Aktuell beliebt

1.
Sin señas particulares (2020)
Fernanda Valadez
Mexico
99′
PREMIERE IM STREAMING: Ab 18. Februar 2021 Der mexikanische Teenager Jesús bricht auf in Richtung US-amerikanischer Grenze, nach deren riskanter Überquerung er sich ein besseres Leben verspricht. Jesús verschwindet, seine Mutter macht sich auf die Suche. Mit ihrem beeindruckenden Spielfilmdebüt beweist die Mexikanerin Fernanda Valadez ihr Gespür für ein visuell starkes, emotionales und spannendes Erzählen. Ein Film, der uns packt und bis zum Schluss nicht mehr loslässt.
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2.
God Exists, Her Name Is Petrunya (2019)
Teona Strugar Mitevska
Nordmazedonien
100′
Petrunya ist 31 und weiss nicht so recht, was sie machen soll im Leben. Bei einem kirchlichen Ritual, das seit Menschengedenken männlichen Wesen reserviert ist, mischt sie zufällig und ungefragt mit, gewinnt und muss sich anschliessend gegen den Männermob wehren. Die beissende Komödie führt uns eine patriarchalische und phallokratische Gesellschaft vor Augen, gegen die Petrunya sich mit schierer Vernunft herrlich störrisch auflehnt. Diese Frau zeigt’s den Männern Petrunya lebt mit 31 noch bei ihren Eltern und sucht Arbeit. Auf dem Rückweg nach einem Vorstellungsgespräch, das für die junge Frau nicht nur erfolglos, sondern auch demütigend war, trifft sie auf die Dreikönigsprozession und folgt ihr zum Fluss, wo der Priester ein Holzkreuz ins eiskalte Wasser wirft; die harten Jungs sollen es retten. Ohne viel zu überlegen, springt Petrunya ins Wasser und schnappt sich das Kreuz. Der Skandal ist perfekt: Eine Frau hat gefälligst Männerregeln zu folgen. Mit Gott existiert, ihr Name ist Petrunya trifft die mazedonische Regisseurin Teona Strugar Mitevska einen Nerv unserer Zeit. Dabei ist Petrunya alles andere als eine Frauenrechtlerin. Sie lässt nur einfach ihren gesunden Menschenverstand walten und redet so, wie sie empfindet, egal ob das, was sie sagt, gesellschaftlich korrekt ist oder nicht. Dadurch hält sie der selbstgerechten Männerwelt einen Spiegel vor, während die Filmemacherin zeigt, wie Religionen, gedeckt von Politikern und Beamten, die absurdesten Regeln aufrechterhalten. Die Darstellerin von Petrunya ist Zorica Nusheva, und sie ist eine stoische Wucht, bringt uns die Figur mit phänomenalem Talent nahe. Sie verkörpert diese Offenbarung einer jungen Frau, die so richtig selbstbewusst wird, als sie die Schwächen des vermeintlich starken Geschlechts wahrnimmt. Die Fabel vom Wolf, der als Lamm auftritt, ist hier völlig umgekehrt: Petrunya ist das als Wolf getarnte Lamm. Der Film ist die erfrischende Satire auf eine Gesellschaft, die modern sein möchte und die Regeln von früher nicht hinter sich lässt, weil sie immer noch männlich dominiert ist. Die Männer kämpfen verbissen für Legenden und Spielregeln, die ihnen nützlich sind. Teona Strugar Mitevska spielt mit einem humorvollen Ton zwischen Ironie gegenüber Strukturen und Empathie für ihre Figuren.
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3.
Janis: Little Girl Blue (2015)
Amy Berg
USA
99′
Eine irre Zeitreise! Mit Hits wie «Cry Baby», «Try», «Mercedes Benz» und «Piece of my Heart» ist die Sängerin Janis Joplin in die Annalen des Rocks eingegangen und wurde spätestens 1970 zur Legende, als sie mit 27 Jahren an einer Überdosis Heroin starb. Regisseurin Amy Berg wollte sich allerdings nicht nur mit der öffentlichen Wahrnehmung der Rock-Ikone beschäftigen, sondern ein komplexes Bild der Musikerin vermitteln, auch deren sanfte, vertrauensvolle, sensible Seite zeigen. Joplins ganzes Leben ist von ihren beiden grossen Talenten geprägt: Sie demonstrierte nicht nur früh ihre musikalische Begabung, sondern auch die Fähigkeit, gegen den Strom zu schwimmen und nicht beim ersten Gegenwind aufzugeben. Mit seltenen und zum Teil unveröffentlichten Aufnahmen wird Joplins Werdegang von ihrer frühen Kindheit bis zu ihrem Tod nachgezeichnet. Chan Marshall alias Cat Power liest die intimen Briefe vor, die Joplin ihrer Familie, ihren Freunden und Liebhabern schrieb. Zu Wort kommen auch Personen, die mit der Sängerin zu tun hatten. Ein starkes Porträt einer aussergewöhnlichen Frau, die nicht umsonst auch für die Zeit steht, in der sie lebte und sang. The Sixties pur.
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5.
Favolacce (2020)
Damiano D'Innocenzo, Fabio D'Innocenzo
Italien
99′
Sengende Hitze, eine Reihenhaussiedlung im Speckgürtel von Rom. Die sommerliche Leichtigkeit ist von einer rätselhaften Stimmung der Beklommenheit durchzogen. Hier lebt so manche Familie, die nirgendwo dazugehört in ihrer immergleichen Routine. Da und dort blitzt Angst vor dem sozialen Abstieg auf, manche Eltern sind frustriert, da das Leben, dass sie sich erhofft haben, für sie unerreichbar ist. Doch schliesslich werden es die Kinder sein, die den Ort in seinen Grundfesten erschüttern... Die Brüder Fabio und Damiano D’Innocenzo haben ihre Kindheit in einem Vorort von Rom verbracht. Ohne eine spezifische Ausbildung erhalten zu haben produzierten sie Videoclips, Fernsehfilme, ein Theaterstück. Bereits ihr erster Spielfilm «La terra dell’abbastanza» (2018) wurde mehrfach ausgezeichnet. Ihr neues, an der Berlinale 2020 für das Beste Drehbuch prämiertes Meisterstück «Favolacce» erzählt von Frauen, Männern und Kindern, die allzu früh erleben, wie ihre Träume und Hoffnungen auf der Strecke bleiben. Ein emotional wuchtiger, herausragend gespielter und emotional mitreissender Film.
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6.
Undine (2020)
Christian Petzold
Deutschland
89′
Das Wasser ist ihr Element. Undine wohnt in Berlin, ist Historikerin und Expertin für Stadtentwicklung. Ihr Leben verläuft in geordneten Bahnen, bis ihr Freund sie aus heiterem Himmel verlässt. Wenn Undines Liebe verraten wird, so heisst es in einer jahrhundertealten Sage, muss sie den treulosen Mann töten und ins Wasser zurückkehren, aus dem sie einst gekommen ist. Undine aber will das alles nicht, sie will nicht gehen. Sie begegnet dem Industrietaucher Christoph, der in der geheimnisvollen Unterwasser-Welt eines Sees arbeitet. Die beiden verlieben sich ineinander – doch Christoph ahnt, dass Undine ein Geheimnis hat. Die Undine-Sage hat Künstlerinnen und Künstler seit jeher inspiriert, so etwa Friedrich de la Motte Fouqué, Peter Tschaikowski und Ingeborg Bachmann. Mit traumwandlerischer Sicherheit holt Petzold den Stoff jetzt ins Reich des Kinos: «Undine» ist die faszinierende, in der Gegenwart spielende Neuinterpretation des Mythos der geheimnisvollen Wasserfrau. Wie bereits in Petzolds letztem Film «Transit» glänzen auch hier Paula Beer und Franz Rogowski in den Hauptrollen. Ein verzauberndes modernes Märchen in einer entzauberten modernen Welt, traumhaftes Kino mit magischen Bildern, wie man es nicht alle Tage zu sehen bekommt. Petzold gehört zu den Filmschaffenden, die mit der Erzählkunst der bewegten und bewegenden Bilder zu arbeiten verstehen. Verdientermassen hat Paula Beer an der Berlinale den Silberen Bären gewonnen.
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8.
Rams (2015)
Grímur Hákonarson
Island
89′
Gummi and Kiddi leben als Nachbarn in einem einsamen Tal auf Island, wo sie sich um ihre Schafe kümmern. Ihr angestammter Schafbestand gilt als einer der besten des Landes, und die beiden Brüder werden immer wieder für ihre Schafböcke ausgezeichnet, die eine lange Abstammungslinie aufweisen. Obwohl sie Land und Lebensweise teilen, haben Gummi und Kiddi seit vier Jahrzehnten nicht mehr miteinander gesprochen. Als plötzlich Kiddis Schafe von einer tödlichen Seuche befallen werden, ist das ganze Tal gefährdet. Die Behörden beschliessen, alle Tiere aus der Region zu keulen, um den Ausbruch der Seuche einzudämmen. Für die Bauern, deren Haupteinkommensquelle ihre Schafe sind, kommt das einer Todesstrafe gleich. Viele von ihnen verlassen ihr Land. Doch Gummi und Kiddi geben nicht so leicht auf – und jeder der beiden Brüder versucht das Unheil auf seine Weise abzuwenden. Kiddi, indem er sein Gewehr benutzt, und Gummi, indem er seinen Verstand einsetzt. Als die Behörden näher rücken, müssen sich die Brüder zusammentun, um ihre besondere, seit Generationen bestehende Zucht und sich selbst vor dem Untergang zu retten.
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9.
On Body and Soul (2017)
Ildiko Enyedi
Ungarn
116′
Endre hat längst mit der Liebe abgeschlossen und sich in ein Leben zwischen Arbeitsplatz, Fast-Food-Restaurant und Fernseh-Sofa zurückgezogen. Seine neue Arbeitskollegin Maria merkt sich jeden Satz, jedes Ereignis und sortiert alles nach Datum – Menschen und Berührungen passen nicht in ihre geordnete Welt. Durch einen Zufall finden Endre und Maria heraus, dass sie Nacht für Nacht beide denselben Traum haben. Aufgewühlt und erstaunt über diese rätselhafte Verbindung suchen sie auch tagsüber zaghaft die Nähe zueinander… Die ungarische Regisseurin Ildikó Enyedi erzählt die aussergewöhnliche Liebesgeschichte in wunderbar komponierten Bildern und mit leisem, feinsinnig-lakonischem Humor. Alexandra Borbély und Géza Morcsányi in den Hauptrollen beeindrucken mit ihrem zarten und zugleich eindringlichen Spiel. «On Body and Soul» hat an der Berlinale den Goldenen Bären gewonnen und avancierte zum Publikumsliebling des Festivals: ein magisches Kino-Highlight, intensiv und voller Sinnlichkeit.
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10.
Entre les murs - Die Klasse (2008)
Laurent Cantet
Frankreich
129′
François ist Lehrer in einem Vorort von Paris. Die Jugendlichen, die er unterrichtet, sind zwischen 13 und 15. Im Klassenzimmer prallen unterschiedlichste Meinungen und Kulturen aufeinander. François will nicht bloss den Stoffplan durchziehen. Vielmehr möchte er den Jugendlichen auf gleicher Augenhöhe begegnen. Das ist alles andere als einfach. «Entre les murs» geht auf die lebhafte Reise durch die grossen und klei­nen Dramen ei­nes Schuljahrs. Laurent Cantet erzählt von Lust und Frust des Lehrens und Lernens. Er verhandelt dabei brennende gesellschaftliche Fragen wie diejenige nach Zukunftsperspektiven – und das mit herzerfrischender Ehrlichkeit, mit viel Mut und funkeln­dem Humor. Viele Eltern haben erst mit dem Lockdown begreifen können, was es heisst, ihre Lieblinge den ganzen Tag zu betreuen und auf dem Weg ins Leben zu begleiten. Der Film zeigt auf unterhaltsame und fesselnd gespielte Art, dass Schule heute kein Honiglecken ist. Für die Brillanz dieses Einblicks erhielt er 2008 die Goldene Palme am Festival in Cannes.
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11.
I am Greta (2020)
Nathan Grossman
Schweden
101′
Sie ist die Ikone der Klimabewegung, wurde in kürzester Zeit global bekannt. Doch was für ein Mensch ist Greta Thunberg eigentlich, was treibt sie an? Antworten gibt der spannende, sensible Dokumentarfilm «I Am Greta» von Nathan Grossman. Zwei Jahre begleitet der Regisseur Greta mit der Kamera: bei ihrem Schulstreik 2018 als 15-Jährige in Stockholm – aus dem sich die internationale «Fridays for Future»-Bewegung entwickelt –, bei Treffen mit Wirtschaftsleuten und Politikern in den verschiedensten Ländern. Nathan Grossman zeigt die Klimaschutz-Aktivistin nicht nur im Rampenlicht, er ist vor allem in sehr vielen privaten Momenten ganz nah bei ihr: auf strapaziösen Reisen, im Kreis ihrer Familie, in Hotelzimmern oder zwischen aufreibenden Terminen mit Momenten von Heimweh, Erschöpfung, Überforderung. «I Am Greta» gewährt überraschende Einblicke in die so faszinierende wie zerbrechliche Persönlichkeit der jungen Schwedin, in ihren Umgang mit dem Asperger-Syndrom, in die Motivation für ihr Engagement. Ein gefühlsstarker, dichter, intelligenter Film über eine Mut-Macherin, die unermüdlich und kompromisslos für effiziente Klimaschutz-Massnahmen und damit für eine bessere Zukunft für alle kämpft.
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12.
The Second Mother (2015)
Anna Muylaert
Brasilien
112′
Einfach mal in den Swimmingpool springen? Im Wohnzimmer statt in der Küche essen? Für Val ist sowas undenkbar. Seit Jahren führt sie in São Paulo den Haushalt einer Familie, für deren Sohn ist sie wie eine Mutter. Ihre eigene Tochter musste Val in ihrer Heimat zurücklassen, die beiden haben sich ewig nicht gesehen. Doch jetzt kommt Jéssica in die Stadt, um zu studieren – und sie sieht keinerlei Grund, sich an die herrschenden Gepflogenheiten zu halten. So schläft sie im Gästezimmer statt in der Bediensteten-Kammer und sie nimmt sich einfach aus dem Kühlschrank, worauf sie gerade Lust hat. Val ist entsetzt – bis ein Geheimnis ans Licht kommt, das Jéssica lange gehütet hat… Die brasilianische Regisseurin Anna Muylaert bringt mit ihrem aktuellen Film eine so universelle wie bezaubernde Sozialkomödie auf die Leinwand. Die liebevoll gezeichneten Figuren – allen voran die charismatische Val, exzellent gespielt von Regina Casé – wachsen einem sofort ans Herz. «The Second Mother» ist ein leichtfüssig erzählter Film mit ernsten Untertönen, voller berührender Momente und Situationskomik. Er wurde an der Berlinale mit dem Publikumspreis und am Sundance Festival mit dem Kritikerpreis ausgezeichnet.
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All-time Favorites

4.
Portrait de la jeune fille en feu (2019)
Céline Sciamma
Frankreich
121′
Was für ein subtiler Blick zurück in eine andere Epoche. Bretagne, man schreibt das Jahr 1770. Die Malerin Marianne wird beauftragt, die adelige Braut Héloïse zu porträtieren. Diese verwehrt sich jedoch dem Erstellen eines Hochzeitsporträts und damit indirekt der Hochzeit selbst. So muss Marianne einen Weg finden, die rebellische Héloïse im Geheimen zu malen. Nach «Tomboy» und «Bande de filles» hat Céline Sciamma eine malerische Liebesgeschichte geschaffen. Die Regisseurin und Drehbuchautorin, die unter anderem auch am erfolgreichen Animationsfilm «Ma vie de Courgette» mitgewirkt hatte, erhielt in Cannes 2019 für das stimmige «Portrait de la jeune fille en feu» den Preis für das beste Drehbuch. Viel Lob bekamen auch die beiden Hauptdarstellerinnen Adèle Haenel und Noémie Merlant, die zum malerischen Bild aus dem 18. Jahrhundert beitragen. Wer den Film verpasst hat, sollte diese subtile doppelte Betrachtung der Betrachteten nachholen. Und wer ihn gesehen hat: Wieder schauen.
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5.
Undine (2020)
Christian Petzold
Deutschland
89′
Das Wasser ist ihr Element. Undine wohnt in Berlin, ist Historikerin und Expertin für Stadtentwicklung. Ihr Leben verläuft in geordneten Bahnen, bis ihr Freund sie aus heiterem Himmel verlässt. Wenn Undines Liebe verraten wird, so heisst es in einer jahrhundertealten Sage, muss sie den treulosen Mann töten und ins Wasser zurückkehren, aus dem sie einst gekommen ist. Undine aber will das alles nicht, sie will nicht gehen. Sie begegnet dem Industrietaucher Christoph, der in der geheimnisvollen Unterwasser-Welt eines Sees arbeitet. Die beiden verlieben sich ineinander – doch Christoph ahnt, dass Undine ein Geheimnis hat. Die Undine-Sage hat Künstlerinnen und Künstler seit jeher inspiriert, so etwa Friedrich de la Motte Fouqué, Peter Tschaikowski und Ingeborg Bachmann. Mit traumwandlerischer Sicherheit holt Petzold den Stoff jetzt ins Reich des Kinos: «Undine» ist die faszinierende, in der Gegenwart spielende Neuinterpretation des Mythos der geheimnisvollen Wasserfrau. Wie bereits in Petzolds letztem Film «Transit» glänzen auch hier Paula Beer und Franz Rogowski in den Hauptrollen. Ein verzauberndes modernes Märchen in einer entzauberten modernen Welt, traumhaftes Kino mit magischen Bildern, wie man es nicht alle Tage zu sehen bekommt. Petzold gehört zu den Filmschaffenden, die mit der Erzählkunst der bewegten und bewegenden Bilder zu arbeiten verstehen. Verdientermassen hat Paula Beer an der Berlinale den Silberen Bären gewonnen.
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6.
Les Misérables (2019)
Ladj Ly
Frankreich
104′
Stéphane ist neu bei einer Polizei-Sondereinheit des Pariser Vororts Montfermeil. Mit Chris und Gwada stehen ihm erfahrene Teamkollegen zur Seite. Schon an Stéphanes erstem Arbeitstag wird klar, dass die drei sehr unterschiedlich auf die Spannungen unter den verschiedenen Gruppen im Ort reagieren. Dann gerät die Situation bei einer Verhaftung ausser Kontrolle – und dabei filmt eine Drohne jede Bewegung der völlig überforderten Polizisten. Regisseur Ladj Ly führt uns ins pulsierende Leben von Montfermeil bei Paris, wo er selbst aufgewachsen ist. Ein Ort, laut, bunt, wild und roh. Hier liess Victor Hugo 1862 seinen Roman «Les Misérables» («Die Elenden») spielen. Hier muss man, um zu bestehen, die Regeln der Strasse kennen. Ladj Ly kennt sie, das spürt man vom ersten Bild seines Spielfilms an. Am Festival in Cannes wurde er mit dem Jury-Preis ausgezeichnet, Frankreich schickt ihn ins Rennen um die Oscars 2020. «Les Misérables» ist einer der stärksten französischen Filme seit dem Kult gewordenen «La Haine»: Ein Hochspannungs-Thriller, der vor Dringlichkeit vibriert - authentisch, eindringlich, explosiv.
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