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Neu bei filmingo

Seit 6 Tagen
Le grand voyage (2004)
Ismaël Ferroukhi
Marokko
103′
Was ist der Okzident, was ist der Orient? Was verbindet die beiden, was trennt sie? Ferroukhi schafft mit seinem Roadmovie, das einer traumhaften Strecke folgt, eine Innenansicht, mit der er zwei sperrige Figuren einander näher bringt und dann, über ihre Annäherung und die Annäherung in der geographischen Distanz, zwei Welten. Der alte Mann, der da seinen Sohn nötigt, ihm den Wunsch des Lebens zu erfüllen, ihn auf seiner einzigen Reise nach Mekka zu begleiten, wirkt am Anfang nicht weniger verstockt als der Junge, der seine Freundin zurücklassen muss und an einen Pilgerort gehen soll, der ihn nicht interessiert. Allein über die Konstellation wird deutlich, wie wenig die Religionszugehörigkeit eines Menschen etwas über seine Gläubigkeit aussagen muss. Die grosse Stärke dieses kleinen Roadmovies ist weit mehr noch als die äussere Reise von Europa nach Asien die innere Reise zweier unterschiedlicher Menschen gleichen Ursprungs. Sie führt beide näher zu sich und zu einander. Ein Roadmovie, das die weiten Landschaften und Städte Italiens, Sloweniens, Kroatiens, Serbiens, Bulgariens, der Türkei, Syriens, Jordaniens und schliesslich Saudi-Arabiens in poetischen Bildern einfängt und nicht zuletzt durch Hauptdarsteller Nicolas Cazalé beeindruckt. Ausgezeichnet als bester Erstling in Venedig 2004.
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Seit 6 Tagen
Sibyl (2019)
Justine Triet
Frankreich
101′
Die Psychotherapeutin Sibyl beschliesst, sich wieder ihrer eigentlichen Leidenschaft zu widmen: dem Schreiben. Inspiration findet sie bei ihrer neuen Patientin Margot, einer jungen Schauspielerin am Rande des Nervenzusammenbruchs. Sibyl taucht immer tiefer in Margots turbulentes Leben ein, bricht alle professionellen Regeln und wird dabei mehr und mehr mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Als Sibyl an ein Filmset direkt am Vulkan Stromboli reist, um Margot psychologisch zu unterstützen, gerät ihr mühsam geordnetes Leben völlig aus den Fugen. In «Sibyl» verbindet die französische Regisseurin Justine Triet eindrucksvoll Drama und schwarzhumorige Komödie. Die Star-Schauspielerin Virginie Efira, mit der Triet bereits in ihrem letzten Film «Victoria» zusammenarbeitete, brilliert erneut in der Hauptrolle. Zum hochkarätigen Cast gehört neben Adèle Exarchopoulos auch Sandra Hüller («Toni Erdmann»). Premiere feierte der Film im Wettbewerb des internationalen Filmfestivals von Cannes.
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Seit 1 Woche
Undine (2020)
Christian Petzold
Deutschland
89′
Das Wasser ist ihr Element. Undine wohnt in Berlin, ist Historikerin und Expertin für Stadtentwicklung. Ihr Leben verläuft in geordneten Bahnen, bis ihr Freund sie aus heiterem Himmel verlässt. Wenn Undines Liebe verraten wird, so heisst es in einer jahrhundertealten Sage, muss sie den treulosen Mann töten und ins Wasser zurückkehren, aus dem sie einst gekommen ist. Undine aber will das alles nicht, sie will nicht gehen. Sie begegnet dem Industrietaucher Christoph, der in der geheimnisvollen Unterwasser-Welt eines Sees arbeitet. Die beiden verlieben sich ineinander – doch Christoph ahnt, dass Undine ein Geheimnis hat. Die Undine-Sage hat Künstlerinnen und Künstler seit jeher inspiriert, so etwa Friedrich de la Motte Fouqué, Peter Tschaikowski und Ingeborg Bachmann. Mit traumwandlerischer Sicherheit holt Petzold den Stoff jetzt ins Reich des Kinos: «Undine» ist die faszinierende, in der Gegenwart spielende Neuinterpretation des Mythos der geheimnisvollen Wasserfrau. Wie bereits in Petzolds letztem Film «Transit» glänzen auch hier Paula Beer und Franz Rogowski in den Hauptrollen. Ein verzauberndes modernes Märchen in einer entzauberten modernen Welt, traumhaftes Kino mit magischen Bildern, wie man es nicht alle Tage zu sehen bekommt. Petzold gehört zu den Filmschaffenden, die mit der Erzählkunst der bewegten und bewegenden Bilder zu arbeiten verstehen. Verdientermassen hat Paula Beer an der Berlinale den Silberen Bären gewonnen.
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Seit 2 Wochen
Chronique d'une disparition (1996)
Elia Suleiman
Palästina
88′
Elia Suleiman beschreibt als Filmemacher E.S., der nach Israel kommt, um einen Film zu realisieren, eine Reise auf der Suche nach einer Identität als Palästinenser. Er ist dabei Erzähler genauso wie Zuschauer, innen ebenso wie aussen. Die Grenzen von Realität und Fiktion sind fliessend. «Chronik eines Verschwindens» ist eine persönliche Meditation über die seelischen Auswirkungen der politischen Instabilität, Gegenwart und Erinnerung, Konsternation und erleichternde Ironie. «Wie die meisten der Personen im Film spiele auch ich meine eigene Geschichte», sagt Elia Suleiman. «Einige der Szenen sind improvisiert, um so nah wie möglich an die Realität der Figuren heranzukommen.» Seine Figur E. S. bewege sich in einem sozialpolitischen Labyrinth. Auch die Personen dieses schwebend leichten Films in einer gravitätisch schweren Situation wandern durch diesen Irrgarten in dem Bemühen, aus ihrer ghettoisierten Existenz auszubrechen, um endlich ganz einfach bei sich selber sein zu können.
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Seit 2 Wochen
Manuscripts Don’t Burn (2013)
Mohammad Rasoulof
Iran
122′
Morteza und Khosrow, zwei Auftragskiller im Dienste der iranischen Regierung, erhalten die Anweisung, drei regimekritische Schriftsteller zu liquidieren. Für die beiden Männer scheint der Auftrag ganz gewöhnlich zu sein – sie erledigen einfach ihren Job. Die renitenten Schriftsteller werden mit Überwachungskameras rund um die Uhr beobachtet, abgehört und eingeschüchtert. Der Film verzichtet auf jegliche plakative Thriller-Effekte und zeigt gerade dadurch umso beunruhigender auf, wie sehr der Alltag im Iran von permanenter staatlicher Kontrolle, Terror und Folter beherrscht wird. Überaus verstörend ist aber nicht nur, dass das Töten offenbar etwas ganz und gar Alltägliches geworden ist, sondern dass die Schriftsteller ihre Widersacher kennen, ja gar mit ihnen verhandeln. 2010 wurde Rasoulof wegen seinen regimekritischen Arbeiten zu sechs Jahren Haft verurteilt; später wurde die Strafe auf ein Jahr mit Bewährung reduziert. Im Versteckten hat er MANUSCRIPTS DON’T BURN gedreht. Um Rasoulof zu schützen, feierte der Film seine Premiere in Cannes ohne Nennung des Regisseurs. Dort wurde er in der Sektion «Un Certain Regard» mit dem Fipresci-Preis der internationalen Filmkritik ausgezeichnet. Aus Sicherheitsgründen werden Darsteller und Crew nicht namentlich genannt, die Credits am Ende bleiben aus, die Musik läuft vor schwarzem Hintergrund.
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Seit 2 Wochen
Insumisas (2018)
Fernando Pérez, Laura Cazador
Schweiz
95′
1819. Enrique Faber, ein junger Schweizer Arzt, kommt nach Kuba, um seine Tante zu finden, die er aus den Augen verloren hat. Während er die Untersuchung durchführt, eröffnet er eine ärztliche Beratung und behandelt Schwarze und Sklaven. Sein Erfolg als Arzt, seine Heirat mit einem schönen und jungen Paria aus der Umgebung wecken die grösste Eifersucht. Eines Nachts überfallen ihn drei Männer und entdecken, dass Enrique eine Frau ist. Enriqueta wird ins Gefängnis geworfen. Basierend auf einer wahren Geschichte.
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Seit 3 Wochen
Graduation (2016)
Christian Mungiu
Rumänien
127′
Für das Glück seiner Tochter Eliza würde Romeo alles tun. Er und seine Frau leben in Rumänien, Eliza wohnt noch zu Hause und steht kurz vor der Matura. Besteht sie diese, winkt ein Studienplatz in England und damit eine bessere Zukunft. Doch vor den letzten Prüfungen bringt ein dramatisches Ereignis die junge Frau völlig aus dem Konzept, ihr Abschluss steht auf dem Spiel. Romeo will Eliza unbedingt helfen – sogar auf Kosten seiner eigenen Werte und Prinzipien. Dabei gerät er an korrupte Beamte, die ihre Unterstützung von Gegenleistungen abhängig machen… Cristian Mungiu erzählt sensibel, psychologisch spannend, mit grossartigen Schauspielern von einer Vater-Tochter-Beziehung. Und er beleuchtet das Leben in einer Gesellschaft, die nach dem System «eine Hand wäscht die andere» funktioniert. Stilistisch erinnert sein herausragend gemachter und vielschichtiger Film an Werke des Kultregisseurs Michael Haneke. Am Festival Cannes wurde Mungiu für «Graduation» hochverdient mit dem Regie-Preis ausgezeichnet.
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Seit 3 Wochen
Corpus Christi (2019)
Jan Komasa
Polen
115′
Der 20-jährige Daniel findet in der Jugendstrafanstalt zum Glauben und zur spirituellen Berufung. Das Verbrechen, das er begangen hatte, verunmöglicht ihm jedoch den Zugang zum Priesterseminar. Als er auf Bewährung frühzeitig aus der Haft entlassen wird, um in einer Schreinerei in der Nachbarstadt zu arbeiten, übernimmt er anstatt dessen als Priester verkleidet deren Pfarrgemeinde. Die Ankunft des jungen und charismatischen Seelsorgers stellt die Gewohnheiten der konservativen Gemeinde auf den Kopf.
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Seit 3 Wochen
Limite (1931)
Mário Peixoto
Brasilien
118′
In einem abtreibenden kleinen Boot reflektieren zwei Frauen und ein Mann über ihre Vergangenheit. Eine Frau ist aus dem Gefängnis geflohen, die andere ist verzweifelt und der Mann hat die Liebe seines Lebens verloren. Alle zusammen haben sie keine weitere Lebenskraft mehr und haben das Ende ihrer Existenz erreicht. Der legendäre brasilianische Stummfilm Limite von Mário Peixoto ist ein zu Unrecht immer noch nahezu unbekanntes Meisterwerk. Im zarten Alter von 22 Jahren nimmt sich der Cineast und Dichter vor, einen von Grund auf poetischen Film zu erschaffen. Herausgekommen ist ein Film, der nicht zur Gänze auf Narration verzichtet, diese verläuft sich jedoch stets. Der Name «Limite» im Sinne von Grenze ist Programm. Was den Film in seinem Innersten zusammenhält, ist der ständige Verweis auf ein zeitlich und örtlich Anderes, das jenseits der durch das Medium aufgezwungenen Linearität und ausserhalb des durch die Kamera vorgegebenen Rahmens stattfindet. Restaurierte Version.
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Seit 4 Wochen
Canción sin nombre (2019)
Melina León
Peru
97′
Peru, auf dem Höhepunkt der politischen Krise der 1980er Jahre. Georgina erwartet ihr erstes Kind. Ohne Ressourcen reagiert sie auf die Ankündigung einer Klinik, die schwangeren Frauen kostenlose Unterstützung anbietet. Aber nach der Geburt weigern sie sich, ihr zu sagen, wo ihr Baby ist. Entschlossen, ihre Tochter zu finden, suchte sie die Hilfe des Journalisten Pedro Campos, der sich bereit erklärte, eine Untersuchung einzuleiten.
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La tortue rouge (2016)
Michael Dudok de Wit
Frankreich
81′
Ein Schiffbrüchiger kämpft sich durch den stürmischen Ozean. Er strandet auf einer einsamen Insel, auf der nur Vögel und einige neugierige kleine Krebse leben. Der Mann baut ein Floss. Doch es gelingt ihm nicht, damit aufs Meer hinauszufahren. Es dauert eine Weile, bis er herausfindet, welche geheimnisvolle Kraft ihn am Verlassen der Insel hindert: Eine majestätische rote Schildkröte – die bald einen überraschenden Wandel durchmacht… Der Oscar-prämierte Regisseur Michael Dudok de Wit erzählt eine zauberhafte Geschichte über den Kreislauf des Lebens und der Liebe. Sein in Cannes ausgezeichneter «La Tortue Rouge» ist der erste europäische Film, der vom berühmten japanischen Ghibli-Studio («Spirited Away – Chihiros Reise ins Zauberland») mitproduziert wurde. Anders als viele aktuelle Animationsfilme wurde er teilweise von Hand gezeichnet, was seinen Bildern eine ganz besondere Magie verleiht. «La Tortue Rouge» ist ein einzigartiges Kino-Juwel, vielschichtig und wunderschön.
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To the Ends of the Earth (2019)
Kiyoshi Kurosawa
Usbekistan
120′
Eine japanische Starmoderatorin weilt in Usbekistan, um für eine Reisesendung die ursprünglichen und exotischen Seiten des Landes zu entdecken. Aber nichts läuft wirklich wie geplant. Kiyoshi Kurosawa gehört längst zu den wichtigsten Filmschaffenden Asiens. Für einmal verlässt er hier seine mitunter harte Vision der modernen Welt, um uns eine friedlichere und optimistischere Reise anzubieten.
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En liberté! (2018)
Pierre Salvadori
Frankreich
108′
Yvonne arbeitet als Polizistin in einer südfranzösischen Stadt am Meer. Ihr noch nicht lange verstorbener Ehemann Santi war Polizeichef. Er gilt nach wie vor als Held, wird gefeiert und verehrt. Alles Lüge – per Zufall findet Yvonne heraus, dass Santi in Wirklichkeit durch und durch korrupt war. Wegen ihm ist der unschuldige Antoine für acht Jahre hinter Gittern gelandet! Als Antoine entlassen wird, heftet sich Yvonne an seine Fersen. Sie will unbedingt dazu beitragen, seinen guten Ruf wiederherzustellen. Doch Antoines Anpassungsschwierigkeiten an sein neues Leben in Freiheit sorgen für jede Menge Turbulenzen… Pierre Salvadori bringt mit «En liberté!» ein wahres Feuerwerk von witzigen Pointen auf die Leinwand. Die rasante Story nimmt durch Missverständnisse, Irrungen und Wirrungen immer wieder überraschende Wendungen. Die französische Komödie überzeugt auch durch treffende Dialoge und herausragende Schauspielerinnen und Schauspieler wie Adèle Haenel («120 BPM», «Portrait de la jeune fille en feu»), Pio Marmaï («Santa & Cie») und Audrey Tautou («Amélie de Montmartre»). Da bleibt garantiert kein Auge trocken!
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In den Gängen (2018)
Thomas Stuber
Deutschland
120′
Christian (Franz Rogowski) ist neu im Grossmarkt. Schweigend taucht er ins unbekannte Universum ein: die langen Gänge, die ewige Ordnung der Warenlager, die surreale Mechanik der Gabelstapler. Bruno (Peter Kurth), der Kollege aus der Getränkeabteilung, nimmt sich seiner an, zeigt ihm Tricks und Kniffe, wird ein väterlicher Freund. Und dann ist da noch Marion (Sandra Hüller) von den Süsswaren, die ihre kleinen Scherze mit Christian treibt. Als er sich in sie verliebt, fiebert der ganze Grossmarkt mit. Doch Marion ist verheiratet; nicht sehr glücklich, wie es heisst. Plötzlich ist sie krankgeschrieben. Christian fällt in ein tiefes Loch. So tief, dass sein altes elendes Leben ihn wieder einzuholen droht. Mit «In den Gängen» öffnet Thomas Stuber den Blick für die Lebenswelt eines einfachen Angestellten in der ostdeutschen Provinz. In streng kadrierten Bildern entfaltet sich eine Choreografie von Menschen und Dingen, Realität, Sehnsucht und Traum. Alltägliches verwandelt sich in magischen Realismus, der über die zarte Liebesgeschichte hinaus vorsichtig auf das Prinzip Hoffnung verweist. Ein Gabelstaplerballett von eigenartiger Sanftheit, mit Franz Rogowski und Sandra Hüller als brillant zurückhaltend spielendem Liebespaar.
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Seit 1 Monat
Che, un hombre nuevo (2010)
Tristán Bauer
Kuba
134′
Am 9. Oktober 1967 wurde Ernesto Che Guevara im bolivianischen Flecken La Higuera, einen Tag nach seiner Gefangennahme und ohne Prozess hingerichtet. Er war 39 Jahre jung und längst zu einer Symbolfigur des Zwanzigsten Jahrhunderts geworden. Seine Lebensgeschichte, seine Äusserungen, sein Denken und allem voran eine Reihe von Bildern, die früh zu Symbolen des Widerstands wurden, haben bis heute ihre Aus­strah­lungs­kraft erhalten. Ernesto, der Arzt aus Argentinien, wurde Che, der Kämpfer für Gerechtigkeit auf Kuba und eine Art Popstar des politischen, antiimperialistischen Engagements. Das hängt auch damit zusammen, dass er von namhaftesten Fotografen seiner Zeit abgelichtet wurde und dabei selber durchaus ein Bewusstsein für die starke Inszenierung hatte. Der argentinische Filmemacher Tristán Bauer hat 12 Jahre an seinem filmischen Essay über Che gearbeitet. Herausgekommen ist ein endrücklicher Film, der einen intimen Blick auf die ikonische Figur wirft. Anhand von brillantem Archivmaterial, einschliesslich privater Aufnahmen, die noch nie zuvor der Öffentlichkeit gezeigt wurden, ermöglicht der Film einen einzigartigen Einblick in sein Leben.
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The Rider (2017)
Chloé Zhao
USA
103′
Nach einem Rodeo-Unfall verbieten die Ärzte dem jungen Cowboy Brady Blackburn die weitere Teilnahme an Wettkämpfen. Der angehende Star stürzt in eine Identitätskrise, da er sich komplett über seinen Beruf definiert. Mit Gelegenheitsjobs und als Pferdeflüsterer versucht er sich eine neue Existenz aufzubauen. Aber die Liebe zum Reiten ist zu stark: Er unternimmt trotz körperlichen Behinderungen bald wieder lange Ausritte, die ihm das sehnlichst vermisste Gefühl von Freiheit zurückgeben. Und eines Tages entschliesst sich Brady, wieder bei einem Wettkampf anzutreten… In atemberaubenden Bildern der Wildnis South Dakotas erzählt THE RIDER von zerbrochenen Träumen und verlorenen Identitäten. Authentisch und einfühlsam hält der mit Laiendarstellern gedrehte Film die Balance zwischen zärtlicher Poesie, archaischen Mythen und der rauen Lebenswirklichkeit in den Heartlands. Der Festivalhit (Cannes, Sundance, Toronto und viele andere) wurde mit dem Werner Herzog Filmpreis ausgezeichnet, der Mut, Entschlossenheit und Visionen honoriert.
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Intervention divine - Göttliche Intervention (2002)
Elia Suleiman
Palästina
89′
Nazareth ist eine Stadt im Nahen Osten mit einem ganz gewöhnlichen Alltag und Quartierleben. Da finden sich auch kleine Spannungen an einer Strasse und um einen Mann, der berufliche Probleme hat und die Dinge in die Hand nehmen will. Sein Sohn lebt in Jerusalem und er muss seine Liebste, die aus Ramallah stammt, immer am Checkpoint ausserhalb der Stadt treffen. Sie darf nicht rein, so wollen es die israelischen Vorschriften. Regeln, Verhaltensmuster, Irrläufe und viel Zwischenmenschliches betrachtet der Palästinenser Elia Suleiman in seiner wunderbaren Komödie, die in einer Zeit entstanden ist, in der es nichts zu lachen gibt. Der Regisseur aus Jerusalem mimt die Hauptfigur des verhinderten Verliebten gleich selber und mit einem stoischen Ausdruck, der an Buster Keaton erinnert, während vielen der stillschweigenden Szenen der grosse französische Komiker Jacques Tati Pate gestanden hat. Poesie, Witz und Liebe trotzen da den Widerwärtigkeiten des Alltags.
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Ella & John – das Leuchten der Erinnerung (2017)
Paolo Virzi
Italien
111′
Ella und John sind weg. Statt sich mit ihrer Zukunft zu befassen sind sie einfach mit ihrem alten Wohnmobil losgefahren. Ihre erwachsenen Kinder sind so verärgert wie besorgt und versuchen, die beiden zu finden. Doch John, bei dem sich zunehmend Gedächtnislücken bemerkbar machen, und die lebenspraktische Ella sind auf einer Reise, deren Ziel nur sie selber kennen: die US-Ostküste hinunter, bis zum Hemingway-Haus in Key West. Nachts sehen sich Ella und John, die seit 50 Jahren verheiratet sind, mit einem Diaprojektor Fotos aus ihrem Leben an – dabei sind es nicht nur ihre Erinnerungen, die leuchten, es ist auch ihre unerschütterliche Liebe füreinander… Ella und John wachsen einem sofort ans Herz – auch dank der beiden oscarprämierten Schauspiel-Stars Helen Mirren und Donald Sutherland: Sie spielen das Paar auf seiner Reise Richtung Selbstbestimmung glaubwürdig und ausdrucksstark. Der italienische Regisseur Paolo Virzì hat sich mit «La pazza gioia» und «Il capitale umano» international einen Namen gemacht. In seinem neuen Film versteht es er es wiederum meisterlich, ernste Themen in eine Geschichte voller Leichtigkeit und feinem Humor zu verpacken. «Ella & John» basiert auf einem Roman von Michael Zadoorian und ist wie das Leben selbst: voller intensiver Momente – mal traurig und wehmütig, dann wieder lustig und voller Lebensfreude.
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Lucky (2017)
John Carroll Lynch
USA
85′
Lucky ist ein 90-jähriger Eigenbrötler, Atheist und Freigeist. Er lebt in einem verschlafenen Wüstenstädtchen im US-amerikanischen Nirgendwo und verbringt seine Tage mit bewährten Ritualen: Eine erste Zigarette vor den morgendlichen Yoga-Übungen, Frühstück im Diner, Kreuzworträtsel und Gameshows am Nachmittag und Abende im Stammlokal, wo er mit den anderen Gästen bei einem Bloody Mary über das Leben philosophiert und um verlorengegangene Schildkröten trauert. Bis er sich nach einem kleinen Unfall seiner Vergänglichkeit bewusst wird. Zeit dem Leben noch einmal auf den Zahn zu fühlen. Voll lakonischem Humor und Country-Song-Melancholie ist der Film «Lucky» eine rührende Hommage an den Hauptdarsteller Harry Dean Stanton, gespickt mit liebenswert, skurrilen Nebenfiguren (u. a. gespielt von David Lynch, Tom Skerritt, Ron Livingston, Ed Begley Jr.). Vor der weiten nordamerikanischen Landschaft inszeniert Schauspieler John Carroll Lynch in seinem Regiedebüt einen poetischen Film, der das Leben feiert. Er sagt: «Die Geschichte wurde hundertprozentig für Harry Dean geschrieben. Sie ist ein Liebesbrief an den Schauspieler und den Menschen. In seiner Essenz ist das Drehbuch biographisch. Luckys Geschichten und sein Verhalten beziehen sich auf Harrys Leben. Wir empfanden es als eine grosse Verantwortung, für den Film aus Harrys Leben und seinen Begegnungen mit anderen Menschen zu schöpfen, die Geschichte eines Mannes, dem urplötzlich unmissverständlich klar wird, dass sein Leben eher nur noch Wochen oder Monate dauern wird und nicht mehr Jahre oder sogar Jahrzehnte.» Der Film «Lucky» hatte am Filmfestival von Locarno seine Schweizer Premiere und wurde euphorisch gefeiert.
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Les baliseurs du désert (1984)
Nacer Khemir
Tunesien
95′
Nacer Khemir führt uns bildlich gesprochen ins Leben der Wüste ein. Es ist ein Leben ausserhalb des gängigen Zeitbegriffs. Das Schiff, das da plötzlich vor den Mauern der Stadt liegt, könnte jenes von Sindbad dem Seefahrer sein. Es steht für das Meer, für die Suche nach der Weite, nach dem Anderen hinter dem Horizont. Das Schiff weist andererseits auf die andalusische Brücke: Córdoba ist da und Samarkand nie fern. Die Baliseurs, die Wüstenwanderer, sie ziehen einher, singen ihre andalusischen Lieder, summen vor sich hin, wie der Wind. «Unsere Kinder», sagt der Alte, «sie gehen nach und nach im besten Alter. Der Fluch reisst sie in seine Fata Morgana und löscht sie für immer aus.» Die Wüste verschlingt ihre eigenen Kinder. Der Alte hat sein ganzes Leben dem Buch gewidmet, hat die Seiten neu geordnet, hat es wieder entziffert. Die Wüstenwanderer, meint er, sie sollten es lesen, «um den Fluch zu erkennen». Der Lehrer soll ihm dabei helfen, er, der Mittler zwischen Vergangenheit und Zukunft. Einmal mehr lässt uns der Tunesier träumen, einmal mehr zeigt er uns in Gestalt des Uniformierten auch, wie Träume ihre Feinde haben. Der Offizier jedenfalls regt sich auf, fragt erbost, ob es nicht schon genug Geschichten gebe. Geschichten verunsichern ihn in ihrer Offenheit.
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The Square (2017)
Ruben Östlund
Schweden
145′
Christian ist der smarte Kurator eines grossen Museums in Stockholm. Die nächste spektakuläre Ausstellung, die er vorbereitet, ist «The Square». Sie dreht sich um einen Platz, der als moralische Schutzzone fungieren und das schwindende Vertrauen in die Gemeinschaft hinterfragen soll. Doch wie bei den meisten modernen Menschen reicht auch bei Christian das Vertrauen nicht weit; er wohnt abgeschottet in einem stylishen Apartment und würde seinen Tesla nicht unbeaufsichtigt in einer zwielichtigen Gegend parken. Als Christian ausgeraubt wird und ihm kurz darauf die provokante Medienkampagne zu «The Square» um die Ohren fliegt, geraten sein Selbstverständnis wie auch sein Gesellschaftsbild schwer ins Wanken. Ruben Östlund begibt sich in die schillernde Welt der modernen Kunst und öffnet ihre moralischen Falltüren. Das ist eine klug inszenierte, überraschende und äusserst unterhaltsame Satire zum Zustand der heutigen Gesellschaft. «Wenn man versucht, das Richtige zu tun», sagt der Regisseur, «ist das Schwierige nicht, den gängigen Wertvorstellungen zuzustimmen, sondern tatsächlich nach ihnen zu handeln.» Goldene Palme Cannes 2017.
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Nos batailles (2018)
Guillaume Senez
Belgien
99′
Olivier ist achtsamer Vater, Ehemann und kümmert sich als engagierter Gewerkschafter um seine Angestellten wie um seine Familie. Als ihn eines Tages seine Frau Laura überraschend verlässt, ist er auf sich alleine gestellt. Olivier muss nun versuchen, Arbeit, Kinder und Privatleben unter einen Hut zu bringen. Denn es sieht nicht so aus, als würde Laura wieder zurückkommen… Der belgische Regisseur Guillaume Senez kehrt nach dem mehrfach ausgezeichneten «Keeper» mit einem Film zurück, der moderne Familien und Rollen hinterfragt.
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Seit 2 Monaten
Chris the Swiss (2018)
Anja Kofmel
Schweiz
90′
Kroatien, Januar 1992. Mitten in den Jugoslawienkriegen wird Chris, ein junger Schweizer Journalist, unter mysteriösen Umständen tot aufgefunden. Zum Zeitpunkt des Todes trug er die Uniform einer internationalen Söldnergruppe. Anja Kofmel, seine Cousine bewunderte diesen stattlichen jungen Mann als kleines Mädchen. Als erwachsene Frau beschliesst sie, seiner Geschichte nachzugehen und versucht zu verstehen, was Chris’ tatsächliche Beteiligung an diesem Konflikt war ...
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Seit 3 Monaten
Fire Will Come (O Que Arde) (2019)
Oliver Laxe
Spanien
82′
Amador Coro wurde wegen Brandes verurteilt. Als er aus dem Gefängnis kommt, wartet niemand auf ihn. Er kehrt in sein Dorf in den Bergen Galiciens zurück, wo seine Mutter Benedicta mit ihren drei Kühen lebt. Ihr Alltag fliesst langsam, im friedlichen Tempo der Natur. Bis eines Tages ein verheerender Brand die Region verwüstet.
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Seit 3 Monaten
A Tickle in the Heart (1996)
Stefan Schwietert
Deutschland
86′
Max, Willie und Julie Epstein waren ein aussergewöhnliches Brüdertrio. Aus Brooklyn stammend, musizierten die drei über mehr als 60 Jahre mit Leib und Seele. Die Epstein Brothers lebten in God's waitingroom, einer öde wirkenden Rentnerzone im sonnigwarmen Florida. Immer wieder packten Max, Willie und Julie ihre Instrumente und die Koffer, brachen auf, um zu tun, was sie seit ihrer Jugend nicht lassen konnten: Sie traten auf eine Bühne und stimmten die Klänge der in Osteuropa verwurzelten Klezmer-Musik an, lassen damit auch denjenigen heute das Herz höher schlagen, die bis dahin keine Ahnung von der bluesig-sehnsüchtigen Schönheit, der fröhlich-schwermütigen Spannung dieser Musik hatten. Der Film «A Tickle in the Heart» des Schweizers Stefan Schwietert wirkt wie das Echo aus einer anderen Welt. Ausgesprochen liebevoll und subtil nähert sich der Filmemacher den drei Männern und über sie dem Wesen der Klezmer-Musik. Schwietert vermittelt einen intensiven Eindruck, denn er porträtiert mit den inzwischen verstorbenen Epstein-Brothers nicht nur dieses Musiker-Trio, das eine ganze Epoche geprägt hat. Man vergisst sie kaum, die sanften jüdischen Liedeles, die unter Einbezug des Publikums angestimmt werden. Schwietert versteht es, mit den Brüdern auf eine Reise zurück zu den Wurzeln zu fahren, nach Deutschland genauso wie nach Polen. Und er weiss, dass neben der Tonspur, von der wir die Lieder hören, auch das Bild einer Partitur folgen sollte, dass auf ihr etwa die zerfurchten Gesichter der alten Männer Landschaften gleichen und so für sich Geschichten erzählen können: wortlos. «A Tickle in the Heart» ist ein kleiner Film und ein wohltuender. (wal.)
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Seit 3 Monaten
Iniciales S.G. (2019)
Rania Attieh, Daniel Garcia
Argentinien
97′
Sergio Garcés ist Schauspieler, hält sich mit kleinen Rollen über Wasser und träumt vom grossen Ruhm, der ihn noch nicht erreicht hat. Nur die Initialen teilt er mit seinem Vorbild Serge Gainsbourg. Das Duo Rania Attieh und Daniel García bietet uns eine fröhliche Tragikomödie, in der der mehr als schwarze Humor eine absurde Logik akzentuiert. Sergio ist auf alle Fälle der vollkommen perfekte Anti-Held in dieser schrägen Satire um ein verwundetes Mannsbild, ein Anti-Held wie es ihn nicht alle Tage zu geniessen gibt. Diego Peretti verleiht ihm nicht nur sein Gesicht, er verleiht ihm auch eine erstaunliche Tiefe, so dass wir am Ende fast schon zärtliche Gefühle für die Figur empfinden, diesen perfekten Verlierer, der nichts unternimmt, sich auch nur ein wenig sympathisch zu machen. Neben Peretti porträtiert Julianne Nicholson eine Jane, die eine deutliche Ähnlichkeit mit der von Gainsbourg aufweist - seltsamerweise scheint dies dem Sergio-Fan des französischen Sängers nicht aufzufallen. Die dritte Schlüsselfigur der Geschichte schliesslich, ein Erzähler, hebt die surreale Atmosphäre der Situationen hervor, mit denen unsere beiden Helden konfrontiert sind.
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Lucia (1968)
Humberto Solás
Kuba
161′
Ein Vorname für drei Frauen. Jede steht für einen Schlüsselmoment in der Geschichte Kubas: 1895, 1930, 1953. Ein wundervoll fliessendes Triptychon aus drei unterschiedlichen Inszenierungsstilen, das die Entwicklung der weiblichen Existenz auf der Insel beschreibt und damit diejenige aller Kubanerinnen. Lucía war der erste Spielfilm von Humberto Solás, auf Anhieb ein Meisterstück. Episode I Die erste, um 1895 angesiedelte Episode spielt zur Zeit des Kampfes gegen die spanischen Kolonialherren. Im Mittelpunkt der Handlung steht die wohlbehütete und der kleinen Schicht der Besitzenden angehörende Lucia, die sich in den aus Spanien stammenden Rafael verliebt. Nachdem Lucia die Grausamkeit des Krieges persönlich erlebt hat und von ihrem Geliebten im Stich gelassen worden ist, ermordet sie ihn. Episode II Die Lucia dieser zweiten Geschichte verliebt sich 1932 in einen Revolutionär, verlässt daraufhin ihr bürgerliches Elternhaus und unterstützt den Kampf gegen den verhassten, diktatorisch regierenden Präsidenten Gerardo Machado. Dieser wird schliesslich gestürzt, aber Korruption und Misswirtschaft bleiben weiterhin bestehen. Aldo, Lucias Geliebter, erkennt, dass das Ziel der Revolution noch lange nicht erreicht ist, kämpft deshalb weiter und wird schliesslich erschossen. Lucia bleibt allein zurück. Episode III In der dritten, in den 1960er Jahren angesiedelten Geschichte hat die Revolution gesiegt. Lucia ist glücklich mit dem krankhaft eifersüchtigen Tomas verheiratet, der seine Frau als Eigentum betrachtet und sie im Haus einschliesst. Nicht zuletzt unter dem Einfluss eines jungen Lehrers, der während der Kampagne gegen den Analphabetismus ins Dorf gekommen ist und Lucia Lesen und Schreiben beibringt, begreift die junge Frau, dass sie aus ihrem Sklavendasein ausbrechen und ihren rasenden Mann - zumindest vorübergehend - verlassen muss.
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Avant la fin de l'été (2017)
Maryam Goormaghtigh
Frankreich
80′
Auch nach fünf Jahren Studium in Paris hat sich Arash noch immer nicht an das Leben in Frankreich gewöhnt und will zurück in den Iran. In der Hoffnung, dass er seine Meinung ändert, überreden ihn seine beiden Freunde Hossein und Ashkan zu einer letzten Reise durch Frankreich.
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Norwegian Wood (2010)
Tran Anh Hung
Japan
134′
Toru Watanabe ist ein ruhiger junger Mann in den späten 1960er Jahren der Studentenrevolten in Tokyo. Sein Leben gerät nach dem Verlust seines besten Freunds Kizuki, der sich aus unerklärlichen Gründen das Leben genommen hat, in Aufruhr. Toru tritt in eine Tokyoter Universität ein, um seinem bisherigen Leben zu entfliehen. Durch Zufall trifft er bei einem Spaziergang Kizukis Ex-Freundin Naoko, und sie kommen einander näher. Toru, Naoko und Kizuki kannten sich schon seit ihrem dritten Lebensjahr, und sie verband eine innige Liebe und Vertrautheit. Das Drehbuch basiert auf dem Roman «Naokos Lächeln» von Kultautor Haruki Murakami. Die Musik des Films stammt von dem Radiohead-Mitglied Jonny Greenwood sowie von der deutschen Band Can. Ausserdem spielt der Titel «Norwegian Wood» (This Bird Has Flown) der Beatles eine wichtige Rolle. Diese Musik ist bereits im Roman der Anlass zur Erinnerung an die Ereignisse in den 60er Jahren und gab die Vorlage zum Originaltitel des Films.
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Mid90s (2018)
Jonah Hill
USA
85′
Mitte 1990er, Stevie ist 13 und lebt in Los Angeles mit seiner Mutter und seinem grossen Bruder. Die beiden haben oft keine Zeit und kümmern sich nicht um ihn. Seine Tage verbringt er deshalb mit dem Super Nintendo beim „Street Fighter II“ Zocken und mit den HipHop-CDs seines Bruders, die er heimlich rauf und runter hört. Als er anfängt, mit den Jungs im Skateshop abzuhängen, öffnet sich ihm eine völlig neue Welt: Skaten an verbotenen Plätzen, Abhauen vor der Polizei, Hausparties und natürlich Girls. Das Regiedebüt des Hollywood-Stars Jonah Hill («The Wolf of Wall Street») hat die Wucht eines Klassikers wie «Kids» und versetzt die Filmkritiker in Staunen. «Mid90s» ist eine Liebeserklärung an die 90er-Jahre, eine Zeit, in der Skateboarden die sportlichen und gesellschaftlichen Konventionen sprengte und deren Mode und Popkultur heute Kult sind. Gedreht auf 16mm und mit einem Soundtrack von den Pixies über Nirvana bis hin zu Cypress Hill und dem Wu-Tang Clan zelebriert der Film das Lebensgefühl in einer unzähmbaren Subkultur. Sunny Suljic («The Killing of a Sacred Deer») und die beiden jungen Profiskater Na-kel Smith und Olan Prenatt bestechen mit ihrem authentischen schauspielerischen Können.
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Djomeh (2000)
Hassan Yektapanah
Iran
89′
Djomeh, ein junger Mann aus Afghanistan, ist in den benachbarten Iran gezogen, um dort Arbeit auf einem Bauernhof zu finden. Täglich fährt er mit der Milch zu den Leuten hinaus. Im nächstgelegenen Dorfladen, der er mit seinem Fahrrad aufsucht, hat er ein Auge auf die Tochter des Ladenbesitzers geworfen. Schüchtern wie Djomeh aber ist, bewusst der Regeln des Anstands, die hier gelten, traut er sich nicht, das Mädchen anzusprechen. Dafür deckt er sich bei ihr über alle Masse mit Esswaren und kleineren Gütern ein, um wenigstens so lange wie möglich in ihrer Gegenwart zu verweilen. Die Frage ist: Darf diese Liebe überhaupt sein? In Cannes 2000 wurde Hassan Yektapanahs Erstling mit guten Gründen mit der Camera d'Or ausgezeichnet, die jeweils dem überzeugendsten Debüt eines Jahres verliehen wird. Er betrachtet das Leben fernab der grossen Zivilisationszentren mit grosser Sanftheit, vermittelt Eindrücke aus einer fernen Welt und mit einem auch uns nahen Thema: Jenem der Migration und des Fremdseins. Erstaunlich hier, wie das Fremdsein auch dort, wo Fremde von unseren Breitengraden herkommen mögen, zum Alltag gehört und wie damit umgegangen wird.
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Terra em transe (1967)
Glauber Rocha
Brasilien
108′
Im imaginären Land Eldorado erzählt der sterbende Schriftsteller und Journalist Paulo von seinen Nöten. Er schwankte stets zwischen zwei Anwärtern auf das höchste Staatsamt: Don Porfirio Diaz, dem Politiker der Hauptstadt, und Don Felipe Vieira, dem Statthalter der Provinz Alecrim. Vieira, dem die Kirche zur Seite stand, hielt seine Wahlversprechen nicht ein, der mystische Diaz wurde von Don Julio Fuentes und den Medien unterstützt. Der Film, der als Glauber Rochas wichtigstes und polemischstes Werk gilt und unbemerkt von der brasilianischen Militärdiktatur gedreht wurde, bestätigt das geschärfte politische und soziale Gewissen des Filmemachers. Durch seine soziale Sprengkraft beweist das in mancherlei Hinsicht revolutionäre Werk Rochas Genialität, ist sein zentrales poetisches und politisches Manifest. Dieser Klassiker des lateinamerikanischen Kinos wurde sorgfältig restauriert (es handelt sich um den ersten Spielfilm Lateinamerikas, der ganz in Digitaltechnik restauriert wurde). Dadurch zeichnet sich der Film heute erneut durch dieselbe Qualität wie bei seiner Premiere vor vierzig Jahren aus - und eben auch durch seine Sprengkraft.
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Die Reise des Bashô (Deutsche Fassung) (2018)
Richard Dindo
Schweiz
100′
Der japanische Dichter und Zen-Buddhist Bashô (1644-1694) wird in seiner Heimat noch heute tief verehrt. Die letzten zehn Jahre seines Lebens verbrachte er als Pilger auf Wanderungen durch verschiedene Provinzen seiner Heimat. Unterwegs schrieb Bashô, der als geistiger Vater der japanischen Haiku-Poesie gilt, ein Reise-Tagebuch und seine meditative Lebensweise widerspiegelnde Gedichte. Im neuen Film des Schweizer Regisseurs Richard Dindo reist ein Mönch, der den Dichter Bashô darstellt, auf den Spuren von dessen Tagebuch durch die japanischen Landschaften, an Flüssen und dem Meer entlang, durch Wälder, in die Berge. Zeitlose Texte von Bashô, wunderbar gelesen von Christian Kohlund, Musik und Naturgeräusche, Landschaftsaufnahmen von aussergewöhnlicher Schönheit: «Die Reise des Bashô» ist eine tief bewegende, poetische und philosophische Meditation über die Zeit, das Leben, das Älterwerden und den Tod, über die Schönheit und Unvergänglichkeit der Natur.
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Il mangiatore di pietre – Der Steingänger (2018)
Nicola Bellucci
Italien
104′
In einem abgelegenen Tal im Piemont findet der frisch aus dem Gefängnis entlassene, ehemalige Schmuggler Cesare (Luigi Lo Cascio) die Leiche seines Neffen Fausto. Die beiden haben einst zusammengearbeitet. Dies endete jedoch, als Fausto begann mit Drogen zu handeln. Unter der Leitung von Kommandant Boerio (Leonardo Nigro) nimmt die örtliche Polizei die Aufklärung des Mordes auf und schon bald gerät Cesare ins Visier der Ermittler. Nur die Mailänder Kommissarin Sonia di Meo (Ursina Lardi) schaut hinter die Fassade. Drogen und Kriminalität sind auch in der neuen Generation ein Thema. Sergio (Vincenzo Crea), ein Junge aus dem Dorf, will um jeden Preis der Enge des Tals entrinnen. Durch Zufall entdeckt Sergio auf der Alp zurückgelassene Flüchtlinge und sucht bei seinem Vorbild Cesare Hilfe. Widerwillig stimmt Cesare zu, dem Jungen beim Schleusen der Flüchtlinge über die Berggrenze zu helfen. Doch der Plan gerät unerwartet in Gefahr… «IL MANGIATORE DI PIETRE» ist die Verfilmung von Davide Longos Bestseller «Der Steingänger», der aufgrund des aktuellen Flüchtlingsdramas nichts von seiner Brisanz eingebüsst hat.
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Transformance (2017)
Alan Smithee
Schweiz
68′
Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit sind wir gezwungen, uns ernsthaft mit der Zukunft der Erde auseinanderzusetzen, und zwar im globalen Kontext. Wir brauchen neue Energiekonzepte: Energieproduktion, -verteilung und -verbrauch müssen grundlegend neu definiert und organisiert werden. Bei allen Herausforderungen liegen auch einmalige Chancen in diesem Transformationsprozess. Wie packen wir die Zukunft an? Welche Konzepte sind vielversprechend? Wo stehen wir?
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Porto (2016)
Gabe Klinger
Portugal
73′
Porto, die alte portugiesische Hafenstadt mit ihrer mysteriösen, fast morbiden Atmosphäre ist der Ort, an dem Jake (Anton Yelchin) und Mati (Lucie Lucas) aufeinandertreffen. Beide sind fremd in der Stadt, beide sind Aussenseiter und beide sind auf der Suche. Als sie sich begegnen, ist es Anziehung, ja, Liebe auf den ersten Blick. Fremd, doch zugleich vertraut stürzen sie sich Hals über Kopf in eine Affäre. Es ist nur eine einzige Nacht, die sie miteinander verbringen. Aber die Zeit scheint still zu stehen. Mit Blicken, Gesten und Worten schaffen sie eine geheimnisvolle und zugleich unauflösbare Verbindung... «Porto» ist der erste Spielfilm des amerikanisch-brasilianischen Regisseurs Gabe Klinger und eine der letzten Gelegenheiten, den hoch talentierten, viel zu früh verstorbenen Schauspieler Anton Yelchin («Star Trek», «Only Lovers Left Alive») zu sehen. Entstanden ist der Film unter der Mitwirkung von Jim Jarmusch («Broken Flowers», «Paterson»), er war ausführender Produzent. Die so zeitlose wie eigenwillig erzählte Liebesgeschichte ist eine wunderschöne Ode ans Kino und an die Stadt Porto.
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La vérité - The Truth (2019)
Hirokazu KORE-EDA
Frankreich
107′
Schauspielerin Fabienne (Catherine Deneuve) gilt als Ikone des französischen Kinos. Als ihre Memoiren veröffentlicht werden, kehrt ihre Tochter Lumir (Juliette Binoche), selbst erfolgreiche Drehbuchautorin, mit Ehemann Hank (Ethan Hawke) und dem gemeinsamen Kind von New York nach Paris zurück. Das Wiedersehen von Mutter und Tochter ist mit grossen Spannungen verbunden. Pikante Wahrheiten werden ausgesprochen und verschiedenste Geheimnisse kommen ans Licht. Nach dem preisgekrönten «Shoplifters» ist «La vérité» Kore-edas erster ausserhalb von Japan inszenierter Spielfilm. Er wollte, sagt der Japaner Hirokazu Kore-eda, der hier zum ersten Mal ausserhalb seiner Heimat einen Film gedreht hat, «dass sich die Geschichte im Herbst abspielt; ich wollte das, was die Heldin in der Dämmerung ihres Lebens durchmacht, mit den Landschaften von Paris in der Nebensaison überlagern. Ich hoffe, dass man wahrnimmt, wie das Grün des Gartens, dessen Farbtöne sich mit dem nahenden Winter verändern, die Beziehung zwischen Mutter und Tochter begleitet und diesem Moment in ihrem Leben Farbe verleiht. Während der Dreharbeiten sagte mir Ethan Hawke: ‹Das Wichtigste beim Filmemachen ist nicht, die gleiche Sprache zu sprechen, sondern die gleiche Vision des Films zu teilen.› Diese Worte waren sehr unterstützend und halfen mir, den Kurs zu halten, ohne das Vertrauen in mich zu verlieren.» Entstanden ist weniger ein Kore-eda-Film als vielmehr ein amüsantes und nicht nur fiktives Porträt über einen französischen Altstar und ein jüngeres Talent des gleichen Fachs.
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Alyam, Alyam (1978)
Ahmed El Maanouni
Marokko
87′
Alyam, Alyam erzählt von der Lebenswirklichkeit junger Männer in Marokko und ist auch nach fast 40 Jahren noch immer hochaktuell. In einem kleinen Dorf hängt Abdelwahed seinen Träumen von einem besseren Leben für sich und seine Familie nach, er hofft, nach Frankreich gehen und dort Arbeit finden zu können. Als ältestes von acht Kindern ist er nach dem Tod des Vaters das Familienoberhaupt und soll für die Familie sorgen. Er füllt Antragsformulare aus und wartet auf die ersehnte Arbeitserlaubnis. Seine verwitwete Mutter Hlima will ihn nicht ziehen lassen. Vergebens versucht sie mit Hilfe von Abdelwaheds Großvater, ihn von seinem Plan abzubringen. Während die Tage im Rhythmus des Landlebens dahinziehen, geprägt von den Mühen der Feldarbeit, wartet Abdelwahed. Ihm bleibt nichts anderes übrig. Alyam, Alyam, ein Werk zwischen Spiel- und Dokumentarfilm, ist Ahmed El Maanounis Debüt und der erste marokkanische Film, der je in Cannes gezeigt wurde. Die Restaurierung des Films erlaubt es nun einer neuen Generation von Cinephilen, die Brillanz und die elegante Montage des Films zu entdecken.
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Gloria (2013)
Sebastian Lelio
Chile
109′
Diese Frau muss man einfach lieben! Gloria ist 58, geschieden. Ihre Kinder sind längst aus dem Haus. Allein will sie ihre Tage und Nächte aber nicht verbringen. So tanzt sie voller Lebensfreude an Single-Partys und flirtet, was das Zeug hält. Da lernt sie den etwas älteren Rodolfo kennen. Was liebevoll beginnt, wird für Gloria allerdings bald zu einer emotionalen Achterbahnfahrt. Doch diese Frau lässt sich nicht unterkriegen: Gloria steht nach jedem Rückschlag wieder auf – und ihr Stern strahlt noch heller als zuvor.
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Zvizdan - Mittagssonne (2015)
Dalibor Matanic
Kroatien
123′
ZVIZDAN – MITTAGSONNE beleuchtet drei Liebesgeschichten, die sich in drei aufeinander folgenden Jahrzehnten in zwei von einer langen Geschichte gegenseitigen Hasses geprägten Nachbarsdörfern abspielen. Vor dem Hintergrund ethnischer Spannungen auf dem Balkan erzählt der Film von der Zerbrechlichkeit – und der Intensität – einer verbotenen Liebe, von möglicher später Versöhnung, aber auch vom Aufbruch einer neuen Generation, die von vergangenen Kriegen nichts mehr wissen will.
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After the Curfew (1954)
Usmar Ismail
Indonesien
103′
Nach der Befreiung von der niederländischen Kolonialherrschaft kehrt der Revolutionsheld Iskandar ins zivile Leben zurück. Dabei muss er erkennen, dass die Ideale, für die er gekämpft hat, nicht wirklich gelebt werden... «After the Curfew» ist ein leidenschaftliches Werk, das sich direkt mit einem entscheidenden Konfliktmoment in der indonesischen Geschichte befasst: den Nachwirkungen der vierjährigen republikanischen Revolution, die der niederländischen Herrschaft ein Ende setzte. Es ist ein visuell und dramatisch eindringlicher Film über Wut und Desillusionierung und über den Traum von einer neuen Gesellschaft. Regisseur Usmar Ismail wird allgemein als der Vater des indonesischen Kinos angesehen. Er begann seine Karriere als Dramatiker und Gründer von Maya, einem Drama-Kollektiv, das in den Jahren der japanischen Besatzung entstand. Und es war während dieser Zeit, als Ismail ein Interesse am Filmemachen entwickelte. After the Curfew ist Ismails grösster kritischer und kommerzieller Erfolg und gilt als Klassiker des indonesischen Kinos.
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Rust - Ferrugem (2018)
Aly Muritiba
Brasilien
99′
Tati und Renet besuchen dieselbe Klasse im Gymnasium und folgen sich auf Social Media. Während einer Klassenfahrt kommen sich die beiden näher, doch die aufkommende Beziehung endet bereits am nächsten Tag, als Tati entdeckt, dass ihr verlorenes Telefon zum Durchsickern eines intimen Videos an die gesamte Schule geführt hat. Mit gravierenden Folgen. Renet wiederum kämpft zu Hause mit Instabilität, nachdem seine getrennten Eltern darüber streiten, was das Beste für ihre Kinder ist.
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Walter Pfeiffer - Chasing Beauty (2017)
Iwan Schumacher
Schweiz
89′
Mit 70 Jahren steht Walter Pfeiffer im Zenit seiner Laufbahn als Künstler und Modefotograf. In «Chasing Beauty» spricht er mit Witz und Leichtigkeit über sein Leben und Werk. Wir beobachten ihn bei der Arbeit mit Supermodels und Unbekannten ebenso wie beim Zeichnen in der freien Natur und sehen, wie er aus realen Situationen Bilder schafft, die den unverwechselbaren Pfeiffer-Touch haben. Modelle aus vier Jahrzehnten erzählen über ihre Arbeit mit Pfeiffer, was sie bewog, ihm Modell zu stehen und was seine Bilder ihnen heute bedeuten. Ganz nebenbei erhalten wir so einen Einblick in vierzig Jahre Jugendkultur. Das spannungsvolle Verhältnis von Kunst und Mode, mit dem Pfeiffer souverän jongliert, wird von Weggefährten Pfeiffers aus beiden Welten reflektiert. Getragen wird der Film von Pfeiffers hintergründigem Humor, seiner Bodenständigkeit und Authentizität. Ein Film, der Mut zum Eigensinn macht und den Zuschauer mit einem Lächeln auf den Lippen aus dem Kino entlässt.
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La belle saison (2015)
Catherine Corsini
Frankreich
106′
Die 23-jährige Delphine verlässt den Bauernhof ihrer Eltern, um sich in Paris eine selbständige Existenz aufzubauen – für eine junge Frau vom Land ein fast undenkbares Vorhaben in Frankreich zu Beginn der 70er Jahre. Carole dagegen stammt aus Paris, ist mit Manuel liiert und engagierte Feministin der ersten Stunde. Bald nachdem sich die beiden Frauen begegnen, entwickelt sich eine leidenschaftliche Liebe zwischen ihnen, die ihr ganzes bisheriges Leben auf den Kopf stellt. Als Delphine zurück muss aufs Land, folgt Carole ihr ohne Umschweife. In der idyllisch anmutenden Spätsommer-Kulisse müssen Delphine und Carole ihre Amour fou plötzlich im Heimlichen und in ständiger Angst vor Entdeckung leben, denn Delphines Mutter begegnet der Städterin von Beginn weg mit Misstrauen. Regisseurin Catherine Corsini lotet in ihrem Spielfilm LA BELLE SAISON das Toleranzgefälle innerhalb einer Gesellschaft aus, zwischen Stadt und Land, aber auch zwischen den Generationen. Vor dem Hintergrund der Frauenbewegung in den 70er Jahren ist ihr dabei ein so unterhaltsames wie tiefberührendes Liebesdrama gelungen. Das Publikum in Locarno zeigte sich hingerissen und LA BELLE SAISON wurde mit dem «Variety Piazza Grande Award 2015» ausgezeichnet.
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L' Apollon de Gaza (2018)
Nicolas Wadimoff
Schweiz
79′
Im Jahr 2013 wird eine Statue von Apollo – dem Gott der Künste, der Schönheit und der Weissagungen – vor Gaza gefunden. Als sie plötzlich wieder verschwindet, breiten sich allerlei Gerüchte aus. Der Dokumentarfilm verfolgt die Spuren des begehrten Schatzes und reflektiert dabei die Geschichte des von Kriegen zerstörten Gazastreifens.
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Mein Lotta-Leben (2019)
Neele Leana Vollmar
Deutschland
93′
Familienwahnsinn pur und Lotta Petermann ist mittendrin: Mama Sabine arbeitet neuerdings im Meditationsstudio von Heiner Krishna und kocht am liebsten Ayurdingsbums, Papa Rainer ist meistens grummelig und ihre beiden Blöd-Brüder ärgern sie den ganzen Tag. Zum Glück hat Lotta ihre beste Freundin Cheyenne – mit ihr ist alles gleich viel besser! Gemeinsam mit ihr und dem Schlaumeier Paul hat Lotta eine Bande: Die wilden Kaninchen. Ihr Zusammenhalt wird allerdings auf eine harte Probe gestellt, als die eingebildete Mitschülerin Berenike und ihre (G)Lämmer-Girls alle zu einer grossen Geburtagsparty einladen ausser Lotta und Cheyenne. Aber Lotta wäre nicht Lotta, wenn sie es nicht schaffen würde, die Freundschaft zu Cheyenne zu retten und dabei zu erkennen, was wahre Freundschaft bedeutet… Basierend auf der beliebten Bestseller-Kinderbuchreihe gibt es «Mein Lotta-Leben» nun endlich im Kino zu sehen. Neele Leana Vollmar zeigt nach «Rico, Oskar und die Tieferschatten» erneut, dass sie ein Händchen dafür hat, Kinderliteratur auf die grosse Leinwand zu bringen. Rotzfrech und witzig!
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Amiet (2011)
Iwan Schumacher, Cornelia Strasse
Schweiz
52′
Cuno Amiet, 1868 geboren, ist 1961 gestorben, trotzdem wirken viele seiner Bilder so frisch, als wären sie von heute. Amiet war zusammen mit Ferdinand Hodler und Giovanni Giacometti ein Wegbereiter der Moderne in der Schweiz. Der Film besucht eine Kunstsammlerin und zwei Kunstsammler, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Umgeben von ihren Gemälden erzählen sie uns in Dallas, Genf und Studen bei Biel, was ihnen ihre Amiets bedeuten.
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Asako I & II (2018)
Ryusuke Hamaguchi
Japan
120′
Als ihre erste grosse Liebe verschwindet, ist Asako verzweifelt. Zwei Jahre später trifft sie auf sein perfektes Double. Beunruhigt über diese seltsame Ähnlichkeit lässt sie sich verführen, entdeckt aber nach und nach einen jungen Mann mit einer völlig anderen Persönlichkeit.
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A Tale of Three Sisters (2019)
Emin Alper
Türkei
107′
Drei Schwestern haben nur einen Wunsch: ihr Dorf zu verlassen und in der Stadt zu leben. Emin Alpers Geschichte von Liebe und Familienrivalitäten ist in den Bergen von Zentral-Anatolien angesiedelt. Im Lauf der Jahreszeiten inszeniert er da sein fast schon klassisches Drama, in dem die fantastische Geschichte sich auf ganz natürliche Art mit einer realistischen Chronik verbindet. Das Ganze ist atemberaubend fotografiert und gespielt.
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Matlosa (1981)
Villi Hermann
Schweiz
94′
Alfredo ist ein ganz alltäglicher Familienvater, der in einem Tessiner Bergtal aufgewachsen ist und in der Stadt das Glück nicht wirklich gefunden hat. Seit zehn Jahren kehrt er wöchentlich mit seiner Frau und den beiden Kindern ins Bergdorf zurück, um den verbliebenen Rest von Freiheit hier noch zu geniessen. Dabei trifft er auf die alten Bekannten, bastelt am Haus seiner Familie, sammelt Schnecken und geht verträumt den Spuren seiner Kindheit nach. Der «Bauernlümmel» von damals hat sich in der Stadt immerhn zum gehobenen Angestellten hochgedient, sich aber gleichzeitig in diesem menschenfeindlichen Labrinth entfremdet. Er ist heimatlos in der eigenen Heimat geworden. Immer wieder taucht in seiner Erinnerung eine Figur aus der Jugendzeit auf: der Matlosa, ein umherziehender Strassenverkäufer, der für Alfredo zu einer Art Vaterfigur geworden war. Ihn hatte man dem Buben damals weggenommen, an die Grenze gestellt, denn für Vagabunden und sonstige Flüchtlinge hatte man wenig übrig in diesem Land. In seinem ersten Spielfilm «Matlosa» erzählt der Tessiner Filmemacher Villi Herrmann (San Gottardo) zusammen mit Kameramann Carlo Varini nahtlos ineinander geflochten die Geschichten von Alfredos Jugend und seiner Gegenwart, mit Poesie und Ausdauer die einen, hektischer und kühl die anderen. Über eine gesellschaftspolitische Parabel hinausgehend, wagt er einen Blick in das Innere seiner Figur und entdeckt eine Welt voller Träume. Ein aussergewöhnlicher Heimatfilm über den Verlust von Heimat, die Suche nach den Wurzeln und die Überbrückung des Grabens zwischen Erinnerung und Wirklichkeit. Alfredo wird verkörpert von Omero Antonutti, der so bravourös den Vater in Tavianis «Padre Padrone» gespielt hat.
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La muerte de un burocrata (1966)
Tomás Gutiérrez Alea
Kuba
84′
Paco, ein strebsamer Arbeiter, der eine Maschine erfunden hat, die Büsten des kubanischen Nationaldichters José Martí herstellt, stirbt bei einem Arbeitsunfall und wird mit allen Ehren eines revolutionären Helden begraben. Als seine Witwe die Pension beantragt, muss sie den Arbeitsausweis ihres Mannes vorlegen. Aber dieser wurde Paco ins Grab mitgegeben. Alles, was die Witwe und ihr Neffe Juan zur Wiederbeschaffung des Arbeitsausweises anstellen, gerät aufgrund der bürokratischen Verwaltung zur Groteske. Eine irre Komödie über die schwierige Logik der Bürokratien. - Peter B. Schumann schrieb in seinem Handbuch des Lateinamerikanischen Kinos: «Alea begnügt sich nicht damit, einzelne Phänomene der Lächerlichkeit preiszugeben, sondern stellt das System der verwalteten Welt an den Pranger, überdreht es, bis es sich selbst aufzulösen scheint. Seine Komik ist anarchisch wie die seiner Vorbilder und aggressiv, wenn er am Schluss dem Bürokraten buchstäblich an den Kragen geht und ihn umbringt, den Bürokratismus.»
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La Gomera (2019)
Corneliu Porumboiu
Rumänien
97′
Worte können ganz schön gefährlich sein. Vor allem, wenn man auf Schritt und Tritt überwacht wird wie der korrupte Cop Cristi. Die geheimnisvolle Gilda hat ihn angeheuert und überredet, nach La Gomera zu reisen. Hier lernt er die geheime Pfeifsprache der Inselbewohner. Denn beim geplanten Coup, den Cristi mit einer Gangster-Gruppe durchziehen will, ist eines entscheidend: Alle müssen sich verständigen können, ohne dass die Polizei etwas davon merkt. Ihr Ziel: Den Matratzen-Fabrikanten Zsolt, der Geld für die Mafia gewaschen hat, aus dem Gefängnis in Bukarest zu befreien – weil angeblich nur er weiss, wo 30 Millionen Euro Schwarzgeld versteckt sind… Der vielfach ausgezeichnete Regisseur Corneliu Porumboiu erzählt eine temporeiche Story voller Verstrickungen, in der jeder ein doppeltes Spiel spielt. Dabei versteht er es, das Publikum immer wieder durch unerwartete Wendungen zu überraschen. Sein am Festival von Cannes gefeierter «La Gomera» ruft Erinnerungen an französische Film-Noir-Klassiker wach und wartet mit hinreissenden Zitaten aus der Filmgeschichte auf. Ein fesselnder Neo-Noir-Thriller voller Esprit und Witz.
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Frances Ha (2012)
Noah Baumbach
USA
86′
Es ist ihre Stadt, sie ist 27 und will immer weitertanzen. Sie tanzt fürs Leben gern, auch von Apartment zu Apartment, von Mann zu Mann, durchs Leben. Am liebsten auch beruflich und an der Seite ihrer besten Freundin Sophie. Balancierend zwischen der Sehnsucht nach Freiheit und dem Bedürfnis nach Sicherheit. Dann taucht Benji auf, alles könnte anders werden. Aber soll es das? «Manhattan» meets «Oh Boy»: In pointierten Schwarz-Weiss-Bildern fängt Regisseur Noah Baumbach das Lebensgefühl der überstudierten, aber unterbeschäftigten Generation der Endzwanziger ein. Sein schneller, witziger und immer wieder überraschender Film ist wie das Leben von Frances: ständig im Fluss und voller überraschender Wendungen. Hauptdarstellerin Greta Gerwig («To Rome with Love») spielt so einnehmend wie energiegeladen. «Frances Ha» wurde an den Festivals in Berlin und Toronto vom Publikum bejubelt und von der Kritik gefeiert. Der Film zeigt, dass es in den USA abseits der Wiederholungsgeschichten und Endlosfolgen Hollywoods noch ein Kino gibt, das frisch daherkommt und eigenständig erzählen kann.
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Als die Sonne vom Himmel fiel (2016)
Aya Domenig
Schweiz
78′
Auf den Spuren ihres verstorbenen Grossvaters, der sich unmittelbar nach dem Abwurf der Atombombe als junger Arzt im Rotkreuzspital von Hiroshima um die schwer verwundeten Menschen gekümmert hat, begegnet die Regisseurin einem ehemaligen Arzt und einer Krankenschwester, die Ähnliches erlebt haben wie er. Zeit seines Lebens hat ihr Grossvater nie über seine Erfahrungen gesprochen, doch durch die beeindruckenden Erzählungen und grosse Offenheit ihrer Protagonisten kommt sie ihm näher. Als sich am 11. März 2011 in Fukushima eine neue Atomkatastrophe ereignet, wird ihre Reise in die Vergangenheit von der Gegenwart eingeholt. Ihre Suche nimmt eine neue Wendung, und ihre Protagonisten erscheinen in einem neuen Licht. Sie treten an die Öffentlichkeit und warnen vor der grossen Gefahr der Verstrahlung. Und während man ihnen in Japan in den letzten Jahren nur ungern zugehört hat, stossen sie nach dem Reaktorunfall von Fukushima wieder auf breites öffentliches Interesse. Die Protagonisten von ALS DIE SONNE VOM HIMMEL FIEL treten seit ihrer einschneidenden Erfahrungen im atomar verwüsteten Hiroshima unermüdlich gegen das grosse gesellschaftliche Schweigen an, das bis heute über die wahren gesundheitlichen und sozialen Auswirkungen der Atombombenabwürfe herrscht. Damit sprechen sie einen verdrängten Aspekt der Vergangenheit an, der nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima auf schmerzliche Weise ins Bewusstsein der Japaner dringt.
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Risk (2017)
Laura Poitras
USA
92′
Wie viel von deinem eigenen Leben würdest du riskieren? Das Phänomen Wikileaks aus nächster Nähe. Laura Poitras (Oscar-Gewinnerin für CITIZENFOUR) ist wieder da mit ihrem bis jetzt persönlichsten und intimsten Film. Über sechs Jahre gefilmt, ist RISK eine fesselnde und komplexe Charakterstudie, die auf die hochaktuelle Politik der mehr oder weniger wahren Berichten der Medien und die umstrittenen Konsequenzen trifft. Julian Assange, für eine Dekade in die Ecke getrieben, lässt sich nicht abschrecken, nicht einmal von der legalen Gefahr, die seine Organisation gefährden könnte. Während Poitras diese Story mit beispiellosem Zugang einfängt, findet sie sich gefangen zwischen Motiven und Widersprüchen von Assange und seinen inneren Kreisen. Als sie sich schliesslich von ihren Protagonisten abwenden muss, wird ihr von ihnen gedroht. Ein Film, der ungewohnt konsequent seinen Weg geht, auch wenn das am Schluss sehr unbequem wird. In einer neuen Weltordnung, in der ein einziger Tastenanschlag die Geschichte ändern kann, ist RISK ein Porträt über Macht, Verrat, Wahrheit und Opfer.
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Sorry We Missed You (2019)
Ken Loach
Vereinigtes Königreich
101′
Ricky lebt mit seiner Familie in Newcastle. Seit der Finanzkrise 2008 kämpfen er und seine Frau Abby mit Schulden. Sie bringen die Familie kaum mehr über die Runden mit seinen Gelegenheitsjobs als Handwerker und ihrer Arbeit als Altenpflegerin. Dennoch träumen die beiden von ein bisschen Unabhängigkeit und einem eigenen Heim. Umso mehr lockt Ricky die Chance auf eine bessere Zukunft. Er wird freiberuflicher Kurier eines Paketdienstleisters: Parcels Delivered Fast. Der Name steht für ein Versprechen und so gerät Ricky zunehmend in den Strudel von Zeitdruck, Überarbeitung und noch mehr finanziellen Defiziten. Die familiären Zusammenstösse bleiben nicht aus – und dennoch ist der Zusammenhalt der Familie das Einzige, was jetzt noch zählt. Altmeister Ken Loach ist zurück – und dies mit voller Wucht. Nachdem er mit seinem letzten Film «I, Daniel Blake» in Cannes die Goldene Palme gewonnen hat, zieht er in seinem neusten Werk die Schrauben weiter an. Doch bei aller Kritik am englischen Sozialsystem richtet sich sein Fokus in erster Linie auf die einzelnen Menschen, die kleinen Rädchen im grossen Ganzen. Loach hat seine Figuren gern und deshalb sind seine Filme voller Menschlichkeit.
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Ady Gasy (2014)
Nantenaina Lova
Madagaskar
84′
«Die Chinesen produzieren, die Madagassen reparieren.» Die Menschen in Madagaskar stellen Dinge aus dem Nichts her: Reifen, die zu Schuhen werden, Öllampen, die aus Glühbirnen bestehen. Ein nachhaltiger Lebensstil, der Recycling, Brüderlichkeit und Selbständigkeit fördert und inmitten einer globalen Wirtschaftskrise durchaus Sinn macht. Eine poetische Reise in die Lebenswelten und die Kultur der Bevölkerung Madagaskars.
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The Charmer (2017)
Milad Alami
Dänemark
102′
Esmail, ein junger und charmanter Iraner, lebt in Dänemark, wo er als Möbelpacker arbeitet. Abends jedoch besucht er die noblen Orte in der Stadt, um Frauen zu verführen, in der Hoffnung, heiraten zu können und eine Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Als er Sara kennenlernt, ändert sich alles. Doch dann holt ihn die Vergangenheit ein. Hervorragend gespielt und fesselnd von Anfang bis Ende.
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Mishima - A Life In Four Chapters (1985)
Paul Schrader
Japan
122′
Paul Schraders visuell überwältigendes, collageartiges Portrait des gefeierten japanischen Künstlers, Schriftstellers und (fast) Revolutionärs Yukio Mishima, hevorragend verkörpert durch Ken Ogata, liegt nun in restaurierter Fassung vor. Mit dem gänzlich in Japan gedrehten Film schuf Schrader eine stilisierte Biographie der Figur des kaisertreuen, nationalistischen Künstlers über dessen innere Zerrissenheit und die unmögliche Aufgabe, Harmonie zwischen sich selbst, der Kunst und der Gesellschaft zu finden. Der von George Lucas und Francis Coppola mitproduzierte Film spielt am letzten Tag in Mishimas Leben, bevor dieser das berühmte öffentliche Seppuku (ein traditioneller Selbstmord) beging. In Rückblenden werden Teile aus seinem Leben gezeigt und mit verfilmten Szenen aus seinen literarischen Werken verbunden, sodass ein Gesamteindruck des Werkes und Lebens von Yukio Mishima entsteht. Paul Schrader machte sich in der New Hollywood Ära einen Namen und schrieb unter anderem das Drehbuch zu Taxi Driver.
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Picture of Light (1993)
Peter Mettler
Schweiz
87′
Frisch von den Visions du réel Nyon, wo er zum Atelier eingeladen war. Zu einer einzigartigen Reise ist der Kanada-Schweizer Peter Mettler in diesem Film aufgebrochen: Er führt uns ans nördlichste Ende des amerikanischen Kontinents: ans Licht. Für mich, sagt Mettler, ist das Kino eine Art zu leben und das Leben zu verstehen. Er liebt es, an Grenzen zu gehen; in «Picture of Light» ist es die Grenze des Lichts, die Grenze der Wahrnehmung. Das Polarlicht (Aurora Borealis) entsteht, wenn die Atome der hohen Erdatmosphäre durch besondere Momente der Sonnenstrahlung zum Leuchten angeregt werden und in Polnähe durch die Magnetfelder besonders gelenkt werden. Das Wissenschaftliche als solches interessiert den Filmer weniger, wenngleich er zu seinem Film durch den Metereologen und Künstler Andreas Züst motiviert wurde. Mettler hat die Grenzerfahrung gereizt, das Team musste bei extremster Kälte filmen, denn je kälter, desto klarer das Licht. Peter Mettler sagt im Film einmal: «Wir leben in einer Zeit, in der die Dinge nicht zu existieren scheinen, wenn sie nicht als Bild eingefangen werden.» Die Fahrt zu den Polarlichtern ist die Bewegung auf eine extreme Erscheinunsgform des Lichts zu und damit eine Herausforderung an den Film, der mit dem Licht steht und fällt. Was fürs Leben gilt, gilt auch fürs Kino: Ohne Licht geht gar nichts.
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I, Daniel Blake (2016)
Ken Loach
Vereinigtes Königreich
100′
Der 59-jährige Daniel Blake hat sein Leben lang als Schreiner in Newcastle gearbeitet. Nach einem Herzinfarkt ist er zum ersten Mal auf staatliche Hilfe angewiesen. Während er sich bemüht, die Formalitäten für die Unterstützungs-Beiträge zu bewältigen, trifft er Katie und ihre beiden Kinder. Um nicht in einer Obdachlosen-Unterkunft zu landen, bleibt der alleinerziehenden Mutter nichts anderes übrig, als in eine Wohnung weit weg von ihrer Heimat zu ziehen. Gemeinsam kämpfen Daniel und Katie nun gegen die Fallstricke der Bürokratie… Für seinen berührenden Film «I, Daniel Blake» wurde Ken Loach bereits zum zweiten Mal mit der Goldenen Palme von Cannes ausgezeichnet. Darüber hinaus hat er in Locarno die Herzen der Zuschauer erobert und den Publikumspreis gewonnen. Der britische Regisseur fokussiert auf ein Thema, das nicht nur in seiner Heimat aktuell ist: Die schnörkellos erzählte Geschichte nach dem Drehbuch von Loachs langjährigem Autor Paul Laverty gewährt einen Einblick in den alltäglichen Kampf von Menschen, die schuldlos durch die Maschen des Sozialsystems fallen. «I, Daniel Blake» ist ein brillant besetzter Film – ehrlich und zutiefst bewegend.
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Wer sind wir? (2019)
Edgar Hagen
Schweiz
99′
Helena (19) und Jonas (11) sind beide schwer behindert und permanent auf Unterstützung angewiesen. In ihrem Anderssein und mit der Schwierigkeit, ihre Bedürfnisse zu äussern, stellen sie Eltern und Familie, Schule und Betreuende, aber auch die Gesellschaft auf die Probe. Wie gehen wir damit um, wenn unsere Erwartungen ans Leben nicht erfüllt werden? Wie integrieren wir das Unerwartete in unseren Alltag? Helena und Jonas gelingt es mit Unterstützung aus ihrem Umfeld, die Abwehr, den Widerstand und das Schweigen zu durchbrechen. Beide bewegen sich vom Rand der Gesellschaft in deren Mitte: Helena findet in einem Wohnheim ihr eigenes Leben und erprobt neue Möglichkeiten der Verständigung. Und Jonas lebt als Schüler in einer öffentlichen Grundschule jeden Tag ein Stück Normalität. Der Dokumentarfilm «Wer sind wir?» von Edgar Hagen wirft einen authentisch-sensiblen Blick auf das Leben zweier junger Menschen und ihr Betreuungsumfeld. Er versucht, ihre Sicht der Welt zu ergründen und zeigt, was es braucht, damit Kommunikation gelingen kann. So entsteht ein intimer Einblick, der uns bewusst macht, wie reich ein Leben mit Einschränkungen sein kann. Er führt uns eindrücklich vor Augen, wie die Gesellschaft von Menschen wie Helena und Jonas lernen kann. Und stellt die alles entscheidende Frage: Wer sind wir?
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Öndög (2019)
Quan'an Wang
Mongolei
97′
Ein nackter Frauenkörper mitten im Nirgendwo in einer mongolischen Steppe. Die Polizei lässt den Jüngsten zurück, um aufzupassen. Und auf ihn soll eine coole Hirtin aus der Gegend ein Auge haben. Was als kriminalistische Untersuchung beginnt, erweist sich bald als überraschende, vergnügliche und genüsslich in die Landschaft hineingezauberte Annäherung zweier schüchterner Figuren. Hektik ist das Letzte, was hier angesagt ist.
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Cern und der Sinn der Schönheit (2017)
Valerio Jalongo
Schweiz
75′
CERN und der Sinn für Schönheit enthüllt die Geheimnisse des unterirdischen Labors am CERN und zeigt, wie Schönheit und Harmonie sowohl für Wissenschaftler als auch für Künstler Leitbilder sind. Die riesigen Maschinen des CERNs fangen Bilder mit einer ebenso mysteriösen Energie ein, wie die Werke von Künstlern wie Olafur Eliasson, Michael Hoch, Carla Canetti und vielen anderen. Die Bilder erzählen von Spiritualität der Menschen und der Beziehung zur Natur. Eine Beziehung, die in Angst gelebt wurde, in gemeinsamer Erfahrung, in zerstörerischer Kraft, und die heute überdeutlich zeigt, dass der Mensch die Erwärmung der Erde – seinem einzigen Lebensraum – nicht stoppen kann. Wissenschaftlerinnen des CERN sehen sich konfrontiert mit den grossen Fragen der Philosophen und Mystiker – über das Universum, unsere Herkunft, unser Schicksal. Einige glauben an Gott, einige glauben nur an die Gesetze der Physik und an mathematische Formeln. Aber alle erkennen, dass sie die schwer fassbare Natur von Materie und Kosmos nur mit ihrem sechsten Sinn verstehen können: dem Sinn für Schönheit.
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Foxtrot (2017)
Samuel Maoz
Israel
113′
Eine erschütternde Nachricht erreicht das wohlhabende Ehepaar Michael und Dafna Feldmann in Tel Aviv: Ihr Sohn Jonathan ist als Soldat «im Dienst des Landes gefallen». Dafna bricht zusammen und erhält ungefragt ein starkes Sedativum vom Militärsanitäter. Während sie bewusstlos ist, überfordern Verwandte und Armeeangehörige Michael mit gut gemeinten Ratschlägen. Zunehmend gerät der verzweifelte Vater in einen Sog von Wut und Schmerz. Da tritt plötzlich eine dieser unergründlichen Wendungen ein, die das Leben manchmal für uns bereithält… Regisseur Samuel Maoz («Lebanon», Gewinner des Goldenen Löwen 2009) war selbst Soldat der israelischen Armee und blickt mit seinem zweiten Spielfilm auch auf eigene Erfahrungen zurück. «Foxtrot» wurde bei den israelischen Filmpreisen dreizehn Mal nominiert und acht Mal ausgezeichnet, gewann im Wettbewerb der 74. Filmfestspiele von Venedig den Silbernen Löwen und wurde von Israel ins Rennen um den Oscar geschickt. «Foxtrot» ist ein philosophisches Puzzle in drei Teilen – aufrüttelndes, einnehmendes und bewegendes Kino.
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Midnight Traveler (2019)
Hassan Fazili
Afghanistan
88′
Unterwegs von Afghanistan nach Europa, auf der Flucht vor dem Tod, dokumentierte die Familie des Filmemachers Hassan Fazili drei Jahre mit ihren Handys. Entstanden ist ein Film, der uns aus der Perspektive von Flüchtlingen eine Flucht zusammenfasst. Eine Todesdrohung der Taliban treibt den afghanischen Regisseur Hassan Fazili und seine Frau Fatima Hussaini, ebenfalls Filmemacherin, im Jahr 2015 in die Flucht. Zusammen mit den beiden Töchtern Nargis (11) und Zahra (6) fliehen sie auf der Suche nach Sicherheit aus der Heimat ins ferne Europa. Das Ehepaar und auch die beiden Töchter filmen die mehrjährige Reise mit ihren Mobiltelefonen. Auf der Balkanroute, während langer und ungewisser Aufenthalte in verschiedenen Flüchtlingslagern, gibt es ihnen Kraft, ihre schwierige Situation fortwährend zu dokumentieren. Trotz Widrigkeiten und Rückschlägen verlieren die Eltern nie das Menschsein aus den Augen. Sie nehmen alle Entbehrungen auf sich und hoffen auf eine bessere Zukunft für ihre Töchter, die sich auf der langen Reise allmählich emanzipieren. Der Filmemacher sagt: «Wir hatten Glück. Aber die Umstände waren oft grauenhaft.» Sein Film lässt uns die beschwerliche Reise nachvollziehen.
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Les Misérables (2019)
Ladj Ly
Frankreich
104′
Stéphane ist neu bei einer Polizei-Sondereinheit des Pariser Vororts Montfermeil. Mit Chris und Gwada stehen ihm erfahrene Teamkollegen zur Seite. Schon an Stéphanes erstem Arbeitstag wird klar, dass die drei sehr unterschiedlich auf die Spannungen unter den verschiedenen Gruppen im Ort reagieren. Dann gerät die Situation bei einer Verhaftung ausser Kontrolle – und dabei filmt eine Drohne jede Bewegung der völlig überforderten Polizisten. Regisseur Ladj Ly führt uns ins pulsierende Leben von Montfermeil bei Paris, wo er selbst aufgewachsen ist. Ein Ort, laut, bunt, wild und roh. Hier liess Victor Hugo 1862 seinen Roman «Les Misérables» («Die Elenden») spielen. Hier muss man, um zu bestehen, die Regeln der Strasse kennen. Ladj Ly kennt sie, das spürt man vom ersten Bild seines Spielfilms an. Am Festival in Cannes wurde er mit dem Jury-Preis ausgezeichnet, Frankreich schickt ihn ins Rennen um die Oscars 2020. «Les Misérables» ist einer der stärksten französischen Filme seit dem Kult gewordenen «La Haine»: Ein Hochspannungs-Thriller, der vor Dringlichkeit vibriert - authentisch, eindringlich, explosiv.
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La chambre bleue (2014)
Mathieu Amalric
Frankreich
75′
Ein Mann und eine Frau lieben sich heimlich in einem Zimmer. Sie begehren einander, wollen einander, beissen einander mitunter. Süsse flüchtige Momente in der Abenddämmerung. Mindestens ist es das, wofür der Mann sie hält. Der Schauspieler und Regisseur Mathieu Amalric adaptiert für seinen fünften Spielfilm den aufregenden Kriminalroman LA CHAMBRE BLEUE von Georges Simenon. Spielt die Geschichte von Simenon in den 60er Jahren, hat Amalric seine Fassung davon ganz und gar im Heute angesiedelt.
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Loveless (2017)
Andrey Zvyagintsev
Russland
122′
Boris und Zhenya stecken mitten in der Scheidung und streiten fast ununterbrochen. An das gemeinsame Apartment sind sie bloss noch durch das Verkaufsinteresse gebunden und planen schon ihre nahe Zukunft: Boris mit seiner schwangeren Freundin und Zhenya mit einem neuen Mann an ihrer Seite. Boris und Zhenyas gemeinsamer Sohn Aliocha geht in dem Rosenkrieg nahezu vergessen. Bis zu dem Tag, an dem er verschwindet…
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Adam (2019)
Maryam Touzani
Marokko
101′
In den schmalen Gassen der Altstadt von Casablanca betreibt Abla eine kleine, weitum beliebte Delikatessen-Bäckerei. Ihre Tage sind mit der Herstellung und dem Verkauf der Backwaren ausgefüllt, zudem hält sie ihre achtjährige Tochter Warda auf Trab. Als es eines Nachmittags an der Türe klopft, ahnt Abla nicht, dass sich ihr Leben bald für immer verändern wird. Draussen steht Samia, eine hochschwangere junge Frau, die nach einem Platz für die Nacht fragt und ihre Hilfe in Haushalt und Bäckerei anbietet. Die verwitwete Abla ist nicht interessiert. Doch die kleine Warda schliesst Samia sofort ins Herz... Regisseurin Maryam Touzani erzählt eine universelle Geschichte über die Freundschaft zwischen zwei ganz unterschiedlichen Frauen, über weibliche Solidarität, Mutterschaft und die sinnliche Kunst des Backens. Ihr wunderschön fotografierter Spielfilm wird vom starken Spiel der beiden Hauptdarstellerinnen Lubna Azabal und Nisrin Erradi getragen. Mit «Adam», uraufgeführt am renommierten Festival von Cannes, schickt Marokko erstmals einen Film einer Frau ins Rennen um die Oscars 2020. Eine bezaubernde Kino-Perle, tiefgründig und leicht zugleich.
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The Invisible Life of Eurídice Gusmão (2019)
Karim Aïnouz
Brasilien
139′
Rio de Janeiro, 1951. Eurídice und Guida sind zwei unzertrennliche Schwestern, die bei ihren Eltern leben und eigene Träume verfolgen: Eurídice möchte Pianistin werden, Guida sucht die grosse Liebe. Als Guida schwanger heimkehrt, bricht ihr Vater den Kontakt zwischen den beiden Töchtern ab. Karim Aïnouz schafft ein mehrschichtiges tropisches Melodram um zwei Frauen, deren Unabhängigkeit des Geistes unvermindert lebt, auch wenn ihre Träume vom patriarchalen Umfeld zerschlagen werden. Brasiliens Oscar-Einreichung 2020 bietet ganz grosses Gefühlskino.
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La paranza dei bambini (2019)
Claudio Giovannesi
Italien
111′
Sechs Jungs kurven auf ihren Motorrollern durch die Gassen ihres Viertels Sanità in Neapel. Nicola, Briatò, Lollipop und ihre Freunde sind furchtlose Draufgänger. Sie wollen Geld machen wie ihre Vorbilder, Designer-Shirts und teure Sneakers tragen. Und wenn sie dann mal grosse Mafiosi sind, soll in ihrem Quartier niemand mehr Schutzgeld zahlen müssen. Die Jungs zögern nicht, Waffen einzusetzen, um die Kontrolle zu übernehmen. Nicola, ihr smarter 15-jähriger Anführer, kennt die Regeln: Um seine Gang schnell ganz nach oben zu bringen, fordert er einen der alten Mafia-Bosse heraus. Doch wegen seiner Freundin gerät Nicola zwischen die Fronten – und muss eine Entscheidung treffen... «La paranza dei bambini» ist die Verfilmung des von wahren Begebenheiten inspirierten Romans «Der Clan der Kinder» von Roberto Saviano. Der mit «Gomorrha» international bekannt gewordene neapolitanische Autor und Mafia-Experte hat auch am Drehbuch, das am Filmfestival Berlin ausgezeichnet wurde, mitgeschrieben. Gradlinig erzählt «La paranza dei bambini» von einer Welt, in der es allein um Geld, Macht und ums Überleben geht. Der Film über eine Jugend zwischen Skrupellosigkeit, Konsumgier und Menschlichkeit überzeugt nicht zuletzt durch charismatische, in Neapel entdeckte Laiendarsteller. Starkes, authentisches Kino, das einen nicht mehr loslässt.
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Les hirondelles de Kaboul (2019)
Zabou Breitman
Afghanistan
81′
Sommer 1998 in Kabul. Zunaira ist jung und voller Lebenshunger. Diesen zu stillen ist alles andere als einfach: Die Kinos und Theater in ihrer von den Taliban besetzten Heimatstadt sind geschlossen, Musik ist aus der Öffentlichkeit verbannt, die Universität liegt in Trümmern. Also verbringt Zunaira viel Zeit zu Hause, wo sie auch ihren Freund Mohsen trifft. Die zwei lieben sich von ganzem Herzen – doch dann verändert ein dramatischer Zufall alles… Eindringliche Bilder, eine bewegende Geschichte, stimmige Figuren: «Les Hirondelles de Kaboul» hat das Publikum bereits an der Uraufführung am Festival de Cannes 2019 verzaubert. Der Animationsfilm basiert auf Yasmina Khadras Roman «Die Schwalben von Kabul», den die Regisseurin Zabou Breitman und die Illustratorin Eléa Gobbé-Mévellec mit Bravour für die Leinwand adaptiert haben. Die 1998 angesiedelte Geschichte erzählt von Unterdrückung, vom Kampf um ein würdevolles Leben, von der Kraft der Frauen, und ist damit auch heute von ungeminderter Aktualität. Ein starker Film, fesselnd und intensiv.
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Cirque de Pic (2020)
Thomas Ott
Schweiz
84′
Unterwegs zum Clown: Mit Elefanten im Zug durch die Nacht reisen... Ein Huhn vor dem Würgegriff eines Kochs retten... Seifenblasen in die unsteten Winde eines voll besetzten Zirkuszelts zaubern - sie ist legendär, die Seifenblasennummer von Clown Pic. Zusammen mit weiteren Auftritten ist sie in «Cirque de Pic» zu geniessen. Sie bildet das Herzstück des liebevollen Porträtfilms, den Thomas Ott zu einem der aussergewöhnlichsten und beliebtesten Clowns seiner Generation gestaltet hat. Emil Steinberger erzählt, wie er von Anfang an von Pic begeistert war und den St.Galler Clown dem Roncalli-Direktor empfahl. Der Kabarettist meint: «Einen Fauteuil nehmen, sich hinsetzen und den Pic-Film angucken. Eine herrliche Geschichte eines Clowns geniessen, eines Clowns, der eine Ruhe ausstrahlt, der uns mit einmaligen Geschichten verwöhnt, ob es Geschichten aus dem Leben oder Geschichten auf der Bühne sind - man verfolgt alles mit einem glücklichen Gefühl, stellt auch fest, dass Pic ein guter Schauspieler ist, schön sprechen kann und einen einmalig guten Gesichtsausdruck hat, ein Ausdruck der einen immer berührt. Thomas Ott hat gezeigt, dass er ein sehr sensibler Filmemacher ist, und uns wieder mal mit Bildern serviert, die uns beruhigen und zum Geniesser machen.»
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Der Bär in mir (2019)
Roman Droux
Schweiz
92′
Am äussersten Ende Alaskas erfüllt sich Filmemacher Roman Droux einen Traum und reist zusammen mit Bärenforscher David Bittner ins Land der Grizzlybären. Dort, wo keine Spur von menschlicher Zivilisation zu finden ist, machen sich die beiden Abenteurer auf ins Reich der Bären. Umgeben von kristallklaren Wildbächen erleben sie die Fürsorglichkeit einer Bärenmutter und eindrückliche Kämpfe riesiger Bärenmännchen. Roman Droux bringt Bilder von atemberaubender Schönheit auf die grosse Leinwand. Ein lebendiger Naturfilm für die ganze Familie.
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Camille (2019)
Boris Lojkine
Zentralafrikanische Republik
92′
Die junge Fotojournalistin Camille Lepage reist voller Idealismus nach Zentralafrika, um in Bildern über den Bürgerkrieg zu berichten. Was sie dort zu sehen bekommt, verändert ihr Leben. Würdevoll erzählt Boris Lojkine die wahre Geschichte einer jungen Frau, die mit seltener Intensität lebt, die Welt wahrnimmt und verzweifelt die Konflikte und Dramen von Schwarzafrika ins Bewusstsein zu rücken versucht, welche der Westen nur zu gerne ausblendet.
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Where We Belong (2019)
Jacqueline Zünd
Schweiz
78′
Jacqueline Zünd betrachtet ein verbreitetes Moment in unserer Gesellschaft. Eltern trennen sich, und aus einer vermeintlich als Einheit konzipierten Gemeinschaft entstehen zwei Welten. Für die Eltern mag das eine gewachsene Entscheidung sein. Aber wie gehen Kinder damit um, dass sie plötzlich mit getrennten Eltern leben sollen? Zünd gibt ihnen Raum für das, was oft unausgesprochen bleibt. Aufrichtig und mit beeindruckender Klarheit schildern die Kinder ihre Gedanken, analysieren nicht nur ihre eigenen Gefühle, sondern auch die ihrer Eltern. «Where We Belong» zeigt, wie zerbrechlich Kinder sind – aber auch wie mutig, intelligent und erfrischend humorvoll sie sich dem Leben stellen. Die Filmemacherin verwebt Interviews mit poetischen Alltags-Bildern: erhellend, ergreifend und sinnlich. Auf die Frage, was sie zur Perspektive der Kinder geführt habe, antwortet Jacqueline Zünd: «Das Gespräch über Trennungen und deren Folgen wird für gewöhnlich von Erwachsenen geführt. Sie treffen die Entscheidungen, sie beraten darüber, analysieren. Mich hat die Perspektive der Kinder interessiert. Mir war wichtig, sie nicht als passive Opfer zu zeigen, sondern ihre eigene Wahrnehmung zu verstehen: Was ist ihnen wichtig, was tut ihnen weh, was gelingt ihnen mühelos, und was scheint unüberwindbar? Ich wollte ihnen die Fragen stellen, die man als Eltern meidet. Viel leicht aus Angst vor der Antwort, vielleicht weil man die Kinder vor der Realität schützen will.»
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Baghdad in My Shadow (2019)
Samir Jamal Aldin
Schweiz
104′
London, kurz vor Weihnachten: Die willensstarke Architektin Amal – vor ihrem Ex‐Mann auf der Flucht – arbeitet im Café Abu Nawas, einem beliebten Treffpunkt für Exil‐Irakis, das einem kurdischen Aktivisten gehört. Ihre Freunde, der Dichter Taufiq und der IT‐Spezialist Muhanad, kommen fast täglich vorbei. Taufiq kümmert sich seit dem Tod seines Bruders um seinen Neffen Naseer, muss aber machtlos dabei zusehen, wie sich dieser unter dem Einfluss des radikal‐islamistischen Predigers Scheich Yasin zunehmend verändert und sich gegen ihn als Atheisten aufzulehnen beginnt. Muhanad wiederum verliess Bagdad erst vor Kurzem, um der Bedrohung zu entkommen, der Homosexuelle dort ausgesetzt sind. Doch selbst hier und vor seinen Freunden traut er sich nicht, offen zu seinem Liebhaber zu stehen. Die kleine Gemeinschaft gerät in Gefahr, als Amals Ex‐Mann in London auftaucht und zugleich Scheich Yasin Naseer dazu verführt, gegen die «Gottlosen» im Café Abu Nawas vorzugehen. Nach seinem letzten Erfolg, dem Dokumentarfilm «Iraqi Odyssey», kehrt Samir zurück mit einem Drama, das unter die Haut geht. Er zeigt, wie sich die politische, moralische und kulturelle Vergangenheit wie ein Schatten an die Protagonisten heftet, auch ausserhalb des Heimatlandes. Dabei rüttelt Samir an drei zentralen Tabus der arabischen Gesellschaft – Gottlosigkeit, Frauenbefreiung, Homosexualität – und eröffnet eine interkulturelle Auseinandersetzung. Mit den Schauplätzen London und Bagdad war «Baghdad in my Shadow» die erste internationale Spielfilmproduktion, die seit dem Abzug der Amerikaner in der irakischen Hauptstadt gedreht wurde.
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Liyana (2019)
Aaron & Amanda Kopp
Swasiland
76′
Liyana ist die Geschichte von fünf Waisenkindern aus Swaziland. Zweli, Sibusiso, Phumlani, Mkhuleko und Nomcebo haben viel durchgemacht in ihrem noch jungen Leben. Jetzt erfinden sie zusammen mit ihrer Betreuerin die Geschichte eines Mädchens namens Liyana, das in animierten Zeichnungen aus dem Realfilm heraus zu Leben erweckt wird und in das sie viel projizieren können. Das Dokument wird über die Animation in die Fantasie erweitert.
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Grâce à dieu (2019)
François Ozon
Frankreich
138′
Sie sind mutig, klug und kämpfen mit Energie und Fantasie für ihr Anliegen. Der beruflich erfolgreiche Familienvater Alexandre ist einer von ihnen. Per Zufall hat er entdeckt, dass der Priester, der ihn einst missbraucht hatte, nach wie vor im Amt ist. Doch was Alexandre auch unternimmt, um die Kirche zu veranlassen, den fehlbaren Priester seiner Ämter zu entheben: Er erreicht nichts. Erst als sich immer mehr andere Betroffene mit Alexandre zusammentun, sie das Tabu des Schweigens brechen und ihre Aktionen gemeinsam planen, beginnt sich das Blatt zu wenden… Eindringliche Melodramen wie «Frantz», spritzige Komödien wie «Potiche», spannende Krimis wie «Dans la maison»: Mit Leichtigkeit wechselt François Ozon die Genres und versteht es dabei immer wieder, zu überraschen. Jetzt greift der französische Regisseur erstmals eine aktuelle, wahre Begebenheit auf: Den Fall des Priesters Preynat, der die Justiz und die Öffentlichkeit nicht nur Frankreich seit einiger Zeit beschäftigt. Dabei fokussiert Ozon, der in seinem Film keineswegs die Kirche als Ganzes in Frage stellt, auf die Situation der Betroffenen. «Grâce à Dieu» ist aufrührendes, facettenreiches und herausragend gespieltes Kino, das zeigt, wie man gemeinsam mit Mut und Kraft auch festgefahrene Strukturen bewegen kann.
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You Will Die At 20 (2019)
Amjad Abu Alala
Sudan
102′
In einem Dorf zwischen Blauem und Weissem Nil verheisst der religiöse Führer der Mutter eines Neugeborenen, dass ihr Sohn mit 20 sterben werde. Der Junge wächst in der Welt frommer Schicksalsergebenheit auf, die ihn an seinen frühen Tod glauben lässt und ihm Erfahrungen, was Leben heisst und heissen kann, verunmöglicht. Mit grossem Respekt vor der Tradition seiner Landsleute zeichnet Regisseur Amjad Abu Alala in seinem Spielfilmerstling nach, wie religiöser Wahn einem Menschen die Lebenskraft raubt.
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La cordillera de los sueños (2019)
Patricio Guzmán
Chile
85′
Nachdem Patricio Guzmán für «Nostalgia de la luz» in die Atacamawüste im Norden Chiles gereist war und für «El botón de nácar» nach Patagonien in den tiefsten Süden, befasst er sich im letzten Teil der Trilogie zur Heimat mit der zentralen Andenkette und dem Gedächtnis der bewegten Bilder. Persönlich sind alle seine Filme, aber in mancherlei Hinsicht ist dieser der intimste, der den Künstler bis zurück in die Ruinen des Hauses seiner Kindheit führt.
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The Prince of Nothingwood (2016)
Sonia Kronlund
Frankreich
86′
Die Regisseurin Sonia Kronlund begleitet in ihrem Film Nothingwood den afghanischen Regisseur, Schauspieler und Drehbuchautor Salim Shaheen. In seinem Heimatland ist er eine bekannte Grösse in der Filmszene, im Ausland hingegen kaum bekannt. Etwa hundert Kilometer von Kabul entfernt findet sich Salim Shaheen hier ein, um einige seiner 110 Filme zu zeigen und dabei den 111. zu drehen.
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Markus Raetz (2007)
Iwan Schumacher
Schweiz
75′
Die Kunst von Markus Raetz wirkt federleicht und zärtlich beschwingt. Man schaut und staunt und ist verzückt, fragt sich, was einem die Augen mit seiner Hilfe vorzaubern. Iwan Schumacher hält das in seinem Porträt so bewegt fest, dass einem das Schauen und Staunen nie vergehen möchten und man erkennt: Wahrnehmung ist das halbe Leben. Danke, Markus Raetz. Am 14. April 2020 ist der Maler, Bildhauer und Fotograf 78-jährig gestorben. Im internationalen Kunstbetrieb war der Schweizer eine etablierte Grösse. Für den Film von Iwan Schumacher hatte der Berner Künstler erstmals einem Filmteam (Kamera: Pio Corradi) Einblick in sein 40-jähriges Schaffen gewährt. Markus Raetz hat den siebten Sinn für Wahrnehmungen der aussergewöhnlichen Art. Seine Werke verblüffen wie Kunststücke eines Zauberers. Sie hinterfragen unsere Sehgewohnheiten und zeigen uns die Dinge von einer ganz anderen Seite. Bei allem lohnt es sich, mehrmals und genau zu schauen. Bei seinen Überraschungsattacken auf die Sehorgane des Publikums bedient sich der «wohl Klarsichtigste aller Schweizer Künstler» unterschiedlichster Techniken, Materialien und Medien. - Bei filmingo gibt's das verspielt schöne filmische Porträt in der vollen Kinoversion.
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Le Miracle du Saint Inconnu (2019)
Alaa Eddine Aljem
Marokko
100′
Amine rennt mit einer Tasche voller Geld durch die Wüste. Kurz nachdem er seine Beute vergraben hat, wird er verhaftet. Zehn Jahre später kehrt er zurück und erkennt den Ort kaum noch. Ein Mausoleum wurde über dem «Grab» errichtet, Pilgerscharen strömen herbei, um den «Unbekannten Heiligen» zu würdigen. Wie bloss kommt Amine wieder zu seinem Geld? Die Komödie aus dem Maghreb ist mit wüstentrockenem Humor erzählt. Weniger ist im Kino häufig mehr. In der Reduktion kann sich ein eigener Humor entfalten, trocken, wie nebenbei, gleichsam aus dem Innern einer Szene heraus. Der Finne Aki Kaurismäki ist darin ein Meister, der Palästinenser Elia Suleiman ein Wesensverwandter. Und zu den beiden Altmeistern gesellt sich nun der junge Marokkaner Alaa Eddine Aljem, dessen Figuren einfach da sind und mit ihrer schieren Anwesenheit überraschen. Gauner Amine kehrt nach Jahren im Knast zurück in die Wüste, um die damals versteckte Beute zu holen. Er staunt nicht schlecht, als er dort ein Dorf vorfindet und Pilgernde sowie Figuren, bei denen man meinen könnte, dass sie sich aus einem Cartoon von Tex Avery in die Wirklichkeit abgesetzt haben: ein Friseur, der auch als Zahnarzt tätig ist, ein höchst eigenartiges Arzt-und-Gehilfe-Paar, ganz zu schweigen vom Mausoleumswächter und seinem goldzahnigen Hund. Ihr Handeln wirkt burlesk; es ist zutiefst menschlich. Sogar Amine entwickelt Gefühle, bis sich mit Brahim und Sohn ein tragisches Duo einmischt. Der Vater kultiviert trockenes Land unter gleissender Sonne, in der Überzeugung, dass der Regen zurückkehren wird. Der Sohn möchte das undankbare Land aufgeben. Der einzige Donner, den wir hören, kommt vom Dynamit, mit dem eine Strasse freigesprengt wird. Genaugenommen behandelt Alaa Eddine Aljem seine relevanten Fragen in einem wortwörtlichen Sinn und setzt sie bildlich um. Wie eine Metapher unserer Zeit wirkt das Mausoleum, das auf Geld gebaut wurde, welches seinerseits Diebesgut ist. Da gibt es viel zu lachen, gleichzeitig ist man vom Schicksal der Menschen berührt. Das Absurde und die Burleske stehen im Dienst von Emotion, Humor und Reflexion. Wie soll man das nennen? Vielleicht einfach eine Think Good Komödie. Viel Vergnügen!
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No (2012)
Pablo Larraín
Chile
118′
René Saavedra (Gael García Bernal) ist ein begnadeter Werbefachmann. Wer im Chile Ende der Achtziger Jahre ein Produkt zu verkaufen hat, lässt die Kampagne von ihm gestalten. Frisch aus dem amerikanischen Exil zurückgekehrt, kennt er die neusten Trends der Werbewirtschaft und setzt erfolgreich auf die Wirkung von Fernsehbildern, mit deren Hilfe er jede Ware erfolgreich vermarkten kann. Obwohl politisch selber nicht aktiv, bewegt er sich in dem von Augusto Pinochet autoritär geführten Land im Umfeld des Regimes. Dennoch gelingt es 1988 der Opposition, ihn als Leiter der Werbekampagne gegen ein Referendum zu gewinnen, in der der Diktator sich als Präsident bestätigen lassen will. Niemand glaubt an einen Sieg der Opposition, ausser Saavedra, der mit einer frechen, knallig-bunten Fernsehkampagne das Ruder herumzureissen versucht... «No» erzählt in Form einer wunderbaren Satire, dass eine gute PR-Kampagne viel wirkungsvoller als jeder sachliche politische Diskurs sein kann. Schliesslich ist Politik auch nur eine Ware, die es zu verkaufen gilt.
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Portrait de la jeune fille en feu (2019)
Céline Sciamma
Frankreich
121′
Was für ein subtiler Blick zurück in eine andere Epoche. Bretagne, man schreibt das Jahr 1770. Die Malerin Marianne wird beauftragt, die adelige Braut Héloïse zu porträtieren. Diese verwehrt sich jedoch dem Erstellen eines Hochzeitsporträts und damit indirekt der Hochzeit selbst. So muss Marianne einen Weg finden, die rebellische Héloïse im Geheimen zu malen. Nach «Tomboy» und «Bande de filles» hat Céline Sciamma eine malerische Liebesgeschichte geschaffen. Die Regisseurin und Drehbuchautorin, die unter anderem auch am erfolgreichen Animationsfilm «Ma vie de Courgette» mitgewirkt hatte, erhielt in Cannes 2019 für das stimmige «Portrait de la jeune fille en feu» den Preis für das beste Drehbuch. Viel Lob bekamen auch die beiden Hauptdarstellerinnen Adèle Haenel und Noémie Merlant, die zum malerischen Bild aus dem 18. Jahrhundert beitragen. Wer den Film verpasst hat, sollte diese subtile doppelte Betrachtung der Betrachteten nachholen. Und wer ihn gesehen hat: Wieder schauen.
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Photograph (2018)
Ritesh Batra
Indien
108′
Rafi fotografiert in der indischen Stadt Mumbai sorglose Touristen, schüchterne Pärchen, glückliche Familien und versucht, ihnen seine Bilder zu verkaufen. Miloni ist eine wohlhabende Vorzeigestudentin und kommt damit aus einem ganz anderen Umfeld als der bescheiden lebende Rafi. Während seine Grossmutter ihn drängt, endlich eine Frau zu finden, hoffen Milonis Eltern, dass sie bald reich heiratet. Als sich die Wege von Miloni und Rafi per Zufall kreuzen, entwickelt sich eine zarte, aber eigentlich unmögliche Liebesgeschichte. Doch die beiden beginnen, jeweils die Welt des anderen kennenzulernen und bekommen eine neue Sicht auf ihr eigenes Leben… «Photograph» ist der neue Film von Regisseur Ritesh Batra, der mit «Lunchbox» weltweit die Herzen eroberte. Jetzt kehrt er zurück zu seinen Wurzeln und entführt das Kino-Publikum erneut mit einer charmanten Liebesgeschichte in seine Heimatstadt Mumbai. In ruhigen, stimmigen Bildern erzählt Ritesh Batra beinahe beiläufig vom Graben zwischen den sozialen Schichten und schafft ein sensibles Porträt des Alltags in der Megacity zwischen Tradition und Fortschritt. Ein präzis beobachteter, warmherziger und beglückender Spielfilm.
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So Long, My Son (2019)
Xiaoshuai Wang
China
185′
Yaojun und Liyun sind glücklich bis zum Tag, da ihr einziger Sohn beim Spielen ertrinkt. Sie verlassen die Heimat und tauchen in der Anonymität der Stadt unter. Adoptivsohn Liu Xing bringt nicht den erhofften Trost. Immer wieder werden die Eheleute von ihren Erinnerungen eingeholt und kehren schliesslich an den Ort der verlorenen Hoffnungen zurück. Ein grossartiges Fresko, das uns das China der letzten Jahrzehnte vor Augen führt.
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Urs Fischer (2010)
Iwan Schumacher
Schweiz
102′
Urs Fischer ist ein Senkrechtstarter. Der 36-jährige Schweizer Künstler mit Wohnsitz in New York feiert mit seinen Zeichnungen, Objekten und Installationen seit Jahren internationale Erfolge. Fischer erhält hochkarätige internationale Ausstellungsmöglichkeiten und verfügt über beachtliche Produktionsbudgets, die es ihm auch erlauben, haushohe Skulpturen anzufertigen. Der Film zeigt ihn als Künstler, der seine Schaffenskraft aus einem Spannungsfeld intensiver Gegensätze und Widersprüche bezieht. Fischer pendelt zwischen Lebensfreude und Schaffenswut, Kunsttraditionen und Popkultur, Spontaneität und Hightech hin und her. In seinen zwei- und dreidimensionalen Arbeiten findet er immer wieder die Synthese zwischen diesen scheinbaren Gegensätzen. Im Zentrum des Films steht als vorläufiger Höhepunkt seiner Karriere die Vorbereitung bis hin zur Vernissage seiner ersten Einzelausstellung in einem Museum in den USA: im New Museum in New York City im Oktober 2009. Visuell netzartig verflochten zeigt «Urs Fischer» die wichtigsten Produktionen und Ausstellungen der letzten sechs Jahre, mit fesselnden Bildern von Schauplätzen wie Venedig, London, Sydney, Zürich und Shanghai. Die Zuschauer tauchen ein in den komplexen schöpferischen Prozess hinter einer Ausstellung, und sie erleben, unter welchem Druck ein international tätiger Künstler arbeitet. Faszinierend auch zu sehen, was es ganz konkret bedeutet, als Künstler in einer globalisierten Welt seine Werke zu schaffen. Und Teil eines Kunstmarktes zu sein, in dem Millionensummen auf dem Spiel stehen.
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On Body and Soul (2017)
Ildiko Enyedi
Ungarn
116′
Endre hat längst mit der Liebe abgeschlossen und sich in ein Leben zwischen Arbeitsplatz, Fast-Food-Restaurant und Fernseh-Sofa zurückgezogen. Seine neue Arbeitskollegin Maria merkt sich jeden Satz, jedes Ereignis und sortiert alles nach Datum – Menschen und Berührungen passen nicht in ihre geordnete Welt. Durch einen Zufall finden Endre und Maria heraus, dass sie Nacht für Nacht beide denselben Traum haben. Aufgewühlt und erstaunt über diese rätselhafte Verbindung suchen sie auch tagsüber zaghaft die Nähe zueinander… Die ungarische Regisseurin Ildikó Enyedi erzählt die aussergewöhnliche Liebesgeschichte in wunderbar komponierten Bildern und mit leisem, feinsinnig-lakonischem Humor. Alexandra Borbély und Géza Morcsányi in den Hauptrollen beeindrucken mit ihrem zarten und zugleich eindringlichen Spiel. «On Body and Soul» hat an der Berlinale den Goldenen Bären gewonnen und avancierte zum Publikumsliebling des Festivals: ein magisches Kino-Highlight, intensiv und voller Sinnlichkeit.
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Die Bösen schlafen gut - The Bad Sleep Well (1960)
Akira Kurosawa
Japan
151′
Die Hochzeit des Sekretärs Nishi (Toshiro Mifune) mit Yoshiko, der Tochter seines Chefs, steht unter keinem guten Stern: Reporter belagern die Gesellschaft wegen eines Korruptionsskandals, Polizisten verhaften den Zeremonienmeister und obendrein taucht aus dem Nichts auch noch eine mysteriöse zweite Hochzeitstorte in Form eines Gebäudes auf, aus dem sich vor einigen Jahren ein Mitarbeiter der Firma in den Selbstmord gestürzt hatte.
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Nul homme n'est une île (2017)
Dominique Marchais
Frankreich
96′
«Kein Mensch ist eine eigene Insel, sondern ein Teil des Ganzen» schrieb der englische Poet John Donne und inspirierte den Filmemacher Dominique Marchais zu dieser dokumentarischen Reise, die in Sizilien mit der Kooperative Galline Felici beginnt und ihn über Frankreich ins Lugnez und in den Bregenzer Wald im Vorarlberg führt. Er betrachtet Gegenwärtiges und zeigt mögliche Zukunftsperspektiven anhand von Beispielen diesseits und jenseits der Alpen. Das Lokale als Perspektive und letzter Ort für Utopien. Im bündnerischen Vrin etwa besuchen wir den regional wirkenden Architekten Gion Caminada, im Bregenzer Wald betrachten wir Projekte, die von der Gemeinschaft ermöglicht und getragen wurden und lauschen mit Gewinn Beteiligten zu: «Ab und zu ist es ganz gut, wenn die Sachen etwas schlafen, wenn nicht zuviel passiert.» Es geht um das, was hier ist, um den Raum dazwischen auch und die Lebenskunst, aus dem Ort das zu machen, was er in sich birgt. «Gesunde Grösse, würde auch der Welt gut tun», dazu gilt es, Sehnsucht zu wecken nach einer erstrebenswerten Zukunft. Ein Film, der weit weg beginnt, um nahe zu münden.
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The Third Murder (2017)
Hirokazu KORE-EDA
Japan
125′
Shigemori ist ein renommierter Anwalt, der den wegen Mordes angeklagten Misumi vor Gericht verteidigen soll, der schon einmal vor 30 Jahren wegen eines Tötungsdeliktes vor Gericht stand. Da Misumi die neue Tat bereits gestanden hat, scheint alles klar zu sein. Doch dann beginnt Shigemori an der Schuld seines Mandanten zu zweifeln… Dieser Film des international gefeierten Regisseurs Kore-eda zeigt eine bewegende Geschichte eines Mannes, der sich um Wahrheit bemüht, während er seinen eigenen Glauben an das Gesetz in Frage stellt.
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La pelicula del rey (1986)
Carlos Sorin
Argentinien
103′
Bekannt sind von Carlos Sorín Filme wie «Bombon el perro» oder «Historias minimas». Zu wenig bekannt ist sein 1987 in Venedig ausgezeichneter Erstling «La pelicula del rey», der nun in restaurierter Fassung vorliegt. Um 1860 brach der Franzose Orélie Antoine, beeindruckt von Reiseberichten jener Zeit, in den Süden Argentiniens auf und liess ich dort zum König von Araucanien und Patagonien proklamieren. Die argentinische Regieurung verwies ihn des Landes. Mehr als 100 Jahre später machte sich Carlos Sorín das absurde Unternehmen von Antoine zur Geschichte eines Regisseurs, der darüber einen Film drehen möchte und seinerseits an gewissen Widrigkeiten der Verhältnisse scheitert. Aus dem Film über einen Abenteurer wird das Abenteuer eines Films. Mit der Hartnäckigkeit, mit der der Franzose sein Königreich zu errichten versuchte, mit demselben Wahn, verfolgt auch der Filmemacher sein Ziel. Ja er übernimmt am Ende sogar die Rolle Ades Orélie Antoine. Ein Film im Film und eine Parabel über das Filmemachen in Argentinien zur Zeit vor der argentischen neuen Welle. Scheitern war damals wahrscheinlicher als Erfolg. Für sein doppelbödiges Spiel hart an der eigenen Wirklichkeit hat der Argentinier expressive Bilder gestaltet, die bis ins Surreale hineinreichen. Es sollte Jahre dauern, bis er selber wieder den Mut fand, einen Kinofilm zu drehen. Und dank «Historias minimas» war ihm wenigstens endlich auch der Kinoerfolg gegönnt.
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Ash is purest white (2018)
Zhangke Jia
China
136′
Die so selbstbewusste wie unabhängige Qiao ist mit Bin zusammen, einem einflussreichen Gangster in einer nordchinesischen Stadt. Ihre Liebe zu ihm ist bedingungslos, gleichzeitig geniesst sie den Respekt und die Vorteile, die ihr als Frau eines Bandenführers zuteilwerden. Eines Tages wird Bin von einer Gang angegriffen. Im letzten Moment greift Qiao zur Waffe und rettet ihm das Leben. Sie nimmt die Schuld für die Schiesserei auf sich und muss fünf Jahre ins Gefängnis. Nach ihrer Entlassung will sie Bin wiedersehen – doch er ist verschwunden und das Land, das Qiao auf der Suche nach ihm durchquert, ist kaum mehr wiederzuerkennen… Jia Zhang-Ke ist einer der wichtigsten Regisseure des chinesischen Gegenwartskinos und hat zahllose internationale Preise gewonnen. Zuletzt hat er das Kinopublikum mit «A Touch of Sin» und «Mountains May Depart» begeistert. Im Spielfilm «Ash Is Purest White» erzählt er vor dem Hintergrund des rasanten gesellschaftlichen Wandels in seiner Heimat eine bittersüsse, starke Liebesgeschichte, die sich von 2001 bis in die Gegenwart spannt. Ein schillerndes, kraftvolles und grossartig gespieltes Meisterwerk.
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Fair Traders (2018)
Nino Jacusso
Schweiz
90′
Es muss doch einen anderen Weg geben! Dieser Gedanke war Ausgangspunkt für eine radikale Neuorientierung von zwei Unternehmerinnen und einem Unternehmer: Sina Trinkwalder, früher Besitzerin einer Marketing-Agentur, fertigt heute Zero-Waste-Kleider mit Angestellten, die auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hätten. Der Textilingenieur und ehemalige Garnhändler Patrick Hohmann hat in Indien und Tansania zwei Grossprojekte für die Herstellung von Biobaumwolle aufgebaut. Und die aus dem pädagogischen Bereich kommende Claudia Zimmermann betreibt jetzt mit ihrem Partner einen Biohof mit angeschlossenem Dorfladen und engagiert sich gegen Food Waste. Faire Arbeitsbedingungen und biologische Herstellung mit dem Kostendruck der freien Marktwirtschaft zu vereinbaren ist für die drei ein ständiger Balanceakt – doch sie beweisen, dass es wirtschaftlich möglich ist, sozial, ökologisch und gleichzeitig erfolgreich zu produzieren. «Fair Traders» zeigt drei Persönlichkeiten aus drei Generationen, die in der Schweiz, in Deutschland, Tansania und Indien alternative Ideen umsetzen und Nachhaltigkeit als Versprechen für die Zukunft einlösen. Der renommierte Schweizer Regisseur Nino Jacusso macht ihre Philosophie und ihre Arbeit in seinem facettenreichen, inspirierenden Film sinnlich und emotional miterlebbar. «Fair Traders» ist engagiertes Kino mit starken Bildern, das Mut macht, aktiv an der fairen Gestaltung unserer Zukunft teilzunehmen.
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Neuland (2013)
Anna Thommen
Schweiz
96′
«Neuland» von Anna Thommen bietet Einblick in den Schulalltag in der Schweiz, in eine etwas spezielle Schule, ein wunderbarer, berührender, unaufgeregt gestalteter, fast nebenbei beobachtender Film: ein Bijou! Afghanistan, Kamerun, Serbien, Venezuela – sie haben weite Wege hinter sich, die neuen SchülerInnen von Herrn Zingg in der Integrationsklasse Basel. Jung und mit Träumen für eine bessere Zukunft reisten sie in die Schweiz und setzen nun grosse Hoffnungen in ihren Lehrer: Er soll ihnen den Weg im neuen Land weisen. Geschützt und abgeschirmt von der Gesellschaft lernen die SchülerInnen innerhalb von zwei Jahren Sprache und Kultur der Schweiz kennen. Lehrer Zingg hat dabei immer nur das eine Ziel vor Augen: den durch harte Schicksalsschläge traumatisierten Jugendlichen einen beruflichen Einstieg in die Gesellschaft zu ermöglichen. Doch je näher das Schulende rückt, desto quälender stellt sich für die jungen MigrantInnen die Frage: Gibt es überhaupt einen Platz für mich in diesem Land? Es geht um Menschen bei uns und darum, dass Menschen nicht Masse sind sondern Individuen. Man muss sie nur wahrnehmen.
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Passion - Zwischen Revolte und Resignation (2019)
Christian Labhart
Schweiz
80′
Ein Film über meinen Umgang mit der schmerzlichen Tatsache, dass die Welt heute nicht so ist, wie ich sie mir vor 50 Jahren erträumte. Bilder aus der Welt von heute prallen auf fragmentarische Erinnerungen, auf poetische Texte und auf J. S. Bach's Matthäuspassion. Ein Essayfilm über die Fragilität meiner Existenz im entfesselten Kapitalismus.
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The Song of Mary Blane (2019)
Bruno Moll
Schweiz
86′
Der Solothurner Kunstmaler Frank Buchser wird im Jahre 1866 in die USA geschickt, um ein grosses Gemälde der «Helden des Bürgerkriegs» für den künftigen Nationalratssaal in Bern zu malen. Anfänglich porträtiert Buchser fleissig die Politiker und Generäle im Sinne seiner Auftraggeber. Mehr und mehr interessiert er sich aber für die in die Reservate vertriebenen Indianer und die Lebensbedingungen der eben befreiten Sklaven. Jahre früher, fasziniert von der maurischen Kultur, reitet Frank Buchser als türkischer Scheich verkleidet in die für Christen bei Todesstrafe verbotene marokkanische Stadt Fez. Der Schweizer Filmemacher Bruno Moll (Pizza Bethlehem, Tunisreise) erzählt die beiden abenteuerlichen Reisen des aufmüpfigen und streitbaren Künstlers. Die Filmerzählung beginnt mit Filmdokumenten der Ausschreitungen im August 2017 in Charlottesville und den von Frank Buchser gemachten Tagebucheintragungen im Jahre 1869, als General Lee ihm für das Porträt Modell stand. In einer grossen Rückblende erzählt der Filmemacher Buchsers Aufenthalt in Andalusien und Marokko im Jahr 1858, kehrt mit ihm in die Heimat zurück und schliesst mit seinem nordamerikanischen Abenteuer.
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Kuzu (2014)
Kutlug Ataman
Türkei
87′
Ein Dorf im Hochland Ostanatoliens. Wie es die Tradition verlangt, wird in den Familien das Fest der Beschneidung gefeiert. Auch der kleine Mert muss sich der Prozedur unterziehen, doch Vater Ismail hat kein Geld, um die Feier auszurichten. Mutter Medine verdient den kärglichen Lebensunterhalt durch das Sammeln von Weidenruten. Niemand stellt ihnen das Lamm zur Verfügung, das den Gästen zum Fest serviert werden muss. Merts Schwester ängstigt ihren Bruder: Wenn der Vater kein Lamm auftreiben kann, werde er den eigenen Sohn schlachten … Eine Prostituierte kommt in die nahegelegene Stadt, Ismail erhält eine Anstellung im dortigen Schlachthaus. Durch die Schuld seiner Arbeitskollegen und infolge seiner eigenen charakterlichen Schwäche gerät er in noch grössere finanzielle Schwierigkeiten und es wird noch unwahrscheinlicher, ein Schaf kaufen zu können. Doch Medine bleibt beharrlich. Genauso wie Mert bei dem Versuch, selbst ein Schaf zu finden. Medine bekommt schliesslich Unterstützung von unerwarteter Seite.
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La Flor (2018)
Mariano Llinás
Argentinien
835′
4 Frauen, 6 Episoden, 6 Genres, 14 Stunden Film: Ein Film, der mit sechs Episoden, die von verschiedenen Genres des Kinos inspiriert sind, der Filmgeschichte seine Referenz erweist. Getragen vom hervorragenden Schauspielerinnenquartett «Piel de Lava», einer Theatergruppe bestehend aus Pilar Gamboa, Elisa Carricajo, Laura Paredes und Valeria Correa. Episode 1: B-Movie (80 Minuten) Mitten im Nirgendwo wird in einem Labor für Archäologie eine wertvolle Mumie angeliefert. Kurz nach derem Auftauchen geschehen merkwürdige Dinge. Episode 2: Das Musical (133 Minuten) Ein weltberühmtes Duo soll ein weiteres gemeinsames Lied aufnehmen. Die beiden sind seit Jahren privat liiert - doch der Schein trügt, die Beziehung liegt in Brüchen. Episode 3: Der Spionagethriller (344 Minuten) Die vier Frauen verkörpern hier vier Spioninnen und Auftragskillerinnen. Sie sollen Professor Dreyfuss an einen verlassenen Flughafen bringen, doch dabei geht so einiges schief. Im Verlaufe des Films erfahren wir mehr über die Geschichten der einzelnen Figuren - jede von ihnen ist zu einem Zeitpunkt in Ungnade gefallen und musste untertauchen. Nun stehen sie in der Obhut des mysteriösen Chefs Casterman, der sie jedoch eigentlich aus dem Weg schaffen möchte... Ungeheuer spannend! Episode 4: Making-Of (239 Minuten) Ein leicht verwirrt und hochgradig cholerischer Regisseur (Mariano Llinás) hat genug von den Frauen und den langen Dreharbeiten und möchte sich für einmal Bäumen zuwenden - woraufhin die Frauen die Geschichte in die eigenen Hände nehmen. Episode 5: Stummfilm (41 Minuten) Die einzige Episode mit anderen DarstellerInnen. Ein Remake zu Jean Renoirs «Partie de campagne» (1946), ein wunderschöner Klassiker des französischen Kinos. Episode 6: Die Gefangenen (22 Minuten) In der letzten Geschichte führt uns Mariano Llinás zurück ins 19. Jahrhundert und mitten hinein in die Flucht von vier Frauen, denen es gelungen ist, nach zehnjähriger Gefangenschaft in der Wüste ihren Peinigern zu entkommen.
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The Fall of the American Empire (2018)
Denys Arcand
Kanada
128′
Pierre-Paul hat einen Doktortitel in Philosophie, doch trotzdem arbeitet der Mitdreissiger als Kurier - für ihn der Beweis, dass er zu intelligent ist, um erfolgreich zu sein, weil diese Welt von Dummheit regiert wird. Da trifft ihn das Glück, das angeblich nur mit den Dummen ist: Er wird Zeuge des gründlich schief gelaufenen Überfalls eines Geldtransporters, bei dem fast alle Beteiligten das Zeitliche segnen. Pierre-Paul bleibt allein mit der Beute zurück. Kurzerhand reisst er die beiden prall gefüllten Säcke an sich. Aber so viel schmutziges Geld auszugeben ist nicht einfach. Bald sind ihm die Mafia, das Finanzamt und zwei gewiefte Polizisten auf den Fersen. Pierre-Paul braucht die Hilfe von Profis. dem ehemaligen Biker-Boss Sylvain «The Brain», ein Ex-Knacki und selbst ernanntes Finanzgenie, und dem Escort-Girl Aspasie. Mit «The Fall of the American Empire» setzt Denys Arcand seine thematische Trilogie fort. Während er sich in «The Decline of the American Empire» auf soziale Missstände konzentrierte und sich im Oscar-gekrönten «The Barbarian Invasions» mit kulturellen und politischen Ideologien beschäftigte, richtet er seine Aufmerksamkeit nun auf die grösste moralische Katastrophe unserer Zeit: Geld. Wie von Arcand gewohnt, verbindet auch dieser Nachfolger Gesellschaftskritik mit einer grossen Portion Humor. Herausgekommen ist eine intelligente Raubüberfall-Komödie, die Spass macht und am Ende auf berührende Weise zeigt, welche Werte wirklich wichtig sind.
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La Pazza gioia (2016)
Paolo Virzi
Italien
115′
Beatrice Morandini Valdirana ist so flatterhaft wie einnehmend, kommt aus gutem Hause und redet gerne viel. Donatella Morelli ist in sich gekehrt, zerbrechlich, hat auffällige Tattoos und ein undurchschaubares Geheimnis. Beide halten sich nicht ganz freiwillig in der alternativen Therapie-Einrichtung «Villa Biondi» in der Toskana auf. Trotz ihrer Unterschiedlichkeit wächst zwischen den zwei Frauen eine Freundschaft. Eines Tages hauen sie fast schon ungewollt aus der Villa ab – und so beginnt eine verrückte, atemlose Reise… Der italienische Regisseur Paolo Virzì erzählt in «La Pazza Gioia» auf heitere Art und mit herzerfrischendem Humor von einer berührenden Frauenfreundschaft. Dabei versteht Virzì es, gekonnt subtile gesellschaftskritische Töne in die Story einzuweben. Valeria Bruni Tedeschi begeistert als Beatrice, die sich bedenkenlos in jedes Abenteuer stürzt. An ihrer Seite überzeugt die wunderbare, ausdrucksstarke Micaela Ramazzotti als Donatella. «La Pazza Gioia», Gewinner von fünf italienischen Kritikerpreisen, ist ein an «Thelma & Louise» erinnerndes, packendes Roadmovie voller ansteckender Energie.
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Toni Erdmann (2016)
Maren Ade
Deutschland
162′
Winfried (Peter Simonischek) ist ein 65-jähriger, gemütlicher Musiklehrer mit Hang zu Scherzen. Seine Tochter Ines (Sandra Hüller) ist als ehrgeizige Karrierefrau das pure Gegenteil. Als der Vater unangekündigt und in alten Jeans in der Lobby ihrer Firma in Bukarest auftaucht, bemüht sich Ines, gute Miene zu machen. Sie schleppt ihn mit zu Empfängen und lässt ihn bei sich wohnen. Wegen seiner Witze und der unterschwelligen Kritik an ihrem Lebensstil kracht es aber schon bald zwischen den beiden. Statt abzureisen verwandelt sich Winfried in Toni Erdmann, sein mutiges Alter Ego mit Scherzgebiss und Perücke. Er gibt sich als Lebensberater von Ines? Chef aus und bringt sie in einige peinliche Situationen. Doch je mehr sich Vater und Tochter streiten, umso näher kommen sie sich. Mit «Toni Erdmann» ist Regisseurin und Drehbuchautorin Maren Ade («Alle anderen») eine zeitgemässe und sensible Vater-Tochter-Geschichte gelungen. Die für ihre Theater- und Filmrollen vielfach ausgezeichnete Sandra Hüller («Requiem») brilliert als Business-Frau Ines in einer Männer-Domäne. Der renommierte Peter Simonischek kämpft als Hippie-Vater und Toni Erdmann um die Werte, die er der Tochter einst vermittelte. Ein realitätsnaher Film voller absurder Momente und Situationskomik. «Toni Erdmann» hat am Filmfestival in Cannes Begeisterungsstürme ausgelöst und den Preis der internationalen Filmkritik gewonnen.
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Bar Bahar (In Between) (2016)
Maysaloun Hamoud
Israel
103′
Drei palästinensische Frauen teilen sich im pulsierenden Herz Tel Avivs ein Appartement. Sie sind hin- und hergerissen zwischen der Lust, Karriere zu machen, sich zu verlieben, auszugehen, zu verführen und zu studieren. Auf den ersten Blick nichts Aussergewöhnliches. Bis auf Eines: Sie sind Palästinenserinnen aus Israel. Wie sich herausstellt, vollführt jede von ihnen den Balanceakt zwischen Tradition und Moderne, Nationalität und Kultur, Gefolgschaft und Freiheit.
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Zen For Nothing (2015)
Werner Penzel
Deutschland
100′
Versteckt in den bewaldeten Bergen an der Westküste Japans liegt das kleine Zen-Kloster Antaiji. Eine junge Frau macht sich auf den Weg, um von Herbst bis Frühjahr einzutauchen in das Abenteuer klösterlichen Lebens. Die junge Frau ist Sabine Timoteo aus Bern. Der Abt des Klosters ist Muho Nölke, geboren in Berlin („Zazen oder Der Weg zum Glück"). ZEN FOR NOTHING ist ein Zusammenspiel der Philosophie des japanischen Zen-Meisters Kodo Sawaki mit den Überraschungen des Alltags.
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Monos (2019)
Alejandro Landes
Kolumbien
102′
Patagrande, Rambo, Leidi, Sueca, Pitufo, Lobo, Perro und Bum Bum lauten die Kampfnamen von acht Jugendlichen, die in einer abgelegenen Bergregion einer paramilitärische Einheit angehören und zu Ausschweifungen und Gewalt neigen. Ein Bote übermittelt die Anweisungen der „Organisation“: Die Gruppe soll gut auf die Milchkuh Shakira und die US-amerikanische Geisel Doctora aufpassen, die sich in ihrer Obhut befinden. Der Spass hat ein Ende, als der Tod an die Tür klopft, ihr Standort bekannt wird und die Einheit sich weiter in den Dschungel zurückziehen muss. Alejandro Landes und Co-Autor Alexis Dos Santos haben einen packenden Überlebens-Thriller gestaltet. So spärlich die Erklärungen für das Geschehen, so drastisch die dargestellten Emotionen. Landes’ aufreibender dritter Spielfilm beleuchtet die wechselnden Loyalitäten und Machtkämpfe innerhalb einer Gruppe von Jugendlichen und überzeugt durch Jasper Wolfs bestechende Bildsprache, Mica Levis’ spannungsvolle Filmmusik und die präzise Montage von Yorgos Mavropsaridis, Ted Guard und Santiago Otheguy.
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303 (2018)
Hans Weingartner
Deutschland
120′
Jan ist davon überzeugt, dass der Mensch von Natur aus egoistisch ist. So ist er nicht wirklich überrascht, dass niemand auftaucht, als er in Berlin auf seine Mitfahrgelegenheit wartet. Jule hingegen glaubt, dass der Mensch im Kern mitfühlend und kooperativ ist. Sie bietet Jan einen Platz in ihrem «303»-Oldtimer-Wohnmobil an. Jan möchte nach Spanien, um seinen leiblichen Vater kennenzulernen, Jule zu ihrem Freund nach Portugal. Mit jedem gemeinsam zurückgelegten Kilometer eröffnet sich den beiden mehr von der Welt des anderen. Macht der Kapitalismus den Menschen zum Neandertaler? Führt Monogamie ins Unglück, und kann man sich aussuchen, in wen man sich verliebt? Jule und Jan durchqueren Frankreich, erreichen Spanien. Ihre Gespräche werden je länger umso persönlicher – und es fällt ihnen immer schwerer, sich nicht ineinander zu verlieben... Lebenshungrig und romantisch, zwischen Fernweh und dem Wunsch, irgendwo anzukommen: Mala Emde und Anton Spieker spielen die Hauptrollen dieses Roadmovies über die behutsame Annäherung zweier Seelen bravourös. Dem mit «Die fetten Jahre sind vorbei» international bekannt gewordenen Regisseur Hans Weingartner ist mit «303» ein zauberhafter Spielfilm gelungen: Kino von magischer Anziehungskraft – mit Tiefgang und dabei voller Leichtigkeit und erfrischendem Humor.
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