bauprojekt mit einem genialen Architekten, Antoni Gaudí, einer riesigen Zahl von Mitwirkenden und einer Geschichte voller Abgründe und Höhenflüge. Die Biographie dieses Bauwerkes, seit 1882 im Bau und heute gut zur Hälfte fertig gestellt, bildet den Ausgangspunkt für einen Film über diesen geheimnisvollen Prozess des «Schöpfens», über die Frage nach unserer menschlichen Schaffenskraft – und wofür wir sie einsetzen wollen.
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Seit 4 Tagen
Gilles Caron - Histoire d'un regard (2020)
Mariana Otero
Frankreich
94′
Der Fotograf Gilles Caron verschwand 1970 spurlos in Kambodscha. Er war kaum 30 Jahre alt und einer der wichtigsten Zeugen seiner Zeit, berichtete über den Sechstagekrieg, den Mai 68, Belfast, Biafra, Vietnam. Mariana Otero machte sich auf die Suche nach dem Menschen hinter den Bildern. Ein Film für alle, die gerne fotografieren. Und ein Stück Zeitgeschichte, vermittelt über Bilder, die sich, wie das nebenstehende mit Daniel Cohn Bendit in Paris im Mai 68, ganzen Generationen einprägten und für ihre Zeit stehen.
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Seit 6 Tagen
La nación clandestina - Die geheime Nation (1989)
Jorge Sanjines
Bolivien
126′
"La nacion clandestina" heisst übersetzt "Die verborgene Nation". Der bolivianische Filmemacher, der zu den bedeutendsten des Kontinents zählt, tönt damit an, dass es in einem Land wie Bolivien, dessen gesellschaftliches und politisches Leben seit Jahrhunderten von den Nachfahren spanischer Eroberer und deren Kultur geprägt wird, noch immer eine starke innere "Nation" gibt, jene der Aymara-Indios. Sie wurden zwar unter die Gesetze, die Religion und die wirtschaftliche Ausbeutung der Eroberer genommen, haben aber die Jahrhunderte dank ihrer widerstandsfähigen eigenen Kultur erstaunlich gut überstanden. Frisch restauriert bieten wir diesen Klassiker des lateinamerikanischen Kinos erstmals und exklusiv im Streaming an. Sebastian, die Hauptfigur des Filmes, vom Dorf einst des Diebstahls beschuldigt und verstossen, findet in der Stadt sein Glück nicht. Er wechselt den Namen, tauscht den Poncho gegen Jeans ein, verdient sich mit eigenartigen Aufträgen seinen Lebensunterhalt und landet heimatlos im Alkohol. Er will heimkehren, um in einem alten Aymara-Tanzritual zu sterben, sich und seine Ehre wieder zu finden.
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Seit 1 Woche
Félix et Meira (2014)
Maxime Giroux
Kanada
106′
Der Frankokanadier Félix ist ein exzentrischer mittelloser Mann, der gerne in den Tag hinein lebt. Sein vermögender Vater, der ihn vor Jahren verstossen hat, liegt im Sterben. Meira ist eine verheiratete chassidische Frau mit einem kleinen Kind, deren Leben von den starren Regeln der Religionsgemeinschaft bestimmt wird. Sie möchte ausbrechen. Die beiden verbindet nichts, bis sie sich eines Tages in einem jüdischen Imbiss begegnen… «Félix et Meira» erzählt von der vorsichtigen Annäherung zweier Menschen, die sich trotz aller sozialen Hindernisse ineinander verlieben.
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Seit 2 Wochen
Radiance (2017)
Naomi Kawase
Japan
101′
Mit grosser Leidenschaft schreibt Misako Hörfassungen von Kinofilmen für sehbehinderte Menschen. Bei einer Test-Vorführung begegnet sie dem Fotografen Nakamori, der allmählich sein Augenlicht verliert. Die beiden geraten aneinander, denn er erachtet ihre Arbeit als zu subjektiv und sie stört seine Unverblümtheit. Bald aber verwandelt sich die gegenseitige Ablehnung in Anziehung und Misako findet in Nakamoris Fotos eine seltsame Verbindung zu ihrer Vergangenheit. Die beiden entdecken eine Welt voller Licht, die für Misakos Augen bislang unsichtbar war… Die japanische Regisseurin Naomi Kawase präsentiert mit «Radiance» eine bildstarke, bewegende Liebesgeschichte und gleichzeitig eine Hommage an die Kraft des Kinos. Wie in ihren früheren Filmen – darunter «An – Von Kirschblüten und roten Bohnen» – beweist sie auch hier ihr grosses Talent, Facetten zwischenmenschlicher Beziehungen sensibel und eindringlich auf die Leinwand zu bringen. «Radiance» ist feinfühliges Kino aus Japan, das eine universelle Geschichte erzählt, die nahe geht: ein filmisches Meisterstück voller Sanftmut und Sinnlichkeit.
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Seit 2 Wochen
Virgin Mountain (2015)
Dagur Kari
Island
92′
Der herzensgute Mittvierziger Fúsi ist zwar längst kein Kind mehr, aber deswegen trotzdem noch lange nicht wirklich erwachsen. Er lebt nach wie vor bei seiner Mutter, hatte noch nie eine Freundin und in seiner Freizeit widmet er sich am liebsten Spielzeugsoldaten und ferngesteuerten Autos. Doch sein von ewiger Routine und hämischen Kommentaren seiner Arbeitskollegen geprägtes Einzelgängerleben wird bald schon auf den Kopf gestellt. Erst freundet er sich mit dem neuen Nachbarsmädchen an, dann bringt ein nicht ganz freiwillig besuchter Tanzkurs noch viel grössere Veränderungen mit sich. Dort lernt er die ebenso attraktive wie liebenswürdige Sjöfn kennen, die in ihm vollkommen neue Gefühle auslöst. Doch die zarte Liebe, die sich zwischen den beiden anzubahnen scheint, hält ungeahnte Überraschungen und Komplikationen bereit. Jetzt ist es an Fúsi, aus seinem Trott auszubrechen und endlich der Welt zu zeigen, was in ihm steckt. Der isländische Regisseur Dagur Kári (THE GOOD HEART, NOI ALBINOI) erzählt mit lakonisch-trockenem Humor so sensibel und berührend, dass man seinen scheuen Riesen ins Herz schliessen muss.
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Seit 2 Wochen
Köpek (2015)
Esen Isik
Schweiz
98′
Ein gewöhnlicher Tag in Istanbul. Der zehnjährige Cemo verkauft auf der Strasse Papiertaschentücher, um seine Familie zu unterstützen. Auf seinen Streifzügen beobachtet er in einem besseren Quartier ein gleichaltriges Mädchen, in das er sich verliebt. Kann er mit seinem Geschenk, einem jungen Hund, ihr Herz erobern? Hayat wird von ihrem Ehemann terrorisiert. Als ihr ehemaliger Verlobter in die Stadt kommt, verabreden sie sich zu einem heimlichen Treffen am Hafen. Gefangen in ihrer Rolle als Ehefrau, kann sie sich ihm jedoch nicht öffnen. Wird sie es schaffen, sich von ihrem gewalttätigen Ehemann zu lösen? Die transsexuelle Ebru muss sich prostituieren, um über die Runden zu kommen. Sie führt eine heimliche Beziehung mit einem gut situierten Apotheker, der sich aber nicht öffentlich zu ihr bekennen will. Wird es ihr gelingen, seine Bedenken zu zerstreuen? Ein aufwühlender Film über drei Menschen, die alles daran setzen, ihre Sehnsucht nach Liebe zu erfüllen. Authentisch und mit einem aufmerksamen Blick für die Poesie des Alltags erzählt KÖPEK (türkisch für Hund) so zärtliche wie erschütternde Geschichten über Liebe, Tod und die türkische Gesellschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts. KÖPEK ist das Langfilmdebüt der türkischstämmigen Regisseurin Esen Işik, die schon zweimal mit Kurzfilmen den Schweizer Filmpreis gewonnen hat.
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Seit 2 Wochen
Wildland (2020)
Janette Nordahl
Dänemark
88′
„Du bist völlig zugedröhnt, Schätzchen“, sagt Mads‘ Mutter, als sie ihn mit einem Kuss auf die Lippen begrüßt. Diese Familie bricht alle moralischen – und legalen – Richtlinien. Dies muss die 17-jährige Ida nachdem sie ihre Mutter bei einem Autounfall verloren hat, auf die harte Tour lernen. Sie wird von ihren Cousins, die sie allerdings kaum kennt, im neuen liebevollen Daheim aufgenommen. Doch schon bald verschwimmen Grenzen immer mehr und Ida findet sich zwischen Sicherheit und dem Reiz des wilden Lifestyles ihrer Cousins hin- und hergerissen. Angeführt von der fürsorglichen, aber disziplinierenden Matriarchin, werden nämlich kriminelle Aktivitäten verübt, die Ida bald vor eine Entscheidung stellt: Sicherheit oder wildes Leben im Clan? Jeanette Nordahls Film ist eine fesselnde Studie über Familie und Dysfunktionalität, die Liebe und die Komplexität des Begehrens. Ein intensiver Film, der in die Tiefe geht und sich als mutiges und intelligentes Debüt beweist.
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Seit 2 Wochen
Die Wanderschauspieler - O Thiasos (1975)
Theo Angelopoulos
Griechenland
222′
Geschichte ist Gegenwart, der Grieche Theo Angelopoulos der Filmemacher, der im Zeitmedium Film sämtliche Zeitstrukturen aufzulösen versteht, um sie neu zusammenzufügen und so zeitlose Zusammenhänge bewusst zu machen. In seinem Meisterwerk «O Thiasos» (Die Wanderschauspieler, 1974/75) lässt er eine Schauspieltruppe durch Raum und Zeit reisen, spiegelt er an dieser Gruppe die Geschichte zwischen 1936 und 1952. Auf ihren Reisen führt die Truppe über die Jahre hinweg das Schäferstück 'Golfo, die Schäferin' auf. Angelopoulos verknüpft die äusseren Umstände ihres Lebens und Arbeitens zu einem faszinierenden und vielschichtigen Gewebe, in dem verschiedene Zeiten sich an bestimmten Punkten treffen, Zusammenhänge und Tendenzen erkennbar werden. Dabei spielt er sein Stück auf verschiedenen Ebenen durch, von der privaten über die berufliche bis hin zur historischen und mythologischen. Geschichte und Politik werden anschaulich erfasst, Theater und Leben immer wieder von hîheren Zusammenhängen überschattet. Es ist die kollektive Erinnerung, in die uns Angelopoulos zurückführt.
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Seit 3 Wochen
Criminales como nosotros - Glorreiche Verlierer (2019)
Sebastián Borensztein
Argentinien
115′
Der Ex-Fussballstar Fermín betreibt in einem verschlafenen Nest in Argentinien eine Tankstelle. Wir schreiben das Jahr 2001, das Land befindet sich auf einem wirtschaftlichen Tiefpunkt. In der Hoffnung, seine Familie und die Gemeinde vor dem Niedergang zu retten, will Fermín einige verlassene Getreidesilos wieder in Betrieb nehmen. Er überredet Freunde und Bekannte, mitzumachen und zu investieren. Doch die Gruppe wird von einem skrupellosen Banker um ihr Geld betrogen – und ist, als das ans Licht kommt, wie erstarrt. Aber nicht für lange: Die Männer und Frauen beginnen, einen spektakulären Raubüberfall vorzubereiten, um sich das zurückzuholen, was ihnen gehört… In der Hauptrolle dieses auf einem Roman von Eduardo Sacheri basierenden Films ist der einmal mehr überzeugende Ricardo Darín zu sehen. An der Seite des unter anderem mit «El secreto de sus ojos» international bekannt gewordenen Schauspielers glänzen herausragende Darstellerinnen und Darsteller in den Rollen von Figuren, die einem sofort ans Herz wachsen. «Criminales como nosotros – Glorreiche Verlierer» von Sebastián Borensztein ist ein Film voller überraschender Wendungen, eine brillante, zeitlose, humorvolle Geschichte über Solidarität und Zusammenhalt. Und darüber, dass es sich lohnt, seine Träume nie aufzugeben.
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Seit 3 Wochen
Les rivières (2019)
Mai Hua
Frankreich
97′
Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren beiden Kindern begleitet Mai Hua im Jahr 2013 ihre todkranke Grossmutter von Vietnam nach Frankreich, wo diese auf spektakuläre Weise wiederauflebt. Zugleich bricht die unbewältigte Familienvergangenheit auf Mai herein: Sie sieht sich als Erbin dieses komplizierten und schmerzhaften Familienvermächtnisses, das sie auf keinen Fall an ihre eigene Tochter weitergeben will.
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Seit 3 Wochen
Nuestras madres (2019)
César Díaz
Guatemala
76′
Guatemala war während dreissig Jahren ein Land im Bürgerkrieg. Ernesto ist ein junger Forensiker, der heute hilft, Menschen zu identifizieren, die in jener Zeit verschwunden sind. Eines Tages glaubt er, eine Spur seines Vaters gefunden zu haben, der als Guerillakämpfer zu den Verschollenen gehört. Und er macht eine unerwartete Entdeckung. «Nuestras Madres» ist ein zurückhaltender Film. Unprätentiös gestaltet César Díaz seine Erzählung, und gerade daraus zieht der Film seine emotionale Kraft und seine stille und würdevolle Schönheit. Der Filmemacher weiss, dass seine Arbeit verblasst vor diesen Frauen, diesen Müttern und Töchtern, die Gerechtigkeit fordern und Mühe haben, sich Gehör zu verschaffen. Es ist ihre Suche nach den Verschwundenen, die den dramatischen Faden der Geschichte bildet, zu dem sich Ernestos persönlicher Wunsch gesellt, endlich herauszufinden, was mit seinem eigenen Vater geschehen ist. Die Handlung spielt sich vor dem Hintergrund eines Prozesses ab, in dem Frauen über die erlittenen Misshandlungen aussagen müssen. Es geht um späte Gerechtigkeit: Die Suche nach den Verschollenen wird von privaten Initiativen durchgeführt, weil die Behörden weitermachen und vergessen wollen. Der zutiefst bewegende Spielfilm wurde in Cannes als bestes Erstlingswerk mit der Caméra d’Or ausgezeichnet.
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Seit 3 Wochen
Paul Nizon: Der Nagel im Kopf (2020)
Christoph Kühn
Schweiz
84′
Er ist einer der grossen Solitäre der modernen Literatur: Paul Nizon, geboren 1929 in Bern. Der Romancier und Familienvater verdient sein Geld zunächst mit journalistischen Arbeiten, in denen er mit spitzer Feder Heimatkritik übt. In den frühen 1960er-Jahren dann wendet sich Nizon ganz der Literatur zu. Obwohl er als Autor bald gefeiert wird, lässt er 1977 alles hinter sich: Nizon zieht nach Paris, wagt eine radikale Selbstbefreiung, um seinen Traum einer poetischen Existenz zu verwirklichen. Der «grösste Magier der deutschen Sprache», wie die französische Zeitung «Le Monde» ihn beschreibt, erhält für sein in mehrere Sprachen übersetztes Werk zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen. «Paul Nizon: Der Nagel im Kopf» erzählt von der kompromisslosen Lebenssuche des Schriftstellers. Herzstück des Films ist Nizons menschliches Abenteuer in einer engen Hinterhofwohnung, wo er die ersten Pariser Jahre lebt: Eine Art Grenzstation, in der er damit ringt, in seinem anderen, dem poetischen Leben als freier Schriftsteller anzukommen. Wortgewandt, voller Humor und Ironie gewährt Paul Nizon dem Regisseur Christoph Kühn Einblick in seine Biografie und in sein Schaffen. Es entsteht das intime, facettenreiche Porträt eines grossen Literaten und scharfen Denkers, für den das Wagnis des Lebens und das Wagnis des Schreibens zu ein und demselben Kunstwerk verschmelzen.
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Seit 4 Wochen
Yalda (2019)
Massoud Bakhshi
Iran
85′
Bonus: Gespräch mit Massoud Bakhshi (Georges Wyrsch) - OV Französisch, deutsche Untertitel
SCHWEIZER PREMIERE Im heutigen Iran. Maryam, 22, hat ihren Mann Nasser, 65, unter unklaren Umständen getötet. Sie wird zum Tode verurteilt. In einer populären Reality-Show erhält Maryam die Möglichkeit, um die Vergebung von Nasars Tochter Mona zu kämpfen und der Todesstrafe zu entgehen. Aber die Vergebung erweist sich als schwierig, zu schwer wiegen die Ereignisse, die hinter Maryam liegen. BONUS: Gespräch mit Massoud Bakhshi (Georges Wyrsch)
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Seit 4 Wochen
Advocate (2019)
Rachel Leah Jones, Philippe Bellaïche
Israel
109′
Sie ist 72 Jahre alt und ein Fels in der Brandung: entschlossen, hartnäckig, unermüdlich. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und kämpft dafür, was sie für richtig hält. Keine Schlacht ist für sie im Voraus verloren. Die Anwältin Lea Tsemel setzt sich seit einem halben Jahrhundert für die Anliegen der Palästinenser ein. In den Augen ihrer israelischen Mitbürger vertritt sie das Unvertretbare.
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Demnächst im Streaming

21. Januar 2021
I am Greta (2020)
Nathan Grossman
Schweden
101′
Sie ist die Ikone der Klimabewegung, wurde in kürzester Zeit global bekannt. Doch was für ein Mensch ist Greta Thunberg eigentlich, was treibt sie an? Antworten gibt der spannende, sensible Dokumentarfilm «I Am Greta» von Nathan Grossman. Zwei Jahre begleitet der Regisseur Greta mit der Kamera: bei ihrem Schulstreik 2018 als 15-Jährige in Stockholm – aus dem sich die internationale «Fridays for Future»-Bewegung entwickelt –, bei Treffen mit Wirtschaftsleuten und Politikern in den verschiedensten Ländern. Nathan Grossman zeigt die Klimaschutz-Aktivistin nicht nur im Rampenlicht, er ist vor allem in sehr vielen privaten Momenten ganz nah bei ihr: auf strapaziösen Reisen, im Kreis ihrer Familie, in Hotelzimmern oder zwischen aufreibenden Terminen mit Momenten von Heimweh, Erschöpfung, Überforderung. «I Am Greta» gewährt überraschende Einblicke in die so faszinierende wie zerbrechliche Persönlichkeit der jungen Schwedin, in ihren Umgang mit dem Asperger-Syndrom, in die Motivation für ihr Engagement. Ein gefühlsstarker, dichter, intelligenter Film über eine Mut-Macherin, die unermüdlich und kompromisslos für effiziente Klimaschutz-Massnahmen und damit für eine bessere Zukunft für alle kämpft.
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27. Januar 2021
The Second Mother (2015)
Anna Muylaert
Brasilien
112′
Einfach mal in den Swimmingpool springen? Im Wohnzimmer statt in der Küche essen? Für Val ist sowas undenkbar. Seit Jahren führt sie in São Paulo den Haushalt einer Familie, für deren Sohn ist sie wie eine Mutter. Ihre eigene Tochter musste Val in ihrer Heimat zurücklassen, die beiden haben sich ewig nicht gesehen. Doch jetzt kommt Jéssica in die Stadt, um zu studieren – und sie sieht keinerlei Grund, sich an die herrschenden Gepflogenheiten zu halten. So schläft sie im Gästezimmer statt in der Bediensteten-Kammer und sie nimmt sich einfach aus dem Kühlschrank, worauf sie gerade Lust hat. Val ist entsetzt – bis ein Geheimnis ans Licht kommt, das Jéssica lange gehütet hat… Die brasilianische Regisseurin Anna Muylaert bringt mit ihrem aktuellen Film eine so universelle wie bezaubernde Sozialkomödie auf die Leinwand. Die liebevoll gezeichneten Figuren – allen voran die charismatische Val, exzellent gespielt von Regina Casé – wachsen einem sofort ans Herz. «The Second Mother» ist ein leichtfüssig erzählter Film mit ernsten Untertönen, voller berührender Momente und Situationskomik. Er wurde an der Berlinale mit dem Publikumspreis und am Sundance Festival mit dem Kritikerpreis ausgezeichnet.
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