Aktuell beliebt

1.
Everybody knows - Todos lo saben
Asghar Farhadi
Spanien
127′
Zur Hochzeit ihrer Schwester kommt Laura nach Jahren zurück in ihr Heimatdorf nahe von Madrid. Sie hat ihre beiden Kinder dabei, ihr Mann ist in Argentinien geblieben. Man begrüsst sich, begegnet sich, und ob man es will oder nicht, werden alte Wunden aufgerissen. Laura hatte einst eine heisse Affäre mit Paco, einem Jugendfreund, doch sie hatte ihn verlassen und ging mit ihrem jetzigen Mann ins Ausland. Heute ist Paco glücklich verheiratet und hat es als Weinbauer zu einigem Ansehen gebracht hat. Im Dorf weiss jeder alles über jeden, das soziale Gefüge steht auf dünnem Eis. Als Lauras Tochter entführt wird, wird es plötzlich wichtig, wer wann was über wen gewusst hat. Der zweifache Oscar-Gewinner Asghar Farhadi ist ein Meister psychologisch vertrackter Geschichten, deren Handlung sich wie selbstverständlich aus der Begegnung seiner Figuren zu entwickeln scheint und sich mit jeder unerwarteten Wendung weiter zuspitzt. Auch in seinem in Spanien gedrehten Film, einer Mischung aus Melodrama und Thriller, bewegt sich der iranische Regisseur auf seinem ureigensten Terrain: Er erzählt von komplizierter Familiendynamik, sozialen Unterschieden und Geheimnissen, die selbst Jahre später gravierende Folgen haben. Der versierte Ensemble-Regisseur, der einige Jahre in Spanien lebte und Spanisch spricht, verpflichtete für seinen achten Film das Traumpaar des spanischen Films, Penélope Cruz und Javier Bardem, sowie den argentinischen Schauspielstar Ricardo Darín.
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2.
Il Giardino del Re
Silvio Soldini
Italien
116′
Die erfolgreiche Wirtschaftsanwältin Camilla arbeitet in der unterkühlt-emotionslosen Welt der multinationalen Hochfinanz in Mailand. Sie geht völlig auf in ihrem Job. So bleibt kaum Zeit für die Beziehung zu ihrem Liebhaber und für ihre rebellische 19-jährige Tochter. In einer regnerischen Nacht gerät Camille in einen Unfall, bei dem ein junger Mann ums Leben kommt. Er hat keine Papiere bei sich. Wer war er? Weshalb kennt ihn niemand? Sie beginnt nachzuforschen, Spuren des Sans-Papiers zu suchen. Der Unfall, für den sie sich mitverantwortlich fühlt, lässt sie nicht mehr los – in dieser Nacht hat sich ein seelischer Riss in ihr aufgetan, alte Erinnerungen und tief verborgene Gefühle bahnen sich unaufhaltsam ihren Weg. Silvio Soldini ist mit Filmen wie «Pane e Tulipani» oder «Cosa voglio di più» bekannt geworden. Lautes und Schrilles sind ihn fremd, er setzt auf genaue Beobachtungen, Gesten, Blicke und schafft gerade damit eine starke Atmosphäre mit einem ausgeprägten Flair für facettenreiche Frauenfiguren, Erinnerung, Identität, Schicksal und Entfremdung.
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3.
L'intrepido
Gianni Amelio
Italien
111′
Antonio Pane (Antonio Albanese) ist ein in sich ruhendes Gemüt, ein rundum zufriedener Mensch, wie man ihn heute selten noch antrifft. Er klagt nicht, er hilft und packt zu. Engelsgleich bewegt er sich durchs Leben und durch den Alltag Italiens. Wir erleben ihn beim Ausüben der unterschiedlichsten Berufe, denn Antonio hat sich seinen eigenen Beruf geschaffen: Er ist ein Intrepido, ein Unverzagter, einer, der andere an ihrem Arbeitsplatz für ein paar Stunden ersetzt. Ja, es kommt vor, dass einer an eine Hochzeit sollte, zum Arzt oder mit seiner Tochter reden möchte, schliesslich braucht alles seine Zeit. Eingespannt ins Arbeitsleben, obendrein in einem krisengeschüttelten und von unfähigen PolitikerInnen ruinierten Land wie Italien, kann man da nicht so einfach weg. Ausser man engagiert sich den praktischen Intrepido Antonio: Der mauert, fährt Tram, führt Pizzas aus oder bügelt. Eigentlich ist er selber ja arbeitslos, aber er mag nicht Trübsal blasen oder klagen: Antonio ist ein in sich ruhender, glücklicher und liebevoller Mensch. Eine Kunstfigur natürlich, denn wo gibt's so was noch. Aber eben eine Figur, die uns auf entspannte Art ein wenig darüber nachdenken lässt, wie eingespannt wir alle sind. Geld, hat Antonio sich gesagt, ist nicht alles, was zählt. Man sollte aber schon schauen, dass man in Form bleibt und sich nicht fallen lässt, wenn das wirtschaftliche Umfeld nicht mehr rosig ist. Gianni Amelio (Ladro di bambini) hat diese wunderbare Figur geschaffen, mit der er uns die erträgliche Leichtigkeit des Glücklichseins vor Augen führt und wir uns dabei ertappen mögen, Antonio als Figur von einer anderen Welt zu sehen. Ein amüsierter und melancholischer Blick auf Italien, ein Land, das man eigentlich lieben möchte, weil es die schönste Sprache hat, das beste Essen, atemberaubende Landschaften und kulturelle Schätze und gesprächsfreudige Menschen.
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11.
A Chiara
Jonas Carpignano
Italien
117′
Die 16-jährige Chiara lebt in einer kleinen Stadt in Kalabrien, umgeben von ihrer Familie. Zum 18. Geburtstag ihrer Schwester wird ein grosses Fest organisiert, bei dem der ganze Clan zusammenkommt. Am nächsten Tag verschwindet Claudio, ihr Vater, spurlos. Chiaras Misstrauen wird geweckt, als sie mit Ausreden über seinen Verbleib beschwichtigt wird und beschliesst auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Doch je näher sie der Wahrheit hinter dem Geheimnis seines Verschwindens kommt, desto mehr nimmt ihr eigenes Schicksal Gestalt an. Der italo-amerikanische Regisseur Jonas Caprignano, der bereits in seinen beiden Filmen «Mediterranea» und «A Ciambra» einen eindringlichen Neo-Neorealismus entwickelt hat, erweitert seine kreativen Grenzen in dem dritten und letzten Teil der losen Trilogie, die in Gioia Tauro spielt, einer kalabrischen Stadt, die unter organisiertem Verbrechen und wirtschaftlichem Niedergang leidet. Der Film wurde am Zurich Film Festival 2021 als «Bester Spielfilm» ausgezeichnet.
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12.
Where'd You Go, Bernadette
Richard Linklater
USA
110′
Bernadette Fox (Cate Blanchett) ist anders als die perfekt organisierten Mütter aus der Nachbarschaft. Sie ist chaotisch, exzentrisch, sensibel –und schläft schlecht. Bernadette braucht nach Jahren der Fürsorge für ihre Familie dringend mal wieder etwas Zeit für sich. Die einstige Stararchitektin hat Los Angeles den Rücken gekehrt und ist ihrem Mann Elgie (Billy Crudup), einem erfolgreichen IT-Manager, nach Seattle gefolgt. Dort leben die beiden mitsamt der 15-jährigen Tochter Bee (Emma Nelson) in einer von Brombeerheckenumrankten alten Villa, die viel zu gross und obendrein sanierungsbedürftig ist. Als Bernadettes penible Nachbarin Audrey (Kristen Wiig) darum bittet, die wuchernden Brombeerbüsche an der Grundstücksgrenze zu entfernen, setzt das eine Kette von Missgeschicken in Gang, die Bernadettes Leben endgültig auf den Kopf stellen. Und plötzlich ist sie verschwunden. Elgie und Bee nehmen die Suche auf – und ihre Reise endet schliesslich mitten in der Antarktis mit einer überraschenden Entdeckung... BOYHOOD-Regisseur Richard Linklater lässt seine Hauptdarstellerin Cate Blanchett in der Adaption von Maria Semples gleichnamigem Roman als privilegierte, aber unglückliche Narzisstin glänzen.
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