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Das höchste Gut einer Frau ist ihr Schweigen - Il valore della donna è il suo silenzio (1979)

Gertrud Pinkus, Schweiz

«Das höchste Gut des Mädchens ist seine Schönheit, das höchste Gut der Frau ist ihr Schweigen». Diesem süditalienischen Sprichwort hat Gertrud Pinkus den Titel ihres Films über eine Gastarbeiterfrau in Frankfurt entlehnt. «In der Strasse, in der ich wohne,» sagte Gertrud Pinkus damals, «leben viele ausländische Familien. Begegne ich den Frauen beim Einkaufen, beeindruckt mich jedesmal ihre Lebendigkeit und ihre Offenheit». Beim näheren Hinsehen musste die Autorin allerdings bald schon feststellen, dass — ist die grosse Schranke des Schweigens einmal durchbrochen — Dinge zutage treten, die sie kaum fassen konnte. Sie hat deshalb beschlossen, einmal hinter die Gardinen der ausländischen Frauen zu schauen.

So einfach, wie sie sich das allerdings vorgestellt hatte, gestaltete sich das nicht. Es erwies sich als äusserst schwierig, an die Frauen heranzukommen, denn auch der Fremde, wo Möglichkeiten bestehen würden, sich der unmittelbaren Kontrolle der Familie zu entziehen, behalten die Frauen die Angst vor dem Ausgestossenwerden, vor der Aechtung. So hat sich Pinkus, die ursprünglich einen rein dokumentarischen Bericht vorgesehen hatte, darauf beschränken müssen, die Aeusserungen einer anonym bleibenden Maria M. auf der Tonspur festzuhalten und dazu Szenen zu inszenieren, die von einer anderen Gastarbeiterfrau und ihren Angehörigen gespielt werden. Lediglich die Aufnahmen in der italienischen Heimat der «Portraitierten» sind dokumentarisches Original. «Das höchste Gut einer Frau ist ihr Schweigen» bleibt ein eindrücklicher Film aus dokumentarischen und inszenierten Elementen, ein Destillat aus Schicksalen süditalienischer Migrantinnen.

Dauer
94 Minuten
Sprache
OV Deutsch/Italienisch
Untertitel
Französisch, Italienisch
Video-Qualität
1080p
Verfügbarkeit
Schweiz, Liechtenstein
Gertrud Pinkus
Anna Göldin - Letzte Hexe (1991)
Gertrud Pinkus
Schweiz
100′
Glarus 1781: Das Töchterchen einer angesehenen Familie findet in seiner Frühstücksmilch Stecknadeln. Der Verdacht fällt auf die Dienstmagd Anna Göldin. Über Wochen hinweg spuckt das Kind Nadeln aus, sein linkes Bein erstarrt. Anna Göldin gelingt es, das Kind zu heilen – und erbringt damit den Beweis der Hexerei. Im Juni 1782 wird sie hingerichtet und ist damit die letzte Frau, die in Europa durch ein offizielles Gericht als Hexe verurteilt wird.
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